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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
326
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:3,99 €
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am 13. Dezember 2015
Verschwenden Sie keine Zeit! Auch wenn sich die Autorin redlich bemüht und kein Drama auslässt, das Buch liest sich zäh wie Leder. Eine Unglaubwürdigkeit jagt die nächste belanglose Schilderung. Schreibstil und Inhalt sich so platt, dass man sich richtiggehend zu ärgern beginnt. Ich habe, obwohl ich dies sehr selten tue, nach knapp der Hälfte des Buches kapituliert.
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am 25. Oktober 2016
Das 5. Gebot hielt mich vom Anfang des Buches bis zu seinem Schluss gefangen. Und das nicht nur, weil dieses Gebot in der Geschichte gleich mehrfach gebrochen wird. Dieses Buch ist wie bereits »Der 7. Tag« spannend und temporeich geschrieben. Oftmals hatte ich den Eindruck, nur so durch die Handlungen zu fliegen, wozu der flüssige Schreibstil nicht unerheblich beigetragen hat. Erneut habe ich meinen Reader erst nach dem letzten Satz aus der Hand gelegt.

Wie schon im ersten Buch setzt Nika auf Amateure als Ermittler und nicht auf Kommissare, Inspektoren oder Privatdetektive. Zusammen mit einem Freund versucht die Protagonistin Vicky das Geheimnis um ihre Familie – vor allem aber um ihre ermordete Zwillingsschwester – von der sie nichts weiß – zu lüften.

Außer dem Ich-Blickwinkel von Vicky wird die Story auch aus der Perspektive anderer Figuren erzählt, was in meinen Augen schön zur Auflockerung beiträgt.
Trotz ihrer Komplexität besitzt die Geschichte eine durchgehende und stimmige Handlung.

Die Protagonisten sind sehr glaubwürdig dargestellt und beschrieben. Die psychische Belastung der Protagonistin auf der Flucht vor ihren Mördern und den daraus resultierenden Fehlern (bei ihrem Mann auf der Arbeit anzurufen war mein erster Gedanke) ist sehr gut gezeichnet und nachvollziehbar. Auch, dass sie keine Heldin a la Lara Croft ist, sondern eine ganz normale Frau mit Stärken und Schwächen, macht die Geschehnisse glaubwürdig.

Die weiteren beteiligten Personen, wie Vickys Mutter, Vickys Mann George, ihren Freund Leo, der ihr ohne groß zu fragen hilft sowie Dominique Durand, der Verlobte von Isabelle kommen ebenfalls sehr sympathisch rüber und wirken auch authentisch.

Die Gedankensplitter des großen alten Fuchses Gerhard Grunwald über seine ›Frauensammlung‹ haben bei mir zu Beginn des eBooks andere Assoziationen ausgelöst und mich auf eine falsche Fährte geführt. Zunächst habe ich ihn für einen psychopathischen Verbrecher gehalten.

Sehr interessant fand ich die Sprünge in die Vergangenheit. Nika Lubitsch hat ferner die beiden historische Ereignisse aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die damals aktuellen Themen RAF und Jonestown in Guyana, geschickt eingeflochten.

Die Auflösung empfand ich als überraschend und keineswegs vorhersehbar, was das Buch für mich gleich noch einmal so gut macht.
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am 18. Februar 2013
Vorab: Dieses Buch habe ich in der Kindle-Version gelesen.

