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am 2. Januar 2014
Den Anblick von Ratten sollte man schon ertragen können, wenn man „Ein Weihnachtsgeschenk für Walter“ in die Hand nimmt. Allerdings können die realistischen Bleistiftzeichnungen von Donna Diamond auch als mildes Expositionstraining herhalten.

Zum Inhalt: Walter ist eine einsame Ratte, die sich nach vielen Jahren der Verfolgung bei der kauzigen und ziemlich berühmten Schriftstellerin Amanda Pomeroy niedergelassen hat. Tagsüber klappert diese auf der Schreibmaschine, verfasst Geschichten für Kinder, und abends sitzt sie Weißwein trinkend und Kommentare abgebend vor dem Fernseher. Miss Pomeroy ist genauso einsam wie ihr heimlicher Mitbewohner.

Walter ist kein gewöhnliches Nagetier, sondern eine lesende Ratte, eine waschechte Leseratte also, die sich selbst nach Walter Scott benannt hat. Er liest sich durch Miss Pomeroys Bibliothek und erinnert sich nach diesen Streifzügen an prägnante Zitate aus der englischen Literatur. Schließlich beginnt er selbst zu schreiben um mit Miss Pomeroy Kontakt aufzunehmen. Diese schenkt ihm zu Weihnachten weder Käse noch Schokolade, sondern seine Geschichte. Und die wiederum motiviert Walter sich Miss Pomeroy nicht mehr allein mit Briefen zu nähern. So verbünden sie sich in ihrer Einsamkeit und betrachten in einer anrührenden Schlussszene gemeinsam den weihnachtlichen Sonnenuntergang.

Wunderschönes Buch über Literatur und Freundschaft, ein Bilderbuch mehr für Erwachsene als für Kinder.
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am 20. Dezember 2016
Habe das Buch zuerst auf einer Veranstaltung in den Händen gehalten und es mir dann hier gekauft. Fand die Geschichte von Anfang an einfach nur niedlich und schön. Und so ist sie einfach auch. Sie erzählt wie sich Ratte und Mensch kennenlernen und wie sie miteinander kommunizieren und letztendlich zu Freunden werden. Einfach ein wunderbares Buch!
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am 4. Juli 2015
Für alle, die wissen, dass eine gute Geschichte nicht lang sein muß. Das Buch tastet sich an das Gefühl Einsamkeit heran, mit Weihnachten hat es so wenig zu tun wie mit Ratten. Es fängt ein Gefühl ein, es geschehen keine Wunder, keine Auflösung der Einsamkeit, kein wundersames Ende des Alterns. Was schrullig ist, bleibt es. Aber es zeigt auch, wie neue Energie entsteht, Inspiration kommt. Nur etwas für Beobachter. Die Struktur der Erzählung ist Sommer, Herbst, Winter in einem Jahr, gespiegelt an einem Steg vor dem Haus. Vergangenheit und Zukunft werden nicht aufgelöst, und Ratte und Menschen können auch nicht miteinander sprechen. Lesezeit 2 Stunden, aber der erzählte Moment bleibt herrlich in Erinnerung.
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am 2. Mai 2017
Leicht und flüssig zu lesen. Es ist eine Fantasiegeschichte, aber sie zeigt wie gut sich Mensch und Tier tun. Wie liebevoll der Umgang / Respekt miteinander und das Leben einfach so viel schöner ist.
