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am 8. März 2017
Zur Story:
Als Alexandra ihren neuen Job verliert, ist es für ihren Verlobten Tom ein Wink des Schicksals, endlich zu heiraten und Nachwuchs in die Welt setzen. Windelwechseln und Babygeschrei passt jedoch so gar nicht in Alex' momentane Lebensplanung. Zu lange hat sie hinter Toms Karriere zurückgestanden und ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren. Nach einem heftigen Streit fasst sie den verrückten Entschluss, für ein Jahr auszusteigen. In der Dominikanischen Republik will sie ihre Abenteuerlust ausleben und herausfinden, was sie sich selbst vom Leben erhofft, ob Tom tatsächlich ihr Mr. Right oder doch eher Mr. Wrong ist und wie es überhaupt weitergehen soll. Während alle versuchen Alex von ihrem Entschluss abzubringen, entschließt sich Alex' Schwester Sabina kurzerhand mitzukommen, um ihrem chaotischen Liebesleben zu entfliehen. Kaum sind die Schwestern angekommen, steht Alex wegen eines Missverständnisses ohne Job da. Schnell wird ihr klar, dass ein Leben unter der karibischen Sonne nicht nur tropische Cocktails, Salsa, Strand und Meer bedeutet. Als Alex kurz darauf auch noch bemerkt, dass sie schwanger ist, wird ihr Leben vollends auf den Kopf gestellt.

Mein Fazit:
Vorab möchte ich mich bei der Autorin recht herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar in Form eines Wanderbuches bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Mit Ticket ins Glück schafft Elke Becker ein Buch, welches mich mehr als nur begeistert hat...
Es handelt um Hoffnungen, Veränderungen sowie dem Scheitern oder auch der Suche nach dem Glück....:)
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Außerdem sind die Protagonisten um Alexandra authentisch dargestellt.

Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen...:)
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am 29. Juni 2017
Ich bin auf dieses Buch in einer Wandergruppe aufmerksam geworden und hatte das Glück es dort auch lesen zu dürfen.
Mich hat schon mal auf Anhieb das Cover sehr angesprochen und ich bin total Neugierig geworden.
Alex, die ihren Job verloren hat, merkt ihr Leben ist nicht das, was sie eigentlich führen möchte. Ihr Freund hat sich zum "Spießer" entwickelt, sie wollen beide nicht mehr dasselbe. Nach einem Streit beschließt sie, ihr Glück in die Hand zu nehmen und "alles auf Anfang" zu setzen. Sie möchte für ein Jahr aussteigen und in die Dominikanische Republik fliegen. Aber natürlich läuft nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hat!
Ich finde den Schreibstil sehr angenehm zu lesen, es hakt nirgends und man kann locker leicht durch die Geschichte kommen. Die Protas finde ich gut ausgearbeitet und beschrieben, mir gefällt die Geschichte sehr gut! Die Autorin hat hier wirklich eine tolle Story geschrieben, die mich während des Lesens jederzeit begeistert hat. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!
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am 1. August 2017
Aus der Beziehung von Tom und Alexandra ist die Luft heraus. Zumindest Alex ist zutiefst unzufrieden. Tom sind seine Karriere und eine penibel saubere Wohnung wichtiger als ihre Wünsche. Auch ihre Schwester Sabina ist unglücklich; ihr Lover Enrique schiebt die versprochene Trennung von seiner Frau immer wieder hinaus. Die beiden beschließen, in der Dominikanischen Republik Jobs anzunehmen und sich ein Jahr Auszeit zu gönnen. Kaum angekommen müssen sie feststellen, dass die Uhren hier anders ticken. Alex muss sich mit Wohnungssuche, Kakerlaken-Entrümpelung und dem komplizierten Anmelden eines Telefonanschlusses herumplagen. Auch ist die Polizei nicht wirklich immer ihr „Freund und Helfer“ und die beiden finden sich sogar im Gefängnis wieder. Dennoch schlagen sie sich bewundernswert durch und schließen neue Bekanntschaften, während die beiden zurückgebliebenen Freunde Trauer tragen. Nur am Schluss ging es mir ein wenig zu schnell und glatt.

Ich durfte das amüsant geschriebene Buch im Rahmen einer Wandergruppe lesen und bedanke mich herzlich.
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am 13. April 2017
Alexandra verliert ihren Job. Mit ihrem Verlobten verbindet sie auch schon lange nicht mehr viel. Sie beschließt, in die Dominikanische Republik auszuwandern. Dabei stellen sich ihr ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg.

