flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive



am 6. November 2015
Die Trakls haben schwere Schuld.
Maria , verzeihe in deiner Huld.
Bekokster Dichter und der Rest
war nicht viel anderes als Inzest?

In dem Film wird die Beziehung von Trakl zu seiner Schwester als Inzest dargestellt, wofür man aus seinen Gedichten Hinweise finden kann, vielleicht verarbeitete er aber auch nur inzestuöse Fantasien. gesichert ist nichts.
Hier wird Gretl als starke junge Frau dargestellt, die sich gegen die andauernd wahrscheinlich Laudanum naschende kalte Mutter durchsetzt und ihrem Bruder nach Wien nachreist, er will Pharmazeut werden, sie Musikerin, Pianistin, studiert bei Professor Brückner. Sie verführt Georg, sie kann nicht genug bei ihm sein, er verarbeitet sein schlechtes Gewissen dichterisch, schiebt sie in eine Ehe mit dem mehr als doppelt so alten Brückner ab, sie läßt sich von ihm ein Kind machen, hat aber eine Fehlgeburt.
Wir seheh Trakl oft beim Koksen, Dichten, lernen auch einige seiner Gedichte kennen und sehen, daß er die Ausbildung nicht ernst nimmt, Prüfungen sausen läßt, aus der Apotheke fliegt, weil sie ihm eher als Drogenlieferant dient, nicht als Ausbildungs-und Arbeitsplatz.

Im Nachspann nimmt sich Trakl, so erfahren wir, 1914 im Militärlazarett das Leben, mit 27 Jahren. Schwester Gretl schießt sich mit 26 Jahren 1917 eine Kugel in den Kopf, im Rahmen oder nach einer ausgelassenen Feier.
Aha, das war das inzestuöse Liebesleben der Trakl-Geschwister, der Tabubruch. Sie hat ihn geliebt, wollte mit ihm nach Australien, wo sie keiner kennt, ihm sind seine Gedichte wichtiger.

Lars Eidinger spielt gewohnt stark, eine starke Leistung sehen wir auch von der bezaubernden Peri Baumeister, die nicht nur in eínigen derberen Sexszenen ihren tollen Körper präsentieren darf (sehr boshaft könnte ich sagen, das sei das Sehenswerteste gewesen), aber auch die junge Frau zwischen fast bedingungsloser Liebe zu und Zurückweisung durch den Bruder, der sich manchmal nur alle paar Wochen bei ihr sehen läßt, spielt sie sehr gut.
Die Kindheit mit der Entwicklung der Zuneigung der beiden (oder ging da schon nicht alles mit rechten, erlaubten Dingen zu?), die politische Einstellung, die Frage , wie er Geld verdiente, wird ausgespart, über Wikipedia mag man bei Interesse mehr erfahren.
Über die Persönlichkeit Trakls erfahren wir wenig, zu wenig, Sex mit Gretl sehen wir viel, der Film ist völlig untauglich, uns Trakl und seine Gedichte näher zu bringen. Und das Tabu? Die Behandlung des Themas Inzest, hier neutral dargestellt, wäre vor Jahrzehnten ein Tabu gewesen, die Entwicklung des behaupteten Inzests bleibt ziemlich im Dunkeln. Diese Thema wird viel einfühlsamer im Film "Liebeskind" mit Lutz Blochberger und der damals 18jährigen Anna Fischer behandelt, und was eine Künstlerbiographie ist,die auch etwas über des Künstlers Kunst aussagt, habe ich erst vor wenigen Tagen bei "Frida" gesehen, einem grandiosen Film aus dem Jahre 2002 von Julie Taymor und von und mit Salma Hayek.
"Tabu" wird rasch wieder in der Versenkung verschwinden, die bezaubernde Peri Baumeister, die hier großartig gespielt hat, hoffentlich nicht.

