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Kundenrezensionen

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am 21. April 2007
Auf diesem nahezu genialen Doppelalbum wird der unverwechselbare Sound der Smashing Pumpkins definiert. Es bietet eine Gesamtheit, welche die enorme Vielfalt und Eigenheit des Corgan'schen Songwriting abdeckt. Von zerbrechlichen und romantischen Liebesliedern bis vor Wut berstenden Lärmrockattacken sind die Songs allesamt mit dem intensiv gefühlvollen Gesangsorgan Billy Corgans versehen, der es wie kaum ein Anderer versteht, Melancholie, Wut, Verzweiflung, sowie Hoffnung und Freude in solch wundeschöne und wundersame Melodien und Texte zu verpacken. Es kann allerdings einige Zeit und Mühe kosten, den Zugang zur Ganzheit zu finden und zu merken, dass jedes einzelne Lied der zwei Platten zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und es somit keine "Schwachstelle" im Songgefüge gibt. Beim genauen Hinhören kann die enorme Extravaganz und die Experimentierfreude dieses Ohrenschmauses entdeckt werden.

Trotz der Tiefe bietet diese hochmelodische Darbietung sehr eingängige Stücke mit enormem Hitpotential, es ist nicht umsonst das kommerziell erfolgreichste Album der Band.

Fazit: Das Werk gehört in die "Top Ten" der besten und wichtigsten Alben der Rockgeschichte!
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Das hier ist ein gigantisches Rockalbum für die Ewigkeit! Ein Klassiker vom Schlage eines „Use your illusion" von Guns n' Roses. Eine Doppel-CD die ich noch hören will, wenn ich als betagter Senior im Schaukelstuhl sitze.

„Mellon Collie" ist das ambitionierteste, beeindruckenste und größte Werk der Smashing Pumpkins. Nur noch wenige Songs erinnern an ihre Vergangenheit als etwas schmuddelige, alternative Grunge-Band aus Chicago. Mit jedem Album sind sie gewachsen. Mit diesem dritten Album hatten sie ihren Zenit erreicht. Danach gab es noch ein gutes Konzeptalbum über Tod und Trauer „Adore", zwei unnütze Alben und eine Best-of. Es ist schwer einen typischen Song dieser CD zu nennen. Sie enthält viele Lieder, die als Single ausgekoppelt und zu Hits wurden. Die Hits höre ich, wenn ich es eilig habe. Wenn ich allerdings zwei Stunden Zeit habe, dann höre ich „Mellon Collie" in einem Stück. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis! Das erste Highlight ist „Tonight, tonight", das so herrlich kitschig klingt, wie das Cover und die Bilder im Booklet aussehen. Über die erste CD läßt sich generell sagen, daß sie die härteren Songs enthält. Auf der zweiten wird es ruhiger. Aber auch nicht durchgängig. Es ist ein Wechselbad der Gefühle. In einem Song wie „Zero" wird heftigst gerockt, in „1979" philosophiert Billy Corgan über die Vergänglichkeit: „and we don't know, just where our bones will rest, to dust I guess, forgotten and absorbed into the earth below". Nihilismus zum Mitsingen. Metallica haben mit „Load" ebenfalls ein sehr langes Album mit sehr unterschiedlichen Stücken aufgenommen, das mir nicht gefällt, weil es wirkt wie eine Sammlung von Singles, die nicht zusammenpassen. Die Pumpkins haben es auf diesem Album geschafft, die Stücke harmonisch aufeinander abzustimmen. Die einzelnen Stücke sind sehr unterschiedlich, trotzdem paßt alles perfekt. Obwohl Billy Corgan sich immer als klarer Mittelpunkt der Band präsentiert, konnte er sich dieses Mal glücklicherweise wieder dazu erweichen lassen, auch mal die anderen Bandmitglieder zu Wort kommen zu lassen. Bassistin D'arcy durfte schon mal auf dem Debüt das letzte Lied singen. Auf diesem Album beendet Gitarrist James Iha CD Nr. 1. Auf der zweiten CD dürfen am Ende Drummer Jimmy Chamberlain und D'arcy gemeinsam singen. Das hat seinen ganz besonderen Reiz und etwas versöhnliches. Schöne Idee! Apropos, schön ist auch der Song „Where boys fear to tread", der das Sample einer Explosion aus dem Computerspiel „Doom" enthält.

„Mellon Collie and the Infinite Sadness" zeigt die Smashing Pumpkins von ihrer besten Seite. Es ist ein riesiges Album mit Hochglanz-Grunge, Balladen zur Akustik-Gitarre, Klavierstücken, 70er-Jahre Rocksongs, Orchester, seltsamen Stücken mit 30er-Jahre Flair und vieles mehr. Billy Corgan ist ein Größenwahnsinniger, ein Phantast, ein überaus talentierter Musiker und Dichter, der auf diesem Album sein ganzes Talent vorführt. So künstlerisch, wichtig und schön kann Rockmusik sein!

Anspieltipps: Bullet with butterfly wings, thirty-three, Lily
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am 28. Februar 2005
Dieses Dopelalbum ist eindeutig der Höhepunkt des Schaffens der Smashing Pumpkins!
Um dieses Album gebührend zu würdigen muss man es in das Gesamtwerk der Pumpkins einordnen...es ist der Nachfolger von den eher rohen (aber ebenso genialen) Werken "Gish" und "Siamese Dreams" und Vorgänger der eher auf Hochglanz polierten Alben "Adore" und "Machina", die mir persönlich nicht mehr so gut gefallen haben, wie deren Vorgänger.
"Mellin Collie" ist das Album des Übergangs, man findet auf dem Album harte, aber dennoch ausgefeilte, Rocknummern ("Bullet with butterfly wings", "zero", ...), wie man sie von den alten Alben her kennt und daneben wunderbar ruhige Stücke ("Thirty-Three", "Stumbleine"), die die weitere Entwicklung der Pumpkins vorwegnehmen.
Die Essenz dieser beiden unterschiedlichen Typen sind Songs wie "Porcelina" oder "Thru the eyes of ruby", die für mich den Begriff Bombastrock definiert haben. Unglaublich wuchtige Rockepen, die sich über mehr als sechs Minuten erstrecken und eine Komplexität besitzen, wie ich sie seitdem nicht mehr erlebt habe!
Für mich ganz persönlich das Beste Album der Neunziger Jahre, das auch heute an seiner Intensität nichts eingebüßt hat.
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am 15. Mai 2013
Dass Mellon Collie... ein absoluter Klassiker der Musikgeschichte ist, ist in vielen anderen Rezensionen schon ausführlich beschrieben worden. Dem schließe ich mich vorbehaltlos an. Kurz meine wichtigsten Pluspunkte zusammengefasst: Sehr abwechslungsreich und trotzdem homogen, bretthart an Stellen an denen es bretthart sein muss und kurz danach schon wieder höchst melodisch, Einflüsse aus allen möglichen Spielarten moderner Rock-Musik, klasse Texte, Hits (1979, Bullet With Butterfly Wings, Tonight Tonight um nur die wichtigsten zu nennen) undsoweiter undsoweiter. Wie gesagt: Meisterstück.
Das Remastering ist gelungen, wenn auch kein Quantensprung in meinen Ohren - ich mochte auch die ursprüngliche Fassung, insofern stört es mich nicht, dass diese neue Edition nicht komplett anders aus den Boxen tönt.

Was die Vinyl-Edition angeht, habe ich sehr unterschiedliches gelesen, und möchte deshalb kurz meinen Wissensstand und meine Erfahrung mit dieser Box weitergeben.

Besonders wichtig ist der Umstand, dass es zwei Varianten gibt: Eine amerikanische und eine europäische Pressung. Die amerikanische Pressung steht schwer in der Kritik (wie hier auch von einem anderen Rezensenten, der seine Box bei amazon in Amerika gekauft hat, bereits angemerkt), weil sie oft schon im Werkszustand wellig ist und an vielen Stellen "zerrt", vor allem gegen Ende der jeweiligen Seiten. Die europäische Ausgabe hat dieses "Zerr"-Problem so nicht, weil sie deutlich mehr "Deadwax", also mehr Auslaufrille hat.
Ich war davon ausgegangen, dass amazon.de (und damit meine ich wirklich amazon, keine Marketplace-Anbieter) die europäische Version anbietet, und deshalb habe ich es einfach mal gewagt, zumal der Preis zu jenem Zeitpunkt deutlichst reduziert war (51 Euro - immernoch viel Geld aber im Vergleich zum Originalpreis ein Schnäppchen). Und das war goldrichtig.

Ich bekam die europäische Version mit hervorragend gepresstem, schwerem Vinyl (keine Welle, kein Leiern, kein Zerren, kein Knistern) - so wie man es sich wünscht und wie man es bei einer solchen Deluxe-Ausgabe auch erwarten darf.

