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am 3. April 2013
Ich bin nun seit einiger Zeit Eigentüber eines Asus Padfone 2 und muss sagen, dass die Idee dazu genial ist.
Man bekommt quasi zwei Geräte und kann entscheiden welches man nutzen möchte.
Das Android auf dem Gerät funktioniert einwandfrei und die Bedienung ist flüssig, auch die Navigation z.B. mit Navigon funktioniert zufriedenstellend.
Das Telefon selbst wirkt gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck, allerdings ist die Rückseite sehr rutschig und ich hätte mir hier eine gummierte Oberfläche gewünscht um besseren Halt zu haben.
Das Display ist ordentlich groß und gut beleuchtet und von Androind her kann man auf automatische Leuststärke umschalten, als aus die automatik selbst mit einem zweiten Regler regeln.
Die Asus spendierten Applkationen sind OK, bieten aber aus meiner Sicht keinen besonderen Mehrwert.
Die Docking Unit selbst, wirkt eher nüchtern gestaltet und billig verarbeitet.
Auffällig sind die unterschiedlichen Spaltmaße am Rand des Displays und das am Rückteil verbaute Plastik wirkt auch billig und etwas labbrig.
Hier hätte ich von einem solchen Gerät mehr erwartet.
Ansonsten funktioniert der Dockingmechnismus sehr gut und man kann auch direkt mit dem Gerät weiter arbeiten.
Ich habe auch keine Probleme feststellen können, dass Programme sich abschalten, wenn es umgesteckt wird.
Die Soundqualität des integrierten Lautsprechers (ja es ist nur einer) ist eher als schlecht zu bezeichnen, aber wozu gibt es Kopfhörer oder andere Lautsprecher die man ggf. über BT nutzen kann.

Fazit:
Gutes Gerät mit geringen Schwächen, allerdings ist die Dockingunit eher schlecht als recht.
Asus hat hier aber auch schon ein neues Gerät mit noch besserem Dock schon angekündigt, so dass die Auflösung beim Dock auch 1920x1080 betragen wird.
Da es keine mir bekannte Konkurrenz am Markt gibt, kann Asus es sich auch erlauben, ordentliche Preis aufzurufen.
Das schlechte Dock (Verarbeitung und Marterialien), führt bei mir zur Abwertung, onst hätte es 5 Punkte gegeben.
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am 28. Dezember 2012
Ich habe das Padfone 2 erst seit fünf Tagen und nach 2 Minuten Benutzung habe ich sofort ein Update auf Jelly Bean bekommen. Deshalb kann ich wenig über das Padfone 2 unter ICS sagen und ich bin noch nicht dazu gekommen wirklich alles an dem Gerät auszuprobieren. Ich habe mich entschieden das Gerät in zwei Teilen zu bewerten; als Telefon und als Tablet.

Das Padfone 2 als Smartphone

Das Padfone 2 ist in meinen Augen das beste derzeit erhältliche Smartphone - zu der Begründung komme ich später noch.
Es leistet sich so gut wie keine Schwächen, sieht super aus und ASUS macht mit der Software alles richtig. Aber nun zu den einzelnen Komponenten.

Telefonie, Kommunikation, Verbindung
Ein Smartphone ist in seiner Grundfunktion immer noch ein Telefon und daher sollte als wichtigster Punkt die Sprachqualität und die Stabilität der Netzverbindung bewertet werden.
Hier ist das Padfone 2 wirklich sehr gut. Ich habe nicht so viele aktuelle Telefone am Ohr gehabt um objektiv bewerten zu können wie es im Vergleich zu anderen Top Smartphones steht, subjektiv gibt es aber keinerlei Grund zur Beanstandung. Ich höre mein Gegenüber klar und deutlich und ich selbst werde auch an einer Straße stehend klar und deutlich gehört.
Die Netzverbindung ist im Vergleich zu meinem LG Optimus 2X besser. Ich habe auch in Gebäuden noch HSPA Empfang, in denen mein O2X passen musste oder wo die Verbindung immer wieder abgerissen ist.
LTE konnte ich mangels passenden Mobilfunkvertrages nicht testen. Aus meiner Sicht ist das in Deutschland noch zu teuer. Die GPS Ortung erfolgt sehr schnell.

Ausstattung:
LTE/WCDMA
HSPA+ UL:5.76 Mbps/DL:21 Mbps
LTE UL:50 Mbps/DL:100 Mbps

3G : WCDMA : 900/2100
2G : EDGE/GPRS/GSM : 850/900/1800/1900,
4G : LTE: 800/1800/2600

A-GPS, GPS, GLONASS
NFC
Bluetooth 4.0
WiFi Direct
MHL
USB-OTG

An Verbindungsoptionen bringt das Padfone 2 alles mit was man sich wünschen kann.

Hardware
Ein Modernes Smartphone ist eben nicht nur zum Telefonieren gedacht und daher interessiert es aus mehrerlei Gründen, welche Hardware verbaut worden ist.

SoC
Bei der Wahl des SoC hat ASUS sich für den derzeit besten Chip entschieden. Es kommt ein Qualcomm Snapdragon S4 Pro APQ8064 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um einen 1,5GHz Quadcore mit Qualcomms neuen Krait CPUs und einer Adreno 320 GPU. Der Chip ist in 28nm Strukturbreite gefertigt und kann jeden Kern einzeln abschalten sowie die Taktfrequenz jedes CPU-Kerns unabhängig voneinander wählen.
Es ist das gleiche SoC, welches auch im Nexus 4, LG Optimus G, HTC J Butterfly, Xiaomi MI-2, Oppo Find 5 und anderen brandneuen oder angekündigten Top-Smartphones steckt, bzw. stecken soll.
Der Chip ist als extrem leistungsstark und gleichzeitig sehr energieeffizient einzustufen. Zur Seite wurden diesem Chip 2GB Arbeitsspeicher gestellt.