Doc Halliday
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. Mai 2015
Die Handlung des Films "Tabu- Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden" lehnt sich an das Leben der Geschwister Grete und Georg Trakl an, ohne dabei historisch korrekt zu sein oder sein zu wollen.
Er thematisiert mutig die krankhafte Getriebenheit, die gegenseitige Abhängigkeit, die sexuelle Anziehungskraft bis hin zum Inzest zwischen Schwester und Bruder. Beide waren Künstler und Genies, sie als Pianistin und Komponistin, er als Schriftsteller, insbesondere Dichter, und als solche extreme Persönlichkeiten.

"Tabu" ist verstörend, erotisch und stellenweise ruppig-grob. Letzteres rechtfertigt die FSK 16-Einstufung und weniger die Bettszenen oder die nackte Haut per se, die zu sehen sind.

Suggestiv und stimmungsvoll wurden Georg Trakls Gedichte, insbesondere das eine, beängstigend und düster, unheilvoll und schuldbeladen wie sie klingen, in diesen Film eingewoben.

Die Dialoge erscheinen mir dagegen oft etwas gezwungen, das Rascheln des beschriebenen Papiers ist leider nicht zu überhören. Trotzdem ist die Geschichte stimmig und flüssig erzählt.

Schauspielerisch überzeugen Lars Eidinger als zwischen Begierde und Vernunft hin und hergerissener, an sich und der Welt Leidender, Peri Baumeister als von ihrer beider Liebe überzeugte Verführerin und Rainer Bock in seiner Rolle als geduldiger Förderer und wohlmeinender Gatte Gretls.

Zusammenfassend: Wer eine filmische Biografie der Trakls erwartet, wird nicht entschädigt. Wem ein gut erzählter, an der Wahrheit orientierter, aber frei erzählter Film mit emotionalen Verwirrungen und sexueller Spannung, mit Tiefgang und seelischen Nöten "genügt", wird von "Tabu- Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden" in seinen Erwartungen befriedigt werden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Mai 2013
Freud und Leid liegen in dieser Verfilmung sehr dicht beeinander: Drogenrausch, Inzest, die Sehnsucht nach Liebe und Erfüllung, nach künstlerischer Anerkennung, das Ringen um Bedeutung und Sinnstiftung, und der unstillbare Hunger nach einer verwandten Zwillingsseele werden in diesem Film, mitunter in grandiosen und epischen Bildern, dargestellt. Die Liebesbeziehung zwischen Georg und Gretl erinnert an die verbotene Liebe des englischen Poeten William Wordsworth und seiner Schwester Dorothy. Oder an die inzestuöse Beziehung von Lord Byron zu seiner Schwester Augusta Leigh.

Die Schauspieler agieren glaubhaft und überzeugend in ihren Rollen. Musik, Poesie und Leidenschaft prägen die Inszenierung, die in Teilen authentisch und in Teilen von künstlerischer Freiheit gezeichnet ist.

Die Tragik des Dichters, der mit nur 27 Jahren verstarb, und die Tragik seiner Schwester, die ihm wenige Jahre später, im Alter von nur 26 Jahren, in den Tod folgte, wird leider nicht vollends ausgeschöpft. Es wird zwar angedeutet, dass ihre Liebe und Leidenschaft eine geheime Vorgeschichte aus unbeschwerten Jugendtagen hatte. Diese wird jedoch nicht näher thematisiert. - Auch die dramatischen Ereignisse der Schlacht von Grodek im Ersten Weltkrieg, die Georg Trakl zerbrachen, und die ausgelassene Feier, die Gretls Ende markierte, wird ausgespart. Hier wurde das Potential eines großen Dramas verschenkt.

