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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 11. August 2014
In den anderen negativen Kritiken, aber auch positiven, findet sich der eine oder andere Punkt, den ich direkt mal ausmerzen muss:

Nein, das Stativ ist nicht wackelig, kopflastig oder instabil und nein der Karabiner ist (primär) keine Transporthilfe. Schlussendlich eine völlige Fehlinterpretation, die zu offensichtlichen Bedienungsfehlern führt.

Man kann es dem Hersteller anlasten, dass er der Lieferung keinen gesonderten Hinweis beifügt, aber schlussendlich steht nicht ohne Grund auf der Website, dass der Karabiner mit einem entsprechenden Gewicht (z.B. der Kameratasche) zur Stabilisierung des Stativs gedacht ist. Eigentlich dachte ich ja, dass das Stativ teuer genug ist, dass sich die Kunden erstmal in Tests informieren, aber dem ist wohl nicht so.

Bei diesem Stativ handelt es sich nun mal um konsequenten Leichtbau. Das merkt man auch an der Schnellwechselplatte, die auch von manchen kritisiert wurde, weil sie nur mit Werkzeug zu montieren sei. Diese hat nicht ohne Grund einen langen breiten Schlitz. Da muss man eben mit einer Münze dran, da (so glaube ich) eine Flügelschraube eben mehr wiegt. Desweiteren verstehe ich aber auch nicht warum man sich ein 200,- EUR Stativ kauft, aber es dann bei einer Schnellwechselplatte belässt. Wo ist denn da der Sinn hinter "schnell wechseln", wenn ich erst die Platte ab- und wieder dran schrauben muss?! Die Platte kann man übrigens hier nachkaufen:
SIRUI TY-C10 Schnellwechselplatte (Alu, 1/4", 30x38mm, 15g, für C- und CX-Serie und Arca-Swiss) schwarz

Und dann unser Held, der die Beine versehentlich auseinander genommen hat (und sich darüber dann natürlich beschwert), weil er entgegen des Hinweises auf dem Stativ, statt nur einer halben Drehung gleich 5 volle Umdrehungen angesetzt hat, um eins der Beine auszufahren (ja ich hab es selbst ausprobiert). Da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln.

Ich habe bisher nur einen Kritikpunkt gelesen, der stimmt. Die Mittelsäule kann man nicht verschieben, sondern nur abschrauben. Unterwegs Einzelteile verstauen ist auch nicht meins. Aber genau dafür gibt es ja das T-1204X (4 Segmente, 40 cm Packmaß) oder das T-1205X (5 Segmente, 34 cm Packmaß). Wer also beim Packmaß statt mit 30 cm auch mit 34 cm leben kann und die verstellbare Mittelsäule unbedingt benötigt, der sollte beim T-1205X zugreifen.

Der Kugelkopf und überhaupt die gesamte Verarbeitung des Stativs ist einfach nur zum Verlieben. Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen. Manfrotto hat übrigens unter der Artikelnummer "MKBFRC4-BH" eine Alternative im Sortiment, die ähnlich leicht ist (1,1 kg), aber leider mal eben mit 350,- EUR statt 200,- EUR zu buche schlägt.

Ach ja und für die Gewichtsfetischisten unter Euch habe ich die 0,65 kg Herstellerangabe vom SIRUI Carbon gleich mal mit einer Feinwaage nachgemessen:
nur Stativ mit Karabiner: 662 g
nur Kopf: 206 g
Stativ & Kopf & Karabiner: 872 g
mit Tasche: 948 g (die Trageschnüre sind dick und schwer und damit eigentlich ein Widerspruch zum Produkt)

Dass SIRUI den Kopf beim Wiegen außen vor lässt, könnte man noch als kleine Kritik gelten lassen, aber ich sehe darüber mal hinweg.

Tipps:

1.) Der SIRUI Kugelkopf ist auf einer großen 3/8 Zoll Schraube montiert. Diese Schraube kann man herausdrehen und umdrehen. Dann hat man das kleinere 1/4 Zoll Gewinde für kleine Köpfe oder um direkt eine Kamera zu montieren.

2.) Für kleinere Kameras empfehle ich den 48 Gramm leichten "Giottos Mini Ball Head 1004" mit 1/4 und 3/8 Zoll Gewinde:
http://www.amazon.com/Professional-Mini-Ball-Camera-Mount/dp/B000L47AHG (Amazon liefert direkt nach Deutschland)

3.) Für Smartphones empfehle ich den RetiCAM Halter:
http://www.amazon.com/RetiCAM%C2%AE-Smartphone-Tripod-Mount-Universal/dp/B00KG4V11C/

Allgemeiner Amazon-Tipp zum Schluss: Viele Produkte, die man bei Amazon findet, werden global unter der gleichen ASIN angeboten. D.h. man muss nur amazon.com in amazon.de ändern. Auf die Art kommt man z.B. auf das deutsche Angebot aus Tipp 2, was aber (Stand heute) von keinem Händler verkauft wird:
http://www.amazon.de/Professional-Mini-Ball-Camera-Mount/dp/B000L47AHG
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am 19. Juni 2015
Das Sirui Stativ T-005X Alu hat mich überzeugt! Habe mehrere Stative bestellt und lange gebraucht mich zu entscheiden welches für meine Aufgabengebiete das beste ist! Gesucht habe ich ein leichtes stabiles Stativ für Reisen und Wanderungen, welches trotzdem Stabil genug ist für meine Canon EOS 70D um wackelfreie Videos und langzeitbelichtete Fotos zu machen.

