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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 9. Januar 2015
Ersten: Brauch man's?
Ich habe mich schon eine ganze Weile mit der optimalen Methode zur Steak-Zubereitung beschäftigt. Niedrigtemperatur im Ofen etc. Das Schöne an Sous Vide ist, dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Ob das Fleisch länger drinnen bleibt macht keinen Unterschied, da man ja auf Kern-Zieltemperatur „kocht“. Nur zu kurz darf es nicht im Wasserbad sein. Ich hatte zunächst mit den bekannten Hausmitteln Sous Vide versucht. Grundsätzlich geht es, aber das Ergebnis ist nicht optimal. Wer ein optimales Ergebnis haben möchte, braucht einen halbwegs guten Vakuum-Gerät und ein Sous Vide Gerät, das stabil die gewünschte Temperatur halten kann.

Zweitens: Steba SV1:
Nach zweimal probieren habe ich die für mich persönlich perfekte Zieltemperatur von 58° C für ein Rumpsteak gefunden. Das Fleisch wird dann für meine Wünsche Perfekt. Das Gerät hält die Temperatur stabil, nachmessen hat bei mir 58,3° bei eingestellten 58° ergeben, was absolut im Messtoleranzbereich liegt. Das Aufheizen dauert recht lange, aber ich fülle einfach heißes Wasser ein, dann ist das Wasser bei mir innerhalb 15 Minuten auf Soll-Temperatur.
Es passen ca. 5 Rumpsteaks in den Wasserbehälter.
Alles in allem erhält man ein ordentliches Gerät für das Geld. Teurere Geräte sind sicher schneller, genauer und größer, aber als Einsteiger ist das Steba nach meiner Erfahrung eine gute Wahl.
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am 18. Oktober 2013
... dann lohnt es sich nachzumessen. Dem Pro- und Contra der anderen Rezensionen kann ich im Prinzip zustimmen, aber da ich es bei "Sous Vide" genau nehme, habe ich nachgemessen:

1) Das Erreichen der Zieltemperatur dauert recht lange. Bei kompletter Wasserfüllung schaffte mein Gerät etwas 40 Grad pro Stunde. D.h. wenn man unpassender Weise 20 Grad kaltes Wasser einfüllt, braucht man ungefähr eine Stunde, bis eine Zieltemperatur von 60 Grad schliesslich erreicht wird. Der Wasserbehälter steht relativ locker in der geheizten Mulde, so dass eine flächige Wärmeübertragung kaum stattfinden kann. Kombiniert mit geringer Heizleistung mag das gewissermassen zum Regelungskonzept passen, denn die Regelung ist insgesamt recht gut (s.u.).

2) Die absolute Genauigkeit der Zieltemperatur: Mein Gerät liegt hier ein Grad zu hoch. Nachgemessen habe ich mit einem Thermapen, der selbst eine Genauigkeit von besser als +/- 0,4 Grad hat. Da mein Thermapen bei Eisswasser auf exakt 0.0 Grad kommt, gehe ich davon aus, dass er sehr gut kalibriert ist. (Zwei andere, billiger Thermometer hatten bei meinem Steba sogar zwei Grad zuviel angezeigt, aber diesen habe ich nicht getraut). Diese Abweichung scheint systematisch, d.h. wenn ich bei der Eingabe des Sollwerts einfach ein Grad abziehe, macht das Gerät eine Punktlandung.

3) Schwankung der Zieltemperatur (nach Einpendeln): Das Gerät ist hinreichend isoliert und Schwankungen waren bei mir nicht messbar, d.h. hat sich die Temperatur schliesslich eingependelt, bleibt das Thermometer ziemlich genau auf der Stelle stehen...

4) ... ausser man ist wegen des mangelnden Stellbereichs des Timers (24h) gezwungen, die Zeit neu einzustellen. Dann muss man auch die Zieltemperatur neu einstellen und die Regelung startet erneut. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zieltemperatur eigentlich schon erreicht, aber die Regelung schaltet die Heizung zunächst ein und es ergibt sich bei meinem Gerät innerhalb kurzer Zeit ein "Überschwinger" von 2 Grad, der dann (ohne Hilfe) einige Minuten braucht, um wieder auf die wirkliche Zieltemperatur einzupendeln. Ärgerlich bei dünnem Kochgut, das man strikt unterhalb einer bestimmten Temperatur halten möchte.