Die Darstellung des Inzests erfolgt wertfrei und ohne Beurteilung, wohl, um den Zuschauern Raum zu geben, selbst ein Urteil darüber zu fällen. Das führt leider dazu, dass bei den Liebesszenen ebenfalls größeres Potential nicht genutzt wurde. Sie wirken eher "rustikal" und nüchtern, nicht besonders liebevoll, leidenschaftlich oder erotisch. Hier hätte man sich die künstlerische Leitung und Inszenierung eines Bertolucci gewünscht, auch auf die Gefahr hin, den Inzest durch erotischere Darstellungen zu feiern oder zu verherrlichen. Immerhin, die Küsse der beiden strahlen die Liebe, das Begehren und die Leidenschaft aus, die der Sex bzw. seine Darstellung vermissen lässt.

Dennoch, ein sehenswerter Film, der mit sehr vitalen, poetischen und eindringlichen Bildern besticht, die lange nachwirken und die Fantasie anregen. Peri Baumeister überzeugt auf ganzer Linie, nicht nur mit ihrem Po, der dem Begriff Poesie eine tiefgründigere Bedeutung verleiht, sondern vor allem mit ihrem ausdrucksstarken Spiel, das weit über das Körperliche hinausgeht.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. März 2013
Es ist die Seele... ein Fremdes auf Erden". Das Leben Georg Trakls und seiner Schwester Grete, die Ende des 19. Jahrhunderts in Salzburg geboren sind und während des Ersten Weltkriegs verstarben. Das Dichterdrama beschreibt das Leben eines Geschwisterpaares, das weder mit noch ohne einander existieren wollte. Sie, eine gefeierte Klavierspielerin, er bald anerkannter Dichter und Expressionist. Das Werk erinnert in Bildern und Poesie an Was nützt die Liebe in Gedanken" bricht aber, wie der Titel schon erklärt ein Tabu". Inzest, eine Liebe, die nicht sein darf. Doch die Zuschauer werden dazu verführt, die Liaison gut zu heißen.

Wären sie keine Geschwister, es wäre eine wunderbar melancholisch -tragische Liebesgeschichte. Die Entwicklung des Films hat relativ lange gedauert bis eine Finanzierung stand. Es ist kein einfaches Thema, für das man gerne als Sponsor auftritt. Doch andererseits ist es ein wichtiges und immer aktuelles Thema. Die Darsteller agieren superb, für Peri Baumeister war es die erste große Hauptrolle, Russendisko" folgte. Lars Eidinger ist auf solche Rollen inzwischen spezialisiert, er spielte in Filmen wie Code Blue", Hell" und Alle Anderen" mit. Die Leidenschaft im Film ist fast greifbar, der Regisseur Christoph Stark hat das in Szene gesetzt. Keine Wertung über Inzest, keinen gesellschaftlichen Diskurs. Ein Urteil zu bilden obliegt den Zuschauern. Viele werden vermutlich ob des Subjets schon Abstand nehmen wollen. Gerade deshalb hat er das Prädikat besonders wertvoll verdient. Der Film an sich in seinen 90 Minuten lohnt sich. Der Camino Filmverleih war zu Recht so mutig, das Projekt durchzuführen, freigegeben ist er ab 16 Jahren. Übrigens andere Camino Werke wie etwa das niederländische Krebsdrama Love. Life" und der französische Film Sarahs Schlüssel" lohnen sich ebenfalls sehr und sind vor kurzem auf DVD erschienen.

Bewertung bei Maschseeperlen.de: 7/10 Punkten
Spannung: 2/4 - Action: 2/4 - Humor: 12/4 - Erotik: 3/4 - Anspruch: 3/4
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 22. März 2013
Georg Trakl klatschte einst als Dichter die Farben, Klänge und Gefühle mit dickem Pinsel aufs Papier und trotz des stetigen Verdachts der Überladenheit mit Metaphern, greift seine Poesie mit großer düsterer Kraft direkt an dein Herz.

Christoph Stark bringt als Regisseur die Farben, Klänge und Gefühle auch mit dickem Pinsel aufs Celluloid, und wühlt mit dunkler Inbrunst darin, worüber früher höchstes mit vorgehaltener Hand getuschelt wurde, aber mein Herz erreichte er nicht.

