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am 14. Februar 2010
Dieses Buch umfasst den E-Mailaustausch zwischen Russell T. Davies und Benjamin Cook über ca. 2,5 Jahre und hat zum Inhalt, wie Davies Drehbücher für die TV-Serie "Doctor Who" verfasst. Und noch eine ganze Menge mehr.
Davies ist Produzent und Chef-Autor der wiederbelebten "Doctor Who"-Serie bis inkl. der 4. Staffel, sowie der Ableger-Serien "Torchwood" und "Sarah Jane Adventures" und Cook ist Journalist, der u.a. für das "Doctor Who Magazine" schreibt.

Die Idee zu diesem Buch bzw. dem Vorläufer, dessen erweiterte Fassung es ist, entstand aus Cooks Anregung, den Entstehungsprozess zu einem DW-Drehbuch zu dokumentieren. Davies berichtet also per E-Mail über das Vorankommen (oder auch nicht) und seine Ideen. Es wurde etwas mehr daraus als der ursprünglich geplante Artikel. Auch werden in den E-Mails weit mehr Themen als "nur" DW behandelt. Im Prinzip ist es ein Ausschnitt aus über 2 Jahren von Davies' Leben. Und es liest sich unfassbar interessant und stellenweise sehr witzig. Es hilft, dass Davies nicht nur sehr offen schreibt, sondern auch ein ausgesprochen interessanter Mann ist. Aber auch Cook ist nicht nur passiver Mail-Empfänger, sondern entlockt Davies oft faszinierende Erkenntnisse durch kontroverse Fragestellungen und erzählt von Erlebnissen beim Drehen, wo er oft anwesend war.

Der Schwerpunkt hier liegt auf der vierten Staffel der Serie und man kann teilweise fast minutiös mitverfolgen, wie aus einem Funkeln in Davies' Augen am Ende ein Drehbuch wird. Wenn man die Serie kennt ist es besonders reizvoll zu sehen, wie grundsätzlich sich vieles verändert hat. Oder, was mich stets fasziniert, welche weitreichenden Folgen ein einzelnes Ereignis auf die spätere Entwicklung hat. So musste zB ein Schauspieler in der ersten Folge der 4. Staffel in letzter Minute krankheitsbedingt ausgewechselt werden. Dies führte letzten Endes zum herzzerreißenden Ende der 4. Staffel von DW. Es hätte alles ganz anders kommen können.

"Doctor Who" zu kennen und idealerweise zu mögen ist unabdingbar, um dieses Buch lesen und vor allem genießen zu können. Ist das der Fall, bekommt man neben den faszinierenden Details zu den Drehbüchern auch einen sehr interessanten Blick auf die Hintergründe der Produktion einer solchen TV-Serie. Für Fans ist dieses Buch somit fast schon ein Muss. Auf jeden Fall für jeden, der neugierig ist und Interesse daran hat, wie eine Geschichte entsteht.

Am Ende steht das Ende einer Ära, als Davies das Zepter an Steven Moffat übergibt (und David Tennant die TARDIS an Matt Smith) und zu neuen Herausforderungen nach Hollywood aufbricht. Glücklicherweise gibt es auch dort E-Mail. Leider werden wir wohl nie wieder bei ihm und Cook mitlesen dürfen. Aber ich bin sehr gespannt darauf, was Davies in den USA vollbringen wird. Was er hier vollbracht hat ist, eine feine Serie zu prägen und ein faszinierendes Buch entstehen zu lassen, das mir grenzenloses Vergnügen bereitet hat.
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am 19. Dezember 2008
Wahnsinn! Ich habe zwar schon so einige Bücher in meinem Leben verschlungen, doch noch nie ist mir eins wie dieses in die Hände gefallen.

Allein die Aufmachung des Buches ist genial! Russel T Davies (Headwriter von Doctor Who) und Bejamin Cook (Journalist von u.a. DWM) tauschen Emails, welche hier in chronologischer Reihenfolge zu diesem Buch führen.
Die Zwei versuchen der Frage auf den Grund zu gehen, was im Kopf eines Schreibers/Authors im Kopf vorgeht, wie er zu seinen Ideen kommt und wie er diese dann zu Papier bringt. Zudem gibts jede Menge Hintergrundwissen zu Doctor Who sowie den Spin-off Series.

Dabei nehmen die Beiden kein Blatt vor dem Mund und man hat das Gefühl ganz privat dabei zu sein. Alles ist sehr ehrlich, vertraulich, einfach ganz und gar menschlich.
Mal kommt man beim lesen nicht mehr aus dem Lachen raus, mal ereicht man nachdenkliche Passagen oder sogar solche Einsichten, die man von Russell niemals erwartet hätte.

