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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 5. Februar 2013
Neugierig gemacht hat mich der Untertitel „Ein Auswanderer-Krimi“. Nun, ums Auswandern geht es hier allemal – aber ein Krimi? Das sehe ich nicht ganz so. Das „bisschen“ was hier passiert – war das zu dieser Zeit nicht fast normal? Und zu einem Krimi gehört meiner Meinung nach auch einiges mehr.

Trotzdem hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen – hab ich es doch eh mit dem Thema Auswandern…*g* . Hier sind wir dann in der Zeit von 1880, wo auch Deutsche in die „grosse Freiheit“ aufbrachen mit Hoffnung auf ein besseres Leben im amerikanischen Mittleren Westen.

Das ist sehr kenntnisreich, detailliert und auch spannend geschildert. Wie hart das Leben war, wie die Lebensbedingungen waren und wie sich die Menschen zurecht fanden bzw. finden mussten und mit allerlei Dingen, mit denen sie zuvor nicht gerechnet hatten, fertig werden mussten.

Und nicht jeder, der als Mister X in Dakota ankam, trug diesen Namen auch schon als er sich zur Überfahrt bereit machte….. Lügen, Betrug, Neid, Habsucht und Gier gab es auch damals …

Als „Folge“ (?) davon – auch hier passiert ein Mord. Aber leider endet das Buch dann doch recht unvermittelt – und für mich zu früh. Ein bisschen mehr dazu hätte ich schon noch gerne erfahren; und zwar hier im ersten Teil noch…… es wurden einige Fährten gelegt, es „passiert „ auch noch etwas, das ich natürlich nicht verrate...aber trotzdem, ein Krimi hat in meinen Augen andere Elemente.

Egal ..ich freue mich auf den zweiten Teil, den ich natürlich dann lesen werde ..und wenn der Autor seine Schilderungen so beibehält, dann gerne bitte sehr viel mehr von diesen ausgewanderten Menschen und ihrem Leben !
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am 1. Januar 2013
Wow, was für ein tolles Buch.
Ein direkt spannender Einstieg in eine Geschichte, die es von Anfang bis Ende vermag, den Spannungsbogen zu halten.
Zu keinem Zeitpunkt flacht die Geschichte ab und man liest sie fast in einem Atemzug durch.
Die einzelnen Figuren sind deutlich umschrieben, ohne sie zu überladen. Man fühlt mit den Protagonisten und kann sich, danke der Erzählweise des Autors, ein sehr gutes Bild der beschriebenen Situationen machen.
Ich bin sehr darauf gespannt, wie es weiter geht. Was Clara noch an Wandlungen mitmacht, wer in Zukunft das Sagen in Himmelsfeld hat, welche Hintergründe zu den einzelnen Personen der Geschichte noch offen gelegt werden.
Diese Episode ist schön rund und macht große Neugier auf mehr, diese Hoffnung wurde bei mir geweckt. Wenn es Kai Blum in der Fortsetzung gelingt, die Atmosphäre von Spannung und Beschreibung des harten Lebens der Auswanderer zu halten, dann hat er in mir einen treuen Leser gefunden. Mir gefällt der Krimi sehr gut und ich bin sicher, den nächsten Teil auch "verschlingen" zu können.
Frohes neues Jahr an den Autor und danke für das Lesevergnügen.
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am 21. Februar 2013
Heiligabend 1881, Himmelsfeld, Norddakota: Hans Sievers, der erst vor ein paar Monaten hierher ausgewandert ist, findet seinen Onkel tot in dessen brennendem Haus. Wie kam es dazu und wer hat ihn ermordet?
Nach diesem Prolog macht Kai Blums Auswanderer-Krimi einen Zeitsprung zurück in den Juli 1881, als Hans Sievers mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Himmelsfeld ankommt, einem kleinen Nest in Norddakota, das überwiegend von deutschen Auswanderern bewohnt wird. Hans wurde von seinem Onkel Karl Wolter, der sich schon vor ein paar Jahren aus Deutschland aufmachte, hierher gelockt, denn es gibt kostenloses Land und keine Fremdbestimmung durch Gutsherren.
Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht alles perfekt ist im gelobten Land. So einige Bewohner haben Dreck am Stecken. Hans' Onkel konkurriert mit dem Hotelbesitzer um die Vormachtstellung in Himmelsfeld und wird von einigen anderen Leuten wegen seiner herrischen Art nicht gemocht. Der Ort Himmelsfeld wiederum konkurriert mit dem Nachbarort Miller um den Eisenbahnanschluss, der wirtschaftliches Wohlergehen verspricht. Kommt der Anschluss nicht, wird die Stadt wohl wieder in der Versenkung verschwinden. Das Klima im Dakotagebiet ist ebenfalls hart, heiße Sommer und extrem kalte und schneereiche Winter. Das Leben der Auswanderer ist kein Zuckerschlecken, aus Mangel an Holz bauen sie sich Häuser aus Grassoden. Doch Hans sieht voller Hoffnung in sein neues Leben und kommt ganz gut zurecht, bis verhängnisvolle Ereignisse den kleinen Ort erschüttern. Soweit zum Inhalt.
Mir gefiel es sehr gut, dass sich von Anfang an viele Verdächtige und Spuren entwickeln, so dass man die Identität des Mörders nicht erraten kann. Das Leben der Auswanderer in Norddakota ist gut recherchiert worden und realistisch dargestellt. Die Passage mit dem schweren Blizzard war richtig spannend. Ich habe es sehr genossen, auch mal etwas zu lesen, dass in dieser Region der USA spielt, da sticht "Hoffnung ist ein weites Feld" angenehm aus der Masse heraus.
Das Ende kam viel zu schnell und noch längst ist nicht alles aufgeklärt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, bei der Fortsetzung möchte ich auf jeden Fall weiterlesen!
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am 14. Juli 2015
Der Autor Kai Blum, geboren 1969, ist selbst vor zwanzig Jahren aus Deutschland in die USA ausgewandert. Er hat schon mehrere Bücher herausgebracht. Dieses Buch ist der Start einer Reihe über deutsche Auswanderer im 19. Jahrhundert.

