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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
52
4,7 von 5 Sternen
Motherland
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 18. Juli 2013
Wie schon das Pandemonium-Album von Pretty Maids zuvor ist Motherland eine nahtlose Ergänzung dazu, meiner Meinung nach. Wieder einmal mehr hat die Band bewiesen, dass sie mit durchdachten Songs die Einsatzmöglichkeiten aller Instrumente und deren geilen Rock-Sounds in Kombination mit der sagenhaften Stimmengewalt ein beispiellos druckvolles Album produzieren können, ohne von ihrem ursprünglichen Stil abzuweichen. An Pretty Maids können sich so manche Bands was abgucken, oder besser abhören. Volle Kraft voraus - ich freue mich schon auf das nächste Album!
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am 17. Oktober 2013
Zu Red Hot And heavy, Future World und Pandemonium ist ja eigentlich alles gesagt. Wahnsinns-Alben! Nicht zu toppen! Und jetzt kommen die "hübschen Mädels" nochmal mit so 'nem Knaller. Perfekt.

Habe die Jungs vor ein paar Wochen live gesehen. Genial!

Für alle Unentschlossenen: Kauft euch die Motherland und am besten auch die anderen Alben. Und schaut euch Ronny, Ken und die anderen drei "Mädels" unbedingt mal live an. Die hauen euch weg. Einfach klasse!

The best band ever!!!
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am 2. Juni 2013
Die Pretty Maids gehören zu den Bands, die vor allem für ihre alten Alben gefeiert werden, aber nicht mehr an diese Erfolge herankommen konnten. Dies änderte sich nach einigen mäßigen Alben schlagartig mit der Veröffentlichung des Hammer-Albums "Pandemonium" welches mein persönlicher Favorit der Band geworden ist. Das Album strotzte nur so vor Energie und Kraft und die große Frage war nun: würden die Maids den Stil weiterverfolgen, würden sie dieses Niveau halten können, oder würden sie etwas ganz neues machen? Zumindest kann man sagen, dass "Motherland" keine Kopie des Vorgängers ist und in Sachen Härte und Tempo wieder etwas zurückfährt. Dennoch hat das Album absolut eine Daseinsberechtigung und wird wohl langfristig auch zu meinen Leiblings CD's der Band werden, auch wenn es "Pandemonium" qualitativ nicht ganz erreichen kann.

"Mother Of All Lies" ist ein erstklassiger Opener und zusammen mit "Who What Where When Why" einer der besten Songs auf "Motherland". Dazu gesellen sich typische Hits wie "Why So Serious" oder "Motherland" und wunderschöne Powerballaden wie "Bullet For You", "Wasted" und "Sad To See You Suffer". Die vierte Ballade "Infinity" kann mit den genannten jedoch nicht mithalten und ist mir etwas zu einseitig und kitschig. Vielleicht hätten drei Balladen hier auch gereicht. Überzeugen kann auch der Stampfer "I See Ghosts" mit einer etwas untypischen aber gelungenen Melodieführung. "To Fool A Nation", sowie "The Iceman" sind gut aber heben sich nicht besonders hervot. Mit "Hooligan" befindet sich für meine Verhältnisse leider auch ein Ausfall auf dem Album - wirkt sehr uninspiriert und monoton, das kann die Band deutlich besser, wie sie auf diesem Album auch überwiegend unter Beweis stellt.

Über den Großteil der Spielzeit weiß "Motherland" vollends zu überzeugen, Freunde von melodischen Heavy Metal werden das Album lieben, auch wenn es ein kleiner Rückschritt nach "Pandemonium" ist. "Motherland zeigt jedoch, dass die Band sich weiter entwickeln will und sich nicht auf alten Erfolgen ausruhen will, allein das gehört schon belohnt!
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am 12. Mai 2013
Eine Rezension mit dem Satz ‘Unkraut vergeht nicht’ einzuleiten ist denkbar unoriginell, passt beim neuen PRETTY MAIDS-Output “Motherland” aber wie die Faust aufs Auge. Die Dänen um Gitarrist Ken Hammer und Sänger Ronnie Atkins sind eine dieser Bands, die in ihrer musikalischen Karriere mehr Schicksalsschläge, als Glücksmomente erfahren mussten und trotzdem nie den Kopf in den Sand gesteckt haben. Nebenher sind die Maids auch noch eine der sympathischsten Livebands auf diesem Planeten. Glaubt ihr nicht? Geht hin und lasst euch von der Band überzeugen.