Ich kann JEDEM Fan oder angehenden Schreiberling dieses Buch nur wärmsten empfehlen! Es macht einfach nur Spass zu lesen.
Allerdings muss ich jeden warnen, dieses Buch Abends im Bett zu lesen! Macht es nicht! Sonst reißt Euch der Time-Vortex in den nächsten Morgen, ohne, dass Ihr es merkt!
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am 3. Januar 2009
Ein fantastisches Buch und absolut empfehlenswert für jeden, der sich entweder für's Schreiben und/oder für "Doctor Who" interessiert.

Ursprünglich geplant war, dass Benjamin Cook (Journalist für das Fanmagazin "Doctor Who Magazine") eMails mit dem Produzenten und Chef-Autor der Serie Russell T. Davies austauscht um der Frage nachzugehen, woher dieser seine Ideen nimmt. Wie Davies feststellt: eine einfache Frage, aber ohne einfache Antworten. Aus der Korrespondenz, die ursprünglich nur die Entstehung des Weihnachtsspecials 2007 und der ersten Folge der 4. Staffel umfassen sollte, entwickelte sich dann jedoch ein reger Schriftwechsel über mehr als 1 Jahr, der die Entstehung der gesamten Staffel begleitet.

Man verfolgt, wie Ideen aufkommen, geändert oder völlig verworfen werden. Als Fan der Serie weiß man beim Lesen natürlich sofort, welche Dinge es nun tatsächlich in die Serie geschafft haben. Das tut der Faszination aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: man ist erstaunt, wie der Verlauf der Serie hätte sein können, wenn (um es mit RTD zu sagen) die Autoren "an der Kreuzung statt nach links nach rechts gegangen wären".

Durch den Aufbau des Buches (es werden die ausgetauschten eMails und SMS der zwei Autoren abgedruckt), ist es dabei sowohl möglich, alles in chronologischer Reihenfolge zu lesen als auch, einfach mitten ins Buch zu springen und zu sehen, wo man landet. Bei der Gestaltung ist auch noch auf die wunderbaren Zeichnungen und tollen Bilder hinzuweisen, mit denen das ganze gespickt ist - seien es kurze Comics von Russell oder Fotos von der Produktion der Serie.

Das ganze Buch ist sehr offen und ehrlich - man merkt schon, dass am Anfang wohl keiner der zwei gedacht hatte, dass die Mails jemals das Licht der Öffentlichkeit sehen werden. Der Leser ist hautnah dran: an der Euphorie über einen neuen Einschaltquotenrekord der Serie oder eine brillante Auflösung für ein Skriptproblem, aber auch an den Selbstzweifeln und den "beinahe"-Depressionen Russells, wenn die Ideen ausbleiben oder er sich einfach nicht zum Schreiben aufraffen kann, obwohl der Abgabetermin für das Skript unaufhörlich näher rückt.

Es ist KEINE Anleitung "Wie schreibe ich ein Drehbuch" (wie mehrfach bemerkt wird, dafür kann es eigentlich keine Anleitung geben, da muss jeder den für ihn selbst besten Weg finden), dafür aber ein überaus faszinierender Blick darauf, wie Großbritanniens erfolgreichster TV-Drehbuchautor der letzten Jahre SEINE Bücher schreibt.
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am 1. März 2009
Ich muss zugeben, als ich mir das Buch gekauft habe, hatte ich nicht allzu viel erwartet - ich bin zwar ein großer Fan der Serie aber ich dachte, dieses Buch wird einfach nur eine Art Anleitung sein, wie man 'writer' wird.
Wie falsch ich lag.

Die E-Mail/SMS Korrespondenz zwischen Davies und Cook ist einfach nur super interessant - ob nun einfach nur zum lachen (Phil Collinson, der in Rom vor lauter Angst auf den Tisch springt) oder zum nachdenken, dieses Buch zwingt einen regelrecht weiterzulesen.

Neben den vielen Fotos war es auch absolut genial zu lesen, wie sich die ersten Originalskripte (im Buch abgedruckt) in die endgültige Folge verwandelt haben.

UNBEDINGT LESEN!
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am 22. Juli 2014
Eine interessante und amüsante Lektüre, die viel Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess der beliebten TV-Serie bietet.
Leider werden "nur" die Staffeln 3 und 4 behandelt. Es wäre interessant, wenn es so ein Buch auch über die früheren Staffeln gäbe.
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