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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 14. Dezember 2013
Don Tillman, 40 Jahre, ledig, Dozent für Genetik an einer Melbourner Hochschule, ist hochintelligent, sieht gut aus, und hat sein Leben voll im Griff. Wobei das etwas untertrieben ist: Sein Tagesablauf ist auf die Minute durchgeplant und optimiert, und zwar alles, Beruf, Freizeit, Schlaf, einfach alles. Jegliche Zeitverschwendung ist ihm ein Graus. Der Grund: Don hat Asperger.

Was ihm auf der intellektuellen Seite mühelos zufliegt, fehlt ihm allerdings komplett auf der emotionalen, und somit fehlt ihm auch eine Frau. Seine gelegentlichen Dates endeten bisher samt und sonders in Katastrophen.

Das gedenkt Don zu ändern: Frauen haben schließlich viele Vorteile, hundertprozentige Kompatibilität vorausgesetzt. Und so hat er einen Fragebogen entwickelt (16 Doppelseiten), mit dem er ungeeignete Kandidatinnen rechtzeitig aussortieren kann, bevor er mit notorischen Zuspätkommerinnen, Vegetarierinnen oder Raucherinnen kostbare Dating-Zeit vergeudet. Das Wife Project kann beginnen.

Graeme Simsion, der sein Geld bislang als IT-Consultant und Autor eines Fachbuchs verdient hat, hat mit "The Rosie Project" einen ganz erstaunlichen Romanerstling vorgelegt. Wie er die Welt und ihre zwischenmenschlichen Fallstricke aus der Sicht eines "Aspies" beschreibt, ist rührend und komisch zugleich. Es sind ja nicht nur romantische Wallungen, die Don ein Rätsel sind, auch zu Humor und Ironie fehlt ihm jeglicher Zugang.

Und als dann schließlich die unpünktliche, teilvegetarische und rauchende Rosie vor seiner Tür steht, bricht das Chaos aus. Zwar kommt sie als Partnerin ohnehin nicht in Frage, dennoch ringt sich Don nach einigem Nachdenken dazu durch, Rosie bei der Suche nach ihrem leiblichen Vater zu helfen. Eine Aufgabe, für die sich Don als Genetiker besser eignet als jeder andere, die sich andererseits wegen der beträchtlichen Anzahl von potentiellen Kandidaten als recht aufwendig erweist. So lernen wir aber auch einige weniger konventionelle Methoden zur Beschaffung von DNS-Proben kennen.

Dass sich die beiden dabei näher kommen, verrät bereits der Titel. Dass das nicht notwendigerweise gut gehen muss, dafür bietet Dons spezielle Veranlagung genügend Gründe. Dass bei alledem ein äußerst amüsantes und bis zum Schluss spannendes Buch herauskommen kann, möchte ich hiermit festgehalten haben.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Januar 2014
Über den Inhalt wurde schon viel berichtet.
Unser Held Don stolpert von einer skurrilen Situation in die andere und man lebt und leidet mit ihm mit. "I am only placed next to other passengers when flights are full" - so sitzt er dann in der Business class mit leeren Sitzen um sich herum, denn er gibt gerne Verbesserungsvorschläge von sich sowie Statistiken über Unfallrisiken usw. - und die Fluglinien wollen ihn lieber von den anderen Passagieren fernhalten um Panik zu verhindern.
Bizarre Situationen, viel Situationskomik in bester Screwball-Komödien-Tradition der 30er Jahre, viel Dialogwitz und viel Sympathie für unseren Helden mit Aspergersyndrom, der jedoch nicht realisiert, dass er selbst ein "Aspie" ist.
Unterhaltung mit seinem besten Frend Gene ("Gene has a project to have sex with women of as many different nationalities as possible". So schafft er es gegen Ende Romans, sogar eine Frau aus Nordkorea zu daten...)
Gene: "You have had sex before?" - "Of course", I said " my doctor is strongly in favour. It's just that adding a second person makes it more complicated".

Ein wirklich unterhaltsame Geschichte, die mitreisst, amüsiert, lächeln und lachen läßt, aber: Leider verflacht die Story ab der Mitte immer mehr zu einer kitschigen Liebesschnulze, da Don realisiert, dass die total unkompatible Rosie ihm doch etwas bedeutet. In der Folge verbiegt er sich, um normal zu werden bzw. zu wirken. Alles sehr bemüht, sehr auf ein Happy End getrimmt und - im Vergleich zum Beginn - langweilig, vorhersehbar, konventionell. Für das hollywoodreife Ende nur noch 2 Mitleidspunkte, wohingegen der Anfang 10 Punkte verdient hätte.
Sicherlich wird die Story von Hollywood verfilmt und man weiß nicht, soll man sich fürchten oder freuen...
Fazit: Absolut empfehlenswert. Wenn nur das Ende nicht so kitschig und bemüht wäre - deshalb auch nur dreieinhalb Sterne!
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am 8. Januar 2014
Eine romantische Komödie, aber nicht nach gewohntem Strickmuster. In einer vorausgehenden Rezension wird ausführlich und gelungen auf den Inhalt eingegangen, so dass ich mich dazu nicht weiter auslassen möchte. Nur so viel: eine wirklich fesselnde Liebesgeschichte, mit auf sympathische Weise prognostizierbarem Ausgang und grossem Unterhaltungswert. Dies ohne dabei auch nur marginal trivial zu sein! Wie meist, wenn das Original auf Englisch ist, empfehle ich auch dieses zu lesen und nicht zu einer Übersetzung zu greifen. Aber das sei dahingestellt.
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am 4. Februar 2014
Ich habe das Buch durch meinen Lesekreis kennengelernt und bin sehr froh darüber.
Das Buch ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Ich habe nur 4 oder 5 Tage gebraucht, um es durchzulesen. Was bei mir schon sehr schnell ist, weil ich aktuell mehrere Bücher parallel lese und daher für ein einzelnes Buch länger benötige.
Aber diese Geschichte hat mich so begeistert, dass ich in den Tagen kein anderes Buch angefasst habe.

