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am 12. März 2014
Tillman Rules!
Popcorn-Kino in Buchform? Warum eigentlich nicht. Man merkt beim Lesen, dass es sich ursprünglich um ein Bühnenstück oder Drehbuch handeln sollte, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Oft habe ich mich beim Loslachen oder zumindest Schmunzeln ertappt.

Der 39-jährige Genetik-Professor Don Tillman trägt sich mit dem Gedanken, eine Frau fürs Leben zu finden. Dumm nur, dass er wegen leicht autistischer Züge und sozialer Inkompetenz nicht gerade für das Speed-Dating taugt. Und so entwickelt er einen Fragebogen, der die Zahl seiner zukünftigen Partnerinnen drastisch reduziert. Allzu viele Menschen kommen nicht mehr in Frage und schon gar nicht Rosie. Die lernt er nämlich im Uni-Umfeld kennen, aber sie verfolgt ein eigenes Projekt.

Wie Don sein Leben strukturiert, welche Marotten er mit sich herumschleppt, wie er feste Termine und Mahlzeiten plant und wie er alle Tätigkeiten als Projekte festlegt – das liest sich schon lustig und skurril. Und auf welche Probleme er im wahren Leben stößt.
Dabei hat er durchaus (wenige) Freunde, die sich mit seinen Eigenheiten abgefunden haben und zu ihm stehen.

Einzelne Episoden, wie das Jacken-Desaster oder seine Tanzeinlage mit Bianca trieben mir die Tränen in die Augen. Sein kurzer Tanzkurs mit dem Skelett, die obskuren Methoden der DNA-Sammlung oder die absurden Gespräche mit seinem Freund Gene; alles wunderbare Szenen.

Nur beim Hauptthema, der Liebe, wird es gelegentlich etwas seicht. Zudem ahnt man auch schon relativ früh, wie die Sache ausgehen wird. Da sich mehrere Beteiligte professionell mit der Psychologie beschäftigen, wirkt dies manchmal etwas uninspiriert. Daher auch ein kleiner Azug.

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Trotz gelegentlich fachspezifischer, wissenschaftlicher Sprache, liest es sich mit normalen bis guten Englischkenntnissen flüssig. Wie so oft befürchte ich, dass der typische Humor nicht komplett in der deutschen Übersetzung ankommt.

Fazit: Ein lesenswertes, lustiges und unterhaltsames Buch, das sicher auch als Film Furore machen wird. Behandelt es doch eines der Dauerbrennerthemen unserer Zeit: Wie finde ich den perfekten Partner?
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Oktober 2016
Ein schönes Buch mit einem eigenwilligen Protagonisten ala Sheldon Cooper (Big Bang Theory). Dank einer Frau, die er grundsätzlich als völlig unpassende Kandidatin für sein "wife-project" erachtet, lernt dieser durchgeplante und unflexible Mann, dass Pläne nicht alles im Leben sind und es eh immer anders kommt als man denkt. Dabei bleibt er sich jedoch treu und behält seine liebenswerten Eigenarten bis zum Schluss, obwohl er der Liebe halber Kompromisse eingeht. Es lässt sich gut in Englisch lesen (Muttersprache: Deutsch, Englischkenntnisse: zwischen gut und sehr gut). Eine tolle Lektüre, die gute Laune macht und die man auch mal weglegen kann ohne Probleme beim weiterlesen zu haben.
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am 15. Oktober 2015
über das Buch ist genug geschrieben worden, lesenswert und eine Freude.

Ich leide nicht an der Krankheit, manchmal fand ich mich in den Gedanken dann doch wieder und war mir nicht sicher, ob ich nicht auch in manchem ein zwanghaftes Verhalten an den Tag lege. Ich vertraue darauf, dass Selbsterkenntnis der erste Weg der Besserung ist.

In einer Rezension wurde angemerkt, dass das Buch bei Craig Lancaster, 600 Stunden aus Edwards Leben, geklaut sei.
Ich habe beide Bücher gelesen und beide genossen. Ein Diebstahl kann ich nicht erkennen, sonst dürfte es nach dem ersten Liebesroman in der Geschichte keine weiteren gegeben haben, ohne einen Plagiatsvorwurf zu machen.

