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am 20. Februar 2016
Für meine Canon EOS 60D suchte ich ein leichtes Telezoom mit einer guten Lichtstärke.
Nach intensiven Recherchen im Internet und in verschiedenen Foren,
habe ich mich dann zum Kauf des Sigma 17 - 70 entschieden.
Was gefällt, ist der sehr schnelle Fokus und auch die Benutzung im Makrobereich.
Das Objektiv ist gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck.
An der Schärfe gibt es für mich nichts zu bemängeln.
Auch der Schärfetest bei Traumflieger attestiert diesem Objektiv
ja eine gute bis sehr gute Leistung.
Für mich ist dieses Objektiv ein idealer Begleiter und verbleibt als Standardobjektiv
immer auf der Kamera. Was für mich besonders interessant ist, die Frontlinse dreht
nicht mit, so daß man ohne Probleme einen Polfilter einsetzen kann.
Kleiner Tipp für den interessierten Leser:
Bei Verwendung eines Polfilters empfiehlt sich der Einsatz einer Gummi Sonnenblende,
da mit den Standard Steulichtblenden der Filter nicht gedreht werden kann.

Nachtrag: Jetzt kommt das "Aber":
Nach knapp einem Vierteljahr schiebt sich das Objektiv beim Tragen
- Objektiv nach unten - in Richtung Telestellung.
In dieser Preisklasse könnte man doch wohl eine Verriegelungstaste erwarten.
Dafür würde ich auch gerne einen etwas höheren Preis bezahlen.
Deshalb ein Punkt Abzug. Schade !!
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am 1. Juni 2017
Getestet an einer Nikon D5500.
Von den Daten her liest sich dieses Objektiv wie der perfekte Kompromiss aus Kit- und Profi-Objektiv: Prakischer Brennweitenbereich, relativ hohe Lichtstärke, ein bisschen Makro, Gewicht noch erträglich, und vor allem preiswert.
Nach dem Lesen der vorhandenen Rezensionen (Stichwort Qualitätskontrolle bei Sigma) hatte ich mich darauf eingestellt, dass ich möglicherweise das erste Exemplar würde zurücksenden müssen.
Das erste (nicht bei Amazon gekauft) hat immer nach einigen Minuten beim Autofokus gestreikt, es war zwar ein Geräusch zu hören, es fokussierte aber nicht mehr. Das ließ sich durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten der Kamera beheben, aber das kann es doch nicht sein.
Also zurückgesendet und ein neues bei Amazon gekauft. Dies hat mir direkt gefallen, da es schnell und treffsicher fokussierte, allerdings hatte es Staubeinschlüsse unter der Frontlinse. Also auch zurück.
Amazon sendete mir sofort ein drittes Objektiv zu. Dieses hatte leider einen deutlichen Backfokus (fokussierte also hinter das anvisierte Objekt) und fokussierte im LiveView komplett daneben, gab aber das trotzdem das Signal korrekt fokussiert zu haben.
Also geht auch dieses dritte Exemplar zurück, und ich werde kein viertes testen.
Sigma hat in meinen Augen tatsächlich ein Qualitätsproblem, das ihnen bei einigen Kunden den Ruf ruinieren kann. Die Objektive dürften gerne 50-100€ mehr kosten, wenn dadurch eine bessere Qualität sichergestellt wäre. Ich zumindest werde erst wieder Sigma kaufen (oder besser: ausprobieren), wenn ich höre, dass sich da etwas getan hat.
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am 26. Januar 2017
Ich fotografiere hauptsächlich beim Wandern und beim Reisen. An der SONY Alpha 6000 verwende ich meistens das SIGMA E19 f/2.8, gelegentlich auch Altglas (50mm, Makro). Immer wieder gibt es Situationen, in denen ein Zoombereich über 50mm (APS-C) nützlich wäre.
Ein Objektivwechsel birgt aber immer ein gewisses Risiko und ist zeitaufwändig. Mitunter ist das „Objekt der Begierde“ dann schon während dem Objektivwechsel verschwunden.

