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am 4. November 2016
Sie stellen es sich dann dem realistischen Bilde entsprechend vor, wenn Ihr geistiges Auge das Geschehen gänzlich real erfasst, doch der den Blutverzicht symbolisierenden Verharmlosung wegen, oder aber auch aus "künstlerischen" Gründen, gewährt man uns den Einblick in den Gewaltbereich zwischen Diesseits und Jenseits ausschließlich in Schwarzweiß, die makabre Groteske funktioniert auch so, sie ist erkennbarer als notwendig...

Ben, ein männliches Wesen guten Geblüts, somit eine freundliche Familie habend, aber selbst eher anders "arbeitend", beschert uns ein Fest der Qualen, fordert des Zuschauers Sensationsgier und unschönen Voyeurismus geradezu heraus. Herrschen wird für die nächsten Minuten oder gar Stunden eine pechschwarz-triste, tiefenpsychologische und doch selbst das Absurde ad absurdum führende, rabenschwarz pointierte Groteske einer Mediensatire, heutzutage hingegen, im Zeitalter des Privatfernsehens und Scripted Reality Programms, könnte Mann beißt Hund nicht aktueller sein, war er doch seiner Zeit weitestgehend voraus. Besagter Ben - man vergegenwärtige sich die göttlich geniale Absurdität der Grundsituation - engagiert ein Fernsehteam, welches ihn auf seinen tagtäglichen Beseitigungsreisen der Menschenvernichtung begleitet, stolz serviert er uns erzählerisch perfekt vorgetragene Geschichten, spielt mit Anekdoten, philosophiert - ironischerweise während der eigenen Missetaten - über unseren Mangel an Moral, über des Menschen Neigen zu Fehlern aller Art. Eigene Gedichte rezitierend, am Piano die Lehrkraft gebend, im Gefecht der Schüsse die Fassung bewahrend. "Taube, Vogel im grauen Gewand", so einige der Zeilen, welche seine Begleitungskameraden erlernen sollen, sie lernen ihren Herrn und Meister neben all den Pistoleneinsätzen auch von seiner sanftmütig gearteten Seite des Zarten kennen, er beobachtet sein Umfeld messerscharf-punktgenau, befindet sich aber sozusagen außerhalb seiner selbst, oder anders interpretiert, verhält sich als seien seine eigenen Fehltritte 'im Dienste der Allgemeinheit' vonnöten. Zum Publikum sprechend, erzählt er etwa von unterschiedlichen Methoden der Leichenbeseitigung, besonders beeindruckend ist dabei die düster zum Ausdruck gebrachte Selbstverständlichkeit, die sich in mordlustigen Geschöpfen offenbarende und weit öffnende Schere zwischen spontanem menschlichen Witz und eiskalter strategisch giftiger Vorgehensweise. Dieses Ultimatum eines Kontrastes, dürfte beispielsweise auch einen gewissen Quentin Tarantino beeinflusst haben, der ebenfalls teils in ein- und derselben Szene vollkommen unterschiedliche Verhaltensweisen seiner Protagonisten aufzeigt, gleichwohl sie selbst dort weniger deutlich als hier präsentiert werden. In der Umgebung des Steinbruchs werden die der künftigen Verwesungsfolge unterliegenden ehemaligen Körper von dannen ziehen, fliegend durch die Lüfte, wirft er sie doch von oben herab, sodass deren Körper am Gestein erneut aufprallt (!), bevor endgültig Grund und Boden erreicht werden. Die Bilder sind derart schmerzhaft anzusehen, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes zum "Totlachen" anregen. Die Gefolgsleute, sie sind es, die zunehmend zu seinen Hilfsbegleitern "ausgebildet" werden, zu Beginn lediglich der pervers anmutenden Sensationslust und Hemmungslosigkeit des Fernsehens dienend, nun hingegen der makabren Note des Gesamtgeschehens mehr Würze verleihend, die Schwärze der Taten gar ergänzend und mitprägend, so sehen wir fortan seine personifizierten Anhängsel, welche nun nicht mehr eigenständig denken. Mit Wortwitz, Deutlichkeit und einem klaren Hauch von Drastik, jedoch stellenweise auch recht überzeugender Eloquenz, schildert uns Berufspsychopath Ben seine seltsame Sicht auf die Dinge, erschreckend ist dabei in erster Linie, wie sehr wir doch dabei "erwischt" werden, einige seiner Ausführungen gar recht überzeugend zu finden, natürlich nicht wirklich, doch allein einen Protagonisten wie ihn zwischenzeitlich nahezu als "Sympathen" wahrzunehmen, stellt unter Beweis, welch wichtiges Ziel das Werk doch verfolgte, nämlich den Zuschauer nicht nur nachdenklich zu machen, sondern selbigen sehr stark herauszufordern, ihn an seine Grenzen zu befördern, ihn im extremstmöglichen Falle gar gänzlich an sich selbst zweifeln zu lassen, nachdem einem die eigene Wahrnehmung einen Streich spielt und man urplötzlich selbst zum Zelebrieren des Unvertretbaren neigt. Je mehr Zeit wir mit Ben verbringen, desto mehr verübte Schandtaten dürfen wir einerseits beobachten, desto mehr Gutes sehen wir jedoch andererseits ebenfalls. Szenen mit poetischen Zeilen über die blättrige Anmut des Herbstes, gehen Hand in Hand mit brachial-brutaler Schussgewalt. Die Kombination zweier Extreme, sie ist es, welche uns wachzurütteln vermag, gelobt uns mitzureißen. Die "Wahrheit" wird wohl - wie wahrlich so oft - irgendwo im Rahmen der Mitte liegen. Meist mutet die Welt weder so bildschön an wie in besagtem Herbstgedicht, noch sollte sie die dramatisch deutlichen Töne eines Schusswechsels annehmen. Allen Kritikern, die den Film also aufgrund seiner stark ausgeprägten Kontraste nicht sonderlich subtil finden, sei somit gesagt, dass diese Beobachtung zwar korrekt ist, die Botschaften aber auf diesem Wege auch in kristallklar identifizierbarer Form - in spürbar deutlicherer Weise - vermittelt werden können, vielmehr als im Zuge der Zurückhaltung. Fürwahr ist nämlich durchaus klar, dass die Grundaussage des Films um Welten friedlicher ist als anzunehmen wäre, wie wir sie sehen und einschätzen, obliegt zwar uns selbst, die Entscheidung darüber befindet sich nun also sozusagen in unserer Obhut, doch die Vorlage hebt sich klar von Bedenklichem ab, es ist eindeutig zu erkennen, dass die fehlende Moral UNS moralischer machen soll, obgleich die Deutlichkeit des Werkes leicht zu Missdeutungen führt.

Mann beißt Hund ist eine belgische Bestie von einem Film. Der Humor ist schwärzer als es England jemals gelungen wäre - und das will weiß Gott etwas heißen. Särge sehen lebendiger aus als manch eine Szene dieses Films, sollten die Menschen im Jenseits ebenfalls den radikalen Fehler begehen Krieg zu führen - so sähe er aus. Mann beißt Hund ist nicht von dieser Welt, so einzigartig deutlich seine Worte, so speziell und unnachahmlich die Umsetzung. Und doch könnten die behandelten Themen realer nicht sein, denn manche Medien entlocken uns Schlimmstes, sprechen die niedrigstmöglichen Instinkte des Menschen an! Eine kritische Mediensatire, so lieb wie bissig, so wundervoll wie grauenhaft...
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am 6. September 2015
Top top top ich kann es kaum in Worte fassen ... Perfekt ist wirklich super überarbeitet und die Extras sind wirklich top!
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am 18. August 2014
Darf eigendlich auch nicht fehlen ein glanzstück zwar leider nur in scharz weiß ;-((( tut aber dem geschen des films nicht beeinträchtigen klar hätte man sich gewünscht diese perle in farbe zu sehn aber man kann nunmal nicht alles haben mit einer der besten Französichen Filme neben Ghetto gangz I und II und oder haute tension ( was natürlich mehr gore ist aber auch ne perle vorm herren ) Bild einwandfrei man erkennt kleinste kleinigkeiten die mir auf der DVD gefehlt haben also auch einer der nich fehlen darf ich fand find die geschichte allein schon super klasse auch der schwarze Humor kommt hier nicht zu kurz meinetwegen hätte der film noch länger gehn können ( 96 min ) von anfang bis ende spannend witzg teilweise überdreht egal einfach ne perle die jeder in seinen besitz haben sollte der was von guten Filmen versteht
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am 11. Januar 2013
Der helle Wahnsinn, - die TV Rarität - endlich wird Ben auf die deutschen Silberscheibengucker los gelassen. Zur Edition kann ich nix sagen, da sie noch nich aufm Markt is. Der Film ist jedenfalls ein Meisterwerk. Grantig, schrullig, verdammt unangenhem, bizarr, interessant und bitter bitter böse! Kein Film für schwangere Frauen, für paranoide mit Herzfehler, für Gutmenschen und auch nix für den kleinen Pausensnack. Mann beißt Hund ist ein dermaßen gemeiner und schwarzhumoriger Film, dass es einen Blut husten lässt. Die Abschlussarbeit von drei belgischen Filmstudenten wurde nie für eine hochauflösende Blu-ray produziert, daher bezweifel ich das die Blu wirklich einen Sinn macht aber wir werdens ja sehen. Blu-ray oder DVD, hauptsache endlich auf Scheibe und in guter Qualität. Hoffentlich wird ordentlich Bonus Material dazu gepackt, denn es wäre wirklich fantastisch mehr über die Entstehung eines der besten Filme aller Zeiten zu erfahren!.....Los Leute und zieht euch den Film rein! Ein echter Kultfilm - bitte Arthaus haut noch Themroc auf den Markt!
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am 27. April 2013
Mehr gibt's dazu nicht zu sagen, anschauen uns selbst beurteilen. Anders als man das erwartet aber sehr gut dargestellt.Danke schön
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am 27. März 2013
....da fsllen Parallellen zu dem Bürozyniker auf, auch in der Situationskomik und bei der Frage, mag man ihn oder doch nicht...
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am 1. Februar 2013
Diee DVD ist wirklich Top. Der Preis ist zwar recht hoch, aber für diesen erstklassigen Film definitiv wert.
Trotz des doch etwas längerem Versand, den der Verkäufer angab, kam der Artikel innerhalb der nächsten 3 Tage an und das im Weihnachtsgeschäft.

Super!!!
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am 16. Juni 2013
Also ich schau ja auch mal gern nen Film der nen bisschen anders ist- aber der hier?!? Gibt es wirklich so kranke Menschen- und wenn ja muss ich das sehn,- nein Danke das ist gar nichts und den einen Stern bekommt der Film von mir höchstens für den
anfänglich neutralen Doku-Touch... aber sry, der zweite Film den ich weglege und ganz sicher niemanden mehr antun möchte... zudem: warum schwarz-weiß?
55 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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