Edward ist weitaus ernster geschrieben als Rosie, spielt in einer ganz anderen Umgebung und ist bei weitem nicht so lustig, dafür könnte es sein, dass die Figur des Edward einen größeren Teil der Kranken und der Krankheit widerspiegelt, als Don, aber das ist eine Vermutung, die nicht mit Fakten unterlegt ist.
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am 5. September 2014
What it’s about: Don Tillmann thinks that it’s time for a change. He’s 39, unmarried and not really good at maintaining and even making relationships. What’s the first thing that a professor would think of in that situation? Of course, make all possible candidated fill out a questionnaire. But then Don has to learn the hard way that not everything can be measured and predicted in pie charts and diagrams. Especially not falling in love.

Writing 4/5:
As a non-native speaker, the writing made me sigh sometimes. Especially in the beginning, Simsion uses very archaical language and does his best to make you not understand a word of what Don is saying. But it’s a stylistic device. Nobody has an idea what the hell that guy is up to. After about 50 pages I got accustomed to it and even found it quite amusing and not so bothering that the language is probably above the average contemporary level in terms of being complicated. Having said that, I still insist that the writing isn’t for everybody and I can imagine that people might struggle with it. I, however, was entertained. Simsion brilliantly lets the writing get affected by Don’s character development throughout the novel. Rookie authors can learn a lot from that kinda writing.

Plot 3/5:
Definitly a page-turner and that is rare for romance novels. This is a sort of cheesy love storty after all, but with the twist that the main character might be the weirdest protagonist you’ve seen in a while. I was really thrilled and invested in the mystery side-plot that is finding Rosie’s father and I couldn’t wait to find out who’s it going to be. Still, I’m quite sad that it got resolved within three pages after the main plot got more important - which the story definitely doesn’t deserve. The plot is nice and never boring, there is little to no filler.

Characters 4/5:
Don Tillmann is a pretty weird dude. The closest thing comparable to him that I can think of, would be Sheldon Cooper from the Big Bang Theory. That man has massive OCD, measures everything and tries to explain everything with science. Compassion? Eh. Not his problem what other people do. Being emotional? Superflus. Friends? Optional.
He’s weird and that’s why I learned to love him. It’s always entertaining to have a main character that thinks so differently from the average human, that it makes you laugh and rethink your own values and the reasoning behind them. Simsion pulls this off flawlessly in a way no one else could have. Many authors try to make their characters into something special but end up creating Mary Sues and Gary Stus. But not in this novel. Almost every character is developed to perfection and you can simply tell while reading. Diverse, interesting characters with different ways of thinking that just make this novel extremely lively. Why am I not giving 5/5 then? Because, tragically, the main characters had zero chemistry. Absolutely zero. I don’t think they were in love and the way Don was portrayed, I’m pretty sure he is aromantic asexual. He even implied this several times throughout the novel by saying he’s incapable of love. But that is all up to interpretation.

Overall: Do I recommend?
Yes, yes, yes! Especially to aspiring authors. The character building and development is excellent, the language as well and just overall an insanely well-planned novel. Only the plot was neglected a bit along the way, but it’s a great novel. Honestly, read it.
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am 15. März 2014
Schon auf den ersten Seiten habe ich beim Lesen heftig lachen müssen, denn Don, seines Zeichens Genetik-Professor, ist ein ganz besonderer Held. Man schließt ihn trotz seines skurrilen Verhaltens sofort ins Herz, und er erinnert tatsächlich stark an Sheldon aus der Big Bang Theory, was für mich aber keinen Mangel darstellte. Schließlich ist er Wissenschaftler, intelligent und leidet ganz offenbar unter dem Asperger-Syndrom, allerdings ohne das wirklich über sich selbst zu wissen.
Neben der Tatsache, dass er Probleme mit Humor und Ironie hat und sich jede Woche von denselben sieben Mahlzeiten ernährt, sorgen seine unbedachten Äußerungen häufig für Irritationen bei "normalen" Menschen. Und so hat Don natürlich seine ganz eigene Art, sich endlich um das Projekt Ehefrau zu kümmern. Mit 39 wird es ja auch echt mal Zeit dafür! Er erstellt eine Liste im Stil eines Fragebogens, den er von Frauen ausfüllen lassen möchte, um die perfekte Frau für sich zu finden. Allerdings finden sich auf dieser Liste so haarsträubende Fragen, dass jede normale Frau wohl schleunigst Reißaus nehmen würde. Nicht jedoch Rosie, die von Dons Freund zu ihm geschickt wird. Sie kennt die Liste nämlich gar nicht, sondern hat ein rein berufliches Interesse an Don. Er soll ihr helfen, ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen. So beginnt für beide eine sehr unterhaltsame, witzige, rührende und teilweise sogar romantische Reise, auf der beide zu sich selbst finden. Und natürlich zueinander. Aber Dons Verhalten setzt Rosie sehr zu, sodass ein Happy End für sie unvorstellbar scheint.