Der Roman wird komplett aus Sicht der Hauptfigur Don Tillman erzählt. Ein Wissenschaftler durch und durch. Vielleicht vergleichbar mit einer anderen populären Figur dieser Tage: Dr. Sheldon Cooper aus TBBT.
Und weil er durch und durch Wissenschaftler ist, geht er auch die Suche nach einer passenden Ehefrau wissenschaftlich an.

Dann stößt eine Frau in sein geordnetes Leben, die so überhaupt nicht zu ihm passt und bringt Chaos in seine Ordnung.

Diese Grundidee ist nicht neu. Aber durch die ungewöhnliche Hauptfigur und die Beschreibung aus seiner Sicht, ist die Geschichte doch neu und lesenswert.
So erlebt z.B. man mit, wie Don Tillman die Entdeckung der Anführungszeichen in einem Gespräch macht.
Er geht analytisch und Grundehrlich an alltägliche Situationen heran, die dem Leser eine ganz andere Sicht auf diese Geschehnisse eröffnen.

Mit hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich kann es nur wärmstens empfehlen.
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am 12. März 2014
Tillman Rules!
Popcorn-Kino in Buchform? Warum eigentlich nicht. Man merkt beim Lesen, dass es sich ursprünglich um ein Bühnenstück oder Drehbuch handeln sollte, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Oft habe ich mich beim Loslachen oder zumindest Schmunzeln ertappt.

Der 39-jährige Genetik-Professor Don Tillman trägt sich mit dem Gedanken, eine Frau fürs Leben zu finden. Dumm nur, dass er wegen leicht autistischer Züge und sozialer Inkompetenz nicht gerade für das Speed-Dating taugt. Und so entwickelt er einen Fragebogen, der die Zahl seiner zukünftigen Partnerinnen drastisch reduziert. Allzu viele Menschen kommen nicht mehr in Frage und schon gar nicht Rosie. Die lernt er nämlich im Uni-Umfeld kennen, aber sie verfolgt ein eigenes Projekt.

Wie Don sein Leben strukturiert, welche Marotten er mit sich herumschleppt, wie er feste Termine und Mahlzeiten plant und wie er alle Tätigkeiten als Projekte festlegt – das liest sich schon lustig und skurril. Und auf welche Probleme er im wahren Leben stößt.
Dabei hat er durchaus (wenige) Freunde, die sich mit seinen Eigenheiten abgefunden haben und zu ihm stehen.

Einzelne Episoden, wie das Jacken-Desaster oder seine Tanzeinlage mit Bianca trieben mir die Tränen in die Augen. Sein kurzer Tanzkurs mit dem Skelett, die obskuren Methoden der DNA-Sammlung oder die absurden Gespräche mit seinem Freund Gene; alles wunderbare Szenen.

Nur beim Hauptthema, der Liebe, wird es gelegentlich etwas seicht. Zudem ahnt man auch schon relativ früh, wie die Sache ausgehen wird. Da sich mehrere Beteiligte professionell mit der Psychologie beschäftigen, wirkt dies manchmal etwas uninspiriert. Daher auch ein kleiner Azug.

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Trotz gelegentlich fachspezifischer, wissenschaftlicher Sprache, liest es sich mit normalen bis guten Englischkenntnissen flüssig. Wie so oft befürchte ich, dass der typische Humor nicht komplett in der deutschen Übersetzung ankommt.

Fazit: Ein lesenswertes, lustiges und unterhaltsames Buch, das sicher auch als Film Furore machen wird. Behandelt es doch eines der Dauerbrennerthemen unserer Zeit: Wie finde ich den perfekten Partner?
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am 15. Oktober 2015
über das Buch ist genug geschrieben worden, lesenswert und eine Freude.

Ich leide nicht an der Krankheit, manchmal fand ich mich in den Gedanken dann doch wieder und war mir nicht sicher, ob ich nicht auch in manchem ein zwanghaftes Verhalten an den Tag lege. Ich vertraue darauf, dass Selbsterkenntnis der erste Weg der Besserung ist.

In einer Rezension wurde angemerkt, dass das Buch bei Craig Lancaster, 600 Stunden aus Edwards Leben, geklaut sei.
Ich habe beide Bücher gelesen und beide genossen. Ein Diebstahl kann ich nicht erkennen, sonst dürfte es nach dem ersten Liebesroman in der Geschichte keine weiteren gegeben haben, ohne einen Plagiatsvorwurf zu machen.

Edward ist weitaus ernster geschrieben als Rosie, spielt in einer ganz anderen Umgebung und ist bei weitem nicht so lustig, dafür könnte es sein, dass die Figur des Edward einen größeren Teil der Kranken und der Krankheit widerspiegelt, als Don, aber das ist eine Vermutung, die nicht mit Fakten unterlegt ist.
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am 19. Mai 2014
Englische Originalversion: Großartige Sprache, perfekter Rhythmus um die geradlinig logischen Beweggründe durchs Leben zu gehen, die die Hauptperson, Genetiker und Asperger Mensch Don charakterisieren, zu beschreiben. Seine Beobachtungen, Deduktionen und Schlußfolgerungen sind nicht etwa deswegen komisch, weil man sich über ihn lustig machen würde, sondern weil er sich über die so genannten Normalos mokiert. Unbedingt lesen.
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am 22. Dezember 2014
Did anyone else realize that this book is a total rip off of "600 hours of Edward" - almost to the T?
If you are interested in this subject go read the original. I'm surprised the author did not get sued for
this.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2014
What it’s about: Don Tillmann thinks that it’s time for a change. He’s 39, unmarried and not really good at maintaining and even making relationships. What’s the first thing that a professor would think of in that situation? Of course, make all possible candidated fill out a questionnaire. But then Don has to learn the hard way that not everything can be measured and predicted in pie charts and diagrams. Especially not falling in love.

Writing 4/5:
As a non-native speaker, the writing made me sigh sometimes. Especially in the beginning, Simsion uses very archaical language and does his best to make you not understand a word of what Don is saying. But it’s a stylistic device. Nobody has an idea what the hell that guy is up to. After about 50 pages I got accustomed to it and even found it quite amusing and not so bothering that the language is probably above the average contemporary level in terms of being complicated. Having said that, I still insist that the writing isn’t for everybody and I can imagine that people might struggle with it. I, however, was entertained. Simsion brilliantly lets the writing get affected by Don’s character development throughout the novel. Rookie authors can learn a lot from that kinda writing.

Plot 3/5:
Definitly a page-turner and that is rare for romance novels. This is a sort of cheesy love storty after all, but with the twist that the main character might be the weirdest protagonist you’ve seen in a while. I was really thrilled and invested in the mystery side-plot that is finding Rosie’s father and I couldn’t wait to find out who’s it going to be. Still, I’m quite sad that it got resolved within three pages after the main plot got more important - which the story definitely doesn’t deserve. The plot is nice and never boring, there is little to no filler.

Characters 4/5:
Don Tillmann is a pretty weird dude. The closest thing comparable to him that I can think of, would be Sheldon Cooper from the Big Bang Theory. That man has massive OCD, measures everything and tries to explain everything with science. Compassion? Eh. Not his problem what other people do. Being emotional? Superflus. Friends? Optional.
He’s weird and that’s why I learned to love him. It’s always entertaining to have a main character that thinks so differently from the average human, that it makes you laugh and rethink your own values and the reasoning behind them. Simsion pulls this off flawlessly in a way no one else could have. Many authors try to make their characters into something special but end up creating Mary Sues and Gary Stus. But not in this novel. Almost every character is developed to perfection and you can simply tell while reading. Diverse, interesting characters with different ways of thinking that just make this novel extremely lively. Why am I not giving 5/5 then? Because, tragically, the main characters had zero chemistry. Absolutely zero. I don’t think they were in love and the way Don was portrayed, I’m pretty sure he is aromantic asexual. He even implied this several times throughout the novel by saying he’s incapable of love. But that is all up to interpretation.

Overall: Do I recommend?
Yes, yes, yes! Especially to aspiring authors. The character building and development is excellent, the language as well and just overall an insanely well-planned novel. Only the plot was neglected a bit along the way, but it’s a great novel. Honestly, read it.
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am 26. August 2014
Ein Genetiker hat die Vorstellung, mit Hilfe eines Fragebogens bei seiner Partnerinnensuche möglichst effizient vorzugehen. Dabei gerät er an Rosie, die so überhaupt nicht den Kriterien genügt. Daraus ergibt sich eine sehr spannende Pairinggeschichte,. bei der sehr lange offen bleibt, ob aus den beiden was wird. Die Betrachtungsweise, ob der Protagonist eher Züge eines Aspergersyndroms oder die eines Autisten trägt, ist mir ziemlich gleichgültig. Interessant scheint vielmehr, ob seine Denkweise dem Leser völlig fremd vorkommt oder doch sehr nahe.
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