Dieser Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die gemeinsam mit ihrer Schwester einen Neuanfang in einem anderen Land wagt. Doch wie das Leben so spielt, hat sie mit den Tücken eines fremden Landes und einer unverhofften Schwangerschaft zu kämpfen.

Hier wird mit viel Einfühlungsvermögen und Humor eine wundervolle Geschichte erzählt, die den Leser gleich in seinen Bann zieht. Dabei waren mir Alex, Sabina und Tom richtig ans Herz gewachsen. Aber auch die zahlreichen neuen Bekanntschaften machen Mut, überall auf der Welt nach dem Glück zu suchen. Man muss ihn nur aufbringen.

Sehr gut geschrieben und zu keiner Zeit langweilig, eher turbulent. Klare Leseempfehlung!
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am 27. März 2013
Heute stelle ich euch das e-book Ticket ins Glück von Elke Becker vor. Im Buch geht es um Alexandra, die in der Nähe von München lebt. Sie hat einen tollen Freund, ein Haus und man kann sagen ein schönes Leben. Als Alex eines Tages ihren Job verliert merkt sie wie unglücklich sie eigentlich ist. Sie merkt dass sich ihr Freund in einen richtigen Spießer verwandelt hat und dass Alex ihr Leben so wie es ist nicht mehr gefällt. Also beschließt sie für eine gewisse Zeit in die Dominikanische Republik zu fliegen um dort zu arbeiten und sich wiederzufinden.

Meine Meinung:

Dieser ich sag mal typischer Frauenroman bringt Leben in unseren grauen Alltag. Der Roman ist flüssig und spritzig geschrieben. Ich musste beim Lesen lachen aber auch mal weinen. Frau Becker hat es geschafft mich mit ihrem Roman in den Bann zu ziehen, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte dieses Buch zu verschlingen. Ich fand, dass sie die Gefühle und die Gründe warum Alex ausgewandert ist dem Leser sehr gut nahe bringt. Das Leben in der Dominikanischen Republik wird ganz genau beschrieben, dass ich mir alle Szenen richtig gut vorstellen konnte. Ich habe selber Lust bekommen sofort dorthin zu fliegen um mit Alex zu tauschen, auch wenn das Leben dort nicht nur Zuckerseiten hat. Der karibische Traum ist in dem Buch wahr geworden. Ich träume öfters davon in der Sonne zu wohnen, denn das Wetter hier ist manchmal nicht auszuhalten. Ich finde dieser Roman versetzt einen einfach in positive Stimmung und bringt Sonne in das eigene Leben. Bei mir war es zumindest so. Ich mochte die Protagonisten mit all ihren verschiedenen Charaktereigenschaften sehr gerne. Die Geschichte war mal turbulent, mal romantisch und mal ein bisschen traurig. Das Buch hatte für mich genau die richtige Mischung und darum kann ich auch 5 Sterne für dieses Buch vergeben.
Elke Becker reist selber für ihr Leben gerne und hat zwei Jahre in der Dominikansichen Republik gelebt. So konnte sie ihre Erfahrungen in das Buch einbinden, was ich echt klasse fand, denn dann weiß man, dass sich das Leben von Alex genauso abspielen könnte.
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am 29. März 2013
Zum Inhalt der Geschichte muss bei dem Klappentext nicht mehr viel hinzugefügt werden. Alex erlebt in der Dominikanischen Republik ihr persönliches Abenteuer, bei dem sie herausfinden möchte, wo sie in ihrer Beziehung steht und was sie sich für die Zukunft wünscht. Gemeinsam mit ihrer Schwester beginnt sie ein Abenteuer dort, wo andere ihren Urlaub verbringen. Nicht nur die Jobsuche, sondern auch die Wohnungssuche und solche in Deutschland alltäglichen Dinge wie Geld abheben, einen Telefonanschluss anmelden und ein Bett kaufen, bringen Alex fast an die Grenzen ihrer Nerven. Wären da nicht ihre Freunde, die sie dort kennen lernt, und auf die sie sich stets verlassen kann.