Wer Filme wie Rain Man oder die Big Bang Theory mag und zudem gern Liebesromane liest, wird auch dieses Buch mögen. Es ist angenehm kitschfrei, geht aber trotzdem ans Herz und wirft die Frage auf, ob der perfekte Partner wirklich ein Abziehbild seiner selbst sein sollte, oder ob es nicht doch die berühmten Gegensätze sind, die sich anziehen. Zudem ist das Buch wunderbar witzig, und wenn es auch nicht gerade mit besonderem Tiefgang aufwarten kann, bietet es doch alles, was man von einem guten Buch erwartet - nämlich perfekte Unterhaltung.
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am 7. März 2018
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist eben mal nicht diese typische Liebesgeschichte. Don ist halt einfach etwas anders und speziell und auch Rosie ist nicht perfekt. Genau das macht die beiden aber auch sehr sympathisch. Die Story ist originell und vor allem auch sehr lustig. Ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen.
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am 27. Oktober 2016
What looks at first like a page-turning, incredibly funny love story proves to be the condensed summary of the way people interact with each other every day. I was amazed not only to find various characteristics of myself and many people I know and love, but contrary to other books, which may do the same, this one inspires me to rethink certain behaviours of me and others, too. It is rather seldom that a book offers such a combination of entertainment, fun, and inspiration. One of the best books I have ever read, and I have read a lot across all genres! It dhows that the author not only has the ingredients to write, but also lived his life with open eyes and a sense of the means of people.
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am 8. Februar 2015
In wissenschaftlichem Jargon geschrieben. Don ist der Stranger. Mit seinen ungewöhnlichen Angewohnheiten wie einem sich ständig wiederholenden Essensplan, einem methodisch geplanten Tagesablauf und seinem wissenschaftlichen Ansatz, das Leben zu betrachten und andere zu analysieren ist er amüsant und sympathisch. Allerdings behindert dieser wissenschaftliche Code den Lesefluss etwas. Ein witziges und intelligentes Buch. Der Leser begleitet Don durch den Alltag und auf dem Weg zur "perfekten" Partnerin.
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am 29. Juni 2015
Das Buch ist einfach zum Todlachen! Der Charakter Don wird so cool beschrieben, er ist zwar sehr speziell, aber trotzdem so liebenswert, dass man ihm, auch wenn er einen Fauxpas geleistet hat, nicht böse sein kann, sondern darüber lacht. Einen Stern habe ich allerdings von der Bewertung abgezogen, weil ich finde, dass sich das Buch zum Ende hin ein wenig "zieht". Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe und am Ende ein bisschen die Luft raus war. Aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert wenn man mal herzhaft lachen will!!
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am 3. März 2014
Ich persönlich mag Liebesgeschichten die etwas anders sind. Besonders wenn die Protagonisten keine Stereotypen sind und mich überraschen können.
Und genau das hat dieses Buch getan. Ich hab es gemocht von der ersten Seite an und wollte es kaum weglegen. Simsion hat es geschafft mir eine Geschichte zu erzählen die von Anfang bis Ende spannend bleibt. Ich habe mit dem Protagonisten gelacht und gelitten, habe mich an der Nerdigkeit erfreut und erwischte mich sogar selbst bei dem Gedanken den Tag effiezienter zu planen.
Das Ende fand ich vielleicht etwas rasant und man hätte es noch besser machen können, aber das schmälert in keinster Weise all die Seiten davor die ich mit Freude verschlungen habe.
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