5) Aufgrund guter Isolation und Temperaturstabilität kommt man auch ohne Umwälzpumpe ganz gut aus; ich habe mit langen Garzeiten (48h) sehr gute Ergebnisse erzielt. Aber (zumindest einmaliges) Nachmessen der Ist-Temperatur ist aus meiner Sicht unerlässlich. Ober- und unterhalb des Gargutes habe ich einen Temperaturunterschied von ca. 0,4 Grad gemessen.

Wenn man die Eigenarten seines Geräts kennt und berücksichtigt (mit vorgewärmtem Wasser aber unterhalb der Zieltemperatur starten und ggf. bei Neustart mit etwas kälterem Wasser den Überschwinger abfangen), dann hat man mit dem Steba ein günstiges Gerät das zum "Sous Vide" Kochen gut geeignet ist.

Wegen der fehlenden Ist-Temperatur Anzeige und der Begrenzung des Timers muss ich die Wertung mindern. Hier kann Steba also die Software nachbessern und würde dann mindestens 4 Sterne erhalten; in dieser Preisklasse wahrscheinlich sogar 5 Sterne auch ohne Umwälzpumpe. Ich kannte die Nachteile beim Kauf bereits (habe sie im Wortsinn "in Kauf genommen") und habe es nicht bereut. Wenn man nicht wesentlich mehr Geld anlegen möchte, ist das Gerät aus meiner Sicht konkurrenzlos und für "Sous Vide" Einsteiger zu empfehlen.
22 Kommentare| 129 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2013
Bisher habe ich im Bereich Sous-Vide nur Selbstbau Lösungen benutzt, und auch damit schon gute Ergebnisse hinbekommen.

Für den Alltag wollte ich ein kompaktes Gerät, dass meine Anforderungen erfüllt:
- gute Verarbeitung
- optisch ansprechend
- einfache Handhabung
- ausreichende(!?) Temperaturregelung

Das Gerät erfüllt (fast) diese Anforderungen.

Pro:
- niedriger Preis
- sehr gute Verarbeitung und Optik
- einfache Reinigung
- reicht für die meisten Anwendungen

Contra:
- braucht lange bis zur Zieltemperatur
- Bedienung für Zieltemperatur und Timer verbesserungswürdig
- keine Anzeige der IST-Temperatur bzw. Bereitschaft
- für Langzeit Anwendungen (24/48h etc.) ungeeignet

Fazit:
Als Einsteigergerät und für den Alltag sehr gut. Wer sich ernster mit dem Thema Sous Vide beschäftigen möchte, sollte sich ein anderes (deutlich teureres Gerät) anschaffen.

Das Gerät kann auch hervorragend zum aufwärmen und warmhalten von Speisen eingesetzt werden. Sollte mal irgendwann ein wirklich hochwertiges Sous-Vide Gerät angeschafft werden, bleibt dieses aus jeden Fall als Zweitgerät im Einsatz.

- Preis/Leistung voll erfüllt!
- 4/5 Sterne, weil mir die Bedienung mit Temperatur/Zeit nicht gefällt. Wenn das besser gelöst wäre: 5 Sterne

Tipps:
- vorgeheiztes Wasser einfüllen für schnellere Betriebsbereitschaft
- zur exakten Temperaturüberwachung ein gutes Braten/Back-Thermometer verwenden
- Umwälzung im Wasser erzeugen (z.B. billige Membranpumpe aus dem Aquarienhandel plus hitzebeständiger Silikonschlauch)

Ergänzung:
Als Vakuumiergerät benutze ich den VC200 von der Fa. Caso. - Super Gerät, fast täglich im Einsatz - nicht nur für Sous-Vide.

