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TOP 1000 REZENSENTam 17. November 2010
Als diese Aufnahme von 1985 erstmals erschien, wurde sie vor allem als technischer Meilenstein betrachtet und beworben - es war eine der ersten Digitalaufnahmen einer Oper überhaupt. Das ist heute nichts Besonderes mehr, dafür muss und kann dieser Tannhäuser jetzt musikalisch überzeugen:

Der Sänger der Titelrolle ist zunächst eine Überraschung: In einer sehr prominenten Besetzung ist Klaus König ein wenig bekannter Name. Der Sachse hatte erst mit 30 Jahren ein Gesangsstudium begonnen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war er schon 50 Jahre alt und stand gerade am Anfang einer doch noch beachtlichen internationalen Karriere. König ist ein musikalisch sehr sorgfältiger und sicherer Tannhäuser mit metallischem Timbre, der in der Romerzählung zu großer Intensität findet. Ein echter Trumpf dieser Aufnahme.

Lucia Popp war nicht eben als Wagner-Sängerin bekannt. Ihre Elisabeth ist verletzlich, aristokratisch, jugendlich und von einer berührenden Trauer - eine wunderbare Darstellung. Die damals blutjunge Waltraud Meier ist eine wirklich verführerische Venus mit ihrem warmen Mezzotimbre. Dass der Tannhäuser ihrem Locken verfiel, ist mehr als nachvollziehbar.

Bernd Weikl als Wolfram und Kurt Moll als Landgraf bieten ebenfalls sehr sensible Porträts ihrer Rollen. Siegfried Jerusalem ist eine Luxusbesetzung für den Walter von der Vogelweide - ihn hätte man damals eigentlich in der Titelrolle erwartet -, die übrigen Sänger passen sich mit sehr guten Leistungen an. Auch Chor und Orchester des Bayerischen Rundfunks lassen keine Wünsche offen.

Einzig dem Dirigenten hätte ich etwas mehr Temperament gewünscht: Bernhard Haitink lässt sehr sensibel (und recht langsam) musizieren, verfällt nicht dem Drang, das Orchester zu laut spielen zu lassen und lässt seinen Sängern damit die Chance, frei zu singen, ohne brüllen zu müssen. Auf der anderen Seite fehlt gerade in der Ouverture das bisschen Risiko, die Spontaneität, die eben auch nötig ist, um die Musik leben zu lassen. So bleibt dann ein etwas steriler Gesamteindruck zurück. Trotzdem ist diese Aufnahme gerade wegen der durchgehend sehr guten Sängerleistungen eine große Bereicherung und insgesamt empfehlenswert.
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am 10. Juli 2012
Diese Tannhäuser Aufnahme ist für mich die beste und überzeugendste. Es handelt sich hierbei um eine absolut stimmige Einspielung bei der einfach alles passt. Die Chöre sind brilliant, ebenso das Orchester des Bayerischen Rundfunks. Bernard Haitink spielt die schöne und gefälligere Dresdner Fassung. Eine grossartige musikalische und wagnersche Interpretation. Die Besetzungsliste ist sehr prominent. Eine Überraschung und zugleich Freude für mich ist die Titelrolle, die von Klaus König gesungen wird. Einigen Musikfreunden wird der Name weniger sagen. Klaus König war langjähriger Kammersänger an der Dresdner Staatsoper / Semperoper. Er hat viele Hauptrollen in Dresden und später auch als Gastsänger in anderen Metropolen gesungen. Klaus König wirkte 1985 auch an der feierlichen Wiedereröffnung der Semperoper mit und sang den Max im Freischütz. Diese Aufführung wurde damals im Fernsehen live übertragen. Ich erlebte Klaus König in meiner allerersten Oper, die ich live erlebte, als Florestan im Fidelio. Nun zurück zur Tannhäuser Aufnahme. Klaus König ist ein kraftvoller und stimmlich stets präsenter Tannhäuser. Man merkt ihm keine Schwäche an. Er verfügt über eine klare und fantastische Textverständlichkeit. Ein grossartiges Rollenportrait. Auch die anderen Sänger kann man nur loben und hervorheben. Allesamt bieten wunderbaren Wagnergesang, herrliche Textverständlichkeit und haben tolle Stimmen. Lucia Popp ist eine frische, lyrische und jugendliche Elisabeth. Auch hat sie klare strahlende Höhen ("Zurück von ihm, nicht ihr seid seine Richter") und wunderbares Piano. Waltraud Meier ist für mich eine der besten Wagnersängerinnen überhaupt. Hier in dieser Aufnahme noch sehr jung, aber einfach nur grandios und herrlich verführerisch. Die anderen Rollen sind ebenfalls erstklassig besetzt. Kurt Molls Stimme passt einfach genau zum Landgrafen Herrmann, die Partien Wolfram und Walther sind mit Bernd Weikl und Siegfried Jerusalem ebenfalls grossartig besetzt.
Ich möchte diese Tannhäuser Einspielung nicht mehr missen.
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am 23. September 2015
Meine Rezension bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe der Bayreuther Tannhäuser-Aufführung von 1962: Über die Sängerleistungen und das Dirigat ist zu Recht schon viel Gutes gesagt worden. Problematisch an dem von Zyx herausgegebenen Mitschnitt der Live-Aufführung ist jedoch, dass durch die Rauschunterdrückung einiges an Räumlichkeit verloren gegangen ist und die Stimmen 'dünner' klingen. Mich stört das, vor allem, wenn ich es mit einem Querschnitt aus der älteren Philips-Reihe 'Richard Wagner Edition' vergleiche. Selbstverständlich fehlen jetzt Bühnen- und Publikumsgeräusche und doch wirkt das alte Live-Klangbild für mein Dafürhalten voller und natürlicher. Kaufinteressierte sollten dies bei ihrer Entscheidung auf jeden Fall erwägen. Für mich bedeutet dies, dass ich von fünf Sternen für die künstlerische Qualität der Aufnahme zwei wegen des Klangbildes abziehen muss.
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am 18. März 2015
Ein besonderen Klang hat immer das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, es klingt nie aufdringlich oder gar zu laut es klingt immer sehr nobel sehr ausgewogen.
Die Besetzung der Aufnahme ist fast perfekt, Klaus König kannte ich vorher nicht und kenne ihn auch von keiner anderen Aufnahme her, er sing die Rolle des Tannhäusers mit Leichtigkeit besser geht es nicht.
Weikl, Maier und Moll da brauch ich nichts weiter zu zuschreiben.
Die Besonderheit ist die Elisabeth gesungen von Lucia Popp, kein Wagnersopran holt uns etwas aus den Gewohnheiten raus ja manchmal ist ihre stimme auch hier etwas zu schrill passt aber zu einer jungen, verliebten Frau so um die 20 das passt dann so auch ganz gut zu der Elisabeth.
Eigentlich 5 Sterne wegen Lucia Popp nur 4 einige werden die Elisabeth so nicht hören wollen.
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am 3. Juli 2013
Ich habe mir diese Aufführung vor gut 30 Jahren auf Platte gekauft und nun die Gelegenheit, sie auf CD hören zu können genützt. Wolfgang Windgassen ist ein beeindruckender Tannhäuser und singt aus meiner Sicht eine faszinierende, "unter die Haut gehende" Romerzählung. Er erzählt mit einer Mischung aus Verbitterung und Ekel von seinen Erfahrungen und seiner Niederlage beim Heiligen Vater ("da ekelt mich der holde Sang...", von fern her tönten frohe Gnadenlieder"). Dazu kommt eine ausgezeichnete Besetzung der anderen Rollen, u.a. mit einem wunderbaren Eberhard Wächter, den ich auf der Bühne leider nicht mehr in dieser Form erleben konnte.
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am 6. Februar 1999
A wonderful way to study the music, whether you want to follow along or play and sing yourself. As a vocal score, it is concise.
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am 23. Juli 2013
Für 9,49 € kann ich die vorhandenen Schallplatten dieser Aufnahme kaum auf CD brennen. (Rohlinge, Hülle, Cover, Booklet und der Zeitaufwand)
Im übrigen kann ich die Rezension von "Opernfreund" in vollem Umfang bestätigen.
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am 14. Juni 2011
Gute Tannhäuser Aufnahmen sind leider sehr rar,erschwerend kommt noch die unselige Pariser Fassung dazu,die viele ansonsten gute Aufnahmen(zB Solti)verdirbt.
Hier wurde endlich wieder die ausgewogene schöne Dresdner Fassung eingespielt.Aber was wurde daraus gemacht?
Ein schwung und lustlos dahin dirigierender Haitink.

Positiv:Waltraud Meier als Venus ist erstklassig,Klaus König als Tannhäuser ist gar nicht so schlecht,auch wenn er es nie zu besonderem Bekanntheitsgrad brachte.

Das Problem der Aufnahme sind aber die katastophalen Fehlbesetzungen einmal der Elisabeth mit einer schrillen Lucia Popp,deren eisige,grelle Stimme für die Partie ungeeigneter einfach nicht mehr sein könnte.Und dann

Bernd Weikls Wolfram :einfach nur grobschlächtig,wer die herrliche Abendsternarie herunter deklamiert und gepoltert hören möchte,kann sich das natürlich antun.

Schrecklich............
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