Das Stativ und der mitgelieferte Kugelkopf C-10X hält die Canon EOS 70D ohne Probleme, wenn man das Stativ beschwert und nicht zu weit ausfährt! Vorsicht ist bei so einem kleinem Stativ mit schwerer Kamera aber immer geboten. Hervorzuheben ist die gute Verarbeitung der Einrastfunktion der Stativbeine, welche wirklich überzeugen konnten bei schweren Gewicht und nicht nachgaben! Bei vergleichbaren Stativen in einer etwas günstigeren Preiskategorie war dies leider nicht der Fall, warum es letztendlich auch das Sirui T-005X wurde.

Der Kugelkopf läuft rund, aber auch nicht zu 100% smooth. Beim Filmen etc. hat es aber keine Auswirkungen und fürs Filmen ist wahrscheinlich ein Fluidvideoneiger besser geeignet, aber auch sperriger und nur auf größeren Stativen gut zu benutzen. Für die Größe und das Gewicht des Kugelkopfes bin ich aber mit der Verarbeitung und Handhabung des Kugelkopfes zufrieden.

Die Transporttasche ist gut zu benutzen, aber schützt das Stativ nicht vollständig vor Sand oder Staub, da nur eine Kordel zum zuziehen wie bei Turnbeuteln vorhanden ist.

Die Stativbeine lassen sich gut durch einfache Handgriffe lösen und verstellen!

Weiteres praktisches Feature, zum filmen nutze ich das Stativ gelegentlich auch als Art Schulterrig, indem ich zwei Stativenden auf die Schulter lege und den Kugelkopf richtig einstelle. Oder ich stütze zwei Stativenden auf der Hüfte ab um so ruhigere Aufnahmen und wackelfreie Videos zu bekommen!

Um auf Reisen oder in der Stadt schnell und flexibel reagieren zu können, entferne ich das Stativ nicht von der Kamera, sondern lasse es angeschraubt und hänge mir die Kamera mit angebrachten Stativ über die Schulter! Das Stativ stört beim gehen nicht, nur das Gewicht wird um 1kg erhöht. Das ermöglicht mir schnell auch ruhige Fotos machen zu können oder um in bestimmten Situationen schnell wackelfreie Videos zu drehen.

Insgesamt wirkt das Stativ sehr wertig und das Preis/Leistungsverhältnis passt. Bei so mach billigeren Stativ konnte man auch den günstigeren Preis in der Handhabung, Verarbeitung deutlich merken.

Fazit: 5 Sterne! Würde mir das Stativ wieder kaufen, aber dann in der Carbon Version, da zum wandern etc. das Stativ mit Spiegelreflexkamera und Zubehör doch einiges an Gewicht auf die Waage bringt.

Auf den Fotos können noch die Maße und Gewichte entnommen werden!
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am 31. März 2013
Guten Tag lieber Leser,

Ich habe dieses Stativ vor ein paar Tagen hier erworben und möchte hier mal erläutern, warum ich dieses gewählt habe und wie meine ersten Erfahrungen mit dem Stativ sind.

Ich bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Ich knipse viel und bin immer gerne für alles gerüstet. Vorweg noch ein paar Worte zu meiner Ausrüstung, mit der ich dieses Stativ nutze. Ich nutze eine Nikon D700 mit den Nikon-Objektiven AF-S 18-35mm , 28mm 1,8, 50mm 1,8, 85mm 1,8 und 70-200mm 4 VR sowie ein altes manuelles Makro Nikon 55mm 3,5 Micro. Bisher habe ich immer ein Manfrotto 055XProB mit einem Manfrotto 410 Getriebeneiger genutzt. Diese Kombi aus Stativ und Kopf wiegt über 4kg und ist genau der Grund, warum ich mich nach einer alternative umgeschaut habe.

Ich wollte ein Stativ als Ergänzung zum vorhandenen haben, das man wirklich immer und überall dabei haben kann. Das erfüllt für mich kein Stativ, was 3 oder 2 kg wiegt, sondern es sollte deutlich weniger als das vorhandene wiegen. Dazu kommt dann das Packmaß. Was bringt mir ein Stativ, was leicht ist, dann aber wieder so groß ist, dass ich es nicht im Gepäck problemlos unterzubringen ist. Nix.

Meine Erwartungen an das Sirui waren...
Es sollte ein ein kleines Packmass haben und leicht sein. Mir war klar, dass ich bei der geringen Größe und Gewicht bestimmte Einschränkungen hinnehmen muss und nicht erwarten kann, dass es das bringt, was mein großes Stativ kann und dass es mit bedacht eingesetzt werden muss. Also...Wind und Wetter etwas beachten...und natürlich auch die maximale Belastung und Höhe. Ich wollte ein stabiles Stativ, was es mindestens auf 1m Höhe bringt und dabei sicher steht. So habe ich auch erwartet, dass es mit der D700 samt 70-200mm 4 VR wahrscheinlich schon überfordert sein dürfte. Aber dazu dann weiter unten mehr.

