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am 2. April 2017
Die Geschichte von vier sympathischen, sehr unterschiedlichen Menschen, die das Schicksal gegen die Bösen zusammenschweißt, ist mitreißend und abwechslungsreich geschrieben. Die Charaktere werden erstaunlich gut herausgearbeitet, wobei selbst der Hund des Zauberers (einer der vier Protagonisten) einen Charakter zu besitzen scheint. Das hat mit gut gefallen! Und da die Geschichte zudem spannend ist und zudem über emotionale wie auch humorige Strecken verfügt, wurde ich bestens unterhalten. Eigentlich hätte die Geschichte sogar fünf Sterne verdient.
Eigentlich. Unmöglich machen das jedoch die zahlreichen Fehler. Von den ärgerlichen Trennungsfehlern will ich gar nicht erst anfangen. Schlimmer scheint mir, dass der Autor offenbar nicht weiß, wann er "ß" oder "ss" zu setzen hat. Er löst das Problem, in dem er durchgängig "ß" setzt. Das lässt man nicht einmal Grundschülern durchgehen!! Dann schreibt er getrennte Wörter zusammen und zusammengeschriebene getrennt. Auch seinen Kampf mit den Umlauten verliert er kläglich: wo Vokale stehen, setzt er Umlaute, wo Umlaute stehen, setzt er Vokale. Zudem gibt es Wörter, die dermaßen falsch geschrieben wurden, dass man nicht einmal mehr ahnt, um was für Wörter es sich handelt. Das muss man erst mal schaffen!!
Wäre diese Geschichte nicht so gut, wie sie es faktisch ist - ich hätte einen oder zwei Sterne vergeben. So hoffe ich, dass der Autor nacharbeitet - allein die Wordkorrektur würde Wunder wirken!! Die vier Sterne sind also Vorschusslorbeeren!! Ändert sich nichts, stufe ich meine Rezension herab. Das meine ich ernst. Aber wie gesagt: Die Geschichte ist äußerst unterhaltsam.
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am 5. Dezember 2014
Der erste und m.E. einer der besten Romane aus Aventurien, der Fantasy-Rollenspielwelt von „Das Schwarze Auge“ kurz DSA. Ulrich Kiesow ist der Vater dieses ersten deutschsprachigen Fantasy-Rollenspiels. Er verstarb 1997 im Alter von 47 Jahren.
Der Roman „Der Scharlatan“ ist aus meiner Sicht besonders liebenswert, da er sich nicht mit der ganz großen Politik in Aventurien beschäftigt. Er spielt im Fürstentum Kosch, einer zentralen Provinz des Mittelreichs, die als friedlich aber arm gilt und in der Menschen und Zwerge zusammen leben. Zeitlich fällt sie unter die Herrschaft von Kaiser Brin nach der Affäre um den Thronräuber Answin von Rabenmund, auf dessen Anhänger, Answinisten genannt, auch im Roman Bezug genommen wird. Das aber nur am Rande für DSA-Liebhaber.

Die Hauptcharaktere, ein Jahrmarktzauberer (der Scharlatan), zwei Adlige, und eine Magd treten gegen einen Graf, dessen gedungene Magierin und die Inquisition an. Ich selbst bin DSA-Spieler und liebe den Roman, weil er die Rollenspiel-Welt wunderbar plastisch darstellt. Sowohl die feudale mittelalterliche Welt mit der Armut in den unteren Ständen, als auch die Zauberei und der Götterglaube werden einfühlsam und glaubwürdig in die Handlung eingebracht. Ich fand es sehr spannend, die Zauber, die man aus dem Rollenspiel kennt, anhand ihrer beschriebenen Wirkung zu erkennen. Das Ende war für mich zwar überraschend, aber ein klein wenig unglaubwürdig – sei’s drum.