Warum das SIGMA 17-70?
Erstens, weil ich hinsichtlich der Abbildungsqualität mit SIGMA E19 sehr zufrieden bin. Egal mit welchem Blendenwert. Zweitens, weil das SIGMA 17-70 einen vergleichbaren Brennweitenbereich wie das SONY SEL1670z hat. Das sogar mit Offenblende f/2.8 bei 17mm. Drittens, weil es mit 22cm eine sehr geringe Naheinstellungsgrenze und auch eine Makrofunktion hat. Viertens, weil es samt dem leider obligaten Adapter deutlich günstiger als das SEL1670z ist. Allerdings auch schwerer und klobiger.

Vergleiche mit dem SONY SELP18105G:
Vergleiche hinken immer ein bisserl. Ich versuche es trotzdem, weil vielleicht der eine oder andere Aspekt von Interesse sein könnte.
Das SELP18105 ist mit 115mm ein Riesenteil! Das SIGMA 17-70 samt Adapter MC-11 misst aber ebenfalls 115mm, ist jedoch mitsamt dem Adapter noch um etwa 12dag schwerer als das SELP18105. In Bezug auf Verarbeitung und Handling sind beide Objektive gleichwertig gut.
Die Unterschiede im Brennweitenbereich sind vermutlich allgemein bekannt bzw. offensichtlich, die in der Naheinstellungsgrenze vielleicht nicht. Im Gegensatz zum SIGMA 17-70 mit seiner Naheinstellungsgrenze von 22cm, hat das SELP18106 bei 18mm Brennweite eine Naheinstellungsgrenze von - schluck! - 45cm und bei 105mm Brennweite eine Naheinstellungsgrenze von - festhalten! - 95cm.
Während man beim SELP18105 wie gewohnt im Uhrzeigersinn hinein zoomt, geschieht das beim SIGMA 17-70 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Länge des SELP18105 bleibt beim Zoomen konstant, beim SIGMA 17-70 fährt der Tubus aus. Beides Gewöhnungssache! Beim SIGMA 17-70 ist der Fokusring beim automatischen Fokussieren ständig in Bewegung. Da heißt es Finger weg beim Festhalten des Objektivs!

Bildqualität:
Vorweg - deutliche Unterschiede sind nur bei entsprechenden Vergrößerung am Monitor zu sehen. Diese Unterschiede, zu Gunsten des SIGMA 17-70, zeigen sich im Wesentlichen nur in den Randbereichen. Eine Vignettierung sowie Lens Flares da und dort, geringfügige chromatische Aberrationen wie auch die besonders beim SELP18105 kritisierten starken Verzeichnungen, sind mir bei beiden Objektiven unter gekommen.
Von da her, hat es also - sofern das Problem nicht hinter dem Sucher zu finden war - bei beiden Objektiven wenig Ausschuss gegeben. Etliche Fotos, die in den digitalen Papierkorb gewandert sind, wurden beim SIGMA 17-70 durch den pumpenden Autofokus verursacht. Oft, sehr oft war das Motiv bereits fokussiert und dann hat der Fokusmotor wieder seine Arbeit aufgenommen, um nach drei oder noch mehr Pumpvorgängen erst wieder dort zu landen, wo er schon einmal war. Mitunter ist das während dem Drücken auf den Auslöser passiert und das Bild war unscharf. Ob da der MC-11-Adapter eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Das SIGMA 17-70 Contemporary ist offiziell mit dem Adapter kompatibel. Die Firmware des MC-11 wurde auch aktualisiert.

Videoqualität:
Auch wenn mein Hauptaugenmerk beim Fotografieren liegt, gibt es immer wieder Gelegenheiten und Anlässe für eine Videosequenz. Unterschiede in der Bildqualität und im Scharfstellen sind bei beiden Objektiven nicht erkennbar. In der Audioqualität jedoch schon! Denn der Ultraschallmotor des SIGMA 17-70 verursacht beim Fokussieren ein beständiges Surren und Knacksen - zu hören im angehängten Video. Videos ohne externe Tonaufnahme sind somit unbrauchbar, außer man möchte einen Stummfilm zeigen.