Erstes in die Hand nehmen...
Die Verarbeitung aller Teile ist tadellos. Ich habe nichts zu beanstanden. Alle verwendeten Materialien fühlen sich sehr gut an. Keines der Teile hat in irgendeiner Art und Weise Spiel, klappert oder wackelt. Zur Größe und Gewicht kann ich nur sagen...klein und leicht...genau das was ich wollte. Der Kugelkopf erschien mir auf den ersten Blick kleiner als ich es erwartet habe. Gerade die Aufnahme für die Schnellwechselplatte sowie die Schnellwechselplatte selber erscheinen im Gegensatz zur D700 winzig. Ob die die Kamera sicher halten? Dennoch...Verarbeitung...Materialien...Größe und Gewicht überzeugen! Hier gibt es nix zu beanstanden.

Praxiseinsatz...
Das Stativ ist schnell aus dem mitgelieferten Beutel geholt. Ich kann mit meinen Händen alle Drehverschlüsse eines Beines auf einmal aufdrehen...wenn die Beine dann ausgefahren sind, muss man jeden einzelnen Drehverschluss wieder zudrehen. Im Grunde geht das Aufbauen schneller als erwartet...aber dennoch wünschte ich mir hier Schnellverschlüsse, wie sie mein Manfrotto hat. Beim Abbau das selbe...alle Verschlüsse einzeln aufgedreht...Beine einfahren...und dann wieder alle Verschlüsse eines Beines mit nur einem Dreh auf einmal verschließen. Was ich noch erwähnen möchte...man dreht jetzt nicht ewig, um die Verschlüsse zu öffnen oder zu schließen...eine halbe Drehung der Hand genügt. Von daher lassen sich die fehlenden Schnellverschlüsse durchaus verschmerzen.

Am nächsten Morgen ging es dann ab in den Wald zum Wandern. Das Wetter war nicht dolle...bewölkt, leichter Schneefall und durchaus windig. Was beim packen des Rucksackes direkt aufgefallen ist...es fällt nicht ins Gewicht. Kein merklicher Unterschied...ob mit oder ohne Stativ. Es passt perfekt an meine Lowepro Slingshot 302 AW...links außen ist eine kleine Befestigungsöse...das Stativ ist wie dafür gemacht...

Beim Wandern wieder eine positive Überraschung: Auch wenn es seitlich außen am Rucksack befestigt ist, durch die Leichtigkeit zerrt es den Rucksack nicht zu den Seiten...weder beim Wandern, Sprinten oder Klettern...man merkt nicht, dass es da ist. TOP. Das habe ich so nicht erwartet. Schnell kamen die ersten Motive...also...Stativ raus und aufgebaut...ich habe folgende Aufnahmesituationen getestet...

1) Langzeitbelichtungen mit einem Graufilter an einem Bach mit meinem 18-35er Objektiv und der schweren D700. Dabei waren die Beine des Satives mal maximal gespreizt...mal standen sie im fließenden Bach...ausgelöste habe ich via Fernauslöser mit aktivierter Spiegelvorauslöung.

2) Panorama mit Nodalpunktadapter Panomaxx, samt D700 und 28mm 1,8 Objektiv. Auch hier wieder Fernauslöser und Spiegelvorauslösung.

3) Aufnahmen mit D700 und 70-200 F4 VR...Belichtungsreihen und Langzeitbelichtungen...

Ich bin davon ausgegangen, dass ich aufgrund des kleineren Statives mit ordentlich Ausschuss an verwackelten Bildern nach Hause komme...gerade weil ich das doch schwere Tele und auch meinen Nodalpunktadapter auf dem kleinen Stativ genutzt habe.

So erstaunter war ich dann daheim, dass ich nicht ein unscharfes oder verwackeltes Bild produziert hatte. Selbst die Langzeitbelichtungen mit Graufilter am Bach sind nicht verwackelt. Und das, obwohl die Beine des Statives im fließenden Bach standen.

Wenn ich mein großes Stativ dabei hatte, bin ich max nur 30-45 Minuten gewandert...die 4,5kg nur fürs Stativ haben die Sache schnell zur Qual werden lassen. Gestern wollte ich nur kurz mal das kleine Sirui testen und bin mal eben 3,5 Stunden im Wald unterwegs gewesen. Ohne Rückenschmerzen vom schleppen der Ausrüstung. Wenn ich es nicht gebraucht habe, war es am Rucksack fest geschnürt...es stört nicht beim Bücken oder sonst wann. Durch die geringe Größe passt es auch, wenn es seitlich montiert ist mit unter den intigrierten Regenschutz meines Rucksacks. Wenn es mal windiger werden sollte, kann man am Karabinerhaken unterm Stativ noch Gewichte anhängen...Mein Rucksack passt da ohne Probleme hin. Allerdings war das nicht nötig. Es stand wie ne eins auch ohne.

