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am 21. August 2005
Ein Roman von 900 Seiten, voller subtile psychologischen Entwicklungen, Dutzende von Charactere, und ausführigen filosofischen Auseinandersetzungen, zusammenpressen in einem Film von nicht zweieinhalb Stunden? Es scheint im voraus klar dass sowas unmöglich ist, und dieser Versuch beweist es, leider. Ich glaube auch nicht, dieser Film wäre einem, der das Buch nicht gelesen hat, verständlich.
Dennoch hätte nicht soviel schief gehen müssen als hier der Fall ist. Im Roman ist Der Berghof anfangs ein verführerischer, bezaubernder Ort. Im Film aber gleicht das Sanatorium eher eine Irrenanstalt. Die kleine Marusja, so Mann, 'kichert' hinter ihr Taschentuch; im Film aber lacht sie andauernd wie eine Hysterikerin, was es nicht leicht verständlich macht warum der förmliche Joachim sich in ihr verlieben würde. Es ist nur ein Beispiel vom Schmieretheater das der ganze Film überherrscht: viel zu laut, viel zu agitiert, und manchmal unglaublich amateuristisch. Selbst Rod Steiger, der beabsigte Publikumsmagnet, weiss aus Peeperkorn nicht mehr zo machen als ein verrückter alter Mann der andauernd schreit, so dass es etwas lächerlich wirkt wenn Hans Castorp sich zu ihm setzt und ihm sagt, wie sehr er ihn bewundert. Peeperkorn hat drei Kapitel im Buch, ist aber im Film verhältnismassig viel länger anwesend, Zeit in Anspruch nehmend die man besser für andere Szenen benutzt hätte (zum Beispiel, die beklemmende Seance in Krokowski's Büro, die im Film fehlt). Castorps Beziehung zu Clavdia Chauchat ist gleichfalls ausvergrössert um die Anforderungen einer Hollywood Lovestory gerecht zu werden, und verliert jede Subtilität. Clavdia erscheint hier nicht wie eine mysteriöse Präsenz, doch eher wie eine zügellose Kurtisane. Joachim, dagegen, wird im Film fast vergessen, und obwohl sein Tot eins der rührendste Stellen des Buches darstellt, stirbt er hier fast beiläufig. Alexander Radszun scheint mir auch nicht die richtige Wahl um Castorps Vetter dar zu stellen; dieser Jaochim ist zu alt, zu deprimiert, und keineswegs der schöner Mann den im Buch beschrieben wird.
Castorp selbts is aber der grösste Fehlschlag im Rollbesetzung. Eichhorn gibt uns kein einziger Anhaltspunkt um mit ihm zu sympathisieren; dieser Castorp schnauzt jeder an und ist unglaublich arrogant. Glaubwürdig als Mensch ist er allenfalls nicht, und es ist manchmal fast peinlich, Eichhorns Spiel an zu sehen.
Naphta und Settembrini, zum Schluss, geraten kaum überm Nivo des karikaturalen hinaus, und die Prinzipien über die sie sich streiten bleiben nur Nebensache, so dass das endliche Duell ein völliger Nonsequitur ist.
Die Verfilmung wirkt im ganzen auch zu eng: die Natur und die Ewigkeit sind Zentralthemen der Roman, dennoch sieht man im Film kaum die Bergen, und hat man es nicht verstanden den Zeitverlauf auf einigerlei weise spürbar zu machen (man benutzt dazu die schwache Lösung einer Erzählerstimme).
Gibt es da gar nichts gutes, denn? Doch. Die Ausstattung ist richtig gut gelungen, das heisst, alles sieht fasst genau so aus wie ich's mir beim lesen vorgestellt hatte. Und Hans Christian Blech ist vorzügluch in seiner Rolle als Hofrat Behrens. Ein unbeabsigter vorteil dieses Films ist aber, das er im ganzen so schlecht ist, das er weder die Erinnering am Buch noch das Vergnügen am (wieder) lesen verderben wird.
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am 29. Oktober 2013
Endlich ist die vollständige Fernsehfassung erhältlich, habe jahrelang darauf gewartet. Dies ist die beste Tomas-Mann-Verfilmung überhaupt. Super Präsentation dieser DVD-Box, als Extra noch die Filmfassung dazu plus Bonus - Bildqualität hervorragend!
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am 12. Januar 2003
Ich habe das Buch insgesamt 3x gelesen und bin mit recht hohen Erwartungen auf die filmische Umsetzung zugegangen.
Das einzige, was dem Roman nur annähernd nahe kommt sind Kulisse und Ausstattung.
Der Film ist viel zu laut, zu theatralisch, zu verkürzend. Eine wirkliche Enttäuschung in der mir auch besonders die überaus bescheidenen schauspielerischen Leistungen unangenehm aufgefallen sind. Anscheinend überwiegend Schauspieler von der Bühne, die es überhaupt nicht verstanden haben, die feinen Zwischentöne und feingewobenen persönlichen Beziehungen, die den Roman so phantastisch machen, umzusetzen, ja nur annähernd abzubilden.
Insgesamt, kurz gesagt: Wer das Buch gelesen hat unbedingt Finger weg. Lasst Euch nicht die Eindrücke des Buches durch dieses Junkfood zerstören !!
Und die die das Buch nicht gelesen haben, hätten für Ihr Geld auch wesentlich besseres verdient.
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am 10. August 2007
Eigentlich verdient die Verfilmung 5 Sterne. Ursprünglich lief ein 3-Teiler im TV, auf VHS und DVD ist leider nur diese um die Hälfte (!) gekürzte Version erhältlich...sehr schade, denn es fällt doch viel interessantes Material weg.
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am 2. November 2011
Als Zwei-Stunden-Film wirklich sehr gut gelungen.