Der Scharlatan bietet viel Abenteuer, ein wenig Politik (die Szene, in der der Kanzler des Kosch den Grafen von Wengenhom zu einem Falscheid verführt, finde ich gnadenlos genial), Romantik, Erotik und eine Portion Humor. Nach meiner Einschätzung kommt hier jeder DSA-Fan auf seine Kosten. Ob das Buch auch Nicht-DSAler fesselt, ist für mich schwer zu beurteilen.

Als kleines Manko möchte ich die Qualität des E-Books anführen. Zumindest die Version, die ich hatte, enthielt sehr viele „Konvertierungsfehler“ wie Löcher oder Trennzeichen mitten in Worten, falsche Buchstaben, etc.. M. E. hat nach der Umwandlung in ein E-Book keiner mehr drüber geschaut, was ich als sehr schade empfinde, da es meinen Lesefluss das ein oder andere Mal gehemmt hat. Allerdings will ich das dem Buch selbst nicht anlasten.
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am 18. Juli 2014
Als kleiner Junge habe ich die DSA Romane und dessen Grundlage im Pen & Paper geliebt, darum habe ich ohne zu zögern bei allen Veröffentlichungen der Kindle DSA Romane der "Alten Garde" zugegriffen.

Die erste Welle der alten/neuen DSA Romane sind zweifelsohne die Bestseller der damaligen Zeit und darum sehr lesenswert (hauptsächlich für Kenner der Pen & Paper Variante aber auch für Fantasybegeisterte Leser die eine stabile Grundlage der Umwelt in ihren Romanen bevorzugen)

Kann nur hoffen das die "weniger" erfolgreichen Romane trotzdem noch ihren Weg auf den Kindle finden.

Fazit:

Damals schon super und heute noch besser da ich mir sicher beim Tragen der ganzen Romane den Rücken gebrochen hätte und es heute ganz bequem in der Tasche rumtragen kann :-)
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am 2. Juni 2016
Meinen Vorrednern kann ich mich nur anschließen. Es ist für viele ein Blick in die kostbare Kindheit und ein Erlebnis für alt und jung.
Leider hat sich in der Tat in der Kindle-Version der Fehlerteufel des öfteren eingeschlichen. Auch vermisse ich die Erklärungen, die hinten in den Romanen vorkommen.

Bitte bindet doch dies bezüglich nicht wikipedia ein, sondern wiki-Aventurica. Dann werden viele Begriffe erklärt und auch Nicht-Rollenspieler oder Anfänger können ohne Probleme verstehen, worum es gerade geht oder sich ein besseres Bild vom Geschehen machen.
Dann gibt es auf jeden Fall auch mehr Sterne.
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am 6. Juli 2015
Ich habe früh angefangen DSA als Pen&Paper-Rollenspiel zu spielen und bin dann darüber erst auf die Bücher gekommen.
Dieses Buch, als erstes aus der gesamten Reihe, ist eines der besten. Ein tolles Abenteuer mit nur wenigen Ausflügen in die Politik, was das Buch sehr lesenswert macht. Es ist für alle was dabei (Spannung, Romantik, Abenteuer...).
Wenn ihr euch nicht mit dem schwarzen Auge auskennt, euch aber auf eine neue Umgebung (mit Zwergen, Menschen etc.) einlassen könnt, dann ist dieses Buch etwas für euch. Und wenn ihr dann etwas mehr über das schwarze Auge erfahren wollt, umso besser ;)
Viel Spaß mit dem Buch!
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am 11. September 2016
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind dafür, dass das Buch nur 301 Seiten lang ist, mit viel Persönlichkeit ausgestattet. Es gibt auch einen tollen Einblick in Aventurien. Auch für Nicht-DSA-Spieler ist es empfehlenswert.