Die Charaktere finde ich sehr sympathisch, besonders in Alex und ihr Gefühlsleben kann man sich sehr gut hinein versetzen. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach ohne plump und langweilig zu wirken. Im Gegenteil: die Autorin hat es geschafft, genau die richtige Dosis Humor einzubauen. Gleichzeitig lässt sich das Buch durch die Schreibweise sehr schnell lesen. Hätte ich nicht an einer Leserunde teilgenommen, bei der man nach bestimmten Abschnitten einen kleinen Beitrag geschrieben hat, hätte ich das Buch vermutlich auch in einem Rutsch lesen können.
Das Cover lädt zu einem Abstecher in die Südsee ein. Zwei junge Frauen, der Beschreibung nach könnte es sich hierbei um die beiden Schwestern handeln mit Cocktail bei strahlendem Sonnenschein am Strand. Wer möchte da nicht gerne sein?

Fazit:
"Ticket ins Glück" ist ein humorvoller, aber auch mal spannender Roman über eine Aussteigerin, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Ich vergebe wohlverdiente 5 Sterne.
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am 10. Februar 2013
Zum Inhalt:

Alex verliert ihren Job und denkt über den Sinn ihres Lebens nach. Sie stellt fest, dass sie schon lange nicht mehr herzlich gelacht hat und richtig glücklich war. Ihren Freund Tom liebt sie zwar, aber als der auf ihre Entlassung positiv reagiert, weil dies ein guter Zeitpunkt ist, um zu heiraten und Kinder zu bekommen, beschliesst Alex, für einige Monate in die Dominikanische Republik zu gehen und packt ihre Koffer.

Ihre Schwester Sabina hat gerade genug von der Liebe, denn ihr Freund ist scheinbar nicht bereit, seine Frau für Sabina zu verlassen. Sie verkündet, dass sie ihre Schwester begleiten wird und als sie eine Jobzusage haben, geht es los.

Im Urlaubsparadies angekommen, merkt Alex schnell, dass die Medaille auch eine Kehrseite hat und die Uhren in der DomRep anders ticken, als in Deutschland. Die Feststellung, dass sie schwanger ist, macht ihr Leben auch nicht gerade einfacher.

Wie ihre Mutter prophezeit hat, zweifelt Alex innerhalb kurzer Zeit daran, ob ihr Entschluss, Deutschland zu verlassen, richtig war, denn richtig glücklich ist sie immer noch nicht.

Aber auch nach den ganz dunklen Momenten taucht wieder ein Lichtlein auf, das Alex zeigt, dass es sich lohnt, um sein Glück zu kämpfen.

Dies alles verpackt die Autorin in einen heiteren und kurzweiligen Chick-Lit-Roman.

Mein Fazit:

“Ticket ins Glück” handelt von einer jungen Frau, die merkt, dass heiraten und Kinder bekommen nicht das ist, was sie sich gerade jetzt von ihrem Leben erhofft hat. Viel mehr erinnert sie sich an ihre Träume und daran, dass sie die schon lange nicht mehr verwirklicht. Sie hat – aus Liebe – auf vieles verzichtet und möchte nun einen Neustart wagen und sich und ihre Träume verwirklichen.

Aber das Leben im Ausland ist nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat. Licht und Schatten wechseln sich ab. Während Alex bei der Arbeit einen ihrer Träume leben kann und in einer Strandbar mit netten Kollegen arbeitet, können schon einmal ganze Tage vergehen, die sie damit zubringt, einen Telefonanschluss zu bekommen, oder die Stromrechnung zu bezahlen.

Die Handlung wechselt zwischen Glück und Unglück, zwischen Zuversicht und Unsicherheit der beiden Protagonisten, das Buch erzählt aber auch vom Leben der Menschen in der DomRep und damit auch von ihren Problemen und der Armut. Das allerdings, ganz ohne dass Elke Becker den Zeigefinger erhebt.

Die Autorin schafft es, dem Leser ein Bild von Land und Leuten zu vermitteln, das im Großen und Ganzen sehr positiv ist, weil sie z.B. auch aufzeigt, dass man auch in Armut leben kann, ohne die Lebensfreude zu verlieren. Darüber hinaus schreibt Elke Becker so bildhaft, dass man die Szenen direkt vor seinem inneren Auge sehen kann.