Zum Inhalt verweise ich auf die ausführliche Beschreibung in Wikipedia. Ich konzentriere mich hier mehr auf eine Kommentierung der anderen Rezensionen.

Wer erwartet dass in Kino-Länge jedes Detail eines epischen Meisterwerks gewürdigt wird, erlebt natürlich eine Enttäuschung. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass die TV-Fassung das wesentlich besser schafft, auch wenn es sehr lange her ist, dass ich sie gesehen habe.

Die Geschichte wird in sich schlüssig erzählt und ich konnte gut in die Stimmung eintauchen. Auch die einzelnen Darsteller sind glaubhaft und stimmig. Insgesamt hat der Film den Charakter einer Erzählung. Allein schon wegen des TV-Formats darf man keine großartigen Bilder erwarten. Auch die "Märchenonkel-hafte" Stimme des Erzählers trägt zu diesem Eindruck bei.

Also sicher kein Ersatz für das Buch; aber warum auch?

Das Cover ist transparent und der Druck beidseitig mit allen wichtigen Informationen.

Ich bin mit dem Kauf hoch zufrieden. Und ich denke, dass jeder damit zufrieden sein kann, der das Medium des 80er-Jahre Films akzeptiert.
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am 12. Juli 2006
Der langweiligste Film aller besten Filme der Weltgeschichte. Nur wer "Den Zauberberg" gelesen hat, kann ihn durchstehen. Und "Den Zauberberg" lesen kann nur, wer sonst alles von Thomas Mann kennt. Für den ist es aber ein Schatz der Weltliteratur: Der Film genauso wie der Roman.
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am 10. Mai 2002
Die herrlich morbide Atmosphäre des Buches wurde in diesem Film hervorragend umgesetzt. Wer das Buch mag, wird diesen Film lieben! Auch die Dialoge zwischen Nafta und Settembrini sind sehr gut umgesetzt - ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
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am 14. November 2013
It is very sad that in 2014, Europe isn't making any effort in producing subtitles,
Especially in these days of anger and ignorance where far right groups breed all over Europe.
If Education could help this is where it starts:
GIVE ALL CLASSICS SUBTITLES!!!!
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am 12. März 2014
habe nie etwas besseres bei Amazon erworben.....immer wieder gerne......habe nie etwas besseres bei Amazon erworben.....immer wieder habe nie etwas besseres bei Amazon erworben.....immer wieder gernegerne
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am 9. April 2009
Weil dieser Film keine Untertitel hat, muss ich ihn zurueckschicken (die meisten meiner Comparative Literature Studenten koennen kein Deutsch)
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