Ein paar Worte zum Kopf...obwohl er doch so klein ist, hält er alles Bombenfest. Er sackt minimal beim Anziehen nach, aber das ist kein wirkliches Problem. Das machen wesentlich teurere und größere Köpfe genauso. Die Schnellwechselplatte ist mit einem 5 Cent Stück zu montieren. Hier wäre eine Lösung ohne Hilfsmittel schön gewesen. Aber so geht es auch.

Wenn man das Stativ nicht braucht, merkt man nicht dass es nicht da ist...wenn man es braucht...ein Griff und man kann loslegen...für mich ohne Einschränkungen. Das Sirui wird ab sofort immer mit dabei sein. Als kleine und leichte Alternative zum großen spreche ich hiermit meine absolute Kaufempfehlung (auch bei größerer) Kamera aus.

Allerdings sollte man folgendes beachten...ganz wichtig...ich habe mich bewusst für das T-005x entschieden...das T-005K hatte ich auch probiert...die Mittelsäule beider Stative ist der Knackpunkt...bei meiner schweren Ausrüstung war das benutzen des Statives mit der Mittelsäule des T-005k nicht möglich, da das ganze dann sehr kopflastig und instabil war. Deshalb habe ich zum T-005x gegriffen. Da wusste ich, dass man die Mittelsäule abbauen und es ohne nutzen kann. Dann sogar ohne Einschränkung. Die Höhe beträgt dann immer noch für mich mich ausreichende 1m. Und ich kann es für Makros sogar auf 10 cm Höhe runter bringen. Von daher ist die Höhe für mich von nur 1m keine Negativpunkt. Für andere ist das mit Sicherheit anders. Wenn man sich das Stativ auf dem Bild hier anschaut, sollte aber jedem auch klar sein, dass man nicht unbegrenzt Gewicht oben auf die montierte Mittelsäule packen kann. Spätestens nach der Geschichte mit dem Elchtest und der Mercedes A-Klasse im Jahre 1997 sollte jedem klar sein...die Gesetze der Physik kann man nicht überlisten...irgendwann kippt es halt. Ohne Mittelsäule habe ich keinerlei Bedenken auf Stativ auch die angegebenen 4kg zu packen.

LG
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am 24. August 2014
Bisher hatte ich ein richtig teures Manfrotto Carbon-Stativ, welches mit Kugelkopf dennoch auf knapp 2 kg kam. Außerdem war es doch zu groß, um es einfach im Rucksack verschwinden zu lassen. So kam ich irgendwann auf die Idee, mir dieses Stativ zu kaufen. Zunächst war ich skeptisch und rechnete eigentlich damit, dass ich es zurückschicken musste, weil es meine Kamera nicht halten würde. Aber ich bin positiv überrascht worden.
Ich verwende es mit einer 5D Mark III. Oft bin ich nur mit leichten Festbrennweiten unterwegs, wenn ich Stativaufnahmen mache, z.B. auf Reisen. Mit einer 24er, 50er oder 85er Festbrennweite war es überhaupt kein Problem mit dem Stativ. Aber ich habe es auch schon mit dem 24-70 2.8 probiert, welches ca. 900 g wiegt. Da wird das Ganze doch etwas kopflastig. Aber auch damit konnte ich schon mehrere Minuten verwacklungsfrei belichten. Mit größeren Objektiven ist es aber nicht mehr sinnvoll möglich, das Stativ zu nutzen. Wichtig ist, dass das Objektiv nicht zu viel Übergewicht nach vorne bringt.
Ein paar Einschränkungen gibt es jedoch. Den letzten Auszug der Mittelsäule kann ich gar nicht nutzen, sonst wackelt das Stativ wie ein Kuhschwanz. Normalerweise ist das aber für mich kein Problem. Dann bücke ich mich etwas. Oder ich stelle das Stativ gleich gar nicht ausgezogen auf eine Mauer oder Bank ab. Ich habe mir unten einen größeren Karabiner montiert, so dass ich Sigg-Flaschen dranhängen kann. Etwas zu Trinken habe ich sowieso meist dabei. Insofern ist es kein Mehrgewicht. Ein Fernauslöser oder zumindest der Selbstauslöser ist Pflicht mit dem Stativ. Bei kürzeren Belichtungen muss ich außerdem die Spiegelvorauslösung benutzen, damit der Spiegelschlag das Objektiv nicht zu sehr erschüttert. Insgesamt ist das Stativ also eher für geplante Fotoausflüge geeignet, wenn man Zeit mitbringt.
Praktisch ist das unglaublich kleine Packmaß. Ich kann das Stativ einfach im Rucksack verschwinden lassen. Die Auszüge laufen alle sauber. Es ist perfekt verarbeitet. Die Stativbeine sind weder zu schwergängig noch zu lose. Die Schnellwechselplatte ist allerdings nichts fürs schnelle Wechseln. Die Montage mit der Inbusschraube ist fummelig und das Einsetzen auf dem Stativ dauert auch länger als bei anderen Schnellwechselvorrichtungen, weil man mit einer Schraube die Schnellwechselplatte in die Montageplatte festschrauben muss. Der Kugelkopf ist leichtgängig und lässt sich sehr gut klemmen.
Warum also fünf Sterne trotz der Einschränkungen? Ganz einfach, weil das Stativ so unglaublich klein und leicht ist und ohne die genannten Einschränkungen wären die geringe Größe und das geringe Gewicht einfach nicht möglich. Wer damit leben kann, erhält einen super Reisebegleiter.
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Ich vergleiche hier in der Rezension mal das aktuelle Sirui T-005X mit seinem Vorgänger Sirui T-005. Wer nicht unbedingt unverhältnismäßig zu viel Geld ausgeben möchte, sollte hier weiterlesen. Ich bin bei meiner Suche hier auf Amazon zunächst beim Vorgängermodell 005 gelandet. Das gibts hier aktuell für 93,75 EUR. Auf der Produktseite habe ich dann auf den "es gibt ein neueres Modell" Reiter geklickt und bin beim Nachfolger 005X gelandet, der mit 135,80 EUR immerhin fast 50% und somit über 40 EUR teurer ist als der Vorgänger. Auf den Bildern war kein Unterschied zu erkennen, lt. Produktbeschreibung hat das 005-X mit 10,5 cm gegenüber dem Vorgänger 005 mit 26 cm eine geringere minimale Arbeitshöhe. Da ich mir nicht sicher war, ob das alles ist, was die Stative unterscheidet, habe ich aus Neugier beide bestellt. Jetzt habe ich beide vor mir liegen:

Beide Stative sind exakt gleich (Kugelkopf, Material, Verarbeitung) bis auf zwei - wie ich finde - kleine Unterschiede:
Der Hauptunterschied liegt in der Mittelsäule. Diese kann man beim 005X abschrauben, was dann auch die geringere minimale Arbeitshöhe von 10,5 cm erklärt. Beim 005X ist auch noch ein kleiner Karabiner dabei, mit dem man unter dem Stativ Material zum Beschweren befestigen kann. Das 005X hat als Befestigung unten einen kleinen Ring, das 005 einen ausziehbaren Haken. Der Vorgänger 005 hat mit 30 cm sogar ein geringeres Packmaß als das 005x, was 32,5 cm hat. Das wars auch schon. Beide Stative sind sehr hochwertig verarbeitet, da klappert nichts, alles steht auch bei maximaler Arbeitshöhe trotz der dünnen untersten Beinsegmente sehr stabil.

Wem letztendlich die Möglichkeit wichtig ist, die Mittelsäule herauszutrennen, der kann natürlich gerne 40 EUR mehr bezahlen. Wer bodennahe Aufnahmen machen will, kann das Stativ aber auch einfach umdrehen und über Kopf fotografieren. Die Beine sind ja bei beiden Stativen um 180 Grad verstellbar. Ich persönlich finde 40 EUR Aufschlag für ein zusätzliches Gewinde völlig überzogen, deshalb gibt es für das 005X auch "nur" 4 Sterne und 5 für den Vorgänger, da dieser in meinen Augen als klarer Preis-/Leistungssieger hervorgeht.
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am 17. Juli 2015
Ich trug mich schon länger mit dem Gedanken, ein kompaktes und leichtes Reisestativ anzuschaffen und hatte dabei dieses Modell, das Rollei Compact Traveler, sowie die etwas günstigeren aber wohl noch recht wertigen Modelle von AmazonBasics,Mantona und Cullmann in die engere Wahl gezogen. Als am "Prime Day" das Sirui in der Aluminium-Variante dann zum Schäppchenpreis angeboten wurde, wurde mir die Wahl gewissermaßen abgenommen und ich bin froh dass ich nun nicht mehrere Stative hier stehen habe und mich für eines entscheiden muss, denn so hochwertig wie das Sirui verarbeitet ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass ich einem der anderen den Vorzug gegeben hätte, auch wenn ich den Normalpreis dafür bezahlt hätte. Zudem ist das Verhältnis zwischen Gewicht bzw. Packmaß und maximaler Höhe hier noch etwas besser als bei allen anderen genannten Stativen und einzig das Carbon-Modell wiegt noch etwas weniger, allerdings nur 150 g bei einem fast eben so hohen Aufpreis in Euro!

Es ist einfach eine Freude, das Stativ in der Hand zu halten und damit herumzuspielen, so massiv und hochwertig wie es sich anfühlt. Sämtliche Teile wirken äusserst wertig gearbeitet und alle Mechaniken arbeiten perfekt und frei von spürbaren Toleranzen. Dies trifft insbesondere auf den mitgelieferten (und separat für 80€ erhältlichen) Kugelkopf C-10X bei, der in professionellen Tests sehr gelobt wurde und eine Tragkraft und Dämpfung erzielte, mit der manch ein 200€ Kugelkopf mit einem Pfund Gewicht nicht mithalten konnte, und der damit sicher das Hauptargument für das Sirui-Stativ ist. In einem solchen Test (zum Nachlesen einmal nach "Traumflieger" und "Sirui Kugelkopf" suchen) hielt der Kopf eine Last von 4 kg in Schräglage, ohne nachzusacken. Da sollte er für meine relativ leichte Crop-DSLR Ausrüstung allemal ausreichen. Auch die gegen Herausfallen geschützte, Arca-kompatible Schnellwechselplatte ist der Qualität des Kopfes angemessen. Zwar fehlt eine Wasserwaage, doch diese lässt sich leicht auf dem Blitzschuh der Kamera nachrüsten, wo sie (auf einem Stativ dieser Größe) ohnehin besser ablesbar ist. Die Schraube zur Arretierung der Platte an die Kamera lässt sich alternativ zum Imbus auch mit einer Münze oder einem kleinen Schlüssel festdrehen, was ich besser finde als ein dünner, in die Finger schneidender Bügel, wie er bei manch teuren Platten zum Einsatz kommt.