Display
Bei dem Display handelt es sich um ein ganz besonderes Sahnestückchen. Auf 4,7" strahlt uns ein leuchtstarkes, sehr klares 1280x720 (720p) IPS+ Display an, welches von SHARP mit der IGZO Technologie gebaut wurde. Es ist subjektiv fantastisch anzusehen, die Reaktionszeiten des Displays sind laut Datenblatt höher als die anderer aktueller Smartphones. Was mir direkt auffällt ist das tiefe Schwarz bei ausgeschaltetem Display. Es ist eine ganze Ecke dunkler als das meines alten LG Optimus 2X, welches damals (April 2011) als sehr gutes IPS Display bewertet wurde. Beim Hochregeln der Displayhelligkeit wird eine sehr hohe Leuchtkraft erreicht. Diese lässt sich durch einen weiteren Knopf: "Outdoor Modus" noch weiter steigern. Einen Helligkeitsregler, samt Outdoor Modus taste hat ASUS in der Notification Bar integriert, eine der wenigen Abweichungen vom Stock Android Erlebnis auf dem Padfone 2.
Ich habe das Padfone 2 fast permanent bei ca. 25% Displayhelligkeit in Betrieb und kann das Display hervorragend ablesen.
Das Display wird von einem gehärteten Glas von Corning geschützt, dabei offenbart weder ASUS noch Corning um welches Produkt (Gorilla, Gorilla2, Lotus) es sich genau handelt. Laut ASUS sind die Displays des Telefons, sowie auch der Padfone Station mit einem Corning Glas, samt anti Fingerabdruck Beschichtung ausgestattet. Auf dem Telefon funktioniert das auch ziemlich gut. Ich benutze grundsätzlich keine Displayschutzfolien und habe daher den Vergleich zu anderen Telefonen, die nicht mit solch einer Beschichtung beworben wurden. Es bleibt die Frage, ob die Beschichtung sich mit der Zeit abnutzen wird oder nicht.

Lautsprecher
Der Lautsprecher des Telefons ist über alle Zweifel erhaben. Er ist für ein so flaches Design sehr laut und bietet erstaunlich gute Bässe, Mitten und Höhen. Abhängig von dem abzuspielenden Sound, sind bei den letzten zwei Lautstärkestufen manchmal kleine Verzerrungen (Knarzen) zu hören. Der Lautsprecher ist wirklich mit das Beste, was ich je in einem Smartphone gehört habe.

Generelle Verarbeitung
Insgesamt wirkt die äußere Verarbeitung des Telefons sehr hochwertig. Der Rand besteht aus einer Aluminium-Magnesium Legierung, die sich sehr gut und hochwertig anfühlt. Im Gegensatz zu einigen Reviews, in denen der Druckpunkt der Tasten (Ein/Aus, Lautstärkewippe) als schwammig beschrieben wurde, kann ich diese Beobachtung bei meinem Gerät zum Glück nicht machen. Die Druckpunkte sind knackig und eindeutig. Die Rückseite wird von einer Kunststoff-klappe geschützt, die sich sehr angenehm anfühlt. Insgesamt finde ich das Design äußerst gelungen. Es ist minimalistisch, setzt aber doch eigene Akzente.

Kamera
Die Kamera habe ich bisher noch nicht wirklich auf Herz und Nieren prüfen können, meine bisher gewonnenen Eindrücke sind aber durchgehend positiv. Die 60Hz 720p Videoaufnahme habe ich an meinem schnell durch die Wohnung pesenden Hund ausprobiert und alle Bewegungen waren sehr flüssig zu sehen - trotz abendlicher Beleuchtung.
Die Kamera wird von einem separaten Bildverarbeitungsprozessor von Sony gesteuert und der CMOS Chip wird rückseitig beleuchtet, was bei schlechten Lichtverhältnissen vorteilhaft sein soll.

Über folgende Kenngrößen verfügt die Kamera:
- 13MP
- Keine Auslöseverzögerung
- Serienaufnahmen mit bis zu 100 Bildern mit 6 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung
- Videoaufnahmen in 1080p mit 30Bps, 720p mit 60Bps und 480p mit 90Bps (Bps = Bilder pro Sekunde)
- Fotos in voller Auflösung während der Videoaufnahme, ohne diese zu unterbrechen
- Apertur (Blendenzahl) f2,4

Das User Interface
ASUS hat bei seiner Anpassung von Android an das Padfone 2 einen guten Kompromiss gefunden. Android wird nur in sehr wenigen Details verändert und in den Punkten in denen es verändert wurde, können sich die Änderungen sehen lassen. Wo möglich, wurde dem Nutzer auch weithin die Wahl zum original Android gelassen. Zunächst einmal wurde die Notification bar um einige Funktionen erweitert. Es sind einige Einstellungen direkt darüber zugänglich. Im Menü lässt sich festlegen welche Einstellungen eingeblendet werden sollen. Außerdem lässt sich in der Notification bar direkt auf die, ASUS Audio Wizard genannten, Equalizer-Einstellungen zugreifen sowie auf das Android Hauptmenü. Unterhalb der genannten Elemente ist ein Schieberegeler für die Displayhelligkeit sowie eine Taste für den weiter oben erwähnten “Outdoor Modus“ angeordnet. All dies sind Funktionen, die Android im ursprünglichen Umfang nicht bietet, und es sind Funktionen die man als Nutzer von custom ROMs wie z.B. CyanogenMod bei einem Nexus vermisst.
Des weiteren integriert ASUS eine Funktion namens Instant Dictionary in die Schnelleinstellungen. Ist diese Funktion ausgewählt, befindet sich eine Schaltfläche am Rande des Displays, die sämtliche aktiven Apps überlagert und deren Position entlang der Displayränder frei wählbar ist. Mit einem kurzen Tippen, aktiviert man diese Schaltfläche, was bewirkt, dass man sodann Text markieren kann. Diese wird aus einer großen Auswahl von Sprachen in eine gewählte Sprache übersetzt und in einem Popup angezeigt, ohne die App zu wechseln. Dies ist keine Funktion, die man täglich nutzen wird, aber die sich ab und an als extrem bequem erweisen kann.

ASUS Tastatur
Neben der Android Tastatur, hat das Padfone 2 auch eine ASUS Tastatur an Bord. Diese ist wirklich gut gelungen und bietet sogar eine Swype-Funktion. Sie funktioniert sogar besser als die von Swiftkey Flow. Ich habe jedoch wie bei allen Tastaturen relativ schnell meinen Weg zurück zu Swype gefunden, deren umfangreiche Gesten und Editierfunktionen für mich nur schwer zu ersetzen sind.

Akkulaufzeit
Die Smartphones werden gleichzeitig immer rechenstärker und haben immer größere Displays, während sie immer flacher und kompakter werden. Das führt vielfach dazu, daß man zwar seinen heiß-geliebten Begleiter bei jeder Gelegenheit gerne dabei hat und am liebsten ständig nutzt, aber bei jeder kleinen Runde Angry-SliceIt-PigsInTrees-Birds mit Bangen an den langen Resttag und die schwindende Akkuladung denkt.
Das Padfone 2 hat mit 2140 mAh einen recht großen Akku. Das IGZO Display ist, sofern man es nicht ständig in hoher Helligkeit betreibt, sehr sparsam und die 28nm Strukturbreite des S4 Pro sowie die gut programmierten Energiesparmechanismen tun ihr übriges. Kurz gesagt, das Padfone 2 ist ein Dauerläufer! Nach intensiver Nutzung habe ich das Telefon am Abend auf 30% seiner Akkuladung gebracht. Bei normaler Nutzung habe ich am späten Abend noch um die 65% der Akkuladung zur Verfügung. Nutze ich zusätzlich auch die Padfone Station, lädt diese das Telefon in kurzer Zeit (einige Minuten) auf 75% und nach längerem Tablet-Einsatz (30-60 Min) auf ca. 90%.
Spielt man auf dem Tablet permanent Spiele, kann man dieses in wenigen Stunden leeren. Bisher habe ich dies immer im Telefon-Priorität-Modus ausprobiert. Die Einsatzdauer sollte länger sein, wenn man den Intelligenten Modus wählt. Das werde ich in den kommenden Tagen ausführlicher ausprobieren. In der Theorie ist das Laden des Telefonakkus über 75% seiner Kapazität zunehmend ineffizient und verbraucht überproportional viel Akkuladung des Tablets. Im Telefon-Priorität-Modus wird aber genau das permanent getan.

Mitgeliefertes Zubehör
Es ist ein Netzteil und ein in-ear-Headset beigelegt. Die Kopfhörer sind klanglich richtig gut und wirken hochwertig verarbeitet.

Negatives
Keine SD-Karten Unterstützung. Leider entscheiden sich nach und nach die meisten Hersteller für diese Praxis, keine SD Karten anzubieten. Ich finde das zwar bedauerlich, bin aber mit einem ausreichend großen internen Speicher darüber hinwegzutrösten.
Der Akku ist zwar nicht fest verbaut, jedoch mit einem Garantiesiegel versehen, das man beim Herausnehmen brechen muss.

Das Padfone 2 als Tablet
Als Tablet ist das Padfone 2 nicht so einfach zu bewerten. Einerseits sind die “inneren Werte“, die sich das Tablet mit dem Smartphone teilt, mit dem erwähnten Snapdragon S4 Pro SoC samt 2GB Arbeitsspeicher, allen seinen Konkurrenten (mit Ausnahme des Nexus 10) überlegen, auf der anderen Seite wird das Display von einigen seiner Konkurrenten überflügelt. Gerade wenn man sich an die brillante Auflösung des Telefons gewöhnt hat, fällt einem die weit geringere Pixeldichte des Tabletbildschirms auf. Die anti Fingerabdruck Beschichtung scheint hier nicht so gut zu funktionieren und die Helligkeit des Displays hinkt der des Telefondisplays hinterher.
Das Display ist nicht schlecht, mit seinen 1280*800px entspricht es den Displays anderer Tablets gleicher Größe, die IPS+ Technologie sorgt auch hier für gute Blickwinkelunabhängigkeit, allerdings spielt das Padfone 2 unter den Tablets nicht in der gleichen Liga wie das Padfone 2 es unter den Smartphones kann.
Der Lautsprecher der Padfone Station ist sehr gut und noch um einiges lauter als der des Telefons. Leider gibt es davon nur einen und dieser ist seitlich angebracht. Das spielt im Landschaft Modus eine größere Rolle als im Porträt Modus. Die generelle Verarbeitung des Tablets ist sehr gut, auch wenn die Kunststoff-knöpfe nicht die gleiche Wertigkeit vermitteln können, wie die Metall-knöpfe des Telefons. Das Tablet liegt gut in der Hand, flach auf einem Tisch liegend, ist beim Druck auf eine der Seiten, ein Wippen die Folge. Das Design mit der Einschubmulde für das Telefon wird in diesem Szenario zu einem Nachteil gegenüber einem reinen Tablet. Zwei außen angebrachte, ausklappbare Füßchen, hätten hier für Abhilfe gesorgt.
Als Tablet ist das Padfone 2 ein Gutes Gerät mit Schwächen im Bereich des Displays und der Ergonomie.

Preis und Fazit
799€ kostet die 32GB Variante des Padfone 2, 899€ 64GB Variante jeweils mit Padfone Station.
Für 599€ empfiehlt ASUS den Verkauf der 32GB Variante ohne Padfone Station. Das sind die UVP für europäische Märkte.

Als Smartphone sucht das Padfone 2 wirklich seinesgleichen. Hier hat ASUS wirklich an keiner Komponente gespart.

- Es hat ein schnelleres, moderneres SoC als etwa das Flaggschiff des Jahres Galaxy S3.
- Es ist mit edlen Materialien gebaut, wie auch das Nexus 4, hat im Gegensatz zu diesem aber mit 32 bzw. 64GB mehr Speicher.
- Mit 13MP, 1080p mit 30Bps, 720p mit 60Bps, 480p mit 90Bps und 100 Serienbildern mit 6 Bildern pro Sekunde und voller Auflösung, schlägt seine Kamera, zumindest auf dem Papier, die eines HTC One X+.

Für all diese Superlative ist eine UVP von 599€ mehr als fair.
Die UVP vom Galaxy S3 sowie vom One X lagen bei Markteinführung deutlich darüber.
Ein iPhone5 mit 64GB kostet laut UVP mehr als das Padfone 2 mit 64GB samt Padfone Station.

