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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
189
3,9 von 5 Sternen
Zero Dark Thirty [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:7,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. Juni 2017
Der Beschreibung klang viel versprechend, weswegen ich den Film mir auch gekauft habe. Im großen und ganzen ist der Film soweit ok. Jedoch zieht es sich lang das ganze. Es kam mir so vor, als würde in dem Film ständig Menschen gefoltert werden um Informationen über Osama Bin Ladens Versteck raus zubekommen. Kein Erfolg dadurch und ständig falschen Spuren am hinterher gehen zieht es sich. Plötzlich kommt die richtige Spur irgendwo her und das Haus von Osama wird gestürmt. Weiß nicht mehr woher. Das war dann der Film.
Finde man kann ihn sich mal ansehen aber nochmals würde ich nicht kaufen. Bei einem mal schauen ist es auch bisher geblieben.
Ob der Film wirklich nach wahren Gegebenheiten gedreht wurde, wage ich mal zu bezweifeln.
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am 6. November 2017
Sehr spannend. Nüchtern, fast schon dokumentarisch. Ein Film, der durch seine Handlung zu fesseln weiss, grandios gespielt und inszeniert. Dabei erfrischend unpatriotisch, sondern eher distanziert und neutral. Die lange Laufzeit verging wie im Nichts, ich wurde sehr gut unterhalten.
Sehr spannend!
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am 6. November 2016
Ich fand den Film sehr realistisch, mit tollen Schauspielern und erschreckenden Einblicken in die Methoden der US Behörden. Insgesamt eine echt ordentlicher Film.
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am 25. August 2016
There is a High level acting.Good film.High quality.Good script.Good score.Intense.Entertaining.Good buy.Recommended.The "Untertiteln"(subtitles) should however be more adherent to the actual spoken words....
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am 8. August 2013
Knapp 2,5 Stunden dauert der Film von Kathryn Bigelow (Oscar für The Hurt Locker), in dem Sie detailliert die Jagd der CIA-Analystin Maya (herrlich unterkühlt gespielt von Jessica Chastain) auf Osama Bin Laden skizziert.

Der Film wurde insbesondere von den amerikanischen Medien ausgiebig kontrovers diskutiert (da ging es um die Darstellung von Waterboarding-Folterszenen der amerikanischen Ermittler, um den Verdacht auf Zugang zu Geheimdienstinformationen, Wahlbeeinflussung zugunsten Obama, und vieles mehr). Der Verleih verschob daher sogar den Erscheinungstermin auf Januar 2013.

Natürlich schildert Zero Dark Thirty die Ereignisse nach dem 11. September aus Sicht der Amerikaner - allerdings ohne den sonst üblichen übertriebenen Pathos. Folterszenen, mit denen amerikanische Ermittler Gefangene gefügig machen, werden detailliert dargestellt. Kathryn Bigelow hat sich bei Ihrer Geschichte, die nach eigenen Angaben keine Dokumentation sein soll, an die bekannten Informationen gehalten. Auf Gerüchte und Verschwörungstheorien, nach denen Bin Laden bereits an einer Lungenentzündung gestorben sein soll (der Grund weshalb sein Leichnahm über dem Meer abgeworfen sein soll) greift sie nicht auf. Auch Aussagen der Tochter Bin Ladens, wonach Bin Laden bei dem Zugriff noch lebte, wird keine Bedeutung beigemessen.

Die Geschichte des Films konzentriert sich chronologisch auf die Tätigkeiten der CIA-Analystin Maya - ihre Rückschläge und Schwierigkeiten und schließlich den abschließenden Erfolg. Obwohl das Ende mehr oder weniger bekannt ist, macht das der Spannung keinen Abbruch. Die Frage nach dem "Wie?" ist die treibende Kraft des Films.
Ob bewusst oder unbewusst verzichtet Bigelow auf eine allzu starke Zeichnung ihrer Charaktere, weshalb der Zuschauer stets auf einer eher kühlen Distanz gehalten wird. Eine Identifikation mit den Hauptcharakteren ist daher schwer.

Trotz der für das amerikanische Selbstverständnis ungewohnt klar geschilderten Foltermethoden, verzichtet Bigelow auf brutale oder plakative Darstellungen. Als Zuschauer ist man zwar immer dabei, muss sich aber nicht jedes Detail ansehen - was sehr angenehm ist. Die letzten Minuten des Films bieten spannende Action, ohne übertriebene Brutalität in den Bildern.