Einen Stern-Abzug gab es allerdings für die schlechte Grammatik und merkwürdige Absatzgestaltung in der Kindle-Version. Dies sollte dringend jemand überarbeiten.
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am 10. Januar 2018
, wenn man diese Art von Roman mag.
Ich mag es und kann es in Verbindung mit dem Kindle nur empfehlen.
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am 26. Juni 2013
Kiesow startete mit diesem Roman in die Welt von DSA, gibt Hintergründe, Wendungen und detaillierte Beschreibungen der Welt vom schwarzen Auge. Das ganze ist verpackt in eine kurzweilige und spannende Geschichte, die durchaus Spaß macht.
Bis hierhin von mir 4-5 Sterne....

ABER: Die E-Book-Umsetzung ist meines Erachtens schon frech. Es scheint fast, als ob das Buch eingescannt durch einen OCR geschickt wurde, ohne anschließend noch einmal eine Rechtschreibkorrektur durch zu führen.
Da tauchen Absätze auf, wo keine sind, Trennungen aus dem Buch werden, wenn überhaupt, nur unzureichend wieder zusammengeführt (z.B. aus Rek- ken im Buch wird entweder Rec-ken, Rek-ken oder gar Rekken), Scanfehler werden unkorrigiert überführt und Begrifflichkeiten wie der KGIA werden mal als KIGA mal als KGIA dargestellt.
Zu Anfang hab ich noch brav meine Korrekturen eingesendet, aber irgendwann wurde es einfach nur störend...
Auf Grund dieser Mängel gibt es für die Kindle-Edition nur 2-3 Sterne
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am 23. Mai 2013
Kiesov als der Mitbegründer von DSA versteht es eine packende Geschichte mit unerwarteten Wendungen und gut gezeichneten Charakteren zu entwerfen. Kein Wunder das Generationen von Rollenspielern sich Aventurien verschrieben haben, wenn Begründer wie er so viel geschaffen haben.
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am 29. März 2017
Dieses Buch, das geschichtlich in die Zeit 21 Hal (oder auch 1014 BF) einzuordnen ist, gibt Rollenspieleinsteigern einen gut geschriebenen Leitfaden an die Hand, wie man Helden entwickelt und ausgestaltet, ohne dabei jemals Langeweile aufkommen zu lassen. Wer auf epische Schlachten und tiefgründige Geschichten mit etlichen Wendungen steht, wird hier jedoch nicht glücklich. Viel eher wird schön dargestellt, wie man gewisse Probleme auch, ohne einen Kampf, mit viel Finesse und Fingerspitzengefühl lösen kann. Das Wortduell des Grafens von Wengenholm mit dem Kanzler um die Kunst des Fürsten ist da besonders hervorzuheben, da es mir mehr als einmal ein Grinsen der Genugtuung auf meine Lippen zauberte.

Anfangs braucht das Buch ein wenig Zeit um den Leser so richtig zu fesseln. Doch spätestens mit der Gefangennahme von Selissa möchte man es gar nicht mehr zur Seite legen. Und im Nachhinein betrachtet hat die lange Vorstellung der Charaktere dazu geführt, sie näher kennen zu lernen, so dass man richtig mit den Probanden mit fiebert.

Was mir besonderes gut gefallen hat: die "Realität" des Buches. Es kommt nicht, wie in Filmen so üblich, zum großen Showdown, in dem das Böse erst so übermächtig und unbesiegbar wirkt, doch von der Heldin in letzter Sekunde noch bezwungen wird, sondern ... aber lest doch am besten selbst :).

Nach all den schweren Wälzern in letzter Zeit hat dieses lockere Abenteuer mich wieder an meine DSA Anfangszeiten erinnert, wo alles noch besser war ;).

Information am Rande: Genau genommen ist "Das eherne Schwert" das erste Roman in der DSA Welt. Es war jedoch fürchterlich schlecht, weshalb der Verlag die Reihe direkt wieder einstampfte. Es sollte noch 10 Jahre dauern, bis die DSA-Buchreihe (mit Ausnahme des Einzelromans Die Gabe der Amazonen und der Anthologie Mond über Phexcaer) mit "Der Scharlatan" einen würdigen Neustart erhielt.
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