Vielfach habe ich das Argument gelesen, ein Nexus 4 und ein Nexus 10 seien zusammen günstiger als Ein Padfone 2.
Dabei hat aber weder das Nexus 4 64GB Speicher, noch das Nexus 10, noch beide zusammen. Dabei beherrscht das Nexus 10 auch kein mobiles Internet. Dabei hat das Nexus 4 auch kein LTE und keine 13MP Kamera.
Nutzte man dabei das N4 um per Tethering mit dem N10 mobil ins Netz zu gehen, würden beide Geräte übermäßig viel Strom verbrauchen, während das Padfone 2 beim Tabletbetrieb noch aufgeladen wird. Bei einer Kombination beider Nexus Geräte müsste man Daten weiterhin synchronisieren.

Natürlich hat das Nexus 10 einige Vorteile gegenüber dem Padfone 2. Für sich betrachtet ist es auch das bessere Tablet.
Für Mehrpersonenhaushalte ist ein separat nutzbares Tablet auch ein großer Vorteil.
Aber das Padfone 2 hat definitiv seine Daseinsberechtigung und verglichen mit dem Preis zweier Geräte, die es ersetzt z.b. Galaxy S3 + Galaxy Tab 10.1 - fairerweise zähle ich hier nicht mit Nexus Geräten, da diese mit kaum Profit verkauft werden - ist es preislich sehr attraktiv.

Wer sich in erster Linie ein gutes Smartphone zulegen möchte und ein Tablet eher als Ergänzung sieht, ist hier genau richtig. Wer sich in erster Linie ein sehr gutes Tablet zulegen will und dabei Wert auf gute Auflösung legt, der sollte vermutlich eher ein Nexus 10 in Erwägung ziehen und ggf. das Padfone ohne Station kaufen.
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am 2. Januar 2014
An sich ist das Padfone 2 vom Konzept her ein sehr schönes Gerät. Hinzu kommt, dass es gut aussieht und gut in der Hand liegt. Auch die Rechenleistung und Speicher(verbrauch) im Alltag ist absolut in Ordnung. Das Konzept des Smartphones mit Tablet-Dockingstation gefällt mir grundsätzlich sehr gut: Kein unnötiges Synchronisieren zwischen mehreren Geräten, nur eine UMTS-SIM-Karte, einmaliges Einrichten eines Gerätes und ausgereifte Konstruktion. Technisch ist das Smartphone allein sehr gut aufgestellt, es bringt eine gute Auflösung und sehr gute Rechen- und Speicherleistung mit sich. Das Tablet ist ebenfalls sehr gut, nur die Auflösung etwas schwächer. Nun aber zu den wirklich negativen Punkten: Das Gerät war bei mir innerhalb der ersten Monate sehr störrisch. Die Software fror öfter ein, das (Neu)starten der Software funktionierte nur holprig. Irgendwann, nach etwa 2-3 Monaten, funktionierte es gar nicht mehr - ein Opfer des berühmten "Sudden Death". Das Gerät musste eingeschickt werden, der Service hat hier etwa 6 Wochen Zeit in Anspruch genommen, immerhin, seitdem funktioniert das Gerät tadellos. Allerdings habe ich im Bekanntenkreis (wir haben insgesamt 3 Padfones) ebenfalls von Problemen gehört. ASUS scheint hier eine überdurchschnittliche Anzahl an "Montags-Geräten" auf den Markt gebracht zu haben. Ein weiterer negativer Punkt für mich: Es gibt keine Android-Updates mehr. Nach Android 4.1 ist Schluss (zur Info, es gibt inzwischen Version 4.4). Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil (a) ASUS ursprünglich Updates auf 4.2 dann auf 4.3 versprochen hat (Versprochen gebrochen) und (b) das Gerät/Modell gerade mal 1 Jahr alt ist. Man kann sich natürlich auch jedes Jahr das neueste Padfone (aktuell das Padfone Infinity) für 800€ kaufen, aber das sehe ich definitiv nicht ein.

Zusammenfassung:
+ sehr gutes Konzept
+ ausgereifte Kombination aus Smartphone und Tablet (sowohl Hard- als auch Software-seitig)
+ gute Akku-Laufzeit (auch dank des zusätzlichen Tablet-Akkus)
+ optisch und haptisch gute Hardware
- überdurchschnittlich viele Probleme mit der Hardware/Software (kann man auch in etlichen Foren nachlesen)
- langsamer Service/Support
- keine Android-Updates trotz Versprechen und jungen Alters

Persönlich hoffe ich darauf, dass Konkurrenten das Konzept übernehmen, denn davon bin ich überzeugt. Dagegen hat mich ASUS sehr enttäuscht (obwohl ich früher im PC-Hardware-Bereich ein großer Fan war).

Update vom 01.07.2014:

Gestern hat ASUS nun das mittlerweile angekündigte Update auf Android 4.4 inkl. ihrer neuen Benutzeroberfläche ZenUI veröffentlicht! Allerdings führt das Update zum Verlust aller Daten, man sollte also vorher ein Backup machen. Leider ist das ursprüngliche ASUS Backup Tool nach dem Update vom Padfone verschwunden, man soll stattdessen ein PC-Tool verwenden, was aber nur Windows-Nutzern nützt. Vom ersten Eindruck bin ich mit dem Update zufrieden, die neuen Features von Android 4.4 sind unter anderem Widgets auf dem Sperrbildschirm, bessere Bluetooth-Unterstützt und vieles mehr.
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am 18. Februar 2013
Ich hatte es satt immer die Apps doppelt auf zu spielen. Einmal auf das Handy und einmal auf das Tablet,dazu kam noch das Problem mit dem Synchronisieren.Da ich eh ein neues Handy brauchte, habe ich mich nach einer optimalen Lösung umgeschaut. Und diese habe ich mit dem Padfone 2 für mich gefunden. Leistungsstarkes und sehr schönes Handy,ich bin mit diesem rund um zufrieden. Und die gleiche Power des Handys habe ich nun auch im Tab. Genial! Die Apps auf einem Gerät:-). Der Einschub des Handys in das Tab ist absolut problemlos. Innerhalb zwei Sekunden ist das Tab funktionstüchtig. Sehr gut ist auch das sich das Handy im Tab auflädt,auch wenn das Tab nicht am Strom angeschlossen ist. Anrufe können direkt über das Tab entgegengenommen werden,man redet dann quasi mit seinem Tab. Die Verarbeitung des Handys empfinde ich als ausgezeichnet,alles sitzt perfekt und fest. Ich kann nicht nach vollziehen wie sich der Akkudeckel lösen kann,wie mein Vorredner hier beschrieben hat. Der Deckel sitzt absolut fest,er ist ja auch gar nicht abnehmbar. Von dem Problem habe ich auch das erste mal gehört,ist hoffentlich ein Einzelfall.
Das Display des Handys,Gesprächsqualität, die Bedienung,die Geschwindigkeit,die Akkulaufzeit empfinde ich mehr als ausreichend. Die Kamera macht sehr schöne Fotos,lediglich bei eingeschalteten Blitz ist die Auslöseverzögerung nicht mehr tragbar. Ich muss noch nachforschen mit welchen Einstellungen ich das ändern kann.
Das Tab arbeitet natürlich mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Phone. Der Bildschirm lässt sich exzellent bedienen,kommt jedoch mit der Brillanz eines Nexus 7 nicht mit. Hier fehlt es wohl an Auflösung und Farbbrillanz. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau,ich habe mich dafür gern von meinem Nexus 7 getrennt. Für mich überwiegt das tolle Zusammenspiel beider Geräte und das absolut tolle und leistungsstarke Smartphone.
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am 28. August 2017
Das Konzept ist genial!
Leider schleichen sich trotz guter Behandlung immer mehr Fehler ein!
Bis dann gar nichts mehr geht. Trotz Gewährleistung war es mir nicht möglich, das Gerät bei Asus reparieren zu lassen! Der Service ist so mies, dass es unbeschreiblich ist! Obwohl Asus mal einen guten Ruf hatte, nie wieder irgendein Scheißprodukt von Asus!!!!
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am 4. Oktober 2013
Dieses Gerät gehört wieder zu jenen Dingen, auf die ich mich echt gefreut habe und denen ich zu Anfang hinter her geschmachtet habe. Das Konzept gefiel und der Gedanke alles in einem Gerät zu haben gefiel mir. Denn mit dem Asus Padfone 2 hat man Tablet und Smartphone in einem. Okay, nicht ganz, denn das Smartphone muss in ein Tablet gesteckt werden, damit es auch als Tablet funktioniert. Lästiges doppeltes Apps installieren und dauerndes synchronisieren fällt somit weg. Und auch Tablet-Only Apps soll man im Tablet Modus installieren können. Das alles klang super.

Doch wie so oft holt einen die Realität schnell ein, denn das Gerät kommt mit sich selbst nicht klar und ist daher nur bedingt brauchbar. Die Blase zerplatzt und ich möchte euch daher nicht vorenthalten, was ihr für 800 Euro bekommt. Denn eins ist direkt zu sagen: das Geld ist das Gerät nicht wert. Und wer es einmal gekauft hat, wird es schwer wieder los, denn der Support von Asus ist mies (wie bei vielen Firmen) und der Gebrauchtmarkt spiegelt den wahren Wert wieder. Geräte sind schon ab 350 Euro zu bekommen.

Aber fangen wir erstmal mit dem Inneren an, denn das ist richtig eingesetzt durchaus brauchbar. Asus hat hier das Smartphone vollgestopft mit guter Technik. So nutzt das Padfone 2 ein helles, farbenfrohes IPS-Display mit 4,7 Zoll. Geschützt wird das Ganze durch ein starkes Gorilla-Glas. Das touchen fühlt sich echt toll an. Weiterhin verfügt das Smartphone über einen fest eingebauten 2140 mAh-Akku. Dieser ist wie in vielen Smartphones eher bescheiden. Das Smartphone überlebt so gerade einen Tag gemessen dem aufstehen morgens um 7 Uhr und dem zu Bett gehen um 23 Uhr. Geladen wird über einen 13-poligen Mobile-High-Definition-Link-(MHL)-Connector. Für das laden reicht aber ein normales Micro-USB-Kabel. Für die Leistung sorgt Qualcomms Vierkernprozessor mit 1,5 GHz und 2 GB Hauptspeicher. Zum speichern stehen einem 32 oder 64 GB zur Verfügung. Erweiterbar leider, auch durch den festen Akku, nicht. Die 13 Megapixel Kamera schiesst bis zu 100 Bilder in Folge, jeweils sechs pro Sekunde. Full-HD-Videos nimmt sie mit 30 Bildern je Sekunde auf, bei 720p sind es 60 Bilder pro Sekunde. Auch für den Datenverkehr hat Asus fast alles reingestopft, was ging. Das Padfone unterstützht LTE in allen für Deutschland relevanten Frequenzbereichen. Mit dem Tablet ist sogar ein LTE-Tablet. Das Padfone hat zudem Dualband-WLAN. Man kann also mit 2,4 als auch bei 5 GHz über WiFi surfen. Ebenfalls ist NFC mit an Board.

Zum Tablet: Dieses Gerät ist eigentlich nicht mehr als eine Hülle für das Telefon. Ohne das Handy funktioniert das Tablet nicht. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn zum einen muss man keine Software mehrfach installieren. Zum anderen kann man der Frau das Tablet aber auch nicht da lassen, da es ohne Handy wie erwähnt nicht geht. Das Smartphone sitzt nach dem einstecken fest und sicher.