Es war spannend zu lesen, ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Warum dann 2 Sterne Abzug?
Zum einen fand ich die Hauptpersonen nicht detailgenug charakterisiert. Man hat zwischendurch vergessen, dass Vicky und ihr Mann eigentlich Engländer sind und fremd in Berlin. Zum Teil wirkt die Handlung sehr konstruiert. (Beide können ihr Handy nicht benutzen, aber Vicky kommt mehrere Tage nicht auf die Idee ihren Mann in der Firma anzurufen, obwohl sie einen Unfall hatte. Leo ist eine wahnsinnig gute Freund(in), aber selbst der Ehemann soll nicht auf die Idee kommen, Vicky dort zu vermuten?)
Aber am meisten stört mich, dass ich die Einschübe des Namenlosen nicht verstanden habe. Dort zählt jemand, der Frauen hasst, diejenigen auf, die gestorben sind. Nach einem Kommentar auf meine ursprüngliche Rezension weiß ich, dass Gerhard (Großvater von Vicky)diese Gedanken hat. Nur die Sprache! Alle Frauen/Mädchen (auch die eigene Frau, Tochter, Schwester) werden als Luder, Nicht-Luder oder Super/Oberluder mit meist langen Beinen, dunklen Locken und dunkeläugig charakterisiert. Vom Stil her passt es so gar nicht zu dem älteren distinguierten Herrn, der über Autorität verfügt und sein Leben fest im Griff zu haben scheint. Ich hatte es nicht zusammen gebracht, denn ich vermutete, dass dieser Namenlose Frauen getötet hat.
Wie gesagt, es war trotzdem eine spannende, kurzweilige Lektüre.
44 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In letzter Zeit plagt die Engländerin Vicky immer wieder ein Alptraum aus Kindertagen. Auch an diesen Morgen wacht sie weinend auf und beschließt kurzentschlossen, im Morgengrauen joggen zu gehen. Durch die Schreie einer Frau im Berliner Grunewald aufmerksam geworden, entdeckt Vicky im Gebüsch eine Leiche. Die ermordete Frau sieht genauso aus wie sie. Voller Panik flieht die Anwältin nach Hause. Ihr Ehemann glaubt an eine Sinnestäuschung. Als kurz darauf ihre Mutter stirbt, reist Vicky nach England und entgeht dort nur knapp einem Mordanschlag. Bei ihrer anschließenden Suche nach dem Grund für den Anschlag wie auch dem rätselhaften Tod ihrer Mutter, stößt Vicky auf ein altes Familiengeheimnis, dass jemand allerdings unbedingt geheim zu halten versucht. Ein tödlicher Wettlauf quer durch Europa beginnt.

Die Engländerin Viktoria McIntosh lebt zusammen mit ihrem Ehemann seit einem guten halben Jahr in Berlin und gewöhnt sich so langsam ein. Ihren Beruf als Rechtsanwältin hat sie zugunsten der Familienplanung und noch mangelnder Deutschkenntnisse vorerst aufgegeben und vertreibt sich die Zeit derweil mit joggen und Deutsch lernen. Als sie eines Morgens die Leiche einer Frau findet, welche wie ihre Zwillingsschwester aussieht, ändert sich das geruhsame Leben von Vicky dramatisch.

Der Fokus des Krimis liegt bei den gefahrvollen Erlebnissen von Vicky, jedoch sind auch immer wieder einige kurze Handlungsstränge eingebaut, die anfangs sehr verwirren. Immer wieder erzählt ein Mann von unterschiedlichen Menschen, zumeist Frauen, welche er gekannt hat und die gestorben sind. Hat er diese Menschen getötet, sind sie einem Unfall zum Opfer gefallen oder einen natürlichen Tod gestorben? Gerade der Sprachstil lässt Letzteres eher nicht vermuten, die Lösung präsentiert sich einem ziemlich am Ende. Allerdings waren mir dann die Bezeichnungen, welche der Mann für die Frauen benutzte, absolut unverständlich bzw. empfand ich sie als unpassend. Wenn man sehr genau liest, kann man zudem mithilfe einer weiteren kurzen Szene schnell auf den Täter und dessen Motiv schließen, dies nimmt jedoch kaum die Spannung aus dem Krimi.

Die Story selbst gestaltet sich von Beginn an sehr rasant, spannend und rätselhaft. Fesselnd und unterhaltsam erzählt Nika Lubitsch die Flucht von Vicky quer durch Berlin, Großbritannien und Frankreich. Je länger die Geschichte jedoch dauert, umso überladener kam sie mir vor. Es geht zum einen um den Massenselbstmord und Massenmord von Jonestown im Jahr 1978 in Guyana. Die RAF ist ein weiteres Thema, wie auch die Lehmann-Pleite und auch die ETA hat einen Minipart inne. Das war mir irgendwann alles ein wenig zu viel des Guten, zumal auf alle Themen mehr oder weniger nur am Rande eingegangen wurde. Und auch das Verhalten des Täters am Ende des Krimis war mir dann doch etwas zu simpel umgesetzt, bedenkt man den Aufwand, welchen er im Vorfeld betrieben hat.