Ich mag Trakl. Ich mag diesen Film nicht besonders.

Das heißt nicht, dass er misslungen wäre, aber er verteilt für mein Empfinden das ganze Gewicht auf die verbotene Liebe zwischen Bruder und Schwester. Ich hatte leider auch nie das Gefühl, hier Trakl wirklich begegnet zu sein. Es war doch eher eine Begegnung mit dem Schauspieler Lars Eidinger.
Einige Trakl-Gedichte werden rezitiert, ein wenig steiflippig, dafür tut man es z.B. nackt und vor dem offenen Schoß einer holzbeinigen Hure. (Vielleicht sollte das enthemmte Ambiente diese gewisse hölzerne Drögheit aufzulösen, die sich bei aufgesagter Lyrik im Film generell sehr leicht breit macht. Leider lässt es sich so nicht verhindern. Man könnte einen Schauspieler in jeglicher Position Reime vortragen lassen und dennoch ein Verlegenheitsräuspern beim Zuschauer kaum verhindern. )

DROGENKRANKE FAMILIE:
Das gehobene Bildungs-Bürgertum-Elternhaus ist ganz gut eingefangen:
Mit der kalten Mutter, die es mit kalter Miene dominiert, ihrem schwierigen Verhältnis zu ihren Kindern und ihrer Drogensucht.
Dem (geistig) abwesenden, alt gewordenen Vater.
Der Seelenschwester Grete.
(„Am Abend ward zum Greis der Vater; in dunklen Zimmern versteinerte das Antlitz der Mutter und auf dem Knaben lastete der Fluch des entarteten Geschlechts. Manchmal erinnerte er sich seiner Kindheit, erfüllt von Krankheit, Schrecken und Finsternis, verschwiegener Spiele im Sternengarten, oder dass er die Ratten fütterte im dämmernden Hof. Aus blauem Spiegel trat die schmale Gestalt der Schwester und er stürzte wie tot ins Dunkel.“ (Trakl/ Traum und Umnachtung)
Das kommt im Film auch ganz gut rüber.

Aber

VERBOTENE LIEBE:
Die Schwester als Geliebte? Das es mit dem ständigen Erscheinen der Gestalt der Schwester in Trakls Werken - irgendetwas auf sich haben muss, ist klar. Mal huscht sie durchs goldene Gezweig der Nacht und Sternen, mal steht sie schmal auf einsamer Lichtung, die Jünglingin, umgeben von bleichen Monden. Mal erhebt er sich von ihrem Lager, noch bebend von verruchter Wollust Süße. Immer wieder der Schwester Schatten. Es wurde also schon immer vermutet, er hätte seiner Grete auch andere Gefühle, als nur geschwisterliche entgegengebracht. Es mag ja sogar zutreffen…diese verbotene Liebe und es bietet sich auch durchaus an, sie etwas auszuwalzen. Ja, Liebe KANN Sünde sein. TABU vergisst für mein Empfinden jedoch die andere Schweren und Nöte, die den Dichter zu solch dunkler Farbenpracht nötigten. Diese tragisch-sündig-unerfüllbare Liebe, als alleinige Triebfeder für die Muse?
Keinerlei politische oder religiöse Motivation? Sein Leben als unglücklicher Apotheker und wie er unter der Häme ehemaliger Klassenkameraden litt? Was ist mit seinen Erlebnissen vor dem Krieg und im Krieg? Die Schlacht bei Grodek? Das alles findet keinen Raum.
Dafür die Schlachten im Bett: Viel Nacktheit, Krankheit, Sex, Wut, Drogen, Depression und massenhaft Selbstmitleid.

