Jeans Store Hier klicken b2s Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen
14
2,8 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Das Buch fängt vielversprechend an.
Kate ist attraktiv, Zeitungskolumnistin, Jane Austen-Fan, wird bald 40 , als mehrere Katastrophen ihr Leben umkrempeln. Sie erhält den Auftrag, einen Artikel darüber zu schreiben, ob Frauen mit 40 noch Chancen haben, einen reichen Mann zu angeln, wobei sie sich an Jane Austens Ratschläge zur Männersuche halten will.

An dieser Stelle dachte ich das erste Mal: Den Film kennen wir doch - Frau schreibt Artikel über Männersuche.
Und was genau Jane Austen rät, bleibt eigentlich unklar. Parallelen zu Austen Romanzen sind vorhanden. Eine eher unbeholfene Heldin blamiert sich hier und da und erregt damit die Aufmerksamkeit des Mannes ihrer Träume. In Austens Romanen passiert das charmant mit einem Augenzwinkern. Hier ist es eher peinlich.
Kate verstrickt sich in einer Lügengeschichte, weil sie sich als reiche Adlige ausgibt. Sie gerät in eine Reihe absurder Situationen, die manch einer witzig finden mag. Mir war es zu platt und vorhersehbar.( Sie fällt mit dem weißen Kleid in die Pferdeäpfel...dass das passiert war uns schon klar, als sie das Kleid kaufte! ) Es wird auch kein Klischee ausgelassen. ( So kommt er doch , hoch zu Pferde, zufällig vorbei um sie zu retten, nachdem sie vom Zaun gefallen ist...)

Man kann schon mal eine leichte Liebesgeschichte lesen. Die muss auch nicht tiefsinnig sein. Aber prickeln sollte sie schon. Hier prickelt wenig, und der Humor ist nicht meiner,auch wenn das Cover "Lacher ohne Ende" verspricht, tut mir leid.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2013
Was tut man, wenn man vierzig ist, Schulden hat und keinen Mann? Richtig, man macht es wie die Frauen in den Romanen von Jane Austen und macht sich auf die Suche nach einem reichen Mann. Er darf gerne jung sein und gut aussehen, aber das ist kein Hauptkriterium, er muss schlichtweg Geld haben. So ist Katherines Plan, als sie sich auf den Weg nach Palm Beach macht. Dank eines klugen Schachzugs ihrer Freunde darf sie sich auch offiziell als Lady bezeichnen und macht nun als Lady Kate mit angeblich schottischen Wurzeln die High Society unsicher.
Leider ist die Story genauso absehbar, wie zu befürchten war. Bereits auf Seite 30 ist klar, welchen Mann sie am Ende wirklich bekommen soll, die dann folgenden 300 Seiten sind eigentlich nur konstruierte Umwege über die Beziehung zu einen sechzigjährigen Milliardär, den sie einer billigen Blondine ausspannend muss. An ihrem Hochzeitstag mit eben diesem rüstigen Herren bemerkt Katherine natürlich, dass Geld allein kein Grund zum Heiraten ist. Dies ist auch nicht überraschend, da dies bereits im Prolog beschrieben wird. Es will also nicht so wirklich Spannung beim Lesen aufkommen.
Da der Stil der Autorin relativ unterhaltsam ist und die Familie von Katherine mit ihrer spielsüchtigen Mutter, der eigenwilligen Großmutter und der kleingeistigen Schwester der Story etwas Pepp gibt, lässt sich das Buch dennoch ganz locker lesen. Es ist sicher keine neue Idee, sich bei einem Frauenroman auf Jane Austen zu berufen - Karen Joy Fowler ist dies mit „Der Jane Austen Club“ um Längen besser gelungen- dennoch ist der Roman von Kim Izzo nett zu lesen und wen es nicht stört, dass er schon von Anfang an weiß, wie das Buch endet, wird sicher seinen Spaß mit der Geschichte haben.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2013
Kate hat gerade ihren 40. Geburtstag gefeiert, als ihre geliebte Großmutter stirbt. Zudem verliert sie kurz darauf auch noch Job und Haus. In dieser schwierigen Zeit kommt der Auftrag, einen Zeitungsartikel zu schreiben für Kate gerade recht: Kann man sich einen reichen Mann angeln, auch wenn man nicht mehr so ganz „in den besten Jahren“ ist? Kate liebt Jane Austen-Romane und so findet sie schnell Gefallen daran, in ähnlicher Manier, wie in den Büchern, selbst auszuprobieren, ob sich nicht auch für sie ein solcher Mann findet.
Nun beginnt eine Reise zu den Hot Spots der High Society. Schnell hat Kate den scheinbar Richtigen für ihr Vorhaben gefunden , muss sich aber erst noch durch die ein oder andere Peinlichkeit hindurchmanövrieren, bis sie schließlich am Ende doch noch zu „Mr. Darcy“findet.

Auch ich liebe „Stolz und Vorurteil“ und so war gerade dieser Mr. Darcy im deutschen Titel des Buches für mich der Grund, den Roman lesen zu wollen. Allerdings hätte ich es im Nachhinein besser gefunden, den Original-Titel des Buches einfach fast wortwörtlich zu übersetzen: Der Jane- Austen-Hochzeits-Ratgeber - denn das trifft es eher.

Man kommt schnell hinein ins Geschehen und es dauert auch nicht lange, bis einer geübten Jane Austen-Leserin klar wird, wer hier den Mr. Darcy verkörpert.
Allerdings bin ich kein Fan von allzu übertrieben dargestellten Peinlichkeiten, die den Protagonistinnen auch in ähnlicher Literatur ebenfalls gerne widerfahren müssen. Ebenso wie eine unnötige Verstrickung in Lügengeschichten oder die doch sehr an den Haaren herbeigezogene „trächtige Kuhszene“.
Mir fiel es stellenweise recht schwer, Kate sympathisch zu finden. Ob sich Jane Austen eine Hauptperson wie Kate für eins ihrer Bücher ausgesucht hätte? Ich glaube, Kate wäre eher die unsympathische Schwester oder Cousine gewesen.

Am Ende habe ich mich häufig gefragt, zu welchem Zeitpunkt sich „Mr. Darcy“ in Kate verliebt hat und warum? Sehr liebenswert hat sie sich ihm gegenüber jedenfalls nicht verhalten. Auch er blieb im Vergleich zum großen Vorbild doch ziemlich blass.

Wenn man nicht allzu viel erwartet, kann man diesem Buch sicherlich einiges abgewinnen. Es hat einen gewissen Unterhaltungswert, lässt sich leicht lesen und ab und zu gibt es auch etwas zum Schmunzeln. Ich lese auch immer mal wieder gerne „lustige Frauenromane“. Allerdings wird dieser nicht unbedingt in meiner Top 10 landen. Daher gerade noch so 3 Sterne.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Juni 2015
Dieser Roman fängt vielversprechend an, die Parallelen zu Jane Austen Büchern hat mich gereizt, (leider wieder ein sehr schlecht übersetzter Titel, im Original heisst er " The Jane Austen Marriage Manual", also das Jane Austen Ehe Handbuch,) mir das Buch in der Bibliothek auszuleihen. Zum Glück hab ich es nicht gekauft, denn nach den ersten paar Kapiteln, die wirklich ansprechend, nachvollziehbar und sogar teils humorvoll und auch traurig waren, flacht das Ganze derart ab und verkommt zu einem weiteren sog. heiteren Frauenroman, in dem die Frau (40, die biologische Uhr tickt) dringendst einen Ehemann braucht. Aber nicht irgend einen, sondern einen mit Vermögen, denn sie hat Schulden.
Und jetzt wird es in meinen Augen oberflächlich und dümmlich, so dass ich dann einfach abgebrochen und nicht zu Ende gelesen habe. Etwas, was ich sonst so gut wie nie mache, aber es hat mich direkt angeödet.
Die 2 Sterne gebe ich für den wirklich guten Anfang.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2014
Kate feiert ihren 40. Geburtstag und sie hat alles verloren.
Ihr E- Freund hat sie vor ein paar Monaten wegen einer jüngeren Frau verlassen und sie auf den Schulden sitzen lassen. Ihr Vertrag als Schwangerschaftsvertretung bei einen angesagten Modemagazin, bei den sie bereits seit Jahren arbeitet, wird wegen der Wirtschaftskrise diesmal nicht verlängert und einige Tage nach ihren Geburtstag stirbt auch noch ihre Großmutter. Damit aber nicht genug.
Hat sie bisher gedacht, dass sie gemeinsam mit ihrer Schwester Ann das Haus erbt, erfährt sie nun dass auf dem Haus eine Hypothek liegt, die nicht abgezahlt wurde und sie und ihre Spielsüchtige Mutter das Haus Zwangsräumen müssen. Auch ihre Hoffnung dass sie die Zwangsversteigerung durch eine größere Zahlung bei der Bank abwenden kann muss sie begraben, als sie feststellt dass das Geld, das sie für ihre Altersversorgung angespart hat, durch die Rezession, nur noch die Hälfte wert ist.
Da bietet ihr ihre Ex Chefin Jennifer an, für das Magazin einen Artikel als Freiberufliche Mitarbeiterin zu schreiben. Kann man sich als Frau mit 40 einen reichen Mann ergattern?
Kati ist ein begeisterter Jane Austen Fan und beschließt nicht nur eine modere Form der Geschichte In Anlehnung an „Stolz und Vorurteil“ zu schreiben sondern auch zu leben. Nur so, denkt sie kann sie sich und ihre Familie aus der finanziellen Notlage befreien.

Was folgt ist eine Reise von Palm Beach, St Moritz und London auf der Suche nach einem reichen Ehemann.
Hat mir Kati am Anfang noch gefallen, änderte sich ihr verhalten leider ab dem Moment, wo sie sich entschließt auf die Suche nach einen reichen Ehemann zu gehen.
Zu ihren 40. Geburtstagen bekommt sie von Ihren Freunden 1 qm Land eines schottischen Anwesens geschenkt und ist nun berechtigt den Titel Lady Katherine Billington Shaw zutragen. In der Welt der Schönen und Reichen schlägt sie sich mit Lügen durch und auch ihre Einstellungen verändern ihren Charakter dermaßen, dass sie ab da recht überheblich und unsympathisch für mich rüber kommt.
Ihre Schwester und ihre Freunde hingegen sind immer für sie da und selbst noch als Ihre beste Freundin Emma schwanger wird und sie und ihr Mann Clive durch die Wirtschaftskriese ihr Vermögen und das Haus verlieren, ihre Liebenswürdigkeit verlieren sie nie.
Machte Kati anfangs noch einen reifen, selbstständigen und intelligenten Eindruck schlägt dies schnell in einen eher naiven, unreifen und unselbständigen Eindruck um.
Für mich hätte der Roman letztendlich auch 100 Seiten weniger haben können, da mir Kati ihr Getue relativ schnell auf die Nerven ging. Einzig ihre Freunde machten den Roman lesenswert und schlussendlich wollte ich wissen ob sie noch irgendwann zur Vernunft kommt und wie der Roman endet.
Eine an sich schöne, amüsante Geschichte, wäre Kati
nicht so überheblich geworden, liest sich leicht und locker aber mir zu klischeehaft.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2016
Inhalt:
Katherine steht kurz vor ihrem 40. Geburtstag vor ihrem persönlichen Ruin: Ihr Freund ist mitsamt der gemeinsamen Ersparnisse durchgebrannt, ihre Großmutter - der Mittelpunkt ihrer Familie - verstorben und das geerbte Haus mit einer Hypothek belastet. Als dann auch noch Kates Vertrag als Schwangerschaftsvertretung in einem Verlag nicht verlängert wird, scheint guter Rat teuer. Kate sieht ihre einzige Chance darin, reich zu heiraten und ihre Erfahrungen in einem Zeitungsartikel zu verarbeiten, mit dem sie zusätzlich Geld verdienen kann. Sind Jane Austens Ratschläge auch gegenwärtig noch anwendbar und können einem 40jährigen Single zu einer reichen Heirat verhelfen?

Meine Meinung:
Bis dato hielt ich die Thematik um Jane Austen bei historischer wie auch gegenwärtiger Literatur für einen Garant guter Geschichten. Es gibt auch Chick-lit, die absolut unterhaltsam ist: Helen Fieling hat es in Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück: Roman - meisterhaft vorgemacht.
Die Geschichte von Kim Izzo hingegen ist meiner Meinung nach wenig nachvollziehbar und ihre Anekdoten und der Wortwitz platt. Ich konnte mich in die Charaktere zu keinem Zeitpunkt hineinfühlen.
Ich schreibe diese Rezension heute, nachdem ich den Roman bereits vor ein paar Wochen ausgelesen habe. Aus diesem zeitlichen Abstand heraus konnte ich mich erst schwer an die Handlung der Geschichte erinnern. Hätte er mich mehr beeindruckt, wäre meine Erinnerung sicherlich nachhaltiger gewesen.....

Fazit:
Chick-lit, die man nicht gelesen haben muss...... Schade eigentlich!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Worum es geht:

Katherine, noch 39 Jahre alt, ist eigentlich sehr zufrieden mit ihrer bisherigen Lebensbilanz: treue Freunde, einen guten Job und ein ausgeprägtes Jane Austen Wissen. Doch auf einen Schlag verliert sie sowohl ihre Arbeit als auch das Familienhaus. Ihre Mutter und sie sitzen auf der Strasse, oder anders ausgedrückt, auf dem Sofa ihrer Schwester. Als Freelancer wird ihr ein Artikel angeboten der perfekt für sie zu sein scheint. Thema:

Ist man mit 40 schon zu alt um noch reich zu heiraten?

Ganz im Stil von Jane Austen macht sie aich auf die Suche nach einer guten Partie um dnan darüber zu schreiben. Vielleicht schafft sie es ja wirklich einen tollen Artikel zu schreiben und ihr Haus, dass vor der Versteigerung steht, zu retten. In der Highsociety hat sie die Qual der Wahl an Millionären doch scheint Griff, ein Bed and Breakfastbetreiber aus England, sich einen Spass daraus zu machen sie überall zu blamieren.

Meine Meinung:

Hier weiss man was einen erwartet, und das ist auch gut so. Als Jane Austen Fan kann man sich ohne Probleme bereits am Anfang ausmalen in welche Richtung das Buch gehen wird, wenn auch ein paar feine Details zu überraschen vermögen. Kate schafft es leicht einen für sich einzunehmen und ihre Familie als Nebenfiguren sind warmherzig und witzig ausgearbeitet. Von ihrer Mutter kann man allerdings einen Koller bekommen. Was ja aber auch für die schriftstellerischen Fähigkeiten spricht.
Es gibt die üblichen Missverständnisse und Verwechslungen, und ganz à la Bridget Jones den einen Mann der sie so liebt wie sie ist.
Viele gewollte Parallelen gibt es dann auch zu Stolz und Vorurteil wobei ich stellenweise sogar schon fast das Gefühl hatte dass fast wortwörtlich aus Bridget Jones kopiert wurde, trotz allem eine Hommage an die umwerfende Jane Austen.
Ein Buch das nicht übermässig herausragt, in der Masse an Liebesromanen, aber seinen Zweck erfüllt und einem Jane-Austenfan die Zeit vertreibt.

Bücher im gleichen Stil: Natürlich die Vorlage "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen
Bridget Jones von Helen Fielding
Ein Mann wie Mister Darcy von Alexandra Potter

Bücher über Jane Austen: I was Jane Austens best friend von Cora Harrison
Jane Austen stole my boyfriend von Cora Harrison
Der Jane-Austen Club von Karen Joy Fowler

Demnächst 2013: Zwei Männer für Miss Darcy von Ali Mcnamara ( Juni )
Rendezvous mit Mister Darcy von karen Doornebos ( September )

Filme: Unbedingt ansehen natürlich die BBC Serie "Pride and Prejudice" mit Colin Firth. Da kommt man nicht dran vorbei!
Wunderschön passend zu diesem Buch dann "Lost in Austen", eine BBC Miniserie die 2011 erschien.
Selbstverständlich auch Bridget Jones.
Für die die Kiera Knightley mögen gibt es dann auch noch einen Film zu "Stolz und Vorurteil"

Positiv:

- Interessante männliche Liebhaber, vom Flegel bis hin zum charmanten Jüngling.
- Die ausgearbeiteten Nebenfiguren
- entspannender Schreibstil. Gut zum Abschalten.

Negativ:

- Sehr vorhersehbar. Wer kein Austen oder Bridget Jones Fan, oder andere Geschichten im dem Stil, ist wird sich hier wahrscheinlich langweilen!
- Leider hat mir noch ein der Einblick in Griff gefehlt. Als männliche Hauptfigur war mir bis zum Schluss nicht klar warum er sich in Kate verliebt und in irgendeiner Weise symphatisch. Nur bei der Kleidszene konnte er bei mir punkten. Ich weiss sie müssen streiten, und ja es sollen Missverständnisse vorkommen, aber bei jedem anderen Roman kriegt man die kleinen Häppchen die darauf schliessen dass hinter dem Muffel auch ein Herzchen steckt. Sei das Darcy, Marc Meier oder Sean aus "Tatsächlich Liebe in Nottinghill".
- Die berühmte Brunnenszene fehlt!! Wie kann man eine Homage an Jane Austen schreiben und keine rivalisierenden Männer in den Brunnen schicken? Absolutes No-Go!
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2013
Mr. Darcy bleibt zum Frühstück ist ein Buch von Kim Izzo. Es ist am 21. Januar 2013 im Goldmann Verlag erschienen. Das Buch umfasst 448 Seiten. Das englische Original The Jane Austen Marriage Manual erschien am 12. April 2012 bei Hodder & Stoughton.

Inhalt

Katherine ist kurz vor dem Vierzigsten hat eigentlich alles, was sie braucht: einen tollen Job, gute Freunde, einen Partner und die komplette DVD-Sammlung von Jane Austen. Doch dann kommt alles anders. Erst lässt ihr Freund sie sitzen und verschwindet mit dem ganzen Geld. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter, die immer wie eine Mutter für sie war. Weil das noch nicht genug war, verliert sie auch noch ihren Job und sitzt nun auf den gesamten Schulden. Getreu dem Motto von Jane Austen will sie sich nun reich verheiraten und begibt sich auf die Suche nach einem Mann. Aber kann sie mit einem reichen Mann auch wirklich glücklich werden?

Erster Satz

Es ist mein Hochzeitstag.

Meinung

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Mich persönlich hätte es sofort angesprochen, wenn ich das Buch im Laden gesehen hätte. Ich liebe vor allem Schattenrisse. Das ist scheinbar gerade irgendwie ein Trend und ich favorisiere ihn. Es wirkt zwar etwas kitschig, aber ich finde es trotzdem schön und es zeigt, dass es hier um Liebe gehen wird.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und flüssig. Dementsprechend lässt sich das Buch gut und schnell lesen. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, dann fliegt man förmlich durch die Handlung. Zumindest erging es mir so. Alle Orte und Personen werden außerdem sehr gut beschrieben und es gibt genug Nebeninformationen, um alles verstehen zu können.

Das Buch ist aus der Sicht von Katherine geschrieben und macht es dadurch sehr einfach, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Außerdem beginnt jedes Kapitel mit einem Zitat aus einem der Romane von Jane Austen, die zum jeweiligen Kapitel von der Aussage her passen. Die Idee fand ich sehr gut.

Die Handlung selbst hat mir gut gefallen. Ich mag die Romane von Jane Austen und finde daher die Recherche von Katherine sehr interessant. Wer hat sich nicht auch immer jemanden wie Mr. Darcy gewünscht? Sie probiert es einfach mal aus. Natürlich sind viele Dinge einfach vorhersehbar, aber so geht es mir bei fast jedem Roman, deswegen sehe ich das nicht als sonderlich negativ an. Trotzdem bleibt das Ende der Geschichte bis zum letzten Kapitel offen und erzeugt dadurch eine gewisse Spannung, die eben auch dazu führt, dass man als Leser unbedingt weiterlesen muss, um zu erfahren, ob man mit seiner Vermutung denn nun richtig liegt. Das hat mir übrigens sehr gut gefallen, dass es auch kurz vor dem Ende des Buches immer noch spannend war.

Katherine wirkt zwar sehr naiv, aber man merkt im Laufe der Geschichte, dass sie langsam dazu lernt. Oft kam sie mir nicht so vor, als wäre sie 40, sondern eher wie in den Zwanzigern, aber es gibt ja auch junggebliebene Damen im Alter von 40 Jahren. Ähnlich erging es mir auch bei ihrer neugewonnen Freundin, die deutlich älter ist als Kate und trotzdem noch ziemlich jung wirkt. Ich hatte aber trotzdem öfter das Bedürfnis, Katherine einfach mal an den Schultern rütteln zu wollen, dass sie endlich mal die Augen öffnet und die Wahrheit erkennt. Manchmal war sie mir einfach zu naiv.

Fazit

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich fand die Handlung super. Die Hauptcharakterin war mir zeitweise zwar etwas zu naiv, aber man merkt trotzdem ihre Wandlung. Wer die typischen Liebesromane mag, der wird auch dieses Buch gerne lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2013
Kate befindet sich in einer großen Pechsträhne, der Exfreund ist mit ihren Ersparnissen auf und davon, ihr Vertrag als Beautykolumnistin wird nicht verlängert und nach dem Tod ihrer Großmutter, hat ihre Mutter auch noch das gemeinsame Haus verspielt. Zu ihrem 40. Geburtstag bekommt sie als Gag von ihren Freunden einen Quadratmeter Land auf einem Gut geschenkt und darf sich nun Lady nennen. Was als Gag begann, entwickelt nun ein Eigenleben. Da sie als großer Jan Austen Fan nun die fixe Idee entwickelt hat, sich einen reichen Ehemann zu angeln, genau darüber soll sie auch einen Artikel schreiben, stolpert sie von einem Fettnäpfchen zum nächsten. In St. Moritz gibt sie sich nun als Lady aus und eine Lüge zieht die nächste nach sich. Ihr Plan scheint aufzugehen, tatsächlich macht Scott ihr einen Heiratsantrag, nachdem sie ihn erfolgreich einer sehr jungen Blonden ausgespannt hat. Nur schade, dass sie sich so sehr zu Griff hingezogen fühlt, der aber leider nicht reich ist.

Nette Geschichte, allerdings sehr vorhersehbar und nicht sehr realistisch. Die Figuren im Buch sind alle sehr gelungen, vor allem der aggressive Russe hat mir so manches Mal ein Lächeln beschert. Für ein paar nette Stunden auf dem Sofa durchaus herzerwärmend.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2013
Kate, 40, Single, arbeitslose Moderedakteurin, ist in der Bredouille: das Haus der Familie nach dem Tod der Großmutter futsch, die Mutter spielsüchtig und therapiebedürftig, obendrein dank Mama Spielschulden in sechsstelliger Höhe am Hals, und alle gehen sich in der Wohnung von Ann, Tochter Nummer zwei, gegenseitig auf die Nerven. Die rettende Idee scheint ein Artikel darüber zu sein, wie man es als Frau mit überschrittenem Verfallsdatum heute noch schaffen kann, eine "gute Partie" zu machen, sprich: einen reichen Kerl zu heiraten. Und was läge näher, als es selbst gleich ernsthaft zu versuchen, macht es den Artikel doch viel überzeugender und scheint alle Probleme auf einen Schlag zu lösen?

Ob man aus diesem Handlungsfaden einen guten Stoff hätte weben können: Ich weiß es nicht. Normalerweise mache ich um Chick-Lit einen großen Bogen, ließ mich aber von der Jane-Austen-Thematik verführen.

Großer Fehler: Keine Spur von der feinen Ironie, die die Jane-Austen-Romane zu einem solchen Genuss macht. Stattdessen serviert uns Miz Izzo lediglich einen sehr müden Abklatsch mit wenig überzeugenden Parallelen zu "Stolz und Vorurteil."

Selten habe ich eine so missglückte Heldin erlebt wie Kate. Die ganze Zeit verhält sich die angeblich so intelligente und unabhängige Protagonistin wie eine dieser Frauen aus den 60er-Jahre-Spielfilmen, die unweigerlich beim Weglaufen vor dem Bösewicht auf die Schnauze fallen, hysterisch wegen jedem Mist kreischen und gerettet werden müssen. Griff (der wenig überzeugende Mr. Darcy-Stellvertreter) trägt sie Minimum drei Mal auf seinen starken Armen und eilt einmal - ich konnte es nicht glauben - sogar als edler Ritter komplett mit Gaul herbei. Verstanden hab ich den Mann nicht: an seiner Stelle hätte ich diese Tussi nicht mit dem A.... angeschaut.

Am Ende kapiert die dusselige Kate dann doch noch, dass sie falsch liegt. Die Autorin hat das aber, glaube ich, selbst nicht so richtig geschnallt. Im ganzen Buch findet sich keine einzige Frauenfigur, die aus eigener Kraft was aus sich macht, nicht mal Kates Schwester Ann, die auch noch ihren (praktischerweise geliebten) Sponsor findet. Und drei Sätze, nachdem Kates beste Freundin ihr eine Gardinenpredigt über ihre Käuflichkeit und Unselbstständigkeit gehalten hat, lässt die Autorin die Freundin trotzdem hoffen, dass ihr (der Freundin!) Ehemann bald wieder Geld verdienen wird... da hätte ich das Buch fast an die Wand geworfen. Wenn wenigstens all die Verwicklungen halbwegs glaubwürdig wären, aber nein: Sie sind lediglich albern - die ganze Story wirkt total konstruiert.

Der Stil der Autorin liest sich zwar ganz angenehm, aber die Story war weder witzig noch unterhaltsam, sondern antiquiert und einfach nur ärgerlich. Miss Izzo kann ich nur empfehlen, ihr eigenes Frauenbild mal gründlich zu überdenken.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)