Zero Dark Thirty beschreibt im Militärjargon den Zeitpunkt des Zugriffs auf Bin Laden - eine halbe Stunde nach Mitternacht. Auf diesen Moment steuert der Film fast 2 Stunden lang zu, um schließlich in einem unheimlich fesselnden Finale zu gipfeln. Sicher hätte man die fast 10 Jahre andauernde Jagd auf Bin Laden auch kürzer erzählen können, hat aber aufgrund der Charakterentwicklung von Maya darauf verzichtet.

Steht Maya am Anfang ihrer Karriere den angewandten Methoden der Ermittler erst noch skeptisch gegenüber, entwickelt Sie sich nach und nach immer mehr zur Hardlinerin. Wie es dazu kommt, wird im Film erzählt.

Pro:
Gute HD-Qualität, stimmiger Soundtrack
intelligente Story ohne übertriebenen amerikanischen Pathos
Gute Darsteller
Verzichtet auf allzu drastische Bilder

Contra:
Teilweise etwas langatmige Erzählweise
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am 26. Dezember 2016
In Zero Dark Thirty wird die wohl größte und längste Jagd nach einer Einzelperson in der Geschichte der USA in sehr überzeugender und realistischer Art und Weise dargestellt. Dabei wird nichts beschönigt, sondern es wird mehr als deutlich, dass sprichwörtlich alle Mittel eingesetzt wurden, um Osama bin Laden letztlich zur Strecke zu springen.

Hauptakteurin des chronologisch angelegten Filmes ist die CIA-Analystin Maya, die sich mit ihrer gesamten Energie und Seele der Jagd nach bin Laden verschrieben hat und praktisch von Beginn an in die Jagd auf den al-Qaida-Chef involviert ist.

Überraschend deutlich zeigt der Film die brutalen, und auch innnerhalb der USA sehr kontrovers diskutierten Verhörmethoden, um gefangengenommenen Terroristen Informationen abzupressen und zu entlocken. Mit welch perfiden Methoden beide Seiten diesen Konflikt ausgetragen haben, zeigt auch der Anschlag auf FOB Chapman, bei dem mehrere ranghohe CIA-Mitarbeiter getötet wurden.

Der Film verzichtet in seiner Darstellung auf Pathos und Patriotismus und schildert die Geschehnisse vergleichsweise kühl und analytisch und man hat das Gefühl, dass für die Jagd auf bin Laden sprichwörtlich eine riesige Maschinerie in Gang gesetzt wurde, die unaufhörlich, unermüdlich und unter Einsatz aller Mittel arbeitet, um das gesteckte Ziel der Ausschaltung bin Ladens zu erreichen.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Film weitgehend auf dramaturgische Ausschmückungen verzichtet, sondern sich rein an den realen Ereignissen orientiert, die ohnehin spannend und dramatisch genug waren. Auch die Darstellung des SEAL-Einsatzes in Abottabad ist sehr realistisch und nahe an den Augenzeugenberichten beteiligter SEALs.

Somit ein rundum überzeugender und gelungener Film über eine sprichwörtliche Menschenjagd ungeheueren Ausmaßes, die im Mai 2011 ihr Ende genommen hat.

Von meiner Seite 5 Sterne und Empfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. November 2014
Dieser Film ist weder für Feingeister noch für sentimentale Gemüter geeignet. Denn in seltener Brutalität werden die Foltermethoden dokumentiert, die von CIA-Agenten in Geheimgefängnissen an Gefangenen praktiziert werden, um ihnen Geständnisse zu entlocken. Das berüchtigte Waterboarding, bei dem einem Häftling so lange Wasser in den Rachen gekippt wird, bis er kurz vor dem Ertrinken steht, ist dabei nur eine der sadistischen Folterpraktiken, die an die Hexenverfolgung des Mittelalters erinnern. »Tun Sie Ihren Job und bringen mir Leute, die ich töten lassen kann«, fordert ein Vorgesetzter, als es selbst einem seiner Folterknechte zu viel wird.

Für die Ermittler aus Washington heiligt der Zweck die Mittel. Verbissen versuchen sie, den letzten Rest Leben aus ihren Gefangenen herauszuprügeln. Ee geht ihnen einzig und allein darum, den Aufenthaltsort des Oberschurken Osama Bin Laden herauszufinden, denn diesem Herrn wird die Urheberschaft an den terroristischen Angriffen auf das World Trade Center vom 11. September 2001 angerechnet.

Der Film dokumentiert, wie sich die junge CIA-Agentin Maya bei der Jagd auf den Al-Qaida-Chef engagiert. Acht Jahre verfolgt sie Bin Ladens Spuren in Pakistan, Saudi-Arabien und Afghanistan. Im Ergebnis identifiziert sie ein schlichtes Anwesen in Pakistan als Unterschlupf Bin Ladens. Ein Kommando von US-Navy-Seals stürmt das Gebäude auf Befehl von US-Präsident Barack Obama, exekutiert den unbewaffnet Schlafenden und verschleppt seine Leiche auf einen US-Flugzeugräger, um sie im Meer zu versenken.