Gelungen sind die Charakterzeichnungen. Vicky, bisher eine sozial engagierte Anwältin, langweilt sich mehr oder weniger in Berlin. Ihrem Selbstbewusstsein bekommt dies auf Dauer auch nicht so gut, sie fühlt sich unausgefüllt. Der Tod ihrer Mutter geht ihr sehr nahe und diese Gefühle wie auch ihre Angst vor dem unbekannten Täter beschreibt Nika Lubitsch sehr einfühlsam und glaubwürdig. Besonders gut hat mir allerdings der beste Freund von Vicky gefallen, der sie tatkräftig bei der Lösung des Falls unterstützt. Der Londoner Theaterkritiker ist wirklich der beste Freund, den sich eine Frau nur wünschen kann, ausgestattet mit einem herrlich trockenen, oftmals auch zynischen Humor und sehr pragmatisch veranlagt.

Fazit: Ein von Beginn an sehr rasant und spannend erzählter Krimi, dessen Story mir jedoch im Hinblick auf die Themenvielfalt etwas zu überladen war.
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am 1. August 2016
Vicky geht jeden Morgen laufen, rund um den Schlachtensee. Eines Morgens stolpert sie über eine Frauenleiche, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Von da an scheint ein tödlicher Zufall nach dem anderen zu geschehen. Bis Vicky feststellen muss, dass das keine Zufälle sind, sonder jemand will sie umbringen. Sie macht sich auf die Suche nach einem möglichen Mordmotiv und kommt einem unheimlichen Familiengeheimnis auf die Spur.

Die Geschichte fand ich zu konstruiert und gewollt. Sie war lange zu verwirrend, um als Leser richtig folgen zu können. Hauptthematik des Buches sind die 70iger Jahre in Deutschland mit der Terrororganisation RAF. Leider nicht gelungen.
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am 22. Juni 2014
Das 5.Gebot ist das dritte Buch von Nika Lubitsch, welches ich gelesen habe und es hat mir
bisher am besten gefallen.

Vicky, eine Engländerin, die in Berlin wohnt, erlebt eines Tages die grösste Überraschung
ihres bisherigen Lebens. Beim Joggen im Grunewald entdeckt sie eine tote Frau, die ihre
Zwillingsschwester sein könnte.
Als kurz darauf ihre Mutter einen Überfall nicht überlebt und sie selbst einem Unfall ganz
knapp entgeht, macht sie sich auf die Suche nach ihren Lebenswurzeln.

Diese Geschichte wirkt sehr realistisch, sie könnte sich durchaus so zugetragen haben.
Die Hauptpersonen sind gut beschrieben und sympathisch, ihre Handlungsweise
nachvollziehbar.
Spannung wird gleich am Anfang aufgebaut und zieht sich durch die ganze Story.
Das Ende ist nicht vorhersehbar und bietet eine Überraschung.
Nike
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am 16. Januar 2015
Auch das 5. Gebot hat mich bis zum Schluss gefesselt. Da ich das 7. Gebot bereits verschlungen habe, war es klar, dass ich das hier auch schnell durchhaben werde. Ich wurde nicht enttäuscht. Jetzt kommt noch die Nummer drei zum Zuge: das 2. Gesicht. Ich freu mich schon und bitte immer weiter so!
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am 19. Juni 2013
Welche Tragik und welch verpasste Chancen: Vicky entdeckt im Stadtpark eine weibliche Leiche und erfährt bald darauf, dass es sich bei dieser Frau um ihre Zwillingsschwester handelt. Diese Begegnung ist der Startschuss zum Wettlauf mit dem Tod.

Seite für Seite offenbaren sich Schicksale die auf schreckliche Weise miteinander verknüpft sind und fernab der Heimat, im südamerikanischen Dschungel, ihren vorläufigen Höhepunkt finden.

Auch wenn die Autorin hier und da vielleicht ein bisschen zu viel die Fantasie hat spielen lassen - wie man bei manchen Amazon-Rezensionen rauslesen kann: sie hat eine rasante Story um ein Thema gestrickt, wie ich es so noch nicht gelesen habe.
Ich kann ihren Stil nicht richtig einordnen - finde ihn aber hammergut :) Zumindest das "5. Gebot" hat so einen Touch von Charlotte Link.

Ich bin neugierig auf weitere Bücher der Autorin. Absolut!
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am 8. Juli 2013
Ein toller Thriller von Nika Lubitsch, der m.E. den "7. Tag" noch toppt! Hier besticht vor allem die absolut nicht alltägliche Story, die in überraschenden Wendungen zu RAF und DDR-Unterstützung von dessen Terroraktionen findet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Neben der Spannung und der Handlung ist erneut die Erzählweise der Autorin positiv zu erwähnen. Sie schreibt in hervorragendem Stil und verwendet schöne Bilder. Wenn beispielsweise Regentropfen an der Scheibe um den besten Platz beim Herabrinnen streiten - einfach toll!! Absolute Leseempfehlung!!
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am 25. April 2013
Absolut bemerkenswert was hier passiert:
Ich bringe in einer Rezension meine kritische Meinung zu dem Buch zum Ausdruck und diese wird innerhalb von zwei Tagen fast ausschließlich fast positiv aufgenommen. Dann bricht ein kleiner S***-Storm los: Die Rezension wird massenhaft als nicht hilfreich bewertet und zusätzlich absolut unsachliche und beleidigende Kommentare hinterlassen. Daher noch einmal ein frischer Start.

Sinn und Zweck der Rezensionen ist es doch, dass Leser/Nutzer ihre Meinung mitteilen können. Das gilt für negative ebenso wie für positive Kritik. Eine Rezension mit Schimpf und Schande zu überziehen, nur weil diese nicht der eigenen Meinung entsprecht ist hingegen nicht Sinn der Bewertungs- und Kommentarfunktion. Warum sich einige Nutzer verpflichtet fühlen sich schützend vor das Buch zu werfen und negative Kritik herunter zumachen erschließt sich mir nicht. Oder steckt System dahinter? Ich beschimpfe ja auch nicht die Nutzer, die das Buch besser bewerten als ich...

Ich freue mich über jede Rückmeldung. Diese sollte aber bitte sachlich und vor allem freundlich sein.

ACHTUNG SPOILER - Buchinhalte werden verraten:
Um meine Meinung zu begründen geht die Rezension geht auf verschiedene Stellen des Buches ein. Die Handlung wird dabei zwar nicht im Detail verraten, aber es wer dennoch einige Inhalte verraten die der Leser im Buch erst spät erfährt. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und kein Detail im Voraus erfahren will sei daher gewarnt.

Also:
Es geht mir nicht darum das Buch hier zu zerreden oder schlecht zu machen. Ich bin lediglich ein Leser und die Rezension spiegelt ausschließlich meinen persönlichen Geschmack wieder und dem hat das Buch leider gar nicht gefallen.

Schwer zu beschreiben warum, aber der gesamte Stil des Buches hat mir einfach nicht gefallen. Auf mich wirkt das Ganze von der Qualität her so wie ein (sehr langer) Schulaufsatz. Ich bin Leser und kein Schriftsteller. Ich kann daher die Regel nicht benennen die einen guten Text ausmachen. Ich erkenne aber, wenn diese Regeln nicht eingehalten wurden und das ist hier meiner Meinung nach eindeutig der Fall. Warum das so ist versuche ich gerne zu genauer zu beschreiben:

Sehr vorhersehbar und konstruiert
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Mir erscheint die Geschichte von Anfang an sehr schwammig, wenig spannend und an vielen Stellen recht konstruiert. Oft werden unsinnige Details und Gedanken beschreiben die die Geschichte nicht weiterbringen und auch nicht zur Atmosphäre beitragen sonder nur die Seiten füllen.

Die Handlung hangelt sich an vielen Stellen an gekünstelten Details weiter die gewollt unauffällig eingefügt werden und gleichzeitig absolut vorhersagbar sind: Beim Auto wird scheinbar nebenbei (aber doch irgendwie ganz offensichtlich) erwähnt, dass der Gurt defekt ist. Sofort ist klar, dass das es ein paaren Seiten einen Unfall geben wird. Natürlich überlebt die Heldin den Crash nur wegen des defekten Gurtes... Der Mann verliert sein Handy. Ah, gleich muss er dringend erreicht werden und hat kein Handy mehr... Die Kanüle in der Hand stört. Ah, da soll bestimmt gleich ein Giftmörder ran...

