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am 2. März 2013
CD ist top. Wer elegischen, intelligent wortlastigen Indie-Pop mag, ist hier bestens aufgehoben.

(Nach den neuesten Berichten über die Arbeitsbedingungen bei Amazon aber besser woanders kaufen.)
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am 4. März 2013
Ein Superpacket, welches alle Sinne genossen: Sticker für die Augen, CD für die Ohren und das Shirt für die Haut!
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am 24. Februar 2013
Das neue Tocotronic album reiht sich nahtlos in die Vorgänger ein. Spaß hat mir das Album erst gemacht, nachdem ich es ein paar mal gehört habe. Ein 'Muss'für jeden Fan ;)
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am 22. April 2014
Gefällt mir sehr gut. Vor allem der Song Chloroform. Das Plattencover ist ansprechend aufgemacht. Die Platten sind rot. Eine liebevoll gemachte Platte, die meine Sammlung bereichert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Februar 2013
Best of Tocotronic ever !!!! Sehr schönes Album !!!! 5 Punkte weil leider geil !!! Freu mich auf weitere 20 Jahre Tocotronic.
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am 25. Januar 2013
Tocotronic hat IMHO drei "Sorten" von Fans: die ersten mögen nur die alten Sachen, die zweiten nur die neuen und schließlich drittens: diejenigen, die _alle_ Alben mögen. Ich habe erst mit der K.O.O.K. angefangen (!) und mich dann den vorangegangenen Alben zugewandt; das war schon ein echter Wechsel/Bruch... doch ich mochte sie alle, da ich bis dahin überwiegend harte Gitarrenmusik (in welcher Form auch immer) bevorzugt habe. Aber weil die K.O.O.K. mein erstes Toco-Album war, wurde ich neugierig auf das was noch kommen würde - und so wurde ich zum Fan, der die Band liebt und nach wie vor, je nach Stimmung, sich auf alle Alben einlassen kann. Die Limited Edition ist wunderschön und ihr Geld wert! Seid ihr Fans der Frühwerke: Finger weg. Aber alle anderen: KAUFEN und lauschen und freuen und nach Konzertterminen Ausschau halten :)
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am 30. Januar 2013
Ich bin erst mit "Schall und Wahn" zu Tocotronic gekommen und mag demnach den neueren Stil der Band. Als "Schall und Wahn"-Begeisterter kann ich nur zu "Wie wir leben wollen" raten. Als MP3-Album im Preis einfach unschlagbar (unter 10 Euro für 17 Songs) und die Qualität stimmt. Seit einigen Tagen laufen Lieder wie "Im Keller", "Vulgäre Verse" und vor allem "Abschaffen" in der Dauerschleife meines Players.
5 Sterne, weil ich genau das geboten bekomme, was ich mir von Tocotronic und deren Nachfolge-Album von "Schall und Wahn" erhoffe.
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am 8. April 2013
.... da weiß man was man bekommt! Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen! Macht noch lange weiter so, Jungs!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 25. Januar 2013
Wie konnte das passieren? Nach zwanzig Jahren käuflich dokumentierter Historie darf man diese Frage schon einmal stellen. Wie konnte diese Band, die sich anfangs noch fast schüchtern und kostümiert hinter genuschelten Unmutsäußerungen und mäßig inspiriertem Geschrammel zu verstecken schien, so bedeutend werden? Wie konnten sie so lange durchhalten mit all ihren verzwickten Metaphern, wo man hierzulande doch eher die klare Kante, das Selbsterklärende und Eindeutige liebt, wo jeder am liebsten gleich nach drei umgedrehten Buchstaben das Rätsel lösen möchte. Zwischentöne, Zwielichtiges, Unbestimmbares – alles höchst suspekt, wer kann das brauchen? Die Antwort ist so vielschichtig wie die Zeilen, die Sänger Dirk von Lowtzow seit jeher dem Sound von Tocotronic beigibt, gerade reisen sie wieder „als lebende Leichname“ („Vulgäre Verse“) durch die bestellten Suiten namhafter Hotels und sollen sich erklären.