FAZIT:
Schön gefilmt, mit optischem 70er Jahre Ambiente, tolle Ausstattung, aber leider etwas arg pathetisch geratene Dialoge und ein Drehbuch das mich unbefriedigt ließ. Überzeugende Darsteller (Lars Eidinger trakelt, wütet und leidet überzeugend, jedoch ist er wirklich Trakl?? Für mich nicht. Peri Baumeister gibt Grete eine sehr verletzliche Aura, die mir sehr gefallen hat und im Kontrast zu der Willensstärke und dem Temperament dieser Figur eine tolle Geltung bekommt.)
Ohne recht Saft und Kraft verliert sich Tabu dennoch leider in der betont wollüstiger Darstellung eines Inzests im Drogenrausch und dem folgenden obligatorischen Vollbad des Egomanen im Selbstmitleid. Das nervt irgendwann und schlimmer, kaum einer wird durch diesem Film Lust bekommen Trakl zu lesen und, was auch schade ist, sich vielleicht nicht mal filmüber gut unterhalten haben.
55 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Mai 2013
Wer glaubt durch diesen Film ein umfassendes Bild vom Leben und Wirken des expressionistischen Dichters und Künstlers Georg Trakel zu erhalten, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.

Sicherlich werden Beweggründe und Motivationen für sein Schaffen deutlich, doch der Focus wird auf Georgs Verhältnis zu seiner Schwester gerichtet.
Dieses letztendlich auch inzestiöse Verhältnis wird recht nuanciert dargestellt.
Sehr gut kommt zum Ausdruck wie die beiden Geschwister aufeinander hingeordnet sind, wie der eine nicht ohne den anderen bestehen kann, eine Abhängigkeit, die verhängnisvolle Folgen haben kann, die nicht nur beflügelt im künstlerischen Schaffen sondern auch einengt und sich einseitig auf die Schaffenskraft auswirken kann.
So ist eine gewisse düstere Grundstimmung immer wieder gegenwärtig, die Z.T. aber auch Antrieb dafür ist, dass Trakl in dieser ausdrucksstarken, emotionsgeladenen expressionistischen Form Ausdruck für sein Schaffen findet. Diese Befindlichkeit sucht sich ein Ventil, aus dem heraus sie sich mit voller Kraft entladen kann.

Sicherlich aber ist der Blickwinkel, immer auf dem Hintergrund der geschwisterlichen Beziehung, recht einseitig und lässt kaum Raum für andere Beweggründe und Sichtweisen.

Das Thema des Inzest wird eher mit Leichtigkeit überspielt und dem Zuschauer so nahegebracht, als sei es völlig normal und immer schon so gewesen zwischen den beiden Geschwistern. Auch ein Aufblitzen von Schuldgefühlen ist dieser Haltung nicht abträglich, wenngleich kein Anhaltspunkt für ein Werben für inzestiöse Beziehungen zu finden ist, eher eine indifferente Einstellung.
Der natürliche und unverklemmte Umgang mit Nacktheit sehe ich ebenso als ein Bemühen um Authentizität.

Man merkt während des gesamten Filmes, dass er mit sehr viel Mühen und Arbeit verbunden war. Mir persönlich hat Peri Baumeister ausgezeichnet in seiner Rolle gefallen. Sicherlich stellt der Film nur eine Sichtweise aus einem gewissen Blickwinkel dar, doch dies ist sehr gut gelungen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Dezember 2016
der film hat nichts mit literatur, nichts mit trakel und nichts mit der wirklichen beziehung zwischen ihm und seiner schwester zu tun. es werden fleissig sexuelle interaktionen abgelichtet. da das ja nun geschwister sein sollen, meint der regisseur offensichtlich, bereits die sensation im kasten zu haben: einen tabubruch. aber was er da wirklich zustandegebastelt hat ist einfach nur banal.
eine riesenenttäuschung für alle, die literatur lieben und sich auf diesen film gefreut hatten.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Alle Anderen
5,99 €
Was bleibt
5,99 €
Mathilde - Liebe ändert alles
12,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken