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am 27. Oktober 2015
Das erste Buch "Operation Blackmail" fand ich sehr, sehr gut. Leider kommt "Biest" nicht an das Vorgängerbuch heran. Die Idee zu dem Buch fand ich toll und vorstellbar: Stromressourcen bedeuten Macht und Geld und der Markt darum ist hart umgekämpft. Das Gefahrenpotenzial von Atomenergie immer gegenwärtig. Beim Lesen des Buches neigt man dