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Kundenrezensionen

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am 6. Mai 2013
... eigentlich. Aber in Wirklichkeit? Wie sieht es aus, wenn man genau nach- und hinterfragt, wie die Abläufe unseres, ach so modernen, Lebens wirklich sind? Was den Faktor Zeit angeht, hat Dokumentarfilmer Andreas Opitz genau das getan. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die sich ganz exemplarisch mit der größten "Krankheit" unserer Zeit befasst: Immer schneller und immer mehr. Dabei "dröselt" Opitz die Kernfrage seiner Reportage vom eigenen Leben her auf. Wie viel Zeit habe ich für meine Familie? Was stelle ich überhaupt mit meiner Zeit an? Laufe ich auch im Hamsterrad? Was kann ich verändern? Wo gibt es Menschen, die sich dem Kreislauf der megaschnellen Lebensführung entziehen? -Speed: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit- liefert dabei ein paar wirklich gute Denkanstöße und Lösungsmöglichkeiten.

Andreas Opitz ist Journalist. Er hat schon einiges mitgemacht. Zum Beispiel saß er in Nigeria in Haft. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt kümmert er sich um die Zeit. Er stellt die Frage: Wie wollen wir eigentlich leben? Dabei besucht er Zeitforscher, Wissenschaftler und ganz normale Menschen. Er spricht mit einem "Blackberry-Süchtigen" und erkundigt sich über "Digitales Fasten." Opitz wirft einen Blick auf den Motor der schnellen Zeit, den Geldhandel. Er berichtet über Drogen, die es uns ermöglichen, noch mitzuhalten und spricht mit einem Aussteiger aus der Szene. Opitz begleitet den Film mit seiner Erzählstimme und bringt dabei eine Menge interessanter Fakten zu Tage. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Reisebericht aus Bhutan, wo es in der Verfassung ein festgeschriebenes Bruttonationalglück gibt. Könnte das die Lösung sein?

-Speed: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit- ist eine gelungene Dokumentation, die zwar keine sensationellen Neuigkeiten bereit hält, aber uns in vielen Lebensbereichen den Spiegel vor's Gesicht hält. In Opitz kleinen Geschichten und den Redebeiträgen verschiedener Wissenschaftler finden wir uns selbst wieder. Mitten im Hamsterrad des "Immer schneller und immer mehr". Oft merken wir das selbst nur nicht. Andreas Opitz Film kann genau dabei helfen. Nicht nur auf die anderen schauen, sondern wieder mal einen Blick auf sein eigenes Leben zu werfen. Wenn nur ein paar Zuschauer das hinbekommen, dann war -Speed: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit- seine Produktionskosten wert. Mir hat Opitz Reportage über die Crux mit der Zeit jedenfalls gut gefallen.
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am 28. April 2013
Zuerst habe ich das Buch gelesen und war schon da begeistert, wie Florian Opitz abwechslungsreich und auch sehr persönlich seine Suche nach der verlorenen Zeit beschreibt. Da ich mich schon seit einigen Jahren mit der Thematik auseinandersetze, hat es für mich keine grossen AHA Erlebnisse gegeben und trotzdem kann ich das Buch und den Film nur empfehlen. Da der Film sich sehr stark an das Buch anlehnt, konnte ich nach der Lektüre die Personen auch noch "persönlich" kennenlernen.
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"SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" ist nach Der grosse Ausverkauf: Verkaufen Sie jetzt - bezahlen Sie später. Unsere Welt wird privatisiert der zweite große Kino-Dokumentarfilm von Florian Opitz. Der frischgebackene Familienvater geht darin der Frage nach, warum uns im Alltag subjektiv gefühlt immer weniger Zeit bleibt, obwohl wir uns ständig bemühen, Zeit zu sparen und effizient zu sein. Trotz all der modernen Technik haben wir nicht mehr, sondern weniger Zeit.

Die Suche nach Antworten führt Opitz um den halben Globus, vom hektischen London in die Einsamkeit der Schweizer Alpen, von Bhutan bis nach Südamerika. Dass der Wahnsinn Methode hat, wird in den Interviews mit Akteuren des Londoner Finanzmarkts deutlich. Profit wird hier durch Informationsvorsprung generiert gleichbedeutend mit höchstmöglicher Geschwindigkeit. Mittlerweile sind nicht mehr Sekunden, sondern Bruchteile davon entscheidend.

Gut gefallen haben mir auch die Szenen mit den Auftritten des "Zeitmanagement-Papstes" Lothar Seiwert. Nicht weil ich dessen Thesen gut heiße, sondern wegen ihrer entlarvenden Wirkung. Jene ausgeklügelten Methoden, die einem suggerieren, man könne noch viel mehr als ohnehin schon an Arbeit erledigen, wenn man nur die Prioritäten richtig setzt und die eigene Effizienz weiter steigert, schaffen im Ergebnis nicht weniger, sondern zusätzlichen Stress. Die fatale Nebenwirkung inbegriffen, dass man die Fehler womöglich auch noch bei sich selbst sucht, sollten die wohlmeinenden Ratschläge nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Opitz besucht auch entschleunigt lebende Menschen wie den auf der Almhütte bedienenden Ex-Investmentbanker, dessen Werdegang jedoch nicht als Beispiel für die Masse taugt, haben doch die wenigsten von uns - so wie er - ein millionenschweres Finanzpolster für eine derartige Exit-Strategie. Interessanter waren da schon die Interviews mit den Menschen im Indivdualglück-orientierten Bhutan, obwohl ich deren Lebensweise schon aus anderen Dokumentationen kannte. Leider ergeben sich auch in diesem Land mit zunehmendem (materiellen) Wohlstand inzwischen die gleichen Probleme wie in "weiter entwickelten" Gesellschaften.

Die Schweizer Großfamilie Batzli mit ihrer "Käsemanufaktur" wird wohl bei den Zuschauern die meisten Sympathiepunkte gesammelt haben. Der Traum vom einfachen, geregelten Leben im Einklang mit der Natur bleibt mangels Umsetzbarkeit dennoch für die meisten von uns leider ein Traum.

Die Highlights der Dokumentation sind für mich die kurzen Einblendungen mit den Statements von Prof. Dr. Hartmut Rosa, einem Sozialwissenschaftler, der sich mit den Auswirkungen der "sozialen Beschleunigung" befasst. Er stellt meines Erachtens die entscheidenden Fragen. Nämlich, in was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben und - vor allem - was ist gut für uns? Das immer wieder propagierte, angeblich notwendige, stetige Mehr an Geschwindigkeit, Produktion, Wachstum usw. ist - und das wird in dem Film sehr anschaulich vor Augen geführt - definitv der falsche Weg und für die Menschen, denen oftmals nichts anderes übrig bleibt, als in diesem Hamsterrad mitzuhecheln, weder hilfreich noch gesundheitlich zuträglich.

Eine Patentlösung für das gesamtgesellschaftliche Geschwindigkeitsphänomen hat auch Florian Opitz leider nicht parat. Er wird versuchen, sich öfter mal zurückzunehmen, das Handy auszuschalten, offline zu gehen. Klingt (als Ergebnis einer Weltreise) nach wenig, wäre aber wohl auch für manche Zuschauer schon mal ein erster wichtiger Schritt und auf jeden Fall einen Versuch wert.

Fazit -> Ein Film, der in Erinnerung bleibt, weil er ein wichtiges Thema unserer Zeit benennt und nachhaltige Denkanstöße gibt. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn daher uneingeschränkt weiterempfehlen.
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am 29. November 2014
Kann man etwas gegen die immer schnelllebiger werdende Zeit tun?? Oliver Storz macht sich auf die Suche. Er kennt das Phänomen, dass trotz einer immer besser werdenden technischen Ausstattung die Zeit immer knapper zu werden scheint. Er sucht Alternativen und interviewt Aussteiger, Experten und solche, die sich so nennen, und Anderslebende. Der Film ist extrem kurzweilig, keine Minute langweilig, bietet vielleicht keine überwältigend neuen Erkenntnisse, aber doch eine Reihe an Denkanstößen sowie interessante Berichte über Menschen, die den Mut hatten, ihr Leben umzukrempeln. Dank seiner witzigen Aufmachung mit dem sympathischen Regisseur als "Hauptdarsteller" bleibt der Film noch lange im Gedächtnis. Sehr empfehlenswert - ein Dokumentarfilm der anderen Art, der vermutlich noch eine ganze Weile nicht unmodern werden wird....
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am 9. November 2016
Der Film ist sehr interessant und empfehlenswert!

Wo ich nicht zufrieden war, dass der Film nicht flüssig lief obwohl es voll geladen war. Es ist mehr als 8mal hängen geblieben.
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am 21. Mai 2013
Nur gut, jetzt wissen wir warum Menschen krank werden zum Teil.... Sie können der Geschwindigkeit nicht mehr folgen.... Es gilt die Entdeckung der Langsamkeit wieder zu gewinnen und Gewinnsucht nicht als oberste Priorität zu haben
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am 13. September 2014
Absolut sehenswerter Film. Macht nachdenklich über den aktuellen Trend der Alltagshektik und das eigene Verhalten. Außerdem ist der Film richtig schön gemacht!
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am 16. März 2014
Eigentlich weiss man es ja, wie man sich sein Leben und seine Zeit einteilen sollte, aber es ist immer wieder mal gut, es nochmals zu sehen und hören.
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am 6. April 2016
Ständige Smartphone-Nutzung, Highspeed-Internet, Hochgeschwindigkeitszüge, Mikrosekundenhandel der Banken, damit befasst sich Florian Opitz zunächst in seinem Dokumentarfilm. Im weiteren Verlauf wendet sich der Film immer mehr der Frage zu: "Was ist Glück?". Wie können wir unsere Zeit nutzen, um glücklich zu sein/zu werden? Dabei reist der Filmemacher um die halbe Welt, zeigt Beispiele von Aussteigern in der Schweizer Bergwelt bis hin ins Königreich Bhutan auf, lässt auch Experten zu Wort kommen. Bahnbrechende neue Informationen enthält der Film dabei nicht, geradezu altbacken wirkt der Tipp eines Zeitmanagers, dass alles gut werde, wenn man Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden wisse. Dennoch ist der Film ein interessanter Anreiz, das eigene Zeitmanagement und die eigene Lebenseinstellung zu überprüfen und gibt dazu zahlreiche Denkanstöße.
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am 8. April 2016
Wenn man auch - wie ich - das Gefühl kennt, keine Zeit zu haben, sollte man sich für diesen Film einmal Zeit nehmen. Darin betrachtet Florian Opitz aus seiner persönlichen "Betroffenheit" und Perspektive das Problem des Zeitmangels und berichtet über diverse Lösungswege. Jeder muss allerdings selbst darüber nachdenken, was ihn weiterbringen könnte. Die eine (!) Lösung gibt es wohl nicht.
Ich habe für mich den Schluss gezogen, dass alles nichts hilft, wenn ich nicht endlich Ernst mache, die Konsequenzen ziehe und das tue, was ich vielleicht vorher schon wusste. Der Film macht mir noch einmal klar, dass es keinen anderen Ausweg gibt.
Für diesen neuen Anstoß vielen Dank Herr Opitz!
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