Aber auch was das übrige Stativ betrifft (das ja nun beinahe eine "Gratisdreingabe" zum Kugelkopf darstellt), kann ich die hier gelegentlich geäusserte Kritik zur Standfestigkeit nicht nachvollziehen, habe aber eine Theorie was bei diesen Rezensenten eventuell falsch gelaufen sein könnte. Sicher, die voll ausgezogenen Beine sind recht dünn und man darf sich von einem Stativ dieses Gewichts und dieser Maße keine mit einem hunderte Euro teuren 5 kg-Koloss vergleichbare Stabilität erwarten, aber das Sirui scheint mir das physikalisch machbare doch ganz gut auszureizen. Maximal ausgezogen steht das Okkular meiner aufmontierten DSLR übrigens in genau 145 cm Höhe, was auch für mich als relativ großen Menschen eine bequeme Höhe darstellt und somit - bei guten Bedingungen - einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber meinem früheren, 20 cm kürzeren und dabei ziemlich wackligen Bilora-Reisestativ darstellt.

Nun zu meiner Theorie: beim ersten Aufbau war auch ich von der scheinbaren Stabilität alles andere als begeistert. Das Stativ wirkte doch enttäuschend wacklig. Erst bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Mittelsäule nicht völlig fest auf dem Stativ aufgeschraubt war und somit etwas Spiel hatte. Das selbe Problem ergibt sich natürlich, wenn die anderen, gummierten Schraubverbindungen nicht fest zugezogen sind; allerdings lässt sich die der Mittelsäule leicht übersehen, weil hier kein derartiger Griff vorhanden ist.

Sind alle Verbindungen einschließlich der Mittelsäule fest angezogen, steht das Stativ stabil, und es sind die ausgezogene Mittelsäule und die untersten, 1 cm dünnen Beinsegmente, die unvermeidbar den begrenzenden Faktor darstellen und alles, was über eine Kompaktkamera hinaus geht, doch recht stark schwingen lassen. Lässt man beide eingezogen - was eine immer noch praktikable Okkularhöhe von 110 cm ergibt - trägt das Stativ problemlos ein Gewicht von 1-2 kg, ohne in Schwingungen zu geraten (für noch schwereres Equipment von 2-4 kg sollte man die Mittelsäule dann ganz abnehmen und den Kopf direkt auf den Apex montieren). Gerade bei Wind sollte man aber unbedingt den mitgelieferten Karabiner an der Apex anbringen und mit einem Gewicht beschweren. Hier hat es sich bewährt, die mitgelieferte, sehr robuste Tasche mit einer (möglichst vollen) Wasserflasche zu befüllen und an den langen Schulterriemen am Haken zu befestigen, wodurch der Schwerpunkt noch weiter nach unten verlagert wird. Das Carbon-Modell dürfte materialbedingt etwas weniger zu Schwingungen neigen.

Die nicht vollständig verstellbare (d.h. durch den Apex absenkbare) Mittelsäule ist dann auch ein häufig angebrachter Kritikpunkt bei diesem Stativ. Tatsächlich handelt es sich dabei um den wesentlichen Unterschied zum erheblich teuereren (da ohne Kugelkopf gelieferten) Modell T-1004X, das allerdings auch 50% schwerer ist. Im direkten Vergleich mit diesem und anderen Konkurrenzmodellen mit verstellbarer Mittelsäule ist leicht zu erkennen, dass ein hochwertiger, stabiler Verstellmechanismus an dieser Stelle mit einem deutlichen Mehrgewicht erkauft wird. Daher finde ich den Verzicht auf einen solchen Mechanismus bei diesem auf ein möglichst geringes Gewicht optimierten Modell durchaus folgerichtig. Eine gewisse Verstellbarkeit in der Höhe ist durch das ausziehbare, obere Segment ja dennoch gegeben und es besteht - wie gesagt - auch die Möglichkeit, den Kopf direkt an der Apex anzuschrauben.