Fazit und Bewertung im Vergleich zum SELP18105:
Mit beiden Objektiven hält man als SONY-Alpha6000-User ein Mordsteil in der Hand bzw. besser in beiden Händen. Mit einer Hand halten und gleichzeitig damit fokussieren und auslösen, das geht nur mit dem SELP1650 oder zum Beispiel mit dem SIGMA E19.
In der Bildqualität zeigen sich beim SIGMA 17-70 leichte Vorzüge gegenüber dem SELP18105. Auch von den Features her - Makrofunktion, Naheinstellungsgrenze und Offenblende f/2.8 (bei 17mm Brennweite), ist das SIGMA 17-70 nützlicher. Vorteil des SELP18105 ist zum einen das etwas geringere Gesamtgewicht und die größere Brennweite samt durchgängiger Blende f/4.
Den einen Punkt Abzug begründe ich mit den beschriebenen Problemen beim Autofokus und mit dem Surren des Fokusmotors beim Filmen.
Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, Ihnen dieser Beitrag gefallen hat und / oder das eine oder andere darin Beschriebene nützlich ist, bitte ich um ein „JA“. Danke!
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am 7. März 2017
In Verbindung mit meiner D7100 od. D5100 funktioniert es wunderbar.
Lichtstärke u. Schärfe top.
Jederzeit wieder - Ist mein Lieblingsobjektiv, besonders bei Nacht- bzw. Langzeitaufnahmen
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am 31. Mai 2017
Sehr gutes Objektiv - ersetzt meinem Standard-Zoom von Canon. Sehr wertig hergestellt und obwohl Sigma bezeichnet es als "leichtes" Objektiv, bringt mehr auf die Waage als bisheriger Canon Standard-Zoom (18-55 mm). Wirkt solide und ist auch etwas heller: 2,8 - 4,0. Die Abbildungsqualität ist sehr gut, Autofokus funktioniert zuverlässig. Fazit: ein durchaus empfehlenswerter Standard- oder auch Reise-Zoom.
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am 15. Januar 2017
Mich konnte dieses Objektiv in allen Kategorien überzeugen und habe es ausgiebig getestet. Von Langzeitbelichtung und Astrofotographie bis zu Kinder und Portraits war alles dabei. In allen Brennweiten ist es gestochen scharf und in dieser Preisklasse unschlagbar.
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am 16. August 2016
Vor ein paar Tagen habe ich mir dieses Sigma als Immerdrauf für meine Eos 80D gekauft und wurde nicht enttäuscht. Es hat mein älteres Tamron 2,8 17-50 XR Di II SP abgelöst, dessen Schwächen an der 80D deutlich sichtbar wurden. Das Tamron ist noch immer ein gutes Objektiv, aber die Entwicklung in der 80D verlangt nach Besserem.
Wer sich Ergebnisse wie beim Einsatz eines EF-L am Crop verspricht, wird selbstverständlich Gründe zum Jammern finden. Aber wir reden dann ja nicht nur von einer anderen Preisklasse, sondern beim Sigma auch einer kleineren, leichteren Bauweise.
Mit Front- oder Backfokus habe ich keinerlei Probleme feststellen können, auch die Randschärfe ist innerhalb des Erwartbaren gut bis sehr gut. Die Kombi aus 80D un dem Sigma ist sehr ausgewogen und liegt gut in der Hand (einen Batteriehandgriff habe ich wegen der Größe nicht angebracht). Der größere Brennweitenbereich bis 70mm war wichtiger als die konstante Lichtstärke, denn damit decke ich gut auch den Portraitbereich ab.
Gestern setzte ich das Sigma erstmals zu einem Shooting mit einem Schauspieler im High-Key-Bereich ein, weil alles unvorbereitet und sehr schnell gehen musste und die 6D nicht zur Hand war. Die Ergebnisse waren überzeugend, und eine Auswahl ging (nach Bearbeitung in DXO 11) direkt zum Layouter.
Mich hat das Objektiv überzeugt, und ich werde es sicher nicht mehr hergeben. "Nur" vier Sterne deshalb, weil alles immer noch besser zu machen ist, wenn man sehr viel mehr Geld ausgibt und die minimalen Verbesserungen tatsächlich braucht. Im Preis-Leitungsverhältnis gebe ich dem Sigma gerne volle fünf Sterne.
review image
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am 2. August 2014
Ich hatte darüber nachgedacht, an meiner Nikon D5300 mein Nikkor 3,5-5,6/16-85 VR durch das lichtstärkere und in allen Tests hochgelobte Sigma C 17-70 ablösen. Dafür hätte ich auch auf etwas Tele verzichtet. Ich machte eingehende Vergleichstests mit Stativ und Testwand.