Unsinnige Handlungen
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An anderen Stellen ist die Handlung gerade zu unsinnig. Beispiel:
Die Heldin wird vom Killer angegriffen, überlebt aber weil dieser merkt, dass zwei Bekannten der Heldin zurück kommen. Laut Buch hätte der Killer keine Möglichkeit ungesehen zu entkommen ist aber trotzdem auf einmal weg. Heldin und Bekannten wundern sich zwar kurz, der Mordversuch wird dann aber davon verdrängt, dass die Heldin erst einmal ihre neue Bluse anprobieren muss! Zu beschreiben wie der Killer entkommen konnte war wohl zu kompliziert.

Nächstes Beispiel: Die Heldin hat auch den nächsten Mordversuch überlebt und wurde gewarnt sich versteckt zu halten. Nach Hause darf sie in keinem Fall, weil das Haus vom Killer überwacht wird. Was macht die Heldin als erstes? Sie geht shoppen. Nicht weil Sie so mutig ist und meint sich nicht verstecken zu müssen, sondern weil sie eben neue Klamotten braucht. Was macht die Heldin dann? Richtig, Sie fährt zu ihrem Haus um so etwas wichtiges wie ihr Adressbuch zu suchen. Auch das nicht aus Mut oder Not, sondern weil einfach egal ist, dass dort der Mörder wartet. Es wird zwar beschrieben, dass die arme Frau quasi unter Schock steht und da muss man nicht komplett rational handeln, dieser Unsinn wirkt aber doch ziemlich dick aufgetragen und konstruiert.

Das Lieblings Instrument um die Handlung "überraschend" und "spannend" zu halten ist übrigens das Verlieren von Handys. Die Heldin verliert ihr Handy und ihr Mann kann sie nicht mehr erreichen. Der Mann verliert sein Handy und seine Frau kann Ihn nicht mehr erreichen. Gegen Ende des Buches schaffen es beide endlich wieder den jeweils anderen per neuem Handy zu erreichen. Was macht der Mann? Richtig, er verliert sein Handy, so dass seine Frau ihn nicht mehr erreichen kann... Was macht der Mann noch? Richtig, er verliert auch die neue Nummer der Frau und keine Seine Frau nicht mehr erreichen...

Figuren verhalten sich nicht konsequent
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Gänzlich unsinnig fand ich auch die Einschübe zwischen Kapiteln in denen ein "unbekannter Mann" von den Frauen erzählt die im Laufe seines Lebens gestorben sind. Der Stil ist ganz eindeutig darauf angelegt, dass der Leser davon ausgeht, dass hier ein Mörder von seinen Opfern berichtet. Die Frauen werden alle als Luder oder Ober-Luder (im erotischen Sinne) betitelt und der Mann berichtet wie ihn diese Frauen angesprochen bzw. erregt haben. Im Lauf der Geschichte erfährt man natürlich wer dieser Mann ist, dass es sich nicht um einen Mörder handelt, und dass die Frauen zwar alle umgekommen sind aber eben nicht durch diesen Mann. Von hier an wird der Mann nur noch als kultivierter Gentleman beschrieben. Unter den Frauen befanden sich auch seine Frau und Tocher. Warum er diese in seinen Gedanken als erotische Luder (vor allem die eigene Tochter) sieht ist schleierhaft. Die Idee den Leser auf eine falsche Fährte zu locken ist natürlich nicht schlecht. Der Unbekannte berichtet aber nicht einfach nur über die Frauen (dann wäre die falsche Fährte gut) sondern er berichtet wie ein perverser Mörder. Das macht überhaupt keinen Sinn und wirkt wie gewollt und nicht gekonnt.

Fazit
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Durch diese Unstimmigkeiten und vor allem die große Vorhersagbarkeit verliert sich jeder noch so kleine Anflug von Spannung sofort. Der einzige Anreiz weiter zu lesen besteht eigentlich darin zu erfahren welche unglaublichen Zufälle es noch geben könnte um die Geschichte weiter am Leben zu halten.

Mein Meinung:
Schlechter Stil. Keine Spannung. Sehr konstruiert. Für mich leider nur ein Stern.
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