Die Box als solche ist wunderbar gestaltet: Harte 12" Box mit Prägedruck, mit den vier Vinylen (jeweils in eigenen Hüllen mit den Collagen-Motiven, die aus dem CD-Booklet bekannt sind, inkl. Innenhüllen) plus 2 Bücher (ein Textbuch und ein Buch mit Liner Notes). Einziger Mini-Kritikpunkt: Das Liner-Notes-Buch ist offensichtlich dasselbe, das auch bei der Deluxe-CD-Edition enthalten ist, weil hier ausführlich auch auf die beim Vinyl nicht enthaltenen Bonustracks eingegangen wird. Das führt natürlich nicht zur Abwertung, ist aber ein wenig befremdlich.
Alles in allem bin ich froh, dass ich mich nicht auf die, meist auf die amerikanische Version bezogenen, schlechten Kritiken verlassen und diese Box gekauft habe. Ich habe da ein echtes Schmuckstück bekommen, das ich so schnell nicht freiwillig wieder hergeben werde.
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am 5. Januar 2010
"Mellon Collie and the Infinite Sadness" - ein langer Titel, ein geschmackvoll, barock anmutendes Design und eine mit brachialer, monströser, mit Gitarren-Effekten beladender, zarter bis exzessiver Rock-Orgie gefüllte Doppel-CD, die die klare Handschrift insbesondere Billy Corgans und James Iha trägt. Genialität oder der pure Wahnsinn? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich: Dies ist für mich das absolute Lieblings-Album Nr. 1, danach kommt erstmal ganz lange nichts. Dies ist definitiv ein All-Time Masterpiece der Extra-Klasse, sicher sind nicht alle Songs sofort eingängig, die Stücke aber allesamt sehr komplex, aufwendig und intelligent arrangiert und an Facettenreichtum, wie ich es noch nie gesehen/gehört habe (Anspiel-Tipps: Thru the eyes of ruby, By Starlight, Porcelina of the vast oceans, tonight, Galapogos). Eine eindeutige Kauf-Empfehlung von mir und ein unendliches DANKE an die Smashing Pumpkins um diese Bereicherung!
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am 20. September 2004
Die Kürbisse sind mir das erste Mal mit "1979" ins Ohr geflogen und von da an wollte ich mehr von den Jungs (natürlich + Darcy) hören. Auch ich bin der Meinung, es ist neben Nirvana's "Nevermind" der beste und wichtigste Beitrag der 90er Musikwelt! Diese Doppelplatte bedient alle Stimmungen (vor allem Billy's), aber ich will hier nicht alle meinen Vor-Rezessionisten nachreden. Ich habe bis heute (11 Jahre nach Erscheinen) kein so komplexes Musikwerk mehr gehört.
Nicht umsonst das erfolgreichste Doppelalbum in US-Land!
Schade nur, dass es die Truppe um Corgan nicht mehr gibt.
Ich habe mittlerweile alle Pumpkins-Platten und finde jede toll, wenngleich dieses hier den schöpferischen Zenit der Band darstellt! Wer sich also als unvoreingenommener Hörer diese Doppel-CD zulegt, der wird über kurz oder lang auch nicht an den anderen Veröffentlichungen der Smashing Pumpkins vorbei kommen.
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am 12. Januar 2006
Mellon Collie And The Infinite Sadness... Viele sagen das beste Album der Band. Ich sage es ist das vielfältigste. Schlechte Platten haben die Pumpkins meiner Meinung nach nie gemacht.
Was für ein Album! 2 Stunden perfekte Musik nonstop! Es startet mit einem gefühlen Klavier und dem Titelsong, danach wirds träumerisch-kitschig bevor uns Billy und Co. auf eine Reise in den Wahnsinn mitnehmen, wieder raus aus diesem und nochmal zurück usw. Ich muss sagen ein derart komplexes Werk ist mir noch nicht weiter bekannt. Wunderbar tiefsinnige Texte, geniale, verspielte Melodien und dazu diese markante und wie ich finde beeindruckende Stimme... Diese Doppel-CD ist absolut jeden Cent wert den man dafür ausgibt! Auch ein ganze Palette an Gefühlen werden uns geboten: Liebe, Wut, Wahnsinn, Freude, Melancholie, Reue, Hoffnung usw. Das was diese Band allein mit diesem Album geschaffen hat ist absolut bewunderswert. Das musikalische Talent der gesamten Band ist so außergewöhnlich wie die Band selbst. Billy Corgan ist kein Wahnsinniger, sondern nur ein Musiker der seine Musik lebt und liebt. Diese Platte kann man nicht erklären, man muss sie hören, aber Achtung: SUCHTGEFAHR! Ich zumindest kann mich nicht satthören... Auch ich finde diese Platte ist die beste der 90iger, Nevermind hat nur halb soviel Potential wie diese Wahnsinnsscheiben. Das die Pumpkins nach diesem Meisterwerk neue Töne anschlugen ist kaum verwunderlich, den besser als hier konnte es nicht mehr werden, wobei auch sehr viel was danach kam top war.
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Da die damalige 3 LP Version von 96 mittlerweile nur noch zu, Sammlerstück-typisch, utopischen Preisen gehandelt wird und in diesem Fall hier zumeist sowieso nur Bootlegs kursieren, bin ich recht froh dass 2012 dieses Re-Issue herausgekommen ist.
Über die Musik lässt sich kaum streiten und man muss nicht mehr wirklich etwas dazu sagen, für mich ist es einfach das beste Album der Pumpkins und generell eines meiner lieblings-Rockalben.