Welch ein Triumph für die CIA, deren führende Mitarbeiter sich im Film überdeutlich beschweren, dass ihre Methoden mittlerweile ruchbar wurden und die Weltöffentlichkeit beunruhigen, worauf doch tatsächlich ihr Handeln eingeschänkt werden soll …

Positiv an dem Film ist – abgesehen von den Einblicken in die Geheimdienstarbeit der USA – dass auf den üblichen Hurra-Patriotismus verzichtet wird. Wer über die Kriege der USA in Pakistan, Irak und Afghanistan mitreden will, kommt um den Streifen kaum herum.
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am 6. März 2014
„Zero Dark Thirty“ skizziert sowohl die militärischen, als auch die geheimdienstlichen Hintergründe der Jagd nach dem Al-Qaida-Führer Osama bin Laden von 2003, bis zu seiner Ergreifung am 2. Mai 2011. Der Film ist im Stil einer Chronik gedreht worden und beinhaltet grade zu Anfang viele erschreckende Folterszenen, die teils sehr deutlich dargestellt werden. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass man hier nur einige wenige Verhörmethoden präsentiert hat und die Realität noch weitaus drastischer und perfider sein wird.
Auch wenn es in dem ganzen Film nicht so richtig rüber kommt, steht doch über allem die Frage, in wie weit der Zweck die Mittel heiligt. Ist es richtig, die sogenannten „Werte der westlichen Zivilisation“ über Bord zu werfen um jemanden wie Osama bin Laden zu jagen? Inwieweit nützt es einem bzw. einer Nation, oder auch der Welt, dass Ziel (das Oberhaupt der Al-Qaida) zu „erreichen“, wenn der Weg dahin dazu führt, dass man selbst Furcht, Leid und Hass sähen muss?
„Zero Dark Thirty“ bleibt in diesem Punkt aber durchaus wertfrei. Es werden lediglich die Ereignisse geschildet und das Ensemble um Jessica Chastain (als Maya), Jason Clarke (als Dan) und Kyle Chandler (als Joseph Bradley) schaffen es beeindruckend gut, alles glaubhaft rüberzubringen und in den ganzen 150 Minuten die Spannung oben zu halten. Das hat mich positiv überrascht, denn erwartet hatte ich eigentlich einen der typischen US-Amerikanischen Patriotismus-Filme, der nebenbei Rekrutierungswerbung für das US-Militär macht und bekommen habe ich ein durchaus ausgewogenes Werk, welches durch seine guten Schauspieler, fabelhaften Bildern/Kamerafahrten und ausgewogenes Tempo besticht.

Fazit:
Jedem der sich für die Themen: Konflikte im Nahen Osten, Terrorismus und US-Militär bzw US-Geheimdienste interessiert, kann ich diesen Film nur ans Herz legen. Er hebt sich wirklich positiv ab, wenn man ihn mit den anderen seines Genres vergleicht. Die zahlreichen Nominierungen für diverse Filmpreise (darunter auch den Oscar für: Bester Film, Beste Hauptdarstellerin und Bestes Originaldrehbuch) sind durchaus gerechtfertigt.
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am 13. August 2017
Der Film von Kathryn Bigelow nach Drehbuch von Mark Boal beginnt mit einem schwarzen Bildschirm und Telefonstimmen von einigen der gut 3.000 Opfern von Nine/Eleven.
Zwei Jahre später wird die junge CIA-Analystin Maya (Jessica Chastain) nach Pakistan versetzt, wo sie zuerst mit Dan (Jason Clarke) 8 Jahre mit der Suche nach Bin Laden verbringt, bis dieser schließlich nicht in einer Höhle in den Bergen, sondern einem festungsartigen Gebäude bei der kleineren Stadt Abottabad getötet wird, geräuschgedämpfte Hubschrauber haben 30 Elite-Soldaten um 0Uhr30 (Zero Dark Thirty ) bei dem von einer hohen Betonmauer umgebenen Haus abgesetzt..
"Zero Dark Thirty" ist keine Dokumentation, sondern ein trotz des bekannte Endes mit dem Einsatz in Bin Ladens Festung hoch spannender Thriller, besonders natürlich am Ende mit den Szenen, als sich die mit Nachtsichtgeräten ausgerüsteten Soldaten durch zahlreiche Türen sprengen müssen, um ins Innere vorzudringen. Bis dahin steht im Mittelpunkt Maya, die 8 Jahre nichts anderes als das Auffinden des al Quaida-Chefs beschäftigt. In dieser Zeit passieren weitere Terrorakte wie der Anschlag auf das Marriot-Hotel in Islamabad, die Terroranschläge in London am 7.Juli 2005, ein Attentat auf ein Camp 2009, bei derm 7 Menschen, darunter Mayas Freundin Jessica (Jennifer Ehle) stirbt.
Gleichzeitig werden die dunklen Seiten der CIA nicht ausgespart, schon zu Beginn sehen wir, wie Dan ein gefangenes mutmaßliches al-Quaida-Mitglied foltert, Schläge, Waterboarding, Schlafentzug , Bombardierung mit Geräuschen, Einsperren in eine Holzkiste.
Maya findet heraus, dass die Spur zu Bin Laden am ehesten über die Verfolgung eines Kuriers führt, wobei erst einmal falsche Identitäten duch Ähnlichkeit von 8 Brüdern und Falschinformationen im Wege stehen.
Erschwert wird Mayas Arbeit durch Skepsis ihrer Vorgesetzten in Pakistan und Langley (Sitz der CIA), viele halten Bin Laden für verstorben oder irgenwo in einer Höhle in der Bergwelt versteckt.
Als das Haus endlich durch Verfolgung des Kuriers gefunden ist, bleibt bis zum Ende unklar, ob sich Bin Laden dort aufhält, und (Im Film) muss Maya erhebliche Überzeugungsarbeit leisten, indem sie darlegt, dass ein Netzwerk wie das von Bin Laden nicht von einer von der Zivilisation weitgehend abgeschiedenen Berghöhle aus geleitet werden kann. Nach Einschätzen der prozentualen Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit von Bin Laden in der Festung gibt der CIA-Direktor (James Gandolfini) grünes Licht.