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am 14. Dezember 2016
...nicht nur für Kinder ab acht Jahren, sondern ebenso für Erwachsene, bereits direkt nach Erhalt sofort gehört und die Wiederholung wird gleich erfolgen und nicht die letzte bleiben
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am 8. Mai 2017
Ein ganz bezauberndes Buch. Auch für Erwachsene. Den kleinen Walter würde ich auch sofort bei uns einquartieren. Unbedingte Empfehlung!!! Monika Zicke
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am 26. November 2013
Die Geschichte ist so toll und alle wichtigen und Bekannten Autoren werden aufgeführt. Die Ratte wirkt so echt. Das Buch werde ich für mein Kind aufheben.
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am 6. Februar 2009
Dieses Buch habe ich zunächst bei einem grossen Hamburger Buchhändler "im Vorbeigehen erworben" um es weiterzuverschenken.
Ich las es an einem Nachmittag durch, weil es so reizend geschrieben ist und man es einfach dann auch zu Ende lesen muss. Walter eroberte mein Mitgefühl im Sturm,jeder kennt die Sehnsucht erkannt und wahrgenommen zu werden. Hier entwickelt sich eine Freundschaft auf ganz dezentem und sehr respektvollem Weg.
ich habe dieses Buch gleich am nächsten Morgen noch gleich 3mal hier auf Amazon bestellt um guten Freunden einen lieben Weihnachtsgruss in Form von diesem Buch zu schicken.
also volle Punktzahl.
unbedingt lesen ist einfach nett.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Dezember 2011
Ein Hörbuch mit einer Ratte in der Hauptrolle. Da denkt jetzt sicher mancher: klar, dass das irgendwann auf dieser Seite auftauchen würde. Und sicher hat's auch gefallen, kann ja gar nicht anders sein.
Stimmt beides. Wobei es mir nicht nur deshalb gefallen hat, weil Ratte Walter die wichtigste Rolle spielt. Es hat mir auch gefallen, weil ich Walters Liebe zu Büchern teile, die hier sehr deutlich durchklingt, und weil die Geschichte eine sehr schöne Entwicklung durchläuft. Zunächst gibt es zwar Walter und Miss Pomeroy in einem Haus, doch ausser Walters Liebe zu ihren Büchern und ein wenig Bewunderung für ihre Lebensweise, verbindet sie weiter nichts. Miss Pomeroy scheint nicht mal etwas von Walter zu wissen. Bis der Ratterich herausfindet, dass die Bücher, die Miss Pomeroy schreibt, eine MAUS als Hauptcharakter haben. Das trifft ihn sehr und da entwickelt man sofort Mitgefühl mit der schlauen Ratte. Walter beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben um ihr sein Leid zu klagen und erhält unerwartet sogar Antwort. Von da an entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen den beiden. Sehr kleinschrittig, detailverliebt, mit manch amüsanter Episode und einfach nur rührend. Speziell als Walter dann das titelgebende Weihnachtsgeschenk bekommt dürften sensiblen Hörern ein paar Tränen entwischen. Mit Recht! Hier wird auch sehr schön die Atmosphäre von Weihnachten eingefangen, ohne dabei aber je ins Kitschige abzudriften.

