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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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Liebe Leserinnen und Leser,

ich hab mich für den digitalen Download im Kaufhaus des angebissenen Apfels entschieden. Zur Erklärung warum: Hier gibt es einen Song als Bonus Track und zwar den Titel -No. Other (feat. Arnor Dan)-.

Ich besitze einige Alben von Olafur Arnalds und weiß auch, dass er nicht nur in die klassische Ecke schielt. Für mich ist er ein Tausendsassa. Sicherlich überwiegen in seinen Songs die Streicher sowie das Klavier. Diese sehr ruhigen Lieder bin ich mehr oder weniger gewohnt und sie prägen auch seinen Stil. Dennoch ist er als Komponist aufgeschlossen und steuert auch minimalistische elektronische Klänge mitunter in seinen EP's ein. Ihn in eine Richtung zu katalogisieren fällt dadurch etwas schwer. Daher möchte ich versuchen die Rezension in 2 Teile aufzuteilen:

Der Arnaldskenner:

Viele Stücke entsprechen genau dem Muster, dass man von Olafur Arnalds gewohnt ist. Langsame Titel minimalistisch aber sehr tiefgründig. Für mich sind jetzt nicht die gewohnten Ohrwürmer dabei, was das Album aber nicht schlecht macht. Diese ruhigen Klänge und Soundteppiche gehen von Mal zu Mal tiefer in den Ohrkanal rein. Die neu eingestreuten elektronischen Klänge (die es aber bei seinen Kollaborationen unter anderem mit Nils Frahm bereits gab) ergänzen das Album wunderbar. Er will sich nicht in eine Schublade schieben lassen.
Was für mein Empfinden NEU ist: Nun gibt es auch Titel mit Gesang. Diese werden von dem Sänger Arnor Dan (den ich jetzt noch nicht kannte) gesungen. Für mein Empfinden rundet das sein Schaffen genau richtig ab. Man könnte auch sagen, dass es bisher noch nie soviel Abwechslung auf seinen Alben gab wie mit hier vorliegenden.
Ich bin gegenüber neuen Pfaden immer sehr aufgeschlossen, wobei es auch hier wieder den ein oder anderen Hörer geben wird, dem dies befremdlich vorkommt. Viele Hörer wünschen sich immer einen musikalischen Fortschritt. Wird er vollzogen, wird dies zumeist nicht honoriert (sofern dies auch gelungen ist, aber das ist ja eine sehr subjektive Meinung). Bleibt man auf der Stelle stehen und produziert immer dasselbe, wird einem vorgeworfen sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Ich wünsche mir immer wieder gerne neue Richtungen, neue Wege. Daher empfinde ich das Album im Gesamten als eine schöne abwechslungsreiche Reise in eine Traumlandschaft, deren Tiefe und Intensität jeder für sich entscheidend beeinflussen kann.

Der Arnaldsneuling

Wem beim Durchören des Albums (oder auch der 30 Sekunden Schnipsel) die minimalistischen Stücke mit Klavier und Streichern besser gefallen als die elektronischen sowie mit Gesang arrangierten Stücke, dem würde ich gerne das Album ...and they have escaped the Weight of Darkness empfehlen. Meiner Meinung nach hat dieses Album eher den klassischen Ohrwurmcharakter. Hier sollte man aber nicht die Abwechslung suchen, die man hier findet. Olafur Arnalds nimmt einen auf eine Reise mit, der man sich auch hingeben muss. Wer sich nicht in der Musik fallen lassen kann, wird dies als zu minimalistisch ansehen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das keine Musik, die man unkonzentriert aufnehmen sollte. Wer sich fallen lässt, erlebt eine kleine aber sehr feine Kopfkur.

Warum vergebe ich nur 4 Sterne?

Das resultiert daraus, dass dieses Album sehr schön und sehr gut produziert ist, aber mir fehlen im Gesamten die Ohrwürmer, wie ich sie auf seinen bisherigen Alben (nicht allen, aber vielen) schon erlebt habe. Die Lieder bauen eine ungemeine Spannung auf, entfalten sich wirklich sehr gut, aber das letzte Quäntchen fehlt mir einfach für den 5. Stern. Dennoch bin ich persönlich froh darüber, dass er sein Portfolio ausbaut und auch neue Wege einschlägt. Olafur Arnalds ist noch sehr jung. Er hat noch einiges vor sich. Das wird mit Sicherheit nicht das letzte Album von Ihm sein.

Falls Sie bis hierher durchgehalten haben, gratuliere ich Ihnen ganz herzlich. Sie haben meine Rezension überlebt und ich hoffe sie war für Sie aufschlussreich. Ob positiv oder negativ können Sie mit einer Betätigung des hilfreich bzw. nicht-hilfreich Buttons bestätigen. Egal wie Sie sich entscheiden werden, ich wünsche Ihnen noch viel Spaß beim Stöbern und falls Sie sich für dieses Album entschieden haben sollten.....VIEL SPASS AUF IHRER REISE IN DIE TRAUMLANDSCHAFT DES OLAFUR ARNALDS.
66 Kommentare| 45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2013
Ich kenne Olafur Arnalds Musik erst seit ca einem Jahr und war sehr gespannt auf das neue Album. Dem gingen ja viele Ankündigungen voraus: erstmals mit Orchester, erstmals (teilweise) mit Gesang, erstmals auf einem Major Label. Mich überzeugt das Album voll und ganz. Es ist schon anders als die Vorgänger aber aus meiner Sicht spricht gerade das für das kreative Potential des Künstlers. So sehr ich die Vorgängerwerke mag, vor allem ...and they have escaped the weigth of darkness, noch ein Album mit 90% langsamen Klaviermelodien zu Streichquartett-Klängen wäre eine Enttäuschung gewesen. Ein Künstler muss sich ja auch weiter entwickeln und das ist hier absolut der Fall. Vom alten Arnalds Stil gibt es auf dem neuen Album ja auch noch einiges. Zum Beispiel Words of Amber oder das wirklich wunderschöne Only the Winds. Vocals gibt es auf 4 der neuen 12 Songs.
.
Andere Stücke sind dagegen etwas poppiger und aufwendiger produziert als man es gewöhnt ist. Allerdings ist beim genauen Hinhören auch hier viel vom alten Arnalds zu hören, nur eben in neuer Form. Der Song For now I am Winter zum Beispiel, mit seinem langen Aufbau, einer unglaublich intensiven Stimmung und den sehr homogen sich einfügenden Vocals. Oder die ziemlich ausgeflippte Orchestrierung unter den Beats von Old Skin, die wohl vom amerikanischen Komponisten Nico Muhly stammt.

Stimmungsvoll, mitreissend, unheimlich gut produziert...ein Künstler der sich weiterentwickelt und neuen Herausforderungen stellt. So soll es sein. Das Album ist einfach top.

Aus meiner Sicht uneingeschränkte Kaufempfehlung!!
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am 1. März 2013
man muß sich nur drauf einlassen.

Einiges ist anders auf der neuen Scheibe des Multiinstrumentalisten Olafur Arnalds....und doch auch nicht. Das wichtigste ist wahrscheinlich der Labelwechsel, weg vom Indie, hin zum Majorlabel. Das lässt einem immer erstmal schlimmstes befürchten, die großen Labels pressen die Künstler ja immer gerne in ein Konzept.

Das ist in diesem Fall ausgeblieben, zum Glück. Schon beim ersten Songs, Sudden Throw, merkt man deutlich mit wem man es zu tun hat. Der Song fängt mit sehr leisen, elektronischen Klängen und Pianoakkorden an, nach und nach kommen dann Streicher dazu die zum Ende immer lauter und fordernder werden. Ein sehr, sehr guter Einstieg ins Album. Irgend etwas ist aber doch anders, und auch das hört man. Arbeite Olafur zuvor meist mit kleinen Streicherensembles so ist es dieses mal ein komplettes Orchester. Der Vorteil, das ganze hört sich jetzt viel voluminöser an und passt damit sehr gut zu den Kompositionen Arnalds.

Im zweiten Song dann gleich weg vom klassischen Orchestersound und hin zu den klassischen Trademarks des Isländers. Die Streicher werden in diesem Song mit einem dicken Beat untermalt und es macht einfach Spaß diesem Song zu lauschen.

