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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
38
4,2 von 5 Sternen
SPEED: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Format: DVD|Ändern
Preis:11,87 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. Juli 2013
Florian Opitz verknüpft in diesem Film beeindruckende Bilder mit wichtigen Denkanstößen. Die dargestellten Probleme einer veränderten Zeitwahrnehmung sind m.M.n. in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht zu unterschätzen und sollten allgemeine Verbreitung finden!
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am 5. April 2016
Interessante Perspektivenwechsel und ein erfrischende und kritisch beobachtender Erzähler. Vor allem auch zu empfehlen seine aktuelle Ausstellung in Grafenhausen im "Haus der Sinne". Eine sehr kleine Ausstellung, aber mit sehr viel Inspiration.
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am 29. April 2013
Habe den Film vor seiner Veröffentlichung im Flugzeug gesehen und direkt vorbestellt.
Ein sehr anregender Film der zum Nachdenken und Handeln anregt! Sehr Empfehlenswert!
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am 1. Juli 2013
Viele weitere Rezensionen zu Serien, Filmen, Büchern und Videospielen finden Sie unter [...]

Es ist ein Phänomen der modernen Gesellschaft, dass wir durch technische Hilfsmittel zwar immer mehr Zeit zur Verfügung haben, uns aber die Zeit durch die Finger rinnt wie Sand durch eine Sanduhr. Im schlimmsten Fall führt dies zu modernen Gesellschaftskrankheiten wie Burn-Out oder Depressionen. Das 2012 im Goldmann Verlag erschienene Buch "Speed" von dem Dokumentarfilmregisseur Florian Opitz begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit.
Wohin mit der Zeit?

Eigentlich passt im Leben des Autors so ziemlich alles. Er hat einen Job, der ihn zufriedenstellt, eine Frau, die er liebt, eine Umgebung, in der er sich wohlfühlt und jede Menge Hobbies, die ihm Spaß machen. Doch immer wieder wiederholt sich für ihn dasselbe Dilemma wie in einer Dauerschleife: Seinen Freunden verspricht er, dass er sich endlich wieder Zeit für sie nimmt. Seinen Urlaub will er diesmal ganz ohne Arbeit verbringen. Sport würde seinem Wohlbefinden auch wieder einmal gut tun. Doch nicht zum ersten Mal fallen alle diese Pläne ins Wasser, da dem beschäftigten Regisseur und Autor einfach die Zeit fehlt. Mittlerweile haben sich seine Freunde und seine Familie daran gewöhnt und auch er selbst ist nicht mehr überrascht von seinem Verhalten. Zeit fehlt Opitz also, genauso fehlt ihm aber auch Tiefgang in seinem Leben. In einer beschleunigten Welt wird man notgedrungen auch oberflächlicher, schlussfolgert der Autor.

Mit dieser Analyse des Status Quo beginnt Opitz seine Reise, die ihm dabei helfen soll, die verlorene Zeit wieder zu finden und das bewusste Entschleunigen in einem viel zu hektischen Alltag zu lernen. Sein Buch versteht sich als Inspirationsquelle und als Hilfestellung, um sein eigenes Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Der Autor trifft mit dem Thema sicherlich einen neuralen Punkt. Viele Leser werden sich mit dem Problem der fehlenden Zeit identifizieren können und sich mit Vergnügen auf dieses Werk stürzen, das viele Beispiele dafür bereitstellt, wie man wieder Herr seiner eigenen Zeit wird.
Auf der Suche nach der Zeit

Die Reise beginnt für den Autor bei einem Journalisten, der ein außergewöhnliches Projekt gewagt hat, das sich digitales Fasten nennt. Ein halbes Jahr will dieser ohne Internet und Handy auskommen und seinen Gebrauch von Technik auf das Nötigste reduzieren. Am Ende dieser Periode sehnt sich der Journalist aber schon nach seinem normalen Leben und gesteht sich ein, dass ein Leben ohne technische Hilfsmittel ganz schön schwer ist.

Die Reise des Florian Opitz führt weiter zum Finanzdienstleister Reuters, der Aktienkurse innerhalb weniger Sekundenbruchteile aktualisiert. Ein Vertreter der Firma erklärt anschaulich, dass wenige Augenblicke den Firmen viel Geld kosten können und daher die Zuverlässigkeit und Präzision des Systems kriegsentscheidend sein können. Eine weitere Begegnung des Autors findet mit einer Unternehmensberaterin statt, bei der er fast ein Jahr warten musste um einen Termin zu bekommen. Das Treffen der beiden findet dann in einem Taxi statt und dauert 30 Minuten, ehe die beschäftigte Dame wieder zur Tat schreitet.

Während Opitz von seinen Begegnungen berichtet, teilt er auch seine Gedanken mit dem Leser. Seine Kapitel werden abgerundet mit Kommentaren des Soziologen Hartmut Rosa, dessen Texte einen guten Überblick über das jeweilige Kapitel verschaffen.
Mehr Informationen

Nachdem Opitz die beschleunigte Welt ausreichend beschrieben hat, wendet er sich Alternativen zum Hamsterrad zu, wie er sie selbst nennt. Dieser Teil des Buches ist zwar weniger informativ als der erste Teil, dafür als Geschichte spannend zu lesen. Opitz erzählt dabei von seiner Reise zu einer Bergbauernfamilie ins Berner Oberland, zu einem ehemaligen Geschäftsmann in Chile und letztlich auch in das vom Himmalaya umschlossene Buthan, dessen Regierung das sogenannte Bruttonationalglück misst. So beeindruckend die Geschichten dieser Menschen auch sind, so wenig realistisch sind sie doch für die allermeisten Leser als alternative Lebensform. Auch für den Autor endet die Reise an keiner dieser Orte, da er sich den Nachteilen dieser Lebensformen bewusst wird.
Fazit 8/10

"Speed" ist ein Ratgeber, der ganz nach dem Prinzip "Weniger ist mehr" Denkanstöße gibt. Jene, die sich in einer beschleunigten Welt selbst überholt haben, können sich und ihre Lebensart kritisch hinterfragen. Der Autor ist dabei nicht belehrend und beschreibt seine Hilflosigkeit aus der Sicht eines mitten im Leben stehenden Mannes. Wer keine Zeit hat, sollte sich Zeit für "Speed" nehmen.
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am 17. Juni 2014
Anregender Film, Almromantik und brillante soziologische Reflexion in gut konsumierbarer Mischung.
Und man kann sich so wunderbar über die Nachwuchs-Unternehmensberater erheben.
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am 25. August 2015
Das nenne ich Turbolieferung. Artikel natürlich gut, da noch eingeschweißt. Es gibt nichts auszusetzen. Hier bestelle ich gerne wieder. Vielen Dank.
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am 11. Januar 2016
Die DVD hat leider keine gute Qualität. Erstens der Ton etwas komisch und zu leise. Zweitens die Synchronisation passt überhaupt nicht zusammen. Das Thema ist interessant, aber hab mir ein bißchen mehr erwartet. Wahrscheinlich gibt es dazu einfach keine richtig gute Lösung!?
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am 17. Januar 2014
Kreative gedreht, interessant als Selbstversuch dargestellt. Gibt zwar keine fertige Antworten, dafür aber Stoff zum Nachdenken. Hat mir und meinen Freunden gut gefallen :)
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am 27. September 2016
Bin ansonsten kein großer Fan von Dokus, aber diesen Film haben wir sogar öfter verschenkt. Spannend, schlau und ein bisschen crazy.
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am 28. April 2015
Der Regisseur Florian Opitz stellt fest, dass er viel zu wenig Zeit hat und begibt sich auf die Suche nach dem Grund dafür. Erstaunlich war, wie breit gefächert seine Orte der Suche waren. Aber welche Antworten hat er nun gefunden? Das weiß er auch nicht so genau, jedenfalls nichts neues. Marketinggeile Fachleute und verrückte Aussteiger schwafeln hochtrabende Worte zum Thema.

Ein Zeitforscher, der seit Jahrzehnten Zeit und Geschwindigkeit untersucht, erzählt vom Vorteil eines rhythmischen Lebens gegenüber einem vertakteten Leben. Das klingt gut, ist aber völliger Unsinn.
Der Film zeigt häufig Menschen, die total ausgestiegen sind. Ein gesundes Mittelmaß wäre wohl langweilig für eine Doku. Die Zeitnot wird auf die Maschinen und Geräte geschoben - das Blackberry ist schuld und erzeugt Abhängigkeit. Daraus folgen kopflose Entscheidungen wie z.B. ein halbes Jahr "Digitales Fasten". Wie bei einer Diät, kehrt man nach der Extremphase wieder in die ursprüngliche Gewohnheit zurück. Dabei beschreibt der Redakteur der Süddeutschen Zeitung sehr treffend, das ständige Mail-Checken sei der süße Brei fürs Ego.

Was hat der Film gebracht? Die alte Erkenntnis, dass man den Wald nicht sieht, weil die Bäume davor stehen.
Auch die Machart des Films gefiel mir nicht. Zu dichte Nahaufnahmen, die Kamera kriecht den Leuten fast in die Nase. Zudem nervige und zu laute Hintergrundmusik.
Mit diesem Film hat man 1,5 Stunden seiner Zeit verschwendet, denn hilfreich, interressant oder bereichernd war er nicht.
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