Ich habe diesen Chick-Lit-Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen, weil die Geschichte nie langatmig oder gar langweilig wurde. Ich denke, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass es für Alex ein Happy End gibt, was dieses Buch perfekt abrundet.
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am 9. Juli 2017
Ich hatte das Glück das Buch bei einer Bücherwandergruppe lesen zu dürfen. Dies hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.
Es ist ein sehr schönes Buch über das Leben. Mal ernst und dann aber auch wieder fröhlich und abwechslungsreich. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und bin froh, dass ich es lesen durfte. Die Protagonisten sind einem während des Lesens ans Herz gewachsen und man konnte mich auch sehr gut in diese hineinversetzen.
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am 8. Februar 2013
Romantisch, lustig, spannend,...von allem Etwas. Ich bin total von diesem Buch begeistert,weil man immer wieder von Neuem überrascht wird wie die Geschichte weitergeht. An keinem Punkt des Buches kann man sich sicher sein wie es weiter-oder ausgeht.
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am 24. Februar 2013
Meine Meinung:

„Ticket ins Glück“ von Elke Becker ist ein typischer Chick-Lit Roman über das chaotische Leben zweier jungen Frauen und ihren Beziehungsproblemen mit einem besonderen Touch karibischen Flairs.

Mit viel Charme und Humor und einem locker flockigem Schreibstil nimmt uns die Autorin mit auf die abenteuerliche Reise der Selbstfindung ihrer Protagonisten auf den Inselstaat der Dominikanischen Republik. Durch ihre detaillierten und sehr bildhaften Beschreibungen lässt sie den Leser Teil der Reise werden, als befinde er sich direkt am Schauplatz. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin den Staat nicht nur aus Sicht vieler Touristen als sonnig und heiter darstellt, sondern auch tiefere Einblicke in das Leben dort gibt. Sie konfrontiert uns fast beiläufig mit den Unterschieden der Zivilisation in Deutschland und der Zivilisation in der Dominikanischen Republik. Durch die vielen Missgeschicke, die den Protagonisten dort wiederfahren, erhalten wir einen wunderbaren Einblick in das Leben zwischen Arm und Reich, welches teils, trotz, dass man dies schon oft in Berichten aus Zeitungen oder Fernsehen gelesen oder gesehen hat einen ganz schön Schockieren können, da man sich manche Lebensbedingungen gar nicht so vorstellen kann (oder es vielleicht auch nicht wollen, da wir einfach viel zu verwöhnt sind).

Auch die Beschreibung der Charaktere ist sehr vielseitig und sehr liebevoll gestaltet. Sie wirken durch ihre Stärken und Schwächen sehr authentisch, so dass man sie relativ schnell in sein Herz schließt. Die Hauptprotagonistin Alexandra hat eine wunderbar offene und ehrliche Art an sich, wodurch sie auch schnell neue Kontakte knüpft. Zu Beginn der Geschichte schien sie sich immer ein wenig zurück genommen zu haben, was sich jedoch im Verlauf der Handlungen ändert, da sie ja in die Dominikanische Republik gereist ist um sich selbst zu finden und dadurch an Stärke gewonnen hat. Auch scheint sie sich einen kleinen Dickkopf angeeignet zu haben. Ihre Schwester Sabina wirkt dagegen ein wenig blass. Zwar lernen wir sie mit der Zeit auch besser kennen und sie unterstützt ihre Schwester, wo sie nur kann, aber in Hinblick auf Männer, scheint sie nicht sonderlich festgelegt zu sein und genießt ihr Leben. Lisa, die beste Freundin der beiden, kann den plötzlichen Entschluss der beiden in Deutschland alles abzubrechen und für eine gewisse Zeit sich auf und davon zu machen, so gar nicht nachvollziehen. Allerdings wäre dies in ihrem Falle als Mutter zweier kleiner Kinder und treue Ehefrau auch nicht so einfach. Auch Tom, der Ex-Freund von Alex wird zu Beginn sehr oberflächlich dargestellt, - super guter Job und pingelig ohne Ende, er scheint so gar nichts mehr mit dem „alten Tom“ von damals gemeinsam zu haben, als er und Alex noch durch die Welt gereist sind und sich keine Gedanken darum gemacht haben, wo sie nächtigen werden, oder etwa doch und es scheint nur in Vergessenheit geraten? Auch bei Enrique, dem Liebhaber von Sabina sollte man nicht zu schnell voreingenommen gegenüber sein. Nach und nach klärt auch bei ihm sich auf, warum er ist, wie er ist. Ein sehr lustiger und liebenswerter Geselle ist dagegen der Taxifahrer Raffael. Ob er es je lernen wird anständig Auto zu fahren? Aber egal, er war zu Beginn an sehr hilfsbereit und immer lustig drauf.