Die Station misst 263 x 181 x 11 Millimeter und wiegt mit Phone etwa 649 Gramm. In dem Tablet sitzt ein 5.000 mAh-Akku. Wenn man das Smartphone einschiebt kann man übrigens entscheiden ob die Energie aus dem Smartphone genommen werden soll (davon rate ich ab) oder ob das Smartphone während man am Tablet arbeitet aufgeladen werden soll. Das ist übrigens problemlos und das Smartphone ist schnell wieder fit. Weiterhin hat das Tablet eine Klinkenbuchse und einen 13-PIN-Connector, der USB-Host via microUSB unterstützt. Weiterhin eine 1,2 Megapixel-Kamera und Lautsprecher an einer Seite (leider kein Stereo). Die Lautsprecher im Smartphone sind übrigens viel zu leise und haben einen grausamen Sound. Wenn man das Tablet an den PC anschliesst hat man keinen Zugriff auf die Daten. Das geht nur wenn man das Smartphone direkt an den PC schließt. Die Auflösung des Tablets ist mit 1200×800 übrigens im 10 Zoll Segment einfach nicht mehr zeitgemäß.

Und da endet auch schon die schöne Welt, denn ab hier wird es schmutzig. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn bei vielen Geräten bildet sich nach einiger Zeit schon Schmutz hinter der Kamera. Es gibt Anleitungen im Netz wie man den entfernen kann, aber davon rate ich in Hinblick auf die Garantie ab. Der USB-Port ist viel zu wackelig. Asus hat einen eigenen Anschluss verwendet, basierend auf Micro-USB, aber das Kabel wackelt angeschlossen und sitzt total locker. Es wirkt einfach billig. Mag das Konzept so toll sein, wie es klingt, hat das Padfone 2 auch einfach zu viele Bugs, die keinen Spaß machen. Es gibt des öfteren Bildfehler beim einschieben in das Tablet. Manchmal muss man dann das Gerät mehrmals einschieben, bis es dann auch einwandfrei funktioniert. Das telefonieren funktioniert bei einem größeren Telefonbuch kaum fehlerfrei. Die Kontakte werden nicht geladen, SMS schicken dauert ewig, weil das Gerät die Kontakte lädt, als liefe es mit einem 56k Modem. Also wenn man an jemanden eine SMS mit dem Buchstaben Z etwas schicken will, dann sollte man viel Zeit einplanen. Weiterhin friert das Gerät auch mal hin und wieder ein oder die Netzverbindung spinnt mal wieder und man kann niemanden anrufen. Das Gerät wirkt trotz der Tatsache, dass es auf dem Markt ist, noch sehr unausgereift. Statt aber das mit Updates zu lösen, bringt Asus lieber neue Produkte auf den Markt und lässt Kunden mit einem 800 Euro teuren Gerät lieber im Stich. Auch das versprochene Update auf V.4.3.x (3Q.2013) wurde bisher nicht geliefert. Eine Stellungnahme an die Kunden gibt es ebenfalls nicht.

Beim Wechsel von Handy auf Tablet oder umgekehrt, schließen zu viele Apps automatisch. Die Auswahl der dynamischen Apps ist viel zu klein. Bei dynamischen Apps kann man ohne Datenverlust zwischen den Einheiten wechseln. Wenn ich also ein Video schaue und das Gerät einstecke möchte ich es ungestört weiter schauen. Geht aber nicht. Die App schliesst und das Video ist ebenfalls beendet. Das ist leider auch bei vielen Spielen so und natürlich ist das auch dank der Entwickler nicht anders, aber es ist wie mit vielen Randprodukten. Ohne die Maße an Kunden ist es für Entwickler uninteressant sich dem anzupassen. Der hohe Preis scheint auch für viele das Gerät uninteressant zu machen. Und auch das mit den Tablet-only Apps funktioniert nicht wirklich. Im Store bekommt man viele Tablet-Apps nicht angezeigt. Das geht nur über einen Trick bei dem man den Cache des Stores und Gerätes leeren muss und das ist wieder Knöpfchen Drückerei. Bei der Preisklasse erwarte ich einfach, dass dies sofort funktioniert.

Fazit

Auf dem Papier und innen ist das Gerät mit Sicherheit beeindruckend. Doch die Bugs überwiegen, der schlechte Service und Kleinigkeiten wie die schlechte Gesprächsqualität und Lautsprecher, sind für solch eine Preisklasse absolut nicht akzeptabel. Die Auflösung vom Tablet ist zudem nicht mehr zeitgemäß, so das ich für den aktuellen Preis von einem Kauf dringend abraten würde. Auch im Android-Hilfe Forum sind die User eher unzufrieden.

Nach den 14 Tagen, die euch manche Händler schenken, oder 30 Tagen bei Amazon, steht ihr nämlich dann dumm da und müsst euch mit Service-Mitarbeitern rumschlagen, diskutieren und viel Zeit mit bringen.

Alternativen gibt es allerdings keine, aber man sollte sich wirklich überlegen, ob man nicht am Ende doch mit zwei Geräten (Smartphone und Tablet) am besten bedient ist. Eure Freundin zu Hause alleine wird es euch schon danken.
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am 2. Dezember 2013
Habe das Handy nicht bei Amazon bestellt deshalb betrifft das nur Asus!!!!!!!

Ich hatte das Handy einen Monat und bis dahin gab es andauernd viele Probleme mit dem Ding (Akkuleistung sehr schwach,Software usw.).
Dann der Totalabsturtz. Handy ließ sich nicht mehr einschalten, laut Erfahrungsberichte auf Google bin ich einer von sehr vielen dem das passiert ist. Habe das Handy nach mühsamen hin und her mit dem Service von Asus endlich mal einschicken können. Nach 6 Wochen wurde es dann doch noch abgeholt wobei auch wieder sehr viele Probleme aufgetreten sind. Nun warte ich bereits seit 2 Wochen und habe soeben erfahren, dass mein Padfone noch nicht einmal bei der Reparatur ist sondern in der Warteschlange.

Fazit: Ich würde mir das Padfone nich noch mal kaufen zu schlechter Service von Asus für diesen Preis!!!!!!!!!!!!!!!
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am 28. November 2013
Es gibt ja nun schon viele Rezensionen zum Padfone 2 und auch der Nachfolger ist schon auf dem Markt, trotzdem ein Erfahrungsbericht eines 1 Jahr altem Padfones (neuste Updates installiert).

Design ist ja bekanntlich Geschmackssache: Ich finde das Padfone sehr gelungen, es liegt gut in der Hand und durch den echten Metallrahmen ist es zwar etwas schwerer als Samsungs Polycarbonat Geräte wirkt aber auch deutlich hochwertiger.
Leider gilt das nur für das Padfone 2 nicht für die Dockstation. Diese ist nicht so gut verarbeitet und hat vom Gefühl her auch nicht die gleiche Anti-Kratzer-Beschichtung (Gorilla, Gorilla2,..?) wie das Padfone. Auch sonst wirken die verarbeiteten Materialien nicht so hochwertig, Schade.

Hardware/Ausstattung/Anschlüße:
Das Padfone 2 hat schon ganz ordentlich Leistung unter der Haube und die reicht für alle aktuell verfügbaren APPS, Spiele und auch für eine ruckelfreie 1080p Wiedergabe.
Leider fehlt da der HDMI-Ausgang wer entsprechende Empfänger besitzt kann aber über DLNA seine Videos an z.B. den TV streamen. 1080p hab ich über wlan allerdings nicht ruckelfrei übertragen können. Ganz allgemein hätte ich mir einen SD-Karten-Einschub gewünscht. Wenn schon nicht am Padfone, dann doch an der Station aber leider hat die Station ebenfalls weder HDMI, SDcard oder auch zusätzliche USB-Ports. Die Kopfhörer-Buchse bei meinen Padfone zeigte sich auch als "wählerisch", manche Kopfhörer funktionieren einfach nicht und andere immer mal wieder etwas anders. So hat der Kopfhörer meines alten Sony Smartphones zwar funktioniert, startet aber immer wieder die Sprachwahl auch ohne das man den Knopf dafür betätigt. Mein Raikko Dance Mini-Lautsprecher funktioniert überhaupt nicht mit dem Padfone, da die Buchse des Audioanschlusses wohl zu lang ist (Stecker geht nicht weit genug rein). Außerdem stört mich die Positionierung des Lautsprechers beim Padfone, legt man es mit dem Display nach oben ab kommt da nicht mehr viel raus. Ich hab die Lautstärke des Klingeltons daher auf Maximum.
ein weiteres Manko der Station sind die Lautstärke-Tasten: Im Gegensatz zum Padfone ist der Druckpunkt eher schwammig und wirkt dadurch einfach billig gemacht.
Ein großes Ärgernis ist der Spezialstecker, warum kann man nicht einfach einen Standard-USB-Port verwenden? Sony, Samsung oder HTC machen das doch auch!?!

Display:
Auch hier muss wieder zwischen Padfone selbst und Station unterschieden werden! Das Display des Padfones ist sehr hell, gut ablesbar und neigt etwas zu knalligen Farben. Das Display der Station dagegen ist eher zu blass und nicht so kontrastreich. Dieser doch deutliche Unterschied gerade in der Farbdarstellung fällt einem gleich ins Auge wenn man das Padfone "andockt" und die Station erreicht auch nicht die Helligkeit des Smartphones. Trotzdem ist auch das Display der Station kein Schlechtes!

Audio:
Nach dem vollmundigen Anpreisen der herausragenden Audio-optionen war das wohl die größte Enttäuschung. Gegenüber meinem alten Sony Arc S ist der Klang nur befriedigend ganz zu schweigen von der Lautstärke der Lautsprecher. Hier sind sowohl Padfone als auch Station eher Magerkost. Man kann sehr viel über den Asus-Eigenen Audio-Wizard herausholen nur geht dieser ausschließlich im Lautsprecher-Modus, sobald man ein Headset oder ext. Lautsprecher anschließt lässt sich kein Soundprofil mehr einstellen.
Insgesamt ist der Lautsprecher der Station auf voller Stufe gefühlt nicht mal halb so laut wie der meines iPad2. Freisprechen über den eingebauten Lautsprecher des Padfones ist auch nur in leiser Umgebung möglich und das Handy dabei auf den Tisch zu legen geht nur mit Display nach unten. Was aber am schlimmsten ist: Bei voller Lautstärke neigt der Lautsprecher zum Knacksen. ich habe erst gedacht er ist defekt aber das Knacksen tritt nur sporadisch auf und leider auch zum Teil bei Telefonaten auch auf niedrigerer Lautstärke.

Kamera:
13 Megapixel und nach dem letzten Firmware-Upgarde der Kamera auch nochmals verbessert. Der Exmor R Sensor den Asus da von Sony einkauft macht tolle Bilder und auch die Videos sind erstaunlich gut. Ein paar nett gemeinte Gimmicks wie 8fache Zeitlupe bei 720p-Auflösung liefert so ruckelige Videos das ich bezweifele das hier tatsächlich 720p aufgenommen wird, also 1280×720 Pixeln mit 30fps (30 Bilder pro sekunde). Wohl eher 15 fps und dann wird jeder frame 2x abgespielt...
Wie alle Handykameras geht auch bei der Padfone 2 Kamera schnell das verpixeln los, wenn das Licht nicht optimal ist. Im HDR Modus = 13 MPixel sind die Fotos aber erstaunlich scharf und detailreich, selbst mit Blitz da aber nur bis maximal 1m Entfernung. Im Normalmodus schießt die Kamera mit 8 Megapixel auch sehr gute Fotos. Dazu kommen sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und im Normalmodus schießt die Kamera bis zu 30 Bilder pro Sekunde (je nach Auflösung) wenn man auf dem Auslöser bleibt (best pic).

Android Anpassungen:
Leider auch hier das inzwischen übliche Ärgernis: Apps die ins ROM eingebunden sind und sich somit nicht deinstallieren lassen. Das sind bei Asus so nervige Sachen wie der Zinio-Reader oder auch myLibrary. Daneben hat Asus aber auch sehr gute Apps eingebunden. so z.B. Polaris-office einen guten Datei-manger, Applocker (Apps mittels Passwort sperren) und ein Backup Tool. Es gibt noch ein paar mehr Apps, insgesamt muss man sagen das die Sinnvollen Anwendungen die Bloatware deutlich überwiegen.
Auch sonst hat Asus im Android ein paar Anpassungen gemacht, so kann man z.B. einstellen ob eine App beim ein- bzw. aus-stecken des Padfones aus der Station beendet werden soll oder nicht (klappt nicht bei allen Apps/Spielen).

Akku:
Der Akku ist leider auch beim Padfone 2 fest verbaut hat aber bisher immer noch eine sehr gute Laufzeit. Zusätzlich gibt es ja noch den Akku in der Padstation der zur Not auch nur als mobiles Ladegerät für das Smartphone benutzt werden kann. Im "auto" Betrieb (Einstellung über Asus angepasstes Schnellmenü) wird der Akku des Padfones nur geladen wenn er deutlich mehr entladen ist als der der Station. Sind beide ungefähr gleich voll, werden beide Akkus in etwa gleich entladen was zu einer doch sehr beachtlichen Laufzeit führt.

Fazit:
Tolles Gerät und wenn man mal doch lieber einen großen Bildschirm hat: Padfone in die Station gesteckt und weiter machen. Das Prinzip ist toll und die Qualität und Leistung des Padfone 2 ist auch 5 Sterne würdig, wäre da nicht die deutlich in Verarbeitungsqualität und Materialwahl abfallende Station und kleine nervige Besonderheiten.
Eine davon ist, dass man bei Anschluß des Padfones an den PC problemlos und auch ohne irgendwelche Asus-Software auf den Speicher des Smartphone zugreifen kann, nicht aber wenn es in der Padstation steckt! Hat man also das Padfone angedockt und am PC hängen kann man nicht auf den Speicher zugreifen es werden aber beide Akkus geladen. Hat man das Padfone gedockt zum Akku laden an den PC angeschlossen, muss man erst die Station abstecken, das Padfone2 aus selbiger herausholen und dann das Padfone2 wieder an den PC anschließen. Mir völlig unverständlich warum Asus so etwas gemacht hat, außer das es wohl ein paar Cent billiger ist nicht den voll beschalteten USB-Port durchzuschalten. Das laden am PC empfiehlt sich auch nicht, da es sehr lange dauert. Der mitgelieferte Steckdosenadapter hat auch eine höhere Ausgangsleistung als vergleichbare Adapter von Samsung (S3) oder Sony (Arc S) - beide 1A Ausgangsleistung, der Asus Adapter 2A und das macht sich natürlich in der Ladezeit bemerkbar die mit über 3 Stunden eh schon lange genug ist.
Insgesamt bin ich zufrieden, aber gerade von den Audio-Eigenschaften hab ich mir viel mehr versprochen. Auch die Qualitätsunterschiede zwischen Station und Padfone sind nervig, dafür zählt die Kamera zu Einer der besten im aktuellen Smartphone-Markt daher 4 Sterne.
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am 3. Juli 2014
Besitze das Padfone 2 seit ca. 2 Jahren. Von der Ausstattung her ist das Gerät eigentlich ziemlich gut und kann damals sicherlich zu den High-End Geräten hinzugezählt werden, jedoch ist es in der Verarbeitung ziemlich schlecht und es sind viele Bugs vorhanden (Die Asus bis heute wahrscheinlich noch nicht behoben hat).
In den 2 Jahren hatte mein Padfone 2 dabei folgende Mängel gehabt:

-Eine Kameralinse, welches nur locker im Gehäuse sitzt.
-Das Gehäuse knarzt ständig.
-Automatische Neustarts. Vor allem wenn man gerade ein Anruf entgegennimmt oder per Google Navi unterwegs ist.
-Das Display friert manchmal ein und lässt sich nur durch ein Neustart beheben.
-Das von Asus hochgelobte "Dynamic Display" ist ein Witz. So ziemlich alle Apps werden beendet wenn man das Tablet benutz, auch wenn man es unter Einstellung aktiviert hat. Ein flüssiger Übergang ist nicht möglich.
-Bloatware von Asus lässt sich nicht entfernen.
-Tablet erkennt beim Docking Vorgang nicht immer das Smartphone.
-Wenn das Smartphone nicht funktioniert könnt ihr das Tablet vergessen. Das neue Padfone 3 ist nicht mit dem Tablet des Padfone 2 kompatibel.
-Sog. "Sudden Death" Problem. Das Padfone wurde dann zur Reparatur geschickt und das Problem wurde behoben, jedoch nicht die vorhin genannten Mängel.

Seit ca. 2 Monaten geht mein Padfone jetzt nicht mehr an. Werde es mir allerdings überlegen es zur Reparatur zu schicken, da es mich wahrscheinlich ca. 190€ kosten würde (bei nicht Durchführung der Reparatur verlangt Asus 90€ Bearbeitungsgebühr!) und das Geld in einem Neugerät besser aufgehoben ist.
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am 22. März 2013
High end Handy was auch Tablet kann. Und gar nicht so kostspielig, weil man ja eigentlich zwei Geräte bekommt!
Ladegerät für Unterwegs so gut wie gar nicht notwendig, weil der 5000mAh Akku der Station, so gut wie immer genug Reserve liefert. Soviel zum Positiven:
Nun das ganz Negative: Alles Friede, Freude, Eierkuchen solange das Gerät heile und funktionstüchtig ist! Bei Schäden ist Asus nur auf Kundenabzocken aus!
Kostenvoranschlag : mal eben 95€ - Egal was für ein Defekt vorliegt Asus will Geld und das Gerät eingeschickt haben – Auskünfte zum Gesamtaufwand der Kosten/Reperatur will der Service trotz umfangreicher Angaben zum Schaden, nicht machen können (angeblich sind die stark schwankenden Ersatzteilpreise schuld! Meine Erfahrung: Asusgeräte sind solange gut wie sie funktionieren – wehe es ist was defekt – Na ja was soll man auch von einem Hersteller halten, der nun 2Jahre nach Produkteinführung immer noch nicht in der Lage ist, Originalzubehör (Ladekabel mit dem Spezialstecker usw.) zu verkaufen. Vertragspartner für vernünftigen Service sind hier in Deutschland auch zu rar. Egal was für ein Schnäppchen, oder wie Genial das Asusgerät auch ist, der miese Service wiegt das 3bis4mal wieder auf! Ich kaufe mir nie wieder was von dem „Verein“ und rate jedem: Denkt darüber nach!Danke Asus!
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