Vielleicht liegt es ja daran, dass sie irgendwann beschlossen haben, wirklich Musik zu machen, dass sie mehr (Rick McPhail) und akribischer, perfektionistischer geworden sind. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich ihren Hörern nicht nur zumuten, sondern ihnen auch zutrauen, mit der Unschärfe, den Wortbildern und den Anrissen umgehen zu können. Zeit ihres Bestehens haben sie den Zweifelnden, den Illusionisten, Unvernünftigen, den ungepanzerten Einzelgängern das Wort geredet und die Zeiten, die so sind wie sie sind, lassen diese nicht weniger werden – wer dazu noch bereit ist, den zweiten Blick zu riskieren, den Kopf zu bemühen, dem bleiben Tocotronic die willkommensten Unterhalter.

Musikalisch ist „Wie wir leben wollen“ nach dem Ende der sogenannten Berlin-Trilogie vielleicht nicht der angekündigte Bruch, natürlich noch mehr Schall und noch mehr Wahn, aber schon aufgrund der Menge an Material vielgesichtiger; die Songs – analog aufgenommen, wie man hört – unterscheiden sich mehr als zuvor voneinander, in ihren Stimmungen, in ihren ungewohnten Instrumentierungen, in der Art, wie nah einem von Lowtzow mit seinem jetzt so wandelbaren Gesang auf die Pelle rücken will, mal drängend und gehetzt, mal beiläufig und verspielt, am Ende verklingt er einfach, unerreichbar.

Kurz ins Detail: Das energisch beschwingte „Hey Hey Hey“ des Eingangsstücks („Im Keller“) ist grandios und neben „Warte auf mich..“ und „Die Revolte…“ eine der bestechendsten und eingängigsten Tanznummern des Albums. Der Countryswing inklusive Steelguitar von „Chloroform“ hat einen gleich im Sack, ebenso die mehr als lässige Bläsergruppe von Ja Panik in „Neue Zonen“. Erneut der Daumen hoch für die Young’sche Elektrifizierung des Titelstücks, für ‚Krach vs. Flötenton‘ bei „Eine Theorie“, die sprichwörtliche Höllenfahrt im gleichnamigen Song und den zackigen Beat fürs „Neutrum“. Mehr als stark „Exil“, gerade und auch wegen der Textzeile „Ich bin krank, ich bin ein weißer heterosexueller Mann, du kannst mich abschieben wenn du willst“, das Meisterstück vielleicht „Warm und Grau“, ein brachiales Crescendo mit bedrohlichem Fadeout.

Es ist sicher keinen Fehler, wenn man an dieser Stelle die Finger von der Interpretation der Texte lässt oder Gedachtes und Zusammengereimtes besser für sich behält – für Wort und Ton gilt gleichermaßen: Das nicht Genannte ist mindestens genauso gut wie das Erwähnte. Soll einen die Vollkommenheit des Albums freuen oder eher ehrfürchtig erschaudern lassen, egal, was sie gemacht haben, haben sie besser gemacht als je zuvor und jede Lobeshymne an diese Band ist berechtigt, der Hype verdient und die Liebe mehr als abbezahlt. Sie könnten in zwanzig Jahren noch so weitermachen, sagte Lowtzow kürzlich, sie würden wahrscheinlich nur etwas anders klingen. Bei den meisten hätte man dies als Drohung verstehen können, von den Vieren nimmt man es als willkommene Prophezeiung. Zweite beste Band der Welt, diesmal ohne Zweifel. mapambulo:blog
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am 24. Mai 2013
Sehr schöne Verpäckung für noch schöneren Inhalt. Nach langer Zeit wieder einmal ein Grund nicht die Downloadvariante zu wählen. Toll!
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