Bei 17-28 mm kommt das Sigma nicht an das Nikon heran. Schuld ist teilweise die mangelhafte Fertigungs-Streuung: Kein Exemplar hatte eine halbwegs konsistente Schärfe in diesem Bereich. Meistens saß die durch Dezentrierung verursachte deutliche Unschärfe früh oberhalb der Mitte, oft zusätzlich in einer Ecke oder auch mal links oder rechts. Aber auch davon abgesehen erreichte das Sigma außerhalb der Mitte bei keiner Blende das Schärfeniveau des Nikon.

Allmählich beginnend bei 34, deutlicher aber bei 50-70 mm lässt der Einfluss der Dezentrierung beim Sigma nach und es zeigt schon bei offener Blende deutlich mehr Mikrokontrast als das Nikon. Dadurch wirken die Bilder des Sigma deutlich schärfer, obwohl die Auflösung beim Nikon nicht schlechter erscheint. Die gewisse Flauheit der Bilder beim Nikon bei Tele und Offenblende hat das Sigma so nicht (beim Nikon bringt Abblenden um 1 Stufe diesbezüglich sehr viel, ansonsten eine moderate Nachschärfung). Bei Blende 8 ist der Unterschied nicht mehr groß, bei Blende 11 verschwunden.

Der Autofokus funktioniert beim Sigma gut, genau wie der Bildstabilisator, wobei es ärgerlich ist, dass der OS nach dem Auslöser-Antippen so 2 min lang nachläuft, was Strom ohne Ende kostet.

Folgendes steht zusätzlich auf der Soll-Seite beim Sigma:
- Mogelei bei der Telebrennweite: m.E. maximal 66, eher nur 65 mm erreicht das 17-70.
- An der D5300 mit Sigma ging bei mir die Repeatfunktion aller Tasten nicht mehr. Sie müssen beim Blättern im Menu, Zoomen usw. x-mal dieselbe Taste drücken, was sehr nervig ist. Dass es an der D5300 Probleme geben kann hat Sigma auf der eigenen Homepage veröffentlicht und bietet ein Firmwareupdate an. Die Rede war von Problemen mit Autofokus und OS (hatte ich bis auf den Nachlauf nicht). Ob meine Exemplare upgedatet waren, weiß ich aber nicht.

Ich konnte mich auf Grund dieser Ergebnisse nicht für das Sigma entscheiden. Echt ärgerlich ist, dass Sigmas Ingenieurleistungen auch bei diesem Objektiv auf Grund nachlässiger Fertigung mal wieder nicht beim Kunden ankommen. Daher nur 3 Punkte.
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am 10. Juli 2014
Ich habe mir dieses Objektiv zugelegt mit dem Zweck, das Canon EF-S 18-55 IS zu ersetzen. Daher vergleiche ich an dieser Stelle das Sigma mit dem Canon Kitobjektiv.

Der Unterschied in der Schärfe fällt - vielleicht für den ein oder anderen überraschend - überhaupt nicht groß aus und schon gar nicht eindeutig zu Gunsten des Sigma!! Es ist halt mittlerweile so, dass die neuen 18-55er einfach verdammt scharf sind - das kann man zur Genüge nachlesen, wenn man's nicht glaubt. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, wird das Kit daher mit seinem Aufpreis von unter 100,- EUR immer gewinnen.

Die Farben sind beim Sigma wärmer und der Kontrast etwas höher, was positiv auffällt. Es hat einen Ultraschallmotor, allerdings aber auch nur die langsamere Variante ohne FTM. Die Haptik ist dem Kit meilenweit voraus. Es stellt sich aber die Frage, ob das den (im Vergleich zu anderen Objektiven sicherlich wieder attraktiven) Preis rechtfertigen kann. Zumal man mit entsprechender Nachbearbeitung auch bzgl. Farben und Kontrast viel aus dem Kitobjektiv rausholen kann! Den AF beim Kitobjektiv ist auch recht fix dafür, dass es kein USM/HSM ist.

Die zusätzliche Brennweite unten und oben ist zwar spürbar, aber auch nicht so deutlich wie etwa beim 15-85 oder 18-135 z.B.

Der zusätzliche Spielraum bei der Blende (2/3 am unteren, 1 am oberen Ende) scheint auf den ersten Blick ganz nett, relativiert sich aber zumindest bei meinem Exemplar insoweit schnell wieder, als die Schärfe bei Offenblende doch eher mau und definitiv schlechter als beim Kitobjektiv mit entsprechender Offenblende ist.