Beschreibung des Buches:
„Hoffnung ist ein weites Feld“ ist bereits 2013 im Booquel-Verlag erschienen. Es hat 176 Seiten. Das Titelbild ist bläulich/weiß gehalten. Es zeigt eine verschneite Landschaft. Es passt gut zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:
Im Jahr 1881 trifft Hans Sievers mit seiner Familie aus dem fernen Deutschland in Amerika ein. Hans Sievers kommt auf Einladung seines Onkels Karl Wolter, der ihm Land und seine Hilfe angeboten hat, um hier sesshaft zu werden. Doch das neue Leben ist nicht einfach. In der kleinen neu entstandenen Stadt Himmelsfeld bringen Neid und Missgunst, aber auch Wetterextreme die Menschen gegeneinander auf. Als dann noch ein Mord geschieht ist das Misstrauen gegeneinander groß.

Mein Leseeindruck:
Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Prolog, mit dem Titel „Tod“ wies schon gleich darauf hin, dass es sich hier nicht nur um eine Erzählung über Auswanderer dreht, sondern, dass es sich auch um einen Krimi handelt.

Der Schreibstil von Kai Blum gefällt mir. Der Text ist flüssig geschrieben und die Beschreibungen der Szenen sind sehr detailliert. Die Geschichte um den Auswanderer Hans und seine Familie ist spannend geschrieben und mit vielen historischen Fakten gespickt.

Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen des alltäglichen Lebens. Sei es das Beschaffen von Arbeitsmitteln und Rohstoffen, die Schulgründung, das Aufbauen einer Stadt mit allem, was es dafür braucht. Die verschiedenen aufeinander treffenden Charaktere hat Kai Blum dafür gut herausgearbeitet. Die Atmosphäre in der Stadtgemeinschaft kommt sehr gut rüber.

Spannend fand ich auch die Beschreibungen der Wetterextreme wie Blizzard und Schneesturm.

Schade, dass das Buch so wenige Seiten hat. Ich habe es an einem Nachmittag auf einer Autofahrt gelesen.

Fazit
Ich mag Bücher über Familiengeschichten auch Krimis lese ich sehr gerne. Hier ist ein Buch entstanden, das beides miteinander vereint. Es würde mich freuen, wenn diese Reihe (es gibt noch einen Nachfolger „Man erntet, was man sät“) fortgesetzt würde.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2016
Schon seit über einem Jahr hatte ich diesen Roman auf meinem Kindle und kam jetzt endlich dazu, ihn zu lesen - da mir der Autor nichts sagte, stand dieser Roman immer "hintenan".
Vorweg: Ich bereue es nicht, diesen Auswandererkrimi gelesen zu haben, denn der Autor versteht es, äußerst interessant und mitreißend von den Irrungen und Wirrungen der Neusiedler zu berichten.
Etwas verwirrend sind die vielen Protagonisten und ihre Beziehungen voneinander. Inwiefern die Schilderungen des Schriftstellers über das Jahr 1881 und die Zustände in den damaligen Staaten tatsächlich stimmen (wie und wo hat er recherchiert ?), kann ich natürlich nicht beurteilen.
Das Buch war gut und flüssig zu lesen, wenn auch ohne Überraschungen oder gar Thrill.
Was mich ärgerte, war das abrupte Ende und der Hinweis auf einen zweiten und evtl. dritten Teil. Das hat mich schon verwundert und geärgert.
Da das Buch nicht so hervorragend war, werde ich mir auch die Fortsetzungen nicht kaufen.
Fazit: Lesenswert für alle, die sich für dieses Genre interessieren - für reine Krimifans jedoch nicht.
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am 15. Februar 2015
„Hoffnung ist ein weites Feld“ ist ein historischer Roman von Kai Blum, der 2013 im Booquel Verlag als Taschenbuch erschienen ist.
Die Geschichte spielt im Jahr 1881 im kleinen Dorf Himmelsfeld in Nord-Dakota. Die Auswandererfamilie Sievers aus Mecklenburg hat hier ein Stück Land in der weiten Prärie zugewiesen bekommen und versucht nun, die Grundlagen für eine dauerhafte Besiedlung zu schaffen.
Dem Autor gelingt es sehr gut, die Motivation der Siedler wie auch ihre Hoffnungen und Probleme zu schildern. So ganz nebenbei habe ich eine Menge über die rechtlichen Grundlagen dieser Besiedlung erfahren. Besonders eindringlich empfand ich die Schilderung der Naturgewalten wie zum Beispiel eines Blizzard, die die Siedler völlig unvorbereitet trafen und viele Opfer forderten. Die Sprache ist schnörkellos und direkt und passt sehr gut. Ja und dann gibt es noch einen Mord, den das Buch nicht gebraucht hätte und der mehr stört als nutzt. Die Stärken des Buches liegen in der Schilderung des alltäglichen Überlebenskampfes der Siedler und der Beschreibung der Entwicklung des Ortes.
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am 30. Dezember 2012
Ist es ein Krimi? Ein Geschichtsbuch? Ein Buch über Land und Leute? Drei Mal "JA". Von allem ein bisschen, bzw. ganz schön viel. Der Autor beschreibt in seinem Werk das harte Leben der deutschen Auswanderer, die sich in der weiten Prärie des amerikanischen Mittleren Westens niederließen. Und das macht er mit absolut faszinierender Genauigkeit und realistischen Beschreibungen des Lebens in der damaligen Zeit. Man fühlt sich beim Lesen fast selbst zurückversetzt in die Zeit der Besiedlung des Wilden Westens. Ich habe mich zwar vorab auf einen Krimi gefreut und es passiert ja tatsächlich ein Mord, aber beim Lesen fand ich dann die Schilderungen über Lebensbedingungen, Anpassung an die Natur und die neu entstehende Gesellschaft spannender als die Suche nach dem Täter. Man merkt, dass der Autor sich sehr gut mit der Region auskennt. Ich freue mich auf den nächsten Auswandererkrimi!
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am 22. Dezember 2012
Ein "Krimi" der im Auswanderermilieu spielt. Von Kai Blum. Leider gibt es ihn nur als E-Book im Kindleformat. Ich mag richtige Bücher lieber.

Dramatischer kann ein Buch wohl nicht beginnen. Gleich auf der ersten Seite schon der erste Tote, an Heiligabend. Es ist der Onkel des Protagonisten, Hans Sievers, der mit seiner Frau Marie und den Kindern Emma und Martin nach Nort-Dakota ausgewandert ist.
Man weiss natürlich das es sich hier nur um einen Mord handeln kann, es ist ja schliesslich ein "Krimi".

Ab der 2. Seite werden dann die Anfänge der Auswanderung beschrieben die 6 Monate vor, eben diesem verhängnisvollen Heiligabend, begann.
Sehr eindrucksvoll wird die Ankunft am Bahnhof beschrieben wo die Familie von dessen Onkel abgeholt wird.

Kai Blum arbeitet sich dann so langsam durch das Schiksal der Auswandererfamilie, nicht ohne auf ein paar Rückblenden in das alte Leben der Sievers in der mecklenburgischen Heimat zu verzichten. Die erklären im weiteren Verlauf des Buches einiges.

In der weiteren Geschichte tauchen immer mehr Figuren auf deren Schicksal sich mit dem der Sievers vermischt. Duch die Schreibweise von Kai Blum kann man sich in die einzelnen Szenen der Geschichte richtig hinenversetzen. Ich konnte jeden einzelnen Schweistropfen den Hans Sievers vergossen hat auf meiner Stirn spüren.

Das Buch liest sich sehr flüssig, daher konnte ich es in nur 24 Stunden fertig lesen. Allerdings haben mich die vielen verschiedenen Figuren, die in relativ kurzer Zeit auftauchten, etwas verwirrt. Die eine oder andere Seite musste ich daher 2 mal lesen, was aber dem Lesegenuss keinen Abbruch tat.

Was mich allerdings doch etwas stört ist die Tatsache das bis auf den Toten ganz am Anfang des Buches nichts weiter passiert, abgesehen von dem beschwerlichen Leben unserer Auswanderer. Was aber wirklich sehr schön beschrieben ist.

Erst als es dann gegen das Ende des Buches geht kommt wieder richtig Spannung auf, also kriminelle Spannung, als ein weiterer Karakter der Geschichte ermordet wird. Hier kommt man dann so richtig in Grübeln wer das wohl war. Aber zu einem richtigen Ergebnis kommt man hier nicht, selbst der Sheriff kommt in seinen "Ermittlungen" nicht weiter.

Es bleibt jedoch spannend, jedenfalls was das Leben der Auswanderer angeht. Plötzlich bricht der harte Winter herein. Und durch die plastische Schreibweise von Kai Blum konnte ich jedes einzele Eiskristall spüren. Ich habe sogar meine Fleecejacke
angezogen, weil mir plötzlich kalt wurde.

Auf den letzten Seiten dann endlich, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Wir sind wieder beim Heilgabend vom Anfang des Buches. Diesmal dann auch aus der Sichtweise eines anderen Beteiligten (8 Blickwinkel lässt grüßen) was sehr gelungen ist. Jetzt wird alles viel klarer. Aber eben nicht alles, was mich persönlich etwas enttäuscht.

Das Buch entpuppt sich als Fortsetzungsgeschichte. Was allerdings nicht besonders schlimm ist. Kai Blum schreibt wirklich sehr schön. Ich hätte allerdings lieber eine abgeschlossene Geschichte gehabt.