Ein paar einzelne Szenen, muss ich euch aber erzählen, bei diesen konnte ich ja nicht mehr an mich halten und habe Tränen gelacht. Und zwar als Alex ein neues Bett benötigt, da ihr Vermieter der Meinung war, es stehe im zu, einfach ein Bett aus der Wohnung zu entwenden, da er für ein paar Monate Besuch bekommt. Also macht Alex sich auf den weg ein neues Bett zu finden. Da sie nicht wusste, wo sie ein ordentliches Geschäft finden sollte, fragte sie Raffael, der gleich seine Hilfe anbot. Im Geschäft selbst folgte dann der Bettentest. Raffael hat sich genüsslich auf die Matratzen fallen lassen und ziemlich eindeutige Bewegungen von sich zu geben um fest zu stellen, ob das Bett geeignet sei. Wenn es zu laut quietscht und knarzt, ist das Bett durchgefallen. Bei diesen wunderbaren Beschreibungen und meinem Kopf Kino, wie ein fremder Mann dir hilft ein „nach seinen Vorstellungen“ geeignetes Bett zu kaufen, einfach genial.

Aber auch die Stelle als Lisa, die Mädels besuchen kommt und in einem Laden ein großen Hähnchen bestellen möchte mit den Worten „Un polla grande.“ Kein Wunder, dass die Herren hinter der Theke in einen Lachanfall ausgebrochen sind und einen obszönen Hüftschwung hingelegt haben. Denn wörtlich übersetzt hat Lisa anstatt einem großen Hähnchen, einen großen (Männer)schwanz bestellt. Da sieht man mal wieder, was so ein kleiner für uns scheinbar unbedeutender Buchstabenfehler ausmachen kann. Denn Hühnchen heißt „pollo“. Aber die Szene erweitert sich um noch eine kleine geniale Pointe mehr, diese ich nun aber nicht verrate.

Der Titel „Ticket ins Glück“ trifft die Geschichte perfekt auf den Punkt und spiegelt sich wunderbar in vielen einzelnen Szenen wieder. Aber auch das Cover ist wirklich gelungen. Es strahlt das karibische Feeling aus, und zeigt die beiden Hauptprotagonistinnen Alex und Sabina am Strand – strahlender Sonnenschein, Palmen und Cocktails.

Aber was passiert in der Geschichte eigentlich? Wovon handelt sie? Alex hat ihren Job verloren und ihr Verlobter Tom sieht dies als perfekten Vorwand, dass die beiden nun endlich heiraten könnten und ein Kind bekommen. Dies entspricht jedoch noch nicht so ganz Alex aktueller Ansichten und sie merkt wieder einmal, dass ihr etwas in ihrem Leben fehlt. Sie scheint sich in letzter Zeit regelrecht zurückgenommen zu haben und ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind dabei in Vergessenheit geraten. Nach der Auseinandersetzung mit Tom ist der Punkt gekommen, an dem sie ihr Leben ändern will. Kurz entschlossen fliegt sie in die Dominikanische Republik um dort über ihr Leben, ihre Bedürfnisse und ihre Wünsche nachzudenken und sich selbst endlich wieder zu finden. Eigentlich war ihr Plan sich alleine auf und davon zu machen, aber als sie dies ihrer Schwester Sabina erzählt, hat diese kurzerhand beschlossen sie zu begleiten, da sie es leid ist, das zweite Rad am Wagen zu spielen, da ihr Lover Enrique sich trotz gescheiterter Beziehung nicht von seiner Frau trennen möchte. Gesagt, getan… Kaum in der Karibik angekommen, müssen die beiden feststellen, dass das Leben auch dort kein Zuckerschlecken. Dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen, denn Sabina gibt die Hoffnung nicht auf, dass Enrique es endlich begreift und sie zurück haben möchte und auch Alex muss erfahren, dass sie so schnell vor Tom nicht fliehen kann, da sie schwanger von ihm ist. Aber was genau die beiden erleben und ob jeder seinen Weg gefunden hat, müsst ihr nun selbst herausfinden.

Fazit:

Ein lockerer Roman mit viel Charme und Humor, sowie der alltäglichen Beziehungsproblemen, einem chaotischen Weg der Selbstfindung und einem besonderen Touch karibischen Flairs. Dennoch sehr bodenständig geschrieben – absolut empfehlenswert!

© by Michèle Seifert (Elchi's World of Books)
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