Auch in der Repro- bzw- Makrostellung ist das Stativ dank der überklappbaren Beine trotzdem einsetzbar. Zwar rasten die Beine in überschlagener Stellung nicht ein und gewährleisten damit keinen völlig sicheren Stand, aber die bei mir bereits im Auslieferungszustand recht fest angezogenen Beine sorgen bei leichterem Equipment dennoch für eine ausreichende Stabilität. Zudem lassen sich die Beine mit Hilfe der beiliegenden Imbus-Schlüssel noch ein wenig fester anziehen, benötigen dann aber auch beim Umklappen einen leichten Kraftaufwand. In der Praxis finde ich es sogar sehr vorteilhaft, dass die Beine in dieser Stellung nicht einrasten, lässt sich doch so bei Makroaufnahmen in freier Wildbahn das Stativ sehr flexibel dem Untergrund anpassen, was die Kamerapositionierung gegenüber eingerasteten Beinen erheblich erleichtert - vor allem, wenn man ohne Makroschlitten auskommen muss.

Nein, es gibt (für mich) wirklich nichts auszusetzen an diesem Stativ. Dass es im voll ausgezogenen Zustand zu Schwingungen neigt, ist bei dem Gewicht und der Größe des Stativs unvermeidbar - kein Hersteller kann die Gesetze der Statik austricksen - bei modernem DSLR-Equipment mit Bildstabilisierung allerdings auch viel weniger problematisch als früher*. aber Sollte sich im längerfristigen Praxisgebrauch an meiner Einschätzung aber etwas ändern - wobei ich eventuell auftretenden Problemen aufgrund der 6-jährigen Herstellergarantie relativ gelassen entgegen sehe - werde ich diese Rezension entsprechend aktualisieren.

* Alle 5 Jahre alten oder jüngeren Objektiven von Canon oder Nikon mit optischer Bildstabilisierung (IS bzw. VR) besitzen Algorithmen, die erkennen ob sich die Kamera auf einem Stativ befindet, indem sie die dabei auftretenden periodischen Schwingungen analysieren, die bei früheren Bildstabilisatoren zu Problemen (Feedback-Schleife) führen konnten. Deswegen hört man noch heute immer wieder den Ratschlag, den Bildstabilisator bei Verwendung eines Stativs auszuschalten. Tatsächlich schaltet sich dieser aber automatisch in einen "Stativ-Modus", der darauf optimiert ist, die bei Benutzung eines Stativs auftretenden Schwingungen (z.B. durch den Spiegelschlag) zu kompensieren. Man sollte den Bilstabilisator bei aktuellen Objektiven also unbedingt eingeschaltet lassen! Dann braucht man sich selbst bei einem so leichten und damit schwingungsanfälligen Stativ wie diesem nicht mit Spiegelvorauslösung und Fernauslöser herumärgern. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt bei aktuellen Canon DSLRs einfach den Live View mit Touchauslöser (eine ganz sanfte Berügrung reicht aus).

Nachtrag: Ich hatte nun doch zum ersten Mal ein kleines Problem mit meinem Sirui. Als ich die abgenommene Mittelsäule wieder aufschrauben wollte, habe ich nicht richtig aufgepasst und sie beim Aufdrehen leicht verkantet. Zwar habe ich das relativ schnell bemerkt und beim Anschrauben auch keine große Kraft angewendet, dennoch ist das in das Aluminium gefräste Gewinde nun am unteren Ende etwas beschädigt, was leider dazu führt, dass es beim Aufschrauben jetzt immer wieder dazu neigt, sich zu verkanten und ich nun ganz genau darauf achten muss, die Säule gerade hereinzudrehen, damit es funktioniert. Da hier Messing mit Aluminium verschraubt wird, und Aluminium ein weicheres Metall ist, wundert mich dieses Problem allerdings wenig. Hier besteht tatsächlich ein kleiner Schwachpunkt und ich kann nur den Rat geben, beim Aufschrauben der Mittelsäule immer sehr vorsichtig zu sein. Da das Problem aber nicht schwerwiegend ist, verzichte ich auf eine Abwertung.
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am 20. Februar 2014
Ich hatte mir zuvor schon das T-005K gekauft, da mir die Carbon Variante damals zu teuer war. Nach ca. 2 Jahren Nutzung des T-005K haben mich jedoch einige Details gestört, die mich zum Kauf des Sirui T-025X bewogen haben. Das Carbon Stativ wirkt insgesamt deutlich stabiler, auch bei voll ausgefahrenen Beinsegmenten. Diese haben sich beim T-005K immer schon leicht durchgebogen, wenn man alle Beinsegmente ausgefahren hat.
Einen kleinen aber feinen Unterschied gibt es auch bei der Feststellschraube der Schnellwechselplatte. Diese ist beim T-025X aus einem Metallstück gefertigt und verwendet nicht wie beim T-005K noch einen Gummiüberzug. Dieser Gummiüberzug hat nämlich den gravierenden Nachteil, dass man häufig abrutscht, oder dieser sich sogar gegenläufig verdreht und sich somit die Kamera nicht mehr vom Stativ lösen lässt. Dies ist mir wirklich häufig mit dem T-005K passiert. Beim T-025X ist dies nun nicht mehr möglich.
Die Gewichtseinsparung im Vergleich zur Aluminiumvariante ist verachlässigbar, da schon das T-005K ein sehr leichtes Stativ ist. Nur im direkten Vergleich merkt man den Gewichtsunterschied. Ansonsten sind beide Stative identisch, was Größe und Funktionalität anbelangt.
Insgesamt bin ich mit der Carbon Variante deutlich zufriedener, insbesondere aufgrund der besseren Stabiliät. Ob einem das den Aufpreis von knapp 120 Euro wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
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am 22. Dezember 2015
Ich habe mir das SIRUI aufgrund der geringen Gewichts, des kompakten Packmaßes und der positivern Bewertungen vor dem Urlaub gekauft.
Ich wollte eigentlich nicht mehr wie 100€ für ein Reisestativ ausgeben, bereue aber keinen Cent den ihr dafür mehr ausgegeben habe, es hat sich gelohnt. Das Stiv hat mich in allen Punkten völlig überzeugt und ist jeden Euro wert.