Alles in allem ein gelungenes Buch aus dem Auswanderermilieu von damals. Mit allen Sorgen und Nöten der Leute, die auch schwere Schicksalschläge ertragen müssen. Ich habe es sehr gerne gelesen und freue mich scshon auf die Fortsetzung.

Allerdings halte ich das Buch eben nicht für einen Krimi wie ich es verstehe. Es fehlt doch an der erforderlichen "Ermittlungsarbeit" der Polizei (es gibt ja einen Sheriff) oder sonstigen Beteiligten. Auch am Ende weiss man nicht wer denn nun wirklich...................(Fortsetzung)

Trotzdem bekommt das Buch 5 Sterne von mir, weil es einfach toll geschrieben ist und man sich fühlen kann als wenn man mittendrinn wäre.
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am 14. März 2015
---- Inhalt: Amerika 1881: Wie tausende Andere auch wandert Familie Sievers aus und versucht in der Ferne ihr Glück zu finden auf dem von der US-Regierrung kostenlos zur Verfügung gestellten Ackerland in der schier endlosen Prärie. Sie ziehen in einen kleinen Ort namens Himmelsfeld, doch so himmlisch wie es der Name verspricht ist es dort nicht. Alte Probleme kommen an die Oberfläche und es folgen im wahrsten Sinne des Wortes Mord und Totschlag.
--- Rezension: Ich lese sehr gerne Krimis und ich mag Bücher bei denen man das Leben einer Familie und ihr Schicksal begleitet – also perfekte Vorraussetzungen dafür, dass mir dieses Buch gefallen würde. Und genauso war es, ich habe das Buch fast in einem Stück gelesen und war unglaublich froh, dass ich auch noch den zweiten Band hatte und sofort weiter lesen konnte. (Aber dazu später mehr:In der Rezension von “Man erntet was man sät”.) Die Familie Sievers und die anderen Auswanderer waren mir irgendwie sofort sympatisch – die meisten zumindest und ihr Kampf ums Überleben in der neuen Welt aber besonders auch mit der Vergangenheit hat mich sofort gefesselt. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und unglaublich spannend. Ich kann sie euch wirklich wärmstens ans Herz legen und kauft am besten direkt beide Bände.

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am 29. Januar 2013
Der Untertitel verrät, dass es sich hierbei um einen Auswanderer-Krimi handelt. Das Buch ist von der Spache her einfach gehalten und fluffig zu lesen.

Genauer gesagt, geht es um Auswanderer, die um 1880 nach Amerika gingen - und damit wären wir auch schon beim Hauptbestandteil dieses E-Books: Es geht um grenzenlose Hoffnung auf ein besseres Leben, um eine beschwerliche Überfahrt, um das Procedere rund um die Landverteilung in Amerika und darum, welche Ansiedlungen es mit welchen Mitteln schaffen, zu einer Stadt zu wachsen oder wieder unterzugehen. Ein spannendes Thema - mit vielen Konflikten und noch mehr Nachbarschaftshilfe - mit dem ich mich bisher noch nie befasst habe und was ich unglaublich interessant fand.

Schade nur, dass das Buch angeblich ein Krimi sein soll. Wir haben auf den ersten Seiten die Vorschau auf ein Brandopfer und auf den letzten Seiten ein bisschen Gemeuchel (incl. dem Brandopfer)...und dann ein sehr plötzliches Ende. Vielleicht bin ich etwas zu konservativ wenn ich bei einem Krimi auf den ersten Seiten eine Tat erwarte und das restliche Buch (eine am Schluss von Erfolg gekrönte) Aufklärungsarbeit?

Kein Krimi, aber trotzdem auf Grund der Thematik spannend, ich würde von diesen Auswanderern gern mehr lesen. Ich denke, da ist auf jeden Fall noch sehr viel Potential für weitere, längere und auch gern tiefergehende Geschichten ...auf den Krimi verzichte ich dann gern ;)
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