Ergänzung:
Habe nun auch erste Erfahrungen mit längeren Anwendungen gemacht (Roastbeef - 10 Stunden bei 55 Grad). Absolut zufrieden. Während der Anwendung wurden die Temperaturen von einem geeichten Temperatur-Datenlogger mitgeschrieben. Wie schon beschrieben, dauert es lange bis zur stabilen Zieltemperatur (1-1,5h), danach hat das Gerät die Temperatur aber im Bereich von +- 0.4 Grad konstant reguliert. Es scheint nicht nur ein simpler 2-Punkt Regler verbaut zu sein.
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am 10. März 2013
Ich habe mir das Gerät vor ein paar Wochen als Ersatz für mein Selbstbau-Gerät gekauft - wohl ahnend das es sicher nicht so präzise arbeiten wird. Aber der Selbstbau war im Küchenalltag nicht ganz so praktisch...
Aufgebaut ist das Gerät sehr schön. Gut verarbeitet, relativ wertiges Material und eine optimale Größe für 2-3 Personen. Natürlich fehlt die Umwälzung des Wassers, aber die gibt es auch erst in der >1000€ Klasse. Meine ersten Messungen haben schon ergeben, dass die Temperaturregelung die Werte einhält, die angegeben sind: +-1°C im eingeschwungenen Zustand. Für die Sachen, die ich normalerweise zubereite reicht mir das auch völlig aus. Größere Abweichungen konnte ich nicht feststellen. Mehr kann man bei der recht primitiven 2 Punkt Regelung auch nicht erwarten. Normalerweise verwendet man dafür ja einen PID-Regler. Aber in der Preisklasse in Ordnung.
Völlig daneben ist allerdings die Bedienung. Man muss die Temperatur und die Zeit einstellen und dann starten - erst danach heizt das Gerät. Eine Ist-Temperatur Anzeige existiert auch nicht (nichtmals eine einfache "Bereit" Anzeige) und somit braucht man zwingend ein externes Thermometer um abzulesen, wann das Bad bereit ist - wenn man nicht nach der sehr vagen Methode, die in der Anleitung beschrieben ist, einfach das Gargut ins kalte Wasser legt und 30min. mehr einstellt. Klar, wenn man 24 Stunden gart kommt es auf ein paar Minuten mehr oder weniger nicht an, aber bei kurzen Garzeiten völlig unmöglich.
Das schlimmste ist aber, dass man den 24h Timer nutzen muss! Was ist, wenn man 48h garen möchte oder muss? Ein falsches Filet z.B. ist nach 48h traumhaft zart, aber nach 24h noch reichlich zäh. Also zur passenden Zeit bereit stehen und das automatisch abgeschaltete Gerät ein weiters Mal starten. Vorher allerdings die Temperatur wieder stellen (ist normal auf 40°C) und nochmals die 24h starten.
Fazit: Für den Einsteiger, der die Technik einfach mal ausprobieren möchte und nicht gleich >800€ für ein Sous-Vide Gerät ausgeben will (oder kann) ist das Gerät durchaus zu empfehlen. Wer mehr Ansprüche stellt ist mit einem Profigerät (oder einem Selbstbau) besser bedient.
Da das Gerät in der angedachten Klasse einigermaßen brauchbar arbeitet würde ich 4 Sterne geben. Die überflüssigen Bedienmängel kosten allerdings einen Stern - also gibt es nur 3.
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am 15. September 2015
Zuerst etwas über die Zubereitung:
Die Zubereitung mit dem Sous-Vide Garer ist unbeschreiblich lecker. Ich war sofort begeistert davon. Es wurde bis jetzt hauptsächlich Rindfleisch und Lachs zubereitet. Sehr empfehlenswert!

Nun zum Gerät:
Die eingestellte Temperatur wird erreicht und stimmt mit dem gemessen Wert überein. Die Abweichung beträgt ungefähr 0,3°C, wenn ich davon ausgehe, dass das verwendete Bratenthermometer perfekt misst (die Gerätegenauigket des Bratenthermometers ist mir nicht bekannt).
Ich befülle den Sous-Vide Garer mit Wasser, welches ungefähr die gewünschte Temperatur hat, somit wird die eingestellte Temperatur in ungefähr 15-20 Minuten erreicht.
Einen Stern möchte ich für die Bedienung abziehen, da es mich stört, dass man nach dem Einstellen noch extra auf "Play" drücken muss, das hätte man besser machen können. Ich weiß, dass ich selber Schuld bin, wenn ich das vergesse zu drücken, aber es hätte auch anders gelöst werden können.
Ansonsten bin ich rundum zufrieden mit dem Gerät.
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am 25. April 2014
Ich muss dazu sagen ich hatte vor diesem Gerät überhaupt keine Erfahrung mit Sous-Vide und wollte es einfach mal testen.
Das Gerät erscheint solide und wertig. Die Handhabung ist einfach und selbsterklärend.
Die Temperatur weicht bei mir max. nur 0,3 Grad ab. Das ist für mich zu verkraften.
Das Ergebnis ist der Wahnsinn. Das Fleisch ist zart und saftig. Dann nur kurz scharf in der Pfanne anbraten und fertig ist das perfekt Steak.
Kann das Gerät für diesen Preis nur jedem empfehlen.
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am 6. Mai 2014
Geschrieben wurde ja schon fast alles.
Es dauerte aber bei mir länger bis die Zieltemperatur erreicht wurde, 59 Grad eingestellt, 50 Grad warmes Wasser eingefüllt, 30 min. bis Temp erreicht wurde. Danach schwankt der Wert nur um 0, 3 Grad Bei Probelauf ohne Gargut.

Die ersten Steaks wurden 1a. Jedoch fällt die Temperatur beim einlegen von 2 Beutel um ca. 2 Grad ab.
Das nächste mal werde ich die Schwankung abfangen in dem ich 1 Liter kochendes Wasser bereithalte um den Temp. Abfall abzufangen.
Die Elektronik ist hier halt der Schwachpunkt, es geht gar nichts nachzustellen, oder Neustart des Gerätes.

Ich habe 2 Geräte bestellt, eines musste ich nach 2 ter Inbetriebnahme zurücksenden, da das Display ein defekt hatte, es fehlte ein Unterstrich.

1 Stern Abzug wegen der Steuerelektronik.
Sonst sehr gut geeignet, mein ersten Eindruck.
Alles weitere wird sich mit der Zeit wohl zeigen.
Auf alle Fälle viel Spaß beim Sous Vide Kochen.
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am 19. Januar 2014
Positiv:
- Hält Temperatur auf eingestellter Temperatur (mit Thermometer überprüft)
- Handlich
- Einfach zu bedienen
- Praktisches Zubehör, (kleine Metallgitter, so dass Gargut nicht direkt am Boden aufliegt, und auch Wasser zwischen die Gargüter kommen kann , wenn man mehrere hineinlegt)

Negativ:
- Leichte Geruchsbildung beim ersten Nutzen, aber nicht weiter schlimm.

Tipp: Wasser vor dem Einfüllen ins Gerät extern erhitzen, wenn man nicht so lange warten will, bis die Zieltemperatur erreicht ist.
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am 25. April 2014
Ich habe bereits einiges ausprobiert und bin von der Einfachheit begeistert....Steaks, Filets und Entenbrust gelingen mit weniger Mühe und Risiko.... Allerdings sind nach meinen Erfahrungen die beigefügten Rezepte nicht kritiklos zu übernehmen....So ist die Entenbrust (Rezept 1:1 umgesetzt) nach den beschriebenen 12 Stunden bei 66 Grad hart und trocken...besser gelingt sie bei der Hälfte der Zeit und 58 Grad,aber im Netz sind noch weitere Angaben zu finden,die ein besseres Ergebnis versprechen... Wünschenswert wäre,wenn man die eingestellte Temperatur im Verlauf des Prozesses ändern könnte ohne alles neu eingeben zu müssen oder wenigstens nachsehen könnte,was eingestellt wurde
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am 16. April 2014
Das Gerät hält astrein die eingestellte Temperatur. Die Bedienung ist simpel und ausreichend. Wir haben bisher immer die gewünschten Ergebnisse erzielt.
Wie auch schon in den anderen Rezensionen beschrieben muss der Timer eingestellt sein, damit das Gerät heizt. Mehr als 24 Stunden kann man nicht einstellen, das nutze ich allerdings auch nicht.
Für den Preis erfüllt es die Aufgabe wunderbar und ist um einiges bequemer als die "Kochtopf/ Temperaturmess/Nachfüllmethode".
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