Die Verarbeitung ist absolut hochwertig, alle Materialien zeugen von sehr guter Qualität. Das merkt man schon beim Anfassen. Die Füße lassen sich super schnell ausziehen und wieder feststellen. Die Schrauben am Kugelkopf halten bombenfest ohne das man sie extra stark anziehen muss.
Nichts wackelt oder klappert. Sollte man bei einem Sturm meinen fotografieren zu müssen kann man mit Hilfe des Karabieners am untern Ende der Mittelsäule eine Tasche oder einen Rucksack befestigen um zusätzlichen Halt zu bekommen. Im Lieferumfang ist eine kleine praktische Tasche die man wie einen Rucksack tragen kann und ein kleines Werkzeugset ist auch dabei.
Ich nutze das Stativ im Urlaub, auf Touren durch die Stadt oder bei Outdooraktivitäten immer dann wenn ich einen Rucksack dabei habe, da passt das Stativ ganz einfach rein ohne groß zu stören. Aber auch zu Hause z.B. für Foodfotografie oder für Filme habe ich das Stativ schon erfolgreich getestet. Hauptsächlich benutze ich es für Astrofotografie und Lightpainit sowie Langzeitbelichtungen jeder Art. Es macht immer einen Klasse Job.
Für mich gibt es in dieser Preiskatergorie kein besseres Stativ. Ich kann es jedem Empfehlen und würde es jeder Zeit wieder kaufen.
Anbei noch ein Foto (unbearbeitet) das ich mit Stativ im letzten Urlaub geschossen habe.
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am 27. Mai 2015
Ich habe das Sirui Stativ mit meiner Canon Eos60d und einem Walimex 8mm Objektiv getestet. Dies entspricht einem Gewicht von ca. 1,5kg. Das Stativ wurde von mir auf eine solide Arbeitshöhe ausgefahren. Die kürzesten Beine blieben drin. Alles zusammen machte doch einen recht instabilen Eindruck auf mich. Die Kamera bewegte sich, sobald ich einen Fuß daneben aufsetzte. Erst nach mehreren Sekunden, hatte sie sich wieder eingependelt. Für Nachtaufnahmen bzw. Aufnahmen mit einer längeren Belichtungszeit mag dieses Objektiv ungeeignet sein, da es bei der kleinsten Windböe die Kamera ins Wanken bringt.

Vorteil ist definitiv sein Leichtgewicht von gerade mal einem Kilogramm, was sich jedoch negativ auf seine Standfestigkeit auswirkt. Die Verarbeitung ist sehr gut und man merkt, dass hier keine Billigbauteile verwendet wurden. Das Stativ mag sicher seinen Zweck bei Seystemkameras erfüllen, jedoch wird es meinen Anforderungen von einer soliden Standfestigkeit und einem geringen gewicht von unter 2kg nicht gerecht. Ich weiche da lieber auf mein Manfrotto zurück.
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am 27. Februar 2016
Bin ganz hin und weg von meinem neuen Stativ! Es ist ultraleicht, wiegt mit Kugelkopf tatsächlich nur 1 kg, sehr kompakt, schick und absolut hochwertig verarbeitet.
Sehr positiv:
- die kleine Schnellwechselplatte. passt genau unter meine Kompakte (Olympus XZ-2), kollidiert nicht mit dem Schwenkdisplay, stört nicht, wenn man sie unter der Kamera lässt. Die Schraube kann man problemlos mit dem Finger festziehen, da braucht es keinen Imbus und auch keine andere Schraube mit Henkel. Die drei Nuten sind perfekt, so kann ich die Platte mittig unter dem Objektiv positionieren und komme problemlos an Akku und Karte ran.
- Alles hält perfekt, die Beine sind für das Leichtgewicht erstaunlich stabil, es gibt eine winzige haptische Rückmeldung beim Losdrehen der Schnellspanner, super gut. Die Gesamthöhe ist für mich (181 cm Größe) völlig ausreichend.
- Der Kugelkopf ist 1A, die Panoramafunktion mit separater Fixierschraube perfekt gelöst.
- Ich finde, es ist kein Nachteil, dass die Mittelsäule nicht umgedreht werden kann. Wer nimmt sich denn die Zeit dafür? Ich kann doch die Beine nach oben umklappen, drehe das Ding um, dann habe ich dieselbe Funktion, z.B. für bodennahe Aufnahmen.
- Die Tasche ist hochwertig mit dicken Kordeln, die wird ewig halten.
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