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am 8. Februar 2014
ein Klassiker, vielleicht etwas altmodisch und langatmig. Gute Milieuschilderung, beleuchtet eine Zeit, die schon mehr als 100 Jahre hinter uns liegt. Für LiebhaberInnen von Gesellschaftsromanen durchaus empfehlenswert.
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am 13. Februar 2014
Man muss sehr konzentriert lesen. Die Gefühlsbeschreibungen sind detailreich und häufig Interpretationen von Gefühlszuständen. Hier zu folgen ist Geduld erforderlich. Entweder man leibt sowas oder nicht!
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am 6. November 2011
Über die Größe des Buches muss ich hier keine Worte verlieren, möchte es aber zur Umsetzung tun:

Die 49 Cent ist das Ebook allemal wert, auch wenn ich schon zwei gedruckte Versionen bei mir stehen habe. Dennoch fällt die Fehlerdichte unangenehm auf: Der Text ist eingescannt (von einem guten Scanner und einem guten Formatierungsprogramm), doch nicht ein einziges Mal probegelesen. Falsche Absätze und fehlende Anführungszeichen sind die häufigsten Fehler, manchmal fehlen Buchstaben, aber auch typische Scan-Fehler, wie "sehen" statt "schon", sind zu finden.

Fazit: Großartiges Buch; ein lohnender Kauf; Menschen, denen Fehler nicht in die Augen springen, haben, wie in vielen Bereichen des Lebens, einen klaren Vorteil.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Februar 2017
Dostojewskis Roman ist ein ungemein reiches Füllhorn an Beschreibungen menschlicher Charaktere, Persönlichkeiten und Leidenschaften. Maßlose Leidenschaften vernünftiger und aufgeklärter Menschen (wie die von Rogoschin) stürzen diese ins Unglück. „Das Gesetz der Selbstzerstörung und das Gesetz der Selbsterhaltung sind gleich stark in der Menschheit!“ Natürlich steht die Liebe und das liebe Geld im Mittelpunkt des Geschehens. Dostojewski lässt im Roman eine derartige Vielfalt an Figuren auftreten, dass man von vielen Handlungssträngen und Nebenschauplätzen reden muss. Diese geben alle auch für sich gelesen interessante Einblicke in das Seelenleben der Menschen. Natürlich entsteht so auch ein Bild der bürgerlichen Gesellschaft im Russland zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Der gutmütige Idiot Fürst Myschkin steht im Mittelpunkt. Ihn muss man lieben. Anders als das Vorbild dieser Figur, nämlich Jesus, hat er aber auch seine Schattenseiten. Sicher, er ist gutmütig, vergebungsfähig und liebt die Menschen aufrichtig, aber er ist auch entscheidungsschwach und führt damit eben auch das Unheil herbei. Können wir überhaupt je leben wie der gutmütige Fürst, sollten wir so leben? Zeigt nicht gerade daran, dass wir es nicht können, wie schlecht wir Menschen und unsere Gesellschaften eigentlich sind? Zeigt dies nicht, wie weit entfernt wir sind von einem christlichen Miteinander, und dass wir uns viel eher von Neid und Hass, von Leidenschaften und Ungerechtigkeiten, von Gier und niedrigen Instinkten, lenken lassen?

Im Laufe des Romans durchleben manche Figuren eine Wandlung zum Guten. Dies ist vielleicht die eigentliche Leistung guter Menschen wie die des Fürsten Myschkin: man kann andere bessern. Ich denke hier an die Figur des Gawrila, der sich vom Familientyrannen zu einem fürsorglichen Menschen entwickelt.

Nebenbei beschreibt Dostojewski aus eigener Erfahrung ungemein packend und überzeugend, wie unmenschlich die staatlich angeordnete Todesstrafe ist, unendlich grausamer als ein einfacher Mord. Er beschreibt ebenso wie kalt, ungerecht und würdelos sich Menschen gegenüber Schwachen und Kranken verhalten können. Sehr berührend kann er aber auch von der tätigen Liebe und vom Mitleid erzählen. Ich denke hier an die Beschreibung der vom Dorf und der eigenen Mutter ausgestoßenen Maria in der Schweiz und die Kinder, die ihr in den letzten Tage ihres Lebens die Würde zurück gaben.
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am 17. September 2014
Ein junger Fürst tritt in das Leben von Zeitgenossen, die alle etwas Besonderes haben. So gibt es einen unbeherrschten, schnell reich gewordenen Russen Rogoschin, der ein Faible für ein schwierige Dame Nastassja hat, die gerne provoziert. Als vierte bedeutende Person haben wir Aglaja, ein noch fast kindhaftes Wesen. Während der junge Fürst zwar innerlich stark ist, stets das Gute will, ist er krankheitsbedingt schwach (deswegen Idiot), etwas auffällig und kann sich nicht durchsetzen. Rogoschin hingegen ist durchsetzungsstark, kann tun und lassen was er will, ist jedoch unbeherrscht, triebhaft und innerlich schwach. Aglaja ist zwar gänzlich unbelastet, sorgenfrei und kindhaft glücklich, jedoch noch unerwachsen, naiv und unverständig. Nastassja ist eine erwachsene junge Dame, die bereits alles versteht, jedoch innerlich zerstört. Jeder der vieren hat also eine prägende Stärke und eine extreme Schwäche.

Daneben gibt es noch weitere Personen, Ideologen, Egoisten, Schwächlinge u.a. Diese treiben die vieren in zugespitzte Situation, insbesondere die angegriffene Nastassja wird zum Spielball von Intrigen und rücksichtslosen Spielchen. Der junge Fürst will sie retten und eine Konstellation schaffen, die für alle das Glück bedeutet. Nastassja hingegen sieht die Problematik um den Fürsten, und versucht ihrerseits, steuernd einzugreifen, wird jedoch durch ihre innere Zerrissenheit gebremst und beeinträchtigt.

Als Frage des Buches sehe ich, ob die jeweiligen Stärken der vieren die jeweiligen Schwächen überwinden kann oder ob die vier an ihren Schwächen scheitern. Dieses Spannungsgeflecht des Quartetts mitten in bösartigen Spielchen, ideologischen Gehässigkeiten und egoistischem Treiben spitzt sich nach und nach zu, ein Kampf des Guten gegen die hemmende Schwäche. Das Ende ist starker Tobak, erklärt sich aber aus dem Spannungsgeflecht, welches eine vollständigen Lösung verlangt.

Dostojewskis Werk ist unvergleichlich. Schon die Idee zeigt die Größe seines Schaffens und ich konnte dieses Werk kaum aus den Händen legen. Absolut zu empfehlen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2012
...und dabei die Fehler im E-Book ignorieren, sofern das geht! Dostojewski entführt den Leser von Anfang an in die russische Welt um die vorletzte Jahrhundertwende, wo nächtelang während der Petersburger "weißen Nächte" gefeiert, geredet, geliebt und philosophiert wird. Man findet in dem Buch einen literarischen Reichtum, der in einer Beschreibung schwer zu fassen ist.

Die Hauptperson in diesem Buch ist der gute, naive Fürst Myschkin. Früher epilepsiekrank, kehrt er endlich geheilt nach vielen Jahren in der Schweiz nach Russland zurück. Dort wird er neugierig und sehr schnell mit offenen Armen vom russischen Kleinadel empfangen und In deren Welt einbezogen. Er versinkt in die Welt der Intrigen, Gaunereien und Verstrickungen und bleibt sich dabei immer selbst treu. Naiv, nett und immer, immer der Wahrheit treu. Egal was passiert. Dafür wird er geliebt. Zunächst.

Gleich zu Anfang verliebt er sich in die wunderschöne "gefallene" Nastasja, etwas später in die ebenso schöne, adelige Aglaja. Zwischen diesen Lieben wird er hin und her gerissen, kann sich nicht entscheiden, lügt niemals...und verliert am Schluss beide Frauen genauso wie die Zuneigung der Gesellschaft. Man verzeiht ihm seinen Vermeintlichen Betrug an Aglaja nicht.

Dostojewski versuchte vielleicht in Myschkin ein Gegenstück zu Raskolnikow (Schuld und Sühne) zu schaffen und musste dabei - vielleicht hilflos - mit ansehen, wie sein guter Mensch nicht viel Gutes schafft und am Ende scheitert.

Die menschliche Ebene ist jedoch nur eine Ebene der Geschichte. Dostojeski setzt sich außerdem kritisch mit dem alten Russland und dem westlichen Christentum auseinander und beschreibt eindringlich, wie hier Welten aufeinander treffen die keinerlei Verwandtschaft aufzeigen.

Was fehlt ist ein Glossar, welches kurz die einzelnen Personen beschreibt - denn da kann man schon mal durcheinander kommen.
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am 20. April 2016
Einer schreibt den modernen Menschen, der sagen darf was er denkt, der Kind ist und Kind sein darf. Verstanden hat ihn niemand. Erst Die Brueder K dann Der Spieler und jetzt dieses grosse Werk. Ich werde alles von Dostojewski lesen, schoener wurde die persoenliche Reifung eines aussergewoehnlichen Menschen selten dokumentiert.
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am 22. September 2013
Da ich ungern inhaltliche Spoiler in den Berwertungen hinterlasse werde ich meine Rezension relativ allgemein halten.

Der Idiot ist zweifellos eines der größten Meisterwerke der Literaturgeschichte und Dostojewski einer der herausragendsten psychologischen Denker und Menschenkenner, die sich je als Autor betätigt haben.
Seine Beschreibungen der Personen sind unheimlich realistisch und clever, gleichzeitig aber auch unglaublich unterhaltsam und witzig!

Nachdem man die ca 1000 Seiten durchgelesen hat, denkt man nicht "Endlich geschafft!", sondern wünscht sich noch weitere 1000 Seiten hinterher. (Hier hilft es einfach die anderen Werke Dostojewskis zu lesen)

Dem Autor gelingt das Kunststück ein Buch mit tiefem Inhalt zu schreiben, dessen wundervoller Stil gleichzeitg leicht zu lesen ist! Schon nach wenigen Seiten kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen!

5 Sterne für perfekten Lesegenuss!
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am 29. Juni 2016
Altes günstiges Buch der Preis ist wirklich super manchmal schwer zu verstehen aber man sollte auch mal solche Bücher lesen.
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am 13. April 2014
Tolle Geschichte von Dostojewski.
Wie alle seine Bücher ein Genuss!
Detailliert mit Hintergedanken und hervorragender Beobachtungsgabe.
Super. Ich Liebe Dostojewski
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