Ich bin momentan noch schwer am überlegen, ob ich mir die knapp 400,- EUR sparen soll und das Teil zurückschicke. Zumal es unten rechts eine extreme Unschärfe zu geben scheint. So viel also zur angeblich besseren Qualitätskontrolle von Sigma.

Wer ein gutes Exemplar erwischt, macht sicherlich nichts verkehrt. Ich bin ja auch überhaupt nur auf die Idee gekommen, mir das Sigma zu holen, da es laut vielen Tests durchaus mit dem weitaus teureren 15-85 mithalten kann.. daher müssen sehr gute Modelle dieses Objektivs tatsächlich im Umlauf sein.

---

Update: Nach einiger Überlegung werde ich das Objektiv behalten bzw. nur austauschen. Letzlich ist die Schärfe für meine Ansprüche völlig ausreichend, wie sich in einem Vergleich zum EF 50mm 1.8 II gezeigt hat - ich habe offensichtlich nur ein verdammt scharfes 18-55 IS II. Dafür bietet einem das Sigma einen zwar nicht riesigen, aber durchaus spürbar praktischeren Brennweitenbereich als das 18-55. Gerade die 55mm empfand ich oft als zu kurz. Mit 70mm und f4 kann man zudem schon recht ordentlich freistellen; die gleiche Entfernung zum Objekt vorausgesetzt produziert 70mm@f4 weniger Tiefenschärfe als 50mm@f2.8 - oft kann oder will man nicht näher ans Objekt ran, weswegen hier ein 17-50 2.8 nicht zwingend im Vorteil wäre. Das Sigma hat auch ein gefälliges Bokeh und ist daher auch insoweit als Portraitlinse nicht ungeeignet. Dazu kommt dann noch der ordentliche maximale Abbildungsmaßstab von 1:2,9. Gepaart mit dem Blendengewinn hat man damit - wenn man vom Pixel-peepen von 100%-Crops in den Ecken absieht - in jedem Feld eine merkliche Steigerung gegenüber dem 18-55 IS II. Das Sigma ist flexibler und eröffnet mehr Anwendungsmöglichkeiten - und genau das erwartet man von einem "Immerdrauf" bzw. Standardzoom. Dazu ist es wirklich gut verarbeitet und sieht schick aus :-)

Da das Sigma 17-50 2.8 verdammt günstig geworden ist und aktuell 50,- EUR weniger als das 17-70 C kostet, ist es sicherlich auch eine interessante Möglichkeit. Es soll ja noch besser abbilden. Mir persönlich ist die durchgehende Blende allerdings nicht so wichtig - mich würde nicht so sehr das low light-, sondern eher das DoF-Potential reizen, dieses ist aber nicht zwingend größer als beim 17-70 C (s.o.) - und die 20mm mehr am langen Ende würden mir auf jeden Fall fehlen.

Die oft erwähnte Unschärfe bei 17mm und Offenblende kann ich übrigens so nicht bestätigen! Ich habe es jetzt nicht im Labor getestet, aber ich finde die Schärfe völlig ausreichend - dies war nochmal ein Grund dafür, das Objektiv zu behalten (und nicht dafür etwa das 17-50 2.8 zu holen).
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TOP 50 REZENSENTam 31. Oktober 2015
Mit meiner Canon 70D fotografiere ich vor allem Menschen, ab und zu drehe ich auch damit Videos*. Ich nutzte sehr ungern Blitz, mein Lieblingsobjektiv ist Canon 40mm, aber ich war jetzt auf der Suche nach einem lichtstarken Standardzoom, der meinen alten Canon 18-55 1:3,5-5,6 ersetzten sollte.

Der Canon 17-55 1:28 war mit knapp 700€ zu teuer, zum Glück gibt es aber auch Sigma und Tamron. In verschiedenen Tests waren die Objektive der Konkurrenz genauso gut wie die von Canon, wobei Sigma oft minimal besser als Tamron abgeschnitten hat, also habe ich mich für Sigma entschieden.

Lange konnte ich mich aber nicht entscheiden, ob ich den Sigma 17-50 1:28 oder den Sigma 17-70 1:2,8-4,0 nehmen soll. Die Entscheidung ist mir so schwer gefallen, dass ich die beiden Objektive bestellt habe mit der Absicht beide zu testen und einen zurückzuschicken. Nach 2 Wochen und einigen Fotos mit jedem Objektiv kann ich nun meine Rezension schreiben.