Doch dann, bei Song drei, kommt die wahrscheinlich unerwartetste Änderung, nämlich Gesang. Und dieser wird vorgetragen von keinem Geringeren als Arnor Dan, seines Zeichens Sänger der Isländischen Truppe Agent Fresco. Diese möchte ich an dieser Stelle auch jedem ans Herz legen, wenngleich deren Musik im Rockbereich angesiedelt ist.

In jedem Fall macht Arnor seine Sache wirklich gut. Seine hohe Kopfstimme ergänzt sich wunderbar mit den klassischen Kompostitionen die widerrum mit elektronischen Sprenkeln aufgepeppt werden. Fünf der Stücke werden so auf der Platte gesanglich veredelt und machen diese wunderbar Abwechslungsreich und zu keiner Minute langweilig.

In der Summe bleibt eine mehr als gelungene Platte und an dieser Stelle möchte ich meinem Vorrezensenten widersprechen. Wer hier ein reines Neoklassikalbum erwartet ist hier an der falschen Stelle. Olafur Arnalds hat verschiedene musikalische Backgrounds, über Metal und Elektro eben hin zur Klassik. Ich bin auf alle Fälle begeistert und spreche eine Kaufempfehlung aus.

Also, Licht dimmen, Anlage auf Laut und einfach abtauchen und genießen.

Eines noch zum Schluss. Auf der regulären Version der Platte gibt es nur vier Songs mit Arnor Dan am Mikro. Der fünfte, No Other, ist wohl nur auf der digitalen Variante vertreten.
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am 19. August 2013
...aber wirklich nur sehr selten, dann wird's ein wenig zu einlullend. Aber die Elektro- plus Orchesterklänge plus Voice helfen schon pour passer la mélancholie. Ein Klangfest der dezenten Art, zurückhaltend im Gestus, aber eindringlich in der Wirkung. Musikalische Poesie nicht nur für lange Wintertage.
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am 12. April 2016
Ein wirklich sehr stimmungsvolles Album, mit Klassik- und Popelementen. Eigentlich möchte ich sogar sagen, das mich das Album wirklich begeistert, wäre da nicht die schlechte Pressqualität des Vinyl. Beide Seiten sind mit Klicks und Crackles übersät. Leider muss man so etwas ja heutzutage fast als Selbstverständlichkeit betrachten. Einen Umtausch habe ich mir dieses Mal erspart, die Erfahrung mit anderen LP's vom Label Mercury Classic zeigt, das die Ersatzversion teilweise in noch abenteuerlicheren Zustand ist. Schade!
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am 18. März 2016
sehr Eigen. Wie einfach die ganzen Stücke von ihm. Man spürt Winter. Dieses spezielle Gefühl ist immer mehr im Raum. Olafur Arnalds ist ein Transporteur weichster Gefühlsübergänge. Immer eine Spannung haltend, die nach klingt.
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am 9. April 2016
Unendlich schön ........absolut begeistert!!!!... Kann ich 100%weiter empfehlen!...sie ist Abwechslung reich ...einmal langsam und doch auch mal beat betont... Es ist wie seifen Blase kurz vom aus.....leicht transparent unbeschwert und wunderschön bunt.....!
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am 1. April 2013
Das hatte ich beim ersten Hören nicht erwartet: Statt der gewohnten Instrumentalstücke wartet Olafur Arnalds nun auch mit gesungenen Stücken auf. Und das ist richtig gut und stimmig. Wunderbare Songs!!
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am 16. April 2013
Ich bin langjähriger Olafur Fan und habe mit großer Spannung dieses Album erwartet und bin wie im Titel bereits erwähnt, kein bisschen enttäuscht. Es ist einfach ein Genuss sich die Lieder von Olafur Arnalds anzuhören. Absolute Empfehlung von mir.
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am 19. Juni 2013
Einfach grandios und einzigartig. Selbst für nicht klassik fans ein grund mal in soetwas reinzuschnuppern. Olafur zeigt hier wieder eindrucksvoll sein gespühr für die schönheit der musik.
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