"Zero Dark Thirty" ist kein Dokumentarfilm, die CIA und Bigelow legen Wert darauf festzuhalten, dass die Regisseurin nicht Einblick in geheimes Material hatte. Maya beruht auf einer wahren Person, die aber aus Gründen des Personenschutzes nicht benannt wird. Der Film ist ein Thriller, der trotz des bekannten Ausgangs spannend unterhält und auch die dunklen Seiten der Agententätigkeit nicht ausspannt, wie brutale Folter und Inkaufnahme von "Kollateralschäden". Dem Vorwurf, durch die Darstellung der Folter rechtfertige Bigelow die Metoden, hält sie zurecht entgegen, dass Kunst, seien es jetzt Bilder oder Filme, solche Szenen nicht auslassen dürfe, hier im Film seien sie Teil der Geschichte, nähere plausible Argumente kann man beim WIKIPEDIA-Artikel zu dem Film im Abschnitt "Folter" nachlesen, auch die Gegenansicht, die neutrale Darstellung bedeute Billigung.

Ich finde "Zero Dark Thirty" spannend, informativ und sehr gut besetzt, insbesondere, wie die zerbrechlich wirkende Jessica Chastain diese hartnäckige Ermittlerin spielt, beeindruckt. Sie erhielt hierfür u.a. einen Golden Globe, die Liste ihrer Auszeichnungen und Nominierung ist mit ca. 40 beeindruckend.

Doc Halliday
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33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2017
Auch dieses Mal hat mich Regisseurin Kathryn Bigelow mit ihrem Film voll und ganz überzeugen können, wie schon so oft.
Ähnlich wie in ihrem oscargekrönten Werk "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" behandelt sie wieder ein Thema aus der jüngsten US-Kriegsvergangenheit sehr nüchtern, ohne Pathos und übertriebenen Patriotismus, betont realistisch gehalten.

Die Story basiert auf tatsächlichen Ereignissen und behandelt die mehrjährige Suche der USA nach Osama Bin Laden bis hin zu seiner Tötung vor nun schon einigen Jahren, ist aber dennoch keine Dokumentation, sondern nach wie vor ein Spielfilm, für den manche Details abgeändert wurden.
Bigelow weicht auch unangenehmen Aspekten nicht aus, so ist z.B. auch Gefangenenfolter durch das US-Militär kein Tabuthema, sondern wird schonungslos gezeigt.

Herauszuheben ist die Leistung von Jessica Chastain als CIA-Analytikerin Maya, deren Aufgabe es ist und der sie im Laufe der Jahre von 2003-2011 immer verbissener nachgeht, das Al-Qaida-Netzwerk nach und nach wenigstens soweit zu entflechten, um den Aufenthaltsort Bin Ladens ausfindig zu machen, was ja schließlich auch gelingt - sein Versteck wird gestürmt am 2. Mai 2011 um 0.30 Uhr oder "Zero Dark Thirty" im Militärjargon.

Ein toller Film - er dürfte jedoch nichts für "US-Fanboys" sein...
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