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am 20. Februar 2013
Basierend auf den wahren Ereignissen aus Kasachstan im 18. Jahrhundert wird in "Myn Bala – Krieger der Steppe" in erster Linie eine Geschichte von jungen Kriegern erzählt, die sich nicht länger unterdrücken lassen wollen. Sie haben den Tod ihrer eigenen Eltern miterlebt, leben in steter Angst vor den mongolischen Horden und wissen darum das ein jeder Tag ihr letzter sein könnte, sind die Mongolen doch für ihre spontanen Gewaltakte bekannt, wenn sie vornehmlich erwachsene Männer in den Dörfern hinrichten...

“Myn Bala – Krieger der Steppe” ist ein durchaus ansehnlicher Film geworden, mit dem sich Kasachstan gewiss nicht zu verstecken braucht. Die Landschaftsaufnahmen sind für diese karge Landschaft wirklich gelungen, die zahlreichen Kämpfe sensationell gut umgesetzt und die Szenerie wird durch die Musik wirklich harmonisch untermalt, unterstützt diese doch die tollen Aufnahmen des Kamerateams wunderbar gut. Denn was “Myn Bala - Krieger der Steppe” hier zeigt ist schlichtweg beeindruckend. Eben gerade die Arbeit des Kamerateams ist gelungen, sodass die farbenprächtigen Bilder der Steppe gekonnt eingefangen werden.

Auch darstellerisch ist das eindringliche Drama gut in Szene gesetzt. Im Cast kann man im Grunde nur wenige Darsteller besonders hervorheben, agieren doch eigentlich alle auf sehr gutem Niveau. Assylkhan Tolepov kann als Sartai durchaus interessante Akzente setzen, während Ayan Utepbergenov und Aliya Telebarisov sich wunderbar einreihen können.

Regisseur Akan Satayev setzt wohl besonders auf eine realistische Darstellung. Ein Schlachten-Epos ist es somit nicht geworden (soll es meiner Ansicht nach auch nicht - die Realität ist wirklich beeindruckend anzusehen). Dafür kann man hier wohl nur den Tipp geben, diese Film auf sich wirken zu lassen und sich auch auf die etwas längere Laufzeit voll einzulassen. Die äußerst bewegende finale Schlacht raubt einem schon fast den Atem. Absolut lohnenswert.

Fazit:

“Myn Bala – Krieger der Steppe” ist ein wirklich sehenswerter Historienfilm der sich vor vergleichbaren Filmen dieses Genres auf keinen Fall zu verstecken braucht. Unbedingt zu empfehlen!
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit "Myn Bala" präsentiert sich dem Zuschauer ein kasachischer Historienfilm, der angeblich auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Freiheitskampf der kasachischen Krieger, die ihr Land von den mongolischen Invasoren befreien wollen. Nun gestaltet sich der Film zwar nicht so actionreich, wie manch einer eventuell vermuten mag, denn bis auf die finale Schlacht bekommt man eher kleinere Scharmützel geboten, was der Qualität des Filmes jedoch keinerlei Abbruch tut. Held des Geschehens ist der junge Krieger Sartai, der als kleines Kind mit ansehen muss, wie seine Familie von den Invasoren kaltblütig ermordet wird. Zum jungen Mann herangewachsen versucht Sartai, seine kasachischen Landsleute zu einem Aufstand zu bewegen, damit man sich endlich gegen die mongolischen Horden zur Wehr setzt, um die Freiheit des Landes zu erreichen.

Die Inszenierung hinterlässt einen sehr glaubwürdigen Eindruck, was insbesondere den kargen Landschaftsaufnahmen zu verdanken ist. Hier gibt es keine pompöse Ausstattung, vielmehr wird einem ein äußerst guter Eindruck über die unendliche Weite eines Landes geboten, wodurch man extrem gut nachvollziehen kann wie schwer es gewesen sein muss, die einzelnen Stämme zu einer Armee zu vereinigen. Dieser Aspekt kommt auch absolut erstklassig zur Geltung, denn die Kasachen sind vollkommen unorganisiert und machen es den Invasoren so ziemlich leicht, sie unter ihrer Knechtschaft zu halten. Erst als Sartai und ein paar andere junge Leute sich zur Wehr setzen findet ein Umdenken in der Bevölkerung statt und man beschließt, sich dem schier übermächtigen Gegner zum Kampf zu stellen. Die immer wieder eingestreuten kleineren Kämpfe wirken dabei wie gezielte Nadelstiche und schüren die stärker aufkommende Unsicherheit der Mongolen, die aber dennoch weiterhin eine fast arrogante Überlegenheit suggerieren wollen und ihre Gegner nicht ernst nehmen.

In der finalen Schlacht am Ende des Filmes offenbart sich dann der typische Stoff aus dem Helden geboren werden. Selbstverständlich ist das Szenario dabei leicht patriotisch angehaucht, was man allerdings keinesfalls als störend empfindet. Auch der nötige Schuss Tragik hält dabei Einzug in das Geschehen, wirkt dabei jedoch absolut passend und rundet letztendlich ein wirklich gelungenes Filmerlebnis ab, das durchgehend spannende-und interessante Unterhaltung bietet. Aber "Myn Bala" ist auch ein Film, der genügend Freiraum für menschliche Aspekte anbietet und so wird der Zuschauer auch mit Dingen wie Liebe, Loyalität und Verrat konfrontiert, wobei jeder dieser Aspekte im genau richtigen Maß vorhanden ist. Das wertet den von Haus aus schon sehr guten Gesamteindruck noch einmal zusätzlich auf, so das sich im Endeffekt ein äußerst stimmiges-und atmosphärisches Gesamtpaket offenbart, das man bedenkenlos empfehlen kann.

Auch in darstellerischer Hinsicht weiß das Werk von Regisseur Akan Satayev jederzeit zu überzeugen, vor allem die jungen Freiheitskämpfer um den jungen Sartai liefern allesamt einen sehr guten Eindruck ab. Auch die Darstellung der mongolischen Besetzer wirkt authentisch, die unbarmherzige Härte der Krieger kommt glaubwürdig rüber. Alles zusammengenommen handelt es sich also um einen wirklich erstklassig inszenierten Historienfilm, der auch ohne großartige und opulent in Szene gesetzte Schlachten auskommt. Die enthaltenen Kampf-Passagen sind vollkommen ausreichend und zeigen zudem sehr eindrucksvoll auf, wie schwierig es doch gewesen sein muss, überhaupt ein gesamtes Volk aufzurütteln, bevor es sich endlich gegen die Unterdrückung durch die Mongolen zur Wehr gesetzt hat. Die zeitlichen Abstände bis zur finalen Schlacht kann man dabei nur erahnen, doch wenn man sich die Bilder der weitläufigen Steppe vor Augen hält dann weiß man, das hier etliche Zeit vergangen sein muss, bevor man überhaupt in der Lage war, eine kampffähige Armee auf die Beine zu stellen.

Fazit:

"Myn Bala - Krieger der Steppe" ist kein Film, der durch großartige Schlachten ins Auge fällt, hier sind es vielmehr die feinen Nadelstiche, die einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Gutes Schauspiel, viel Spannung und brillante Landschaftsaufnahmen vermitteln dem Betrachter einen glaubwürdigen Eindruck über die Ereignisse. Nicht selten entsteht dabei ein Gefühl der Einsamkeit, denn wenn man sieht, wie weitläufig die Schauplätze sind, fühlt man sich schon ein wenig verloren. Mir persönlich hat das Werk ausnehmend gut gefallen und so kann ich defintiv eine absolute Empfehlung an jeden aussprechen, der gute Historien-Filme zu schätzen weiß.
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am 14. Oktober 2014
Für 5 € mag ich mich nicht beschweren. Film ist durchaus spannend, man kann ihn sicherlich auch nochmal in 1-2 Jahren anschauen. Es ist eben ein typischer asiatischer Film, der es mit der Logik nicht ganz so genau nimmt.
Handlung ist schon genügend geschildert worden.
Positiv fand ich, daß es halbwegs realistische Kampfszenen gibt, kein Hauptdarsteller mit Supermanfähigkeiten, der sogar am Ende stirbt. Positiv auch, daß die Liebesgeschichte nur einen kleineren Raum einnimmt, ich hasse nichts so sehr, wie unrealistische Begleitromanzen.
Man hätte aber durchaus mehr herausholen können. Es beginnt mit einer Einblendung, daß sich im 18. Jahrhundert halb Europa im Krieg befindet, nur was hat das mit der Kasachischen Steppe zu tun? Ich weiß zwar wo Kasachstan liegt, aber hier mal etwas mehr Info zur Geographie hätte nicht geschadet.
Für den kulturfernen Betrachter wären auch ergänzende Infos zur Kultur der damaligen Steppenvölker nett gewesen, hätte man so wie bei Shogun als kurze Erzählung zwischenschieben können. So bleibt vieles im Dunklen.
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am 16. Oktober 2014
Der Film hat seinen Reiz. Ich sehe öfters mal einen asiatischen oder russischen Film und man merkt schnell: Hollywood prägt auch diese Filme, aber die Handlung ist doch immer anders als die typischen amerikanischen Filme. Hier beeindrucken vor allem die landschaftlichen Aufnahmen und die Schauspielerleistung ist echt erste Sahne. Es steckt Herzblut im Film und man versucht zu zeigen wie es gewesen sein könnte. Sicherlich ist für uns Europäer manches unverständlich. Das Clandenken, die Ehre oder auch das Verwachsensein mit der Sippe ist für uns manchmal so nicht nachvollziehbar, muss es aber auch nicht sein. Hauptsache man hat einen Film der einem das Ansehen leicht macht und dieser Film ist so einer. Ich werde ihn nochmals ansehen, irgendwann und das ist für mich ein Zeichen, das es ein guter Film ist. Respekt an den Regisseur und die Crew, das habt ihr gut gemacht.
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am 24. November 2013
Wer den Film sieht, wird positiv beeindruckt sein. Hier sind weder Kosten noch Mühen gescheut worden, den Freiheitskampf der Kasachen gegen die verhassten mongolischen Besatzer zu portraitieren. Auch die schauspielerische Leistung der meisten Akteure (besonders die Stammesanführer) hat absolutes Spitzenniveau. Dass man zum Schluss dem ewigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew huldigt und ihn als Befreier der Nation stilisiert, sollte den Betrachter allerdings nicht stören. Kasachstan ist ein autoritär regiertes Land. Nichtsdestotrotz halte ich Myn Bala für einen überaus sehenswerten Film, der das neue Selbstbewusstsein einer Nation verkörpert, über die man hierzulande nur Klischeevorstellungen hat.
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am 3. August 2013
Ein gut gemachter Historienfilm. Naturalistisch:
Dreck ist Dreck. Wunderbare Panoramabilder,
schöne Landschaften. Die Story haben wir schon
in vielen Western- Ritter- und Mafiafilmen gesehen.
Kleiner Junge muss mitansehen, wie seine Eltern
von einer feindlichen Sippe abgeschlachtet wird.
Junge wird gross und schwört Rache. Rekrutiert
seine Männer und setzt zum grossen Rachefeldzug
an. Der Erzählstil ist eher konventionell traditionell,
streckenweise etwas langatmig. Aber die wunderbaren
Bilder entschädigen ausreichend.
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am 21. Oktober 2013
Mit Myn Bala wird ein unterhaltsames Steppenepos geboten. Die Bildqualität ist exzellent und besonders die Landschaftsaufnahmen kommen in berauschenden Farben daher. Keine Massenszenen aber gut choreographierte Kämpfe sind zu sehen und sorgen für spannende Unterhaltung.
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am 26. November 2013
Schön gemachter Film, mit sympathischen Darstellern. Ich wünschte mir, das mehr Filme im Fernsehen mal nicht aus der USA kommen,
um auch den Rest der welt mal zu Wort kommen zu lassen.
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am 17. April 2016
Wie es meine Überschrift schon sagt, der Film erinnert eher an eine Disney Produktion mit seinen lächerlichen Teenager Helden, 15 jährigen Mädchen die ganze Kriegerscharen in schwerer Rüstung niedermachen und den typischen Bösewichten.

Die Charaktere in diesem Film sind allesamt so flach, uninteressant und mit katastrophalen Synchronstimmen unterlegt, dass man auch nicht das geringste Mitgefühl für sie entwickelt. Und zu aller fairheit muss ich sagen, dass Diesneyfilme die ich hier zum Vergleich herangezogen habe, verglichen mit diesem Film hierin deutlich besser abschneiden!

Der Plot des Films kommt auch nie wirklich in Fahrt und ist einfach langweilig. Es gibt wieder den obligatorischen Verrat und einen Heldentod und die "riesige" Schlacht auf die der Film am Ende hinausläuft ist so lächerlich und schlecht in Szene gesetzt worden, dass ich mir schon überlegt habe das Elend an der Stelle einfach zu beenden.
Wer einen historischen Film mit ergreifender Geschichte oder eine filmische Domumentation über diese Epoche erwartet sollte auf jeden Fall die Finger davon lassen.
*Sarkasmus* Wer etwas zu Lachen haben will kann zugreifen.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Februar 2013
Kasachstan, viele müssen jetzt wahrscheinlich erstmal überlegen wo das genau liegt, fiel mir als Herkunftsland von Filmen bisher mal so gar nicht auf. Genau daher kommt aber nun so mir nichts dir nichts "Myn Bala - Krieger der Steppe", und gleich vorweg: Das Werk konnte ziemlich überraschen!
Geschichtlich gesehen befinden wir uns im 18. Jahrhundert, und die mongolischen Horden haben das Land besetzt. Grausam schlachten sie die Bewohner ab, wie es schon Dschingis Khan vor ihnen getan hat. Sartai ist noch ein Kind, als die brutalen Mongolen sein Dorf überfallen, und seine Familie vor seinen Augen töten. Später, zum jungen Krieger herangewachsen, schwört er Rache und will die Besatzer aus dem Land vertreiben. Zusammen mit einigen mutigen Männern beginnt er Überfälle auf die Feinde zu starten, und schon bald stellen sich Sartais Vorhaben noch andere Stammesführer zur Seite. Eine letzte große Schlacht soll die Mongolen endlich aus Kasachstan vertreiben.
Ob historisch korrekt, oder nicht, soviel Kenntnis besitze ich über die kasachische Geschichte nicht. Im Stil orientiert sich Regisseur Akan Satajew jedenfalls, wie viele ähnlich gelagerte Streifen, an Filmen wie "Braveheart". Mit einer Laufzeit von knapp zweieinhalb Stunden eher episch angelegt, mit gut gefilmtem Schlachtenszenen, die sich trotz der martialischen Gegebenheiten nicht in Splattergelagen ergehen. Die Darsteller agieren alle wirklich gut, die Ausstattung ist realistisch anzusehen, und die Handlung ist spannend erzählt. Vor allem hervorheben muss man hier aber definitiv die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die auf Blu-ray superb zur Geltung kommen! Bildtechnisch sicher eine der besten blauen Scheiben, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe! Somit kann man "Myn Bala - Krieger der Steppe" sicher nur jedem Filmfan ans Herz legen, und gute Unterhaltung wünschen.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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