Beide Objektive:
* liefern richtig scharfe Bilder mit tollen Farben,
* sind spürbar lichtstärker als das Kit Objektiv (Canon 18-55), man kann bessere Fotos bei schlechteren Lichtverhältnissen machen,
* sind deutlich schwerer und etwas größer als das Kit Objektiv,
* erzeugen schöne Bokeh (der verschwommene Hintergrund sieht gut aus),
* fokussieren sehr schnell und verlässlich.

Ohne Zweifel sind beide Objektive besser als das Kit Objektiv und das Geld wert.

Wie unterscheidet sich das Sigma 17-70 1:2,8-4,0 von dem Sigma 17-50 1:2,8?
Das Sigma 17-70 1:2,8-4,0:

(+) ist ein wenig leichter (ca. 100g) und minimal kleiner - man merkt es beim direkten Tausch, aber nicht auf Dauer. Der Unterschied zu dem Canon 18-55 ist aber sofort spürbar.

(-) Ist etwas teurer (ca. 100€)

(+) die Brennweite ist 20mm länger, also man kann mit dem Objektiv mehr „zoomen“. Ich habe mich lange gefragt, ob ich diese 20mm brauche und jeder muss das für sich selbst entscheiden. Meine Erfahrung zeigt, dass 50mm Zuhause absolut ausreichen, aber draußen oft von Vorteil sind. Vor allem wenn man so wie ich gerne Menschen fotografiert, kann man die 70mm gut gebrauchen um schöne natürliche Portraits zu machen ohne auf sich die Aufmerksamkeit zu ziehen wenn man sehr nah an die Person kommt.

(-) hat am längeren Ende etwas geringere Lichtstärke, hat Durchmesser von 72mm (gegen 77mm von Sigma 17-50) und die maximale Blendenöffnung ist nicht durchgehend 2,8. Das war für mich ein wichtiges Argument für die 17-50. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass der Unterschied für mich kaum spürbar ist. Der Sprung zum Kit Objektiv ist in beiden Fällen so groß, dass man zwischen den beiden Sigmas kaum einen Unterschied merkt.

(+) Macht gute Makro Aufnahmen (das Sigma 17-50 hat keine Makro Funktion)

(o) Sieht etwas besser als 17-50 aus, die Farben sind schwarz-weiß-silber gehalten, bei dem 17-50 kommt gold dazu, was nicht mein Geschmack ist.

(+) Ist deutlich leiser bei Videoaufnahmen*. Ich liebe den Movie Servo Auto Focus bei meinem 70D und in den Aufnahmen mit zum Beispiel Canon 40mm Objektiv hört man gar nichts vom Focus. Bei den beiden von mir getesteten Sigmas hört man leider in den Aufnahmen ein Klackern und es ist bei dem Sigma 17-50 leider so laut, dass man dieses Objektiv für die Aufnahmen mit Sound gar nicht nutzen kann (eventuell mit externem Micro, ich habe es aber nicht getestet). Bei dem 17-70 hört man den Motor zwar, aber es ist noch so leise, dass es für mich halbwegs akzeptabel ist.

Im Endeffekt war für mich das letzte Argument entscheidend und ich habe mich für Sigma 17-70 entschieden. Wer überhaupt keine Videoaufnahmen machen will und auf die zusätzlichen 20mm Brennweite am langen Ende verzichten kann, kann ruhig 100€ weniger ausgeben und den Sigma 17-50 kaufen.

* Ein kleiner Kommentar zu Videoaufnahmen mit der Spiegelreflexkamera. Ja, es gibt extra Videocamcorder zum Filmen und ja, ursprünglich waren Spiegelreflexkameras gar nicht zum Filmen gedacht. Nun ist es aber so, dass man mittlerweile mit Spiegelreflexkameras hervorragende Videos drehen kann, die bei dem Gebrauch von Stativ durchaus bessere Aufnahmen als die Videocamcorder mit Objektiven mit Durchmesser von 20mm liefern. Einfache Familienvideos drehe ich immer noch mit meinem Videocamcorder, aber für etwas mehr ambitionierte Aufnahmen mit weniger Schärfentiefe nutze ich meinen Canon EOS 70D mit Stativ, bisher hauptsächlich mit Canon 40mm 1:2,8.
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