Jürgen Thormann trifft genau den richtigen Ton für Walter: niedlich, aber nicht zu sehr, dafür aber gebildet und sehr liebenswert. So wächst einem der kleine Kerl bald ans Herz. Und er lässt jedes von Walters Gefühlen deutlich durchklingen, sei es Empörung, Freude, Trauer oder Vergnügen. Seine tiefe und warme Stimme passt außerdem prima zu einer Weihnachtsgeschichte.

Schöne kleine Musikstücke begleiten die Geschichte und sorgen zusätzlich dafür, dass man sich in der Geschichte sofort wohl und geborgen fühlt.

Walter wie er in einem Buch schnuppert ist wirklich sehr goldig anzuschauen. Und auch auf der CD, der Rückseite der Hülle und im Booklet sind Zeichnungen der Fellnase zu entdecken. Mir gefällt der schwarz-weiße Stil des Motivs. Irgendwie strahlt es schon dadurch eine gewisse Ernsthaftigkeit aus, so dass man gar nicht erst davon ausgeht, hier eine oberflächliche Erzählung anzutreffen.

Fazit: Eine sehr schöne, stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte um einen gebildeten Ratterich, die man einfach in einem durchhören muss und die einen rührt.
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HALL OF FAMEam 16. Dezember 2009
Walter ist eine ganz besondere Ratte. Als einziger seiner Art kann Walter lesen. Er musste es nicht lernen, sondern konnte auf einmal die seltsamen Zettel und fast ungenießbaren Papierschnitzel, die er im Müll fand, entziffern.
Nun ist Walter eine alte Ratte. Ganz weiß um die Schnauze und sehr einsam hat er sich ein neues Zuhause gesucht. Er wohnt seit Monaten bei der Schriftstellerin Miss Pomeroy, einer alten, Kinderbücher schreibenden Misanthropin.
Ab und zu ein wenig von ihren Essensresten, die sie - unordentlich wie sie ist - auf dem Küchentisch zurückgelassen hat, ein verstecktes Nest und vor allem, jeden Tag ein anderes Buch aus der Bibliothek der alten Frau. Walter geht dabei sehr vorsichtig zu Werke, denn er weiß, dass Menschen Ratten nicht mögen, sogar hassen und jagen, wo sie nur können. So fristet er sein karges Dasein, allein und sehr einsam und bemerkt, dass auch Miss Pomeroy ein einsamer Mensch ist. Doch sie macht etwas daraus. Jeden Tag sitzt sie an ihrer altertümlichen Schreibmaschine und arbeitet an ihrem neuen Kinderbuch.
Walter schätzt die Autorin sehr, mag sie fast. Bis er eines Tages eines ihrer Bücher findet. Tief enttäuscht muss Walter feststellen, dass ausgerechnet eine Maus Held ihrer zwanzig Bücher ist. Eine Mauswelt voller Ganoven, Verbrecher und Geheimagenten mit einer cleveren Maus als eine Art James Bond. Keine einzige Ratte kommt in den Büchern vor.
Walter beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben. Er will herausfinden, was sie dazu bewogen hat ausgerechnet über Mäuse zu schreiben.
Sein erster Brief ist sehr kurz: "Ich bin Walter. Ich lebe auch hier". Doch welche Gefühle in ihm aufkommen, als er die Antwort findet, welchen Aufruhr dies in seinem Inneren entfacht. Denn ihre Antwort ist noch kürzer: "Ich weiß!"

Zunächst eine harsche Kritik. Wer den Klappentext dieses Buches liest, mag sich an der dort zu findenden Inhaltsangabe erfreuen, doch dass diese von den sechzig Seiten fast fünfundfünfzig erfasst, ist unfassbar. So etwas ist für einen Leser sehr frustrierend und ärgert nach der Vollendung dieses kleinen Abenteuers sehr. Das muss nicht sein.

Alles andere macht dieses Buch und der Verlag richtig. Das Layout ist perfekt. Der rote Leinenrücken, die wundervolle Zeichnung auf dem Einband, die Anmutung dieses Bändchens ist perfekt.
Die Geschichte selbst ist ebenso liebenswert wie nachdenklich-machend. Denn die Autorin verbindet dieses nette Abenteuer mit einem außergewöhnlichen Helden, einer sehr sympathischen Ratte, mit einer Liebeserklärung an die Literatur. Ihre Kraft, ihre Macht und Wirkung ist von unschätzbarem Wert für die Kulturentwicklung des Menschen.
Und wunderbarerweise vermag es die Autorin Barbara Wersba dies in ein Kinderbuch für Leser ab acht Jahren zu verpacken. Ihre einfache und doch poetische Sprache, ihre warmherzige Art, Menschen und einsame Wesen zu charakterisieren, ihr klarer, beeindruckend treffsicherer Stil ist eine Bereicherung für den Markt der Kinder- und Jugendbücher. Doch diese Geschichte ist mehr. Diese Allegorie auf die alle Menschen verbindende Literatur ist ebenso für Erwachsene geschrieben. Auch sie finden in dieser kurzen, schlichten Geschichte eine tiefsinnige, aufrüttelnde Botschaft, die ganz ohne Pathos, ohne mahnende Worte, direkt zum Herzen des Lesers vordringt.
Und als ob dies nicht bereits ein perfektes Produkt ergeben hätte, kommen auch noch Illustrationen hinzu, die ihresgleichen suchen. Donna Diamond gibt der Ratte Walter ein Gesicht, eine Seele, einen Charakter, der sich perfekt mit der Aussage des Textes deckt. Diese Harmonie ist selten so gelungen wie in "Ein Weihnachtsgeschenk für Walter". Es sind zwar kaum mehr als zwanzig Bilder, einige davon ganzseitig, doch vertiefen sie die Wirkung dieses Buches erheblich.

Dieses Buch ist eine der beeindruckendsten Neuerscheinungen des Bücherherbstes 2007. Für Kinder wie Erwachsene ist es ein wundervolles Stück Literatur, das seinen Preis unbedingt wert ist.

Stefan Erlemann
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