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Kundenrezensionen

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am 5. Februar 2013
Indem Tarantino mal wieder gezeigt hat was er kann, hat er zugleich auch gezeigt was er nicht kann (oder verlernt hat).
Der Film soll vieles gleichzeitig sein und ist deshalb nichts wirklich authentisch: Er ist weder eine Persiflage auf die originalen Italowestern noch ein überzeugendes Remake dieses Genres. Als Persiflage taugt er nur punktuell dort, wo geistreicher Witz und coole Sprüche messerscharf aufblitzen. Das Remake gelingt nur beim Vorspann und der Musikauswahl.
Eine spannende Handlung und einen moralischen Inhalt will der Film vermitteln, doch die Leere ist so voluminös, dass es eimerweise Filmblut braucht um diesen dreistündigen Hohlkörper überhaupt mir irgendetwas zu füllen. Der Handlungsbogen ist abgesehen von einigen überraschenden Szenen und Wendungen im Großen und Ganzen vorhersehbar, ebenso wie das Happy End. Mit einer moralischen Botschaft so flach wie ein Bierdeckel passt man sich ideal der geistigen Konditionierung des amerikanischen Massenpublikums an.
Während die Protagonisten der 60er Jahre zerrissen, verschwitzt und maulfaul, sogar diesseits der Leinwand puren Nihilismus und den Schweißgeruch ungewaschener Socken verströmten, kommt Christopher Waltz im Edelzwirn daher, versprüht geistreichen Wortwitz und den Duft teurer Zigarren. So wird er zum Antipoden des Italowesternhelden und wirkt trotz seiner hervorragenden schauspielerischen Leistung eher als Fremdkörper.
Und nicht zuletzt verkörpert Django selbst die Figur des amerikanischen Helden wie eine eierlegende Wollmilchsau. Er ist nicht nur immun gegen Kugeln sondern als Schwarzer auch gefeit gegen politisch unkorrekte Verdammnis, weshalb er das unsägliche N-Wort so oft zum Besten geben darf bis es auch dem duldsamsten Zuschauer zum Hals raushängt und als Running Gag unbrauchbar wird. Auch verkörpert er ideal den amerikanischen Traum vom Aufsteiger, der sich vom Underdog zum Rächer hochschießt, natürlich als treibende Kraft immer die Moral der Guten Sache im Rücken und als Hauptgewinn die schöne Geliebte. Das gab’s schon gefühlte hunderttausendmal anderswo, besser und überzeugender.
Aber vielleicht hechelte Tarantino, dem anscheinend die eigenständigen und originellen Ideen ausgehen nur einer Mode hinterher, einer Mode, die mit dem Amtsantritt von Barack Obama ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat und darin besteht, dass einst für weiße männliche Schauspieler reservierte Rollen von einem Schwarzen wahrgenommen werden und das Publikum erleichtert aufatmet – endlich Gleichberechtigung…
Fazit: Tarantino hat seinen Zenit überschritten, drei Stunden sind eine Zumutung. Einen Extrastern gibt es für Christopher Waltz, der in diesem Schinken leider sein Talent vergeudet.
33 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2013
Es sind zwar mehr als genug Rezensionen zu diesem Film verfasst worden, aber ich habe das starke Verlangen, auch meinen Senf zu diesem Film dazuzugeben. Hauptsächlich deshalb, weil ich ein Fan von einigen Tarantino-Filmen bin und Django ja einer seiner grössten Filme sein soll. Bei Django hat sich Tarantino an einem Western versucht und das ist ihm auch relativ gut gelungen. Wie üblich findet man in diesem Tarantino-Streifen natürlich auch wieder jede Menge übertriebene Gewaltdarstellung und lockeren Witz.

Positiv hervorheben will ich, dass die Deutschen in diesem Film - ganz im Gegenteil zu seinem Film Inglourious Basterds - mal sehr gut wegkommen. Christoph Waltz ist hier ein charismatischer, heroischer Deutscher mit einer guten Seele. Überhaupt finde ich, dass der "gute Deutsche" mit seiner charismatischen Ausstrahlung den ganzen Film trägt bzw ihm die Seele gibt, die er braucht, um zu funktionieren. Damit ist auch all den bösen Zungen, die Tarantino nach Inglourious Basterds direkt und indirekt einen latenten "Deutschen-Hass" attestierten das Gegenteil bewiesen. Positiv finde ich weiter seine Erzählkunst. Tarantino weiß einfach, wie man Geschichten cool aufbaut. Hier möchte ich auch gleich mit dem Negativen beginnen, denn auch wenn die Geschichte gut erzählt ist, so empfinde ich sie doch einfach als zu lang. Die Laufzeit beträgt 165 Minuten. Das sind geschlagene Zweistundenfünfundvierzigminuten. Ich habe kein Problem mit langen Geschichten, ich bin z.B. ein großer Fan von Schindlers Liste oder Der mit der Wolf tanzt - Geschichten mit einer ungefähren Laufzeit von 4 Stunden. Nur diese Geschichte hier - auch wenn sie nicht schlecht ist - hat meiner Auffassung nach nicht die Emotionen, die so eine lange Laufzeit vonnöten machen. Sie ist lang, weil sie lang sein will, nicht, weil sie lang sein muss, um subtile Emotionen zu transportieren. Eine Straffung hätte dem Film m.E. sehr gut getan. Negativ bzw unpassend finde ich übrigens auch die moderne Hip-Hop-Musik, die an einigen wenigen Stellen eingespielt wird. Das passt einfach nicht in die Zeit und schon gar nicht zu einem Western.
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am 4. Juni 2016
Ein Film, der die verschiedenen Aspekte der Sklaverei herausarbeitet und wundervoll pointiert darstellt. Es gibt keinen moralischen Fingerzeig, keine einfachen Antworten. Es zeigt ein Gewebe, dem man sich schwer entziehen kann, verschiedene Abhängigkeiten. Dieses Gewebe kann man eigentlich nur zerreisen; zu fest sind die Überzeugungen und die Rechtfertigungen der Sklavenhalter. Ich habe nach Django Unchained "Twelve years a slave" gesehen und fand Django Unchained in allen Aspekten bestätigt.
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am 3. Juni 2015
Da hat der Herr Tarantino mal wieder volle Arbeit geleistet und einen wunderbar lustigen Film produziert. Darf in keiner Sammlung fehlen!
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am 11. März 2015
Ich bin nicht gut im schreiben! Deswegen lieber bei anderen schauen! :D Dieser Film hatmeine Lust auf Western wieder aufleben lassen!
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am 23. März 2014
Jamie Foxx (einer meiner lieblings Schauspieler) liefert hier als Sklave eine wirklich grandiose Schauspielerische Leistung ab.
Ansonsten kann man zum Film nur sagen klasischer Tarantino mit viel Blut und Kampf.
Was für ein Star aufgebot: Leo di Caprio, Samuel l. Jackson, Christoph Waltz, Kerry Washington und eben Jamie Foxx.
Mir hat er gut gefallen trotz mancher sehr brutaler Scenen (z.b die als Dr. King Schultz 2 Hunde auf einen mann loslassen die diesen dann vor der Kamera lebendig fressen) die für mich etwas überzogen sind, Aber ansonsten ein Solider Tarantino-Streifen mit Star Aufgebot und einer guten Schauspielerrischen Leistung 4,4 Sterne

Cedric Dumler
Added: Kühlenthal
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am 3. Juni 2013
Das ist ein rundum gelungenes Meisterwerk! Gibt's nix dran zu rütteln!
Es wurden ja schon genug ausführliche Rezensionen geschrieben.
Ich würde sagen, das ist der bisher beste Film von Tarantino.
Diese Ma­nie­riert­heit von Dr. Schutz kann nur Herr Waltz so gut darstellen.
Ich bin begeistert. Alle Schauspieler sind wunderbar und passend.
Ich persönlich aber finde Herrn Waltz grandios, genial, phantastisch!
Manche Dialoge und Szenen sind zum brüllen komisch!
Einer der besten Filme dieses Jahres! Dieser Film ist jetzt schon Kult!!!!!
Ach ja, ein wenig Blut fließt auch, so wie wir das bei Herrn Tarantino ja
gewöhnt sind...ultrabrutal der Film.
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am 24. April 2014
Der Name steht für eine Art Film die man nicht beschreiben kann.
Quentin Tarantino steht für äußerste Brutalität und viel Blut.
Er schafft es aber dennoch seinen Filmen etwas künstlerisches zu verleihen in dem er die Konversation in seinen Filmen derart grotesk gestaltet das es schon wieder witzig wirkt und die Musikauswahl ist jedes mal wieder der Hammer.
Er scheint sich nach dem Schnitt wirklich in ein Musikarchiv einzuschließen und erst wieder raus zu kommen wenn er für jede einzelne Szene die passende Musik gefunden hat.
Wie bei allem von Tarantino ist auch hier ein großartiges Drehbuch, grandiose Besetzung und bestens passende Musik zusammengekommen.
Die Handlung ist bei Tarantino unwichtig es zählt die Kunst einen Film zu machen.
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am 11. Juni 2015
Für jeden Tarantino Fan ein absolutes Muss. Schaue den Film immer wieder gern auf Neue. Von mir eine absolute Kaufempfehlung!
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am 21. November 2015
Der Film hat mir schon im Fernsehen gefallen und habe mir die DVD gekauft. Sie enthält einige blutige Szenen (...Tarantino eben....) die im TV nicht gezeigt werden. Christoph Waltz ist echt der Hammer.
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