Zur 2012er Vinylversion (europäische Pressung):

Klanglich hat sich hier m.M.n. einiges gebessert (der Vergleich gilt der Erstauflage der CD und ebenso einer Bootleg Version des Albums). Alle Tracks haben nicht mehr so nervig "schneidende" und "kratzige" Höhen wie damals und auch der Bass kommt nicht mehr so schwammig daher, generell kann man sagen, dass vor allem die heftigeren Nummern wie "Zero" sehr von diesem Mastering profitieren. Von einer "High End" Aufnahme, kann man jedoch trotzdem noch immer nicht sprechen, ist aber in diesem Fall sowieso eher zweitrangig, solche Alben dürfen (bzw. sollen schon fast) ruhig dreckig klingen - am Besten kommt das mit den passenden Röhren im Phonoverstärker ;-)
Die 180g Platten selbst sind perfekt Plan, die Bohrung zentrisch und es gibt keinerlei Störgeräusche.
Die 2 Booklets mit den Songtexten und Artworks sind qualitativ ebenfalls sehr hochwertig, sowohl der Druck als auch das Papier.
Der Schuber fällt sehr massiv aus (auf allen Seiten 3mm dick) und ist wirklich sehr schön und sauber gearbeitet.

- diese Angaben mache ich speziell Aufgrund der qualitativ sehr schlechten USA/Canada Pressung, von welcher sich etliche schlechte Berichte
Im Netz finden.

Fazit: Super Vinyl-Auflage von Mellon Collie, jedoch beim Kauf unbedingt darauf achten die europäische Version zu ergattern (bei Discogs kann man dies z.B. gezielt eingeben).
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am 3. März 2015
Also das Album, wer es kennt, ist begeistert.

Wer auf Gitarrenrock, mit kämpferischen, melancholischem Gesang steht, kann hier sein blaues Wunder erleben.

Zeitgeschichte, zumindest musikalisch.

Diese Typen haben aus Protest aufgehört Musik zu machen, weil Ihnen ein Ami-Präsident nicht gefallen hat.

Das ist doch mehr als Vieles, was man selbst überhaupt, jemals, außer unbezahlte Überstunden, zu leisten in der Lage war, und ist.
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am 11. Januar 2015
Ich möchte in meiner Rezension weniger auf das Album an sich, sondern eher auf die gebotene Soundleistung der 2012er Remaster Edition eingehen. Diese steht für mich in außerordentlicher Qualität heraus und verdient eine Diskussion.

Das großartige MCIS hatte bei aller Opulenz und dem (vom US Rolling Stone zu Recht verliehenen) Nimbus, die Bibel der modernen Rockmusik zu sein, eine unüberhörbare Schwäche...den Sound! Howie Weinberg, welcher seinerzeit (1995) bei Masterdisk NY für das Mastering verantwortlich zeichnete, hat dem Album ein mit Bässen überfrachtetes Soundgewand "angeschraubt". Bob Ludwig, der das Remastering übernommen hat, konnte nun (zumindest nach meinem Dafürhalten) endlich die unzähligen Feinheiten und Details der Aufnahmen herausarbeiten, die zuvor in einem (fast unangenehm) wabernden tiefen Bassteppich versanken. Sehr gut nachzuhören ist dies besonders bei den Intros von "Jellybelly" , "To Forgive" , "Take me Down" , "In The Arms of Sleep" , "Tales of a Scorched Earth" und dem ursprünglich vollkommen "verbassten" "By Starlight". Zudem wurden Billy Corgans Vocal Lines hörbar deutlicher betont und die Passagen der, teils multipel übereinander getürmten Gitarrenläufe viel detaillierter dargestellt, was besonders unter (guten) Kopfhörern ein ungeahnt reines Hörerlebnis bereitet. Ebenso wurde wohl die Loudness korrigiert. Das Remaster klingt einfach vitaler und näher, als vorher. In der Summe ergibt sich ein wunderbarer Höreindruck, der selbst den erfahrenen Kennern des Materials Facetten offenbart, die so noch nicht wahrgenommen wurden.

Fünf Sterne und ein freudiges Lächeln für ein ausgesprochen gelungenes Remastering.
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