Über die Livequalitäten können wir aber gerne nach der Tour noch einmal reden. Hier geht es jetzt um “Motherland”, das eine recht schwere Bürde hat, war sein Vorgänger “Pandemonium” doch eines der besten PRETTY MAIDS-Alben der jüngeren Vergangenheit. Ich gebe auch gerne zu, dass ich nach dem ersten Durchlauf etwas enttäuscht vom neuen Album war. Dabei kann ich gar nicht so genau eruieren, warum das der Fall war. Eigentlich macht die Band genau das Gleiche, wie schon seit 1983. Sie schreibt melodische Nummern, die irgendwo zwischen NWoBHM-beeinflussten Metal und traditionellem Hard Rock und AOR-Einflüssen liegen. Vielleicht liegt es aber auch an dem dezenten modernen Anstrich, den die Dänen ihrem Sound (ähnlich wie ihre Kollegen von PINK CREAM 69 auf ihrem aktuellen Album) gegeben haben.

Wie dem auch sei. Der vorab veröffentlichte Opener “Mother Of All Lies” haut mich auch nach einigen Rotationen im Player nicht vom Hocker. Da kann das folgende “To Fool A Nation” mit seinem packenden Refrain und den interessanten Licks in der Strophe wesentlich mehr. Richtig gut wird es dann aber mit “The Iceman”. Die Nummer (plus dem Intro “Confession”) zeigt die Maids das erste Mal in Höchstform. Mit dem harten Titeltrack, dem genial schweren “I See Ghosts” oder der mit Pop-Appeal ausgestatteten Halbballade “Infinity” oder dem modernen AOR-Rocker “Bullet For You” wird das ganze Spektrum abgedeckt, das der Fan von einem neuen PRETTY MAIDS-Album erwartet. Wie eigentlich immer, gibt es auch beim neuen Album des Quintetts im Endeffekt nicht viel zu meckern und die Songs gehören mit zum Besten was die Zunft zu bieten hat.

Musikalisch gesehen, könnte man vielleicht beanstanden, dass einige Songs einen recht ähnlichen Aufbau haben. Auf der anderen Seite schadet das der Klasse der meisten Songs aber nicht. Von daher ist das also jammern auf hohem Niveau. Was mich eher ein wenig stört, ist die Gitarre von Ken Hammer. Nicht, weil der Saitenakrobat das Spielen verlernt hätte. Nein. Aber die Durchschlagkraft, die seine Klampfe früher hatte, fehlt auf “Motherland” ein wenig und ich hätte mir mehr Songs die in Richtung der bereits erwähnten “The Iceman” oder “I See Ghosts” gehen gewünscht.

Das ist und bleibt aber letztlich Geschmackssache und soll nicht in die Wertung mit einfließen, denn unter dem Strich ist “Motherland” ein starkes Album, das keinen Fan enttäuschen dürfte und auf jeden Fall Lust auf die anstehende Tour macht. Und eines ist schon seit Ewigkeiten klar, live sind die PRETTY MAIDS unschlagbar.
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am 6. Juli 2013
Ich hatte mir nach dem starken Vorgänger nichts erwartet, wurde aber positiv überrascht!
Ich tat mir mit der ersten Hälfte des Albums anfangs schwer, aber nach dem zweiten und dritten Durchhören wuden die Songs immer besser! PRETTY MAIDS sind einfach ein Garant für erstklassige CD's, die man blind kaufen kann. Mich erinnern ein paar Songs an die neue CD CYBERSTERIA von POWERWORLD, die ich auch uneingeschränkt empfehlen kann!
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am 10. April 2013
ich komme langsam wieder zurück zu meinen heavy metal /hard rock wurzeln und bin pos. von dieser cd überrascht....
hätte für mich noch mehr titel haben dürfen, die "vorwärts" gehen, aber diese cd macht laune ....
auf jeden fall kauf-empfehlung !
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am 10. Januar 2014
Ich kann mich nur all den positiven Referenzen über MOTHERLAND anschließen. Dieses Album hat seine Wirkung bei mir zwar erst nach dem zweiten Hördurchgang entfaltet - dafür aber umso nachhaltiger. Unzählige Klassiker dieser Band zählen seit meiner Teenie-Zeit- ich bin mittlerweile 50J. - zu meinen unsterblichen Lieblingssongs und meine Platten- und CD-Sammlung dürfte in Bezug auf diese Band wohl vollständig sein, wobei es in der Vergangenheit durchaus einige songs gab, die bei mir nicht zünden wollten.
Damit war es 2010 vorbei! Das PANDEMONIUM-Album hatte sich zum Konzentrat all der guten Tugenden der PRETTY MAIDS entpuppt, für die ich diese Band von jeher mochte!Schwachstellen, an denen man am liebsten die CD zum nächsten Stück weiterspringen lassen wollte, existierten schlichtweg nicht! Der Abwechslungsreichtum der Stücke dürfte eigentlich jedem, der ein Herz für solides melodisches Rockhandwerk hat,sehr viel geben!
Das im Jahr 2013 erschienene LIVE-Album "It Comes Alive" beinhaltet sowohl die legendären Sympathieträger-Songs vergangener Jahre und Jahrzehnte und annähernd die gesamte Playlist vom Pandemonium-Album. Das zusammen hat etwas mit mir gemacht, was mir nie zuvor mit irgendeiner Rockband passiert ist - ich wurde ein die-hard-fan par excellence. Kurz darauf erschien dann "MOTHERLAND". Das Maß war voll - es trieb mich zu einem PRETTY MAIDS Livekonzert..und im kurzen Abstand folgten dann weitere vier Konzerte, davon drei in ihrer Heimat Dänemark. Der Suchtfaktor sollte also nicht unterschätzt werden.
Wer ähnlich Wundersames am eigenen Leib erfahren möchte, dem kann ich MOTHERLAND und Co. nur allzu dringend empfehlen! PRETTY MAIDS - you are the greatest!!!
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am 26. März 2013
Fazit: Weit und breit keine Ermüdungserscheinungen erkennbar. Im Gegenteil, die Dänen klingen auf dem neuen Album in vielfacher Weise äußerst vital. Beispiele: Sänger Ronny Atkins ist stimmlich top drauf - egal ob er seine Stimme melodiös oder aggressiv einbringt Die Gitarrensolis klingen ungemein inspiriert, keine Lückenfüller, sondern richtig auf den Punkt gebracht. Hört Euch mal das göttliche "To fool a nation" an, dann wisst Ihr was ich meine. Aber auch die Keyboard-Klänge von Morten Sandager machen Spaß. Nie weichgespült, sondern stets bereichernd.

Highlights gibt es einige:
Mother of all lies (quasi der Nachfolger von Pandemonium)
To fool a nation (Melodicrock-Monster mit Gänsehautgitarrenpart von Ken Hammer)
The iceman (ein Tempomacher mit tollem Refrain)
Wasted (ne Halbballade - sehr eingängig)

Aber keine Sorge, auch die anderen Songs können überzeugen.
Toll find ich, dass die hübschen Mädels auch nach 30 Jahren immer noch beste qualitative Kost abliefern können.
Wer "Pandemonoim" mochte, kommt an dem Album nicht vorbei ... aber auch Freunde von "Jump the gun" dürften auf Ihre Kosten kommen.
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am 27. März 2013
Grundsätzlich habe ich bei diesen ganzen Rezensionen, hauptsächlich die ersten 2 Tage nach Veröffentlichung, immer den Eindruck dass masslos über- oder untertrieben wird - schlimmer noch, ich denke dass die 5 Sterne-Wertungen bereits feststehen, egal ob das jeweilige Album bereits gehört wurde oder nicht. Pandemonium(2010) war ein wirklich überraschend starkes, hartes und einfach gutes melodisches und knackiges frisches Werk. Auf Motherland ist man leider diesem Erfolgspfad nicht wieder weiter gefolgt, sondern hat ein Album in der Tradition der letzten 13 Jahre ab Carpe Diem(2000) abgeliefert. Auch vom Härtegrad des Albums kommt es vom härtesten Album der letzten Jahre(Pandemonium) zu einem der weichsten, wo mir als naheliegendstes als Vergleich Carpe Diem in den Kopf kommt. Eigentlich ein Rückschritt, dass man nicht wieder auf der härteren Schiene geblieben ist, so hört sich doch vieles sehr seicht, unausgegoren, verzichtbar und einfach nicht zwingend genug an. Die Presse oder auch einige Fans hier, die auf Motherland Ähnlichkeiten mit Future World(1987) und Red, Hot and Heavy(1984) ausmachen wollen, kann ich für meinen Teil überhaupt nicht nachvollziehen - das sind eigentlich genau die 2 Pretty Maids-Alben, denen Motherland auf keinen Fall nacheifert, wobei natürlich schon immer dieser Gegensatz von Hart/Weich auf allen Pretty Maids-Alben herausticht und die Trademarks immer eindeutig als Pretty Maids heraushörbar waren und auch auf Motherland sind. Die Produktion ist wie immer sehr gelungen, und die Keyboards übernehmen ein weiteres Mal eine tragende Rolle. Die Songs wechseln sich ziemlich ab zwischen Harten und weicheren Songs, wobei immer so eine nachdenkliche, düstere, melancholische Grundnote mitschwingt und die meisten Songs daher keine positiven Vibes und Botschaften enthalten, es ist ein eher erwachsenes Album geworden, bei dem echte Hardrock-Hymnen meist auf der Strecke bleiben.

1: "Mother of all Lies" ist die erste Single und ein würdiger Einstieg - der Song ist eine typische eingängige Metal-Hymne zu Beginn und beinhaltet alle Trademarks die man von den Pretty Maids gewohnt ist, wobei mir im Vergleich das positive "Little Drops of Heaven" als Referenz-Single von Pandemonium wesentlich besser gefiel. "Mother of all Lies" hat auch so eine gewisse mahnende melancholische Grund-Note(wie so vieles auf dem Album). Trotzdem ist der Song sicherlich ein Höhepunkt des Albums 4/5

2: Mit "To Fool a Nation" geht es mit einer melodischen Halb-Ballade weiter - der Refrain ist wirklich schön, wenn auch etwas zu verträumt 3/5

3: "Confession" ist ja nur ein Vorspiel zu Iceman

4: Bei "Iceman" mit seinen etwas wuchtigeren moderneren Gitarrenklängen steigt der Härtegrad dann endlich deutlich an. Finde den Song ganz gut gelungen, wenn auch nicht Super 4/5

5: Die nette poppige radiotaugliche Halb-Ballade "Sad to see you Suffer" erinnert mich von der Machart sehr an "Clay" von Carpe Diem - zwar etwas seicht, aber nicht schlecht 3/5

6: Das moderne hart rockende "Hooligan" hat ausser seinem sehr einfachen und oft wiederholtem Refrain nicht sehr viel zu bieten - ein etwas zu gewöhnlicher belangloser Song, ohne Überraschungsmoment - Härte ist eben auch nicht alles 3/5

7: "Infinity" ist dann die amtliche Haupt-Ballade des Albums mit viel Klavierklängen, eine schöne Melodie mit kraftvollem Refrain können überzeugen - erinnert vielleicht ein wenig an "Savage Heart" 4/5

8: "Why so serious" ist abermals eine recht mollastige eher traurige Nummer mit Endzeitstimmung, allerdings mit einem recht harten Refrain. Er kann mit seiner besonderen Melodieführung und Machart punkten, und hat eines der besten Solos des Albums zu bieten 3/5

9: Der schmissige harte und schnelle Titelsong "Motherland" ist dann wiederum voll gelungen, besonders der Refrain weiss mitzureissen - das könnte ein zukünftiger Live-Kracher werden - mein Lieblingssong 5/5

10: Mit "I see Ghosts" geht es etwas langsamer, aber ebenso rockig weiter. Der Song könnte der Zwilling zu "It comes at Night" vom Vorgänger-Album sein, von der gesamten Machart, wie auch vom Refrain her sein. Trotzdem gut gelungen 4/5

11: "Bullet for you" ist dann so eine verträumte Halb-Ballade wie Sie die Pretty Maids auf jedem Album abliefern - das ist eine Stärke der Pretty Maids solche Songs mit einem Supereingängigen catchy Refrain auszustatten - das ist einfach schön und zum mitsingen supergeeignet 5/5

12: "Who what where when why" lässt es dann kurz vor Ende nochmal krachen - auch der Song hätte mit seinen eher modernen melancholischen(besonders Keyboard) Harmonien gut auf Planet Panic gepasst - hat aber einen netten hymnischen Refrain, der spass macht 3/5

13: Die verträumte traurige nachdenkliche Endzeit-Abschluss-Halbballade "Wasted" bietet ein standesgemässes Ende eines durchschnittlichen Albums 3/5

Motherland ist ein typisches Pretty Maids-Album geworden, erinnert mich von der Aura her etwas an Carpe Diem und Wake up to the Real World - es geht wieder wesentlich gemässigter zu als auf dem härteren Vorgänger Pandemonium, dafür sehr viel melancholischer mit reichlich Endzeit-Stimmung. Ein richtiger Gassenhauer("Hell on High Heels","Wouldnt miss you","Live until it hurts" oder eben "Little Drops of Heaven") ist leider nicht vertreten auf dem ansonsten guten und hörbaren Album, und auch der ein oder andere (positive)härtere knackige Song hätte es schon noch sein dürfen. Es sind aber alle typischen Trademarks vertreten, die man die letzten 25 Jahre so angesammelt hat. Die Melodien sind zum grossteil wieder gut gelungen, wenn auch meist moderner, ernster und weniger fröhlich als erwartet - also als Party-Album nur bedingt zu empfehlen. Vielleicht kein Album, dass ich unbedingt einem Neueinsteiger als erstes Album empfehlen würde - es ist mehr was für den fortgeschrittenen Pretty Maids-Hörer.

Allerdings, wie auch schon ein Vorredner schrieb, Ich werde nicht so richtig warm mit Motherland. Die Scheibe will einfach nicht richtig an mich rangehen - war es auf Pandemonium noch so ein "wau - da sind Sie ja wieder"-Gefühl, so weht dieses Mal nur ein laues Lüftchen durch die Boxen, dieser dauernde Wechsel zwischen harten und weichen Songs und diese etwas traurige Unternote sind nicht unbedingt meine Sache. Es fehlen einfach ein paar ordentlich prägnante rockende Gitarrenriffs, die in ein paar mehr stadiontauglichen Hymnen münden - so ist das Ganze zwar als nett zu bezeichnen, aber irgendwie bin ich doch enttäuscht, obwohl das Album von mal zu mal mehr wächst und es mir zu Anfang gar nicht gefiel. Ein 2.Pandmonium ist es mal wahrlich nicht geworden - vielleicht war aber auch Pandemonium der Ausrutscher, der nicht in die Reihe passt, der einfach versehentlich zu hart ausgefallen ist. Auf Konzerten sind halt nach wie vor die alten Songs der ersten 2 Alben die Gassenhauer wo die Stimmung hörbar nach oben steigt, bei den neuen Songs tänzelt der ein oder andere zwar ein wenig mit, aber mehr als Höflichkeitsapplaus gibt es dafür meist nicht(von "Little Drops of Heaven" mal abgesehen). Ich habe den Songs auf Motherland zwar relativ stabile hohe Bewertungen gegeben, aber als gesamtes Werk fehlen mir einfach die typischen positiven melodischen Party-Rock-Songs und auch ein paar echte Heavy-Kracher, für die die Pretty Maids eigentlich bekannt waren, und was eben besonders die vielzitierten Alben Future World, Red,Hot and Heavy und auch bedingt Pandemonium ausgemacht haben. Ich bin eben ein Hardrocker/Heavy Metal-Kind der 80er, und obwohl das Album für andere Leute, die eben auf etwas weichere, nachdenklichere Musik stehen, das Album 4 oder gar 5 Sterne wert sein mag - für mich sind es subjektiv, rein stimmungsmässig, was ich bei der Scheibe gefühlsmässig emotional empfinde, nur 3 Sterne. Ich habe extra ein paar Tage mit meiner Rezension gewartet, weil ich mit den vielen 5-Sterne-Rezensionen so gar nicht in Einklang war und ich noch herausfinden wollte, ob andere vielleicht doch schon etwas herausgehört haben, was mir bis dahin entgangen ist - aber bis jetzt hat mich die Genialität des Albums noch nicht geküsst.
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am 25. März 2013
Der Nachfolger vom genialen Pandemonium ist also endlich da und ich muss gestehen das ich verdammt nochmal eine sehr hohe Messlatte hatte was den Nachfolger betraf. Eigentlich so hoch das es die Maids gar nicht schaffen konnten diese Erwartung gerecht zu werden.
Jetzt habe ich das Album gefühlte hundert mal gehört und ich kann nicht anders als mir stets und ständig die Haare zu raufen, was denken die sich denn eigentlich da in diesemm komischen Dänemark? Finden die das lustig?
Ich bin seit 1982 Fan dieser Truppe und ich werde es auch weiterhin sein, denn mit MOTHERLAND haben sie es endlich geschafft mich völlig zu überraschen. Diese Scheibe liegt qualitativ auf derselben Höhe wie Pandemonium oder Klassikern wie Future World, Sin-Decade und Spooked (eigentlich alle Maids Alben !!!!!!) Keine andere Band hat es je geschafft solche stets qualitativ bemerkenswerte Alben zu veröffentlichen. Ich hoffe für die Jungs das Sie damit endlich den längst ausstehenden großen Erfolg feiern werden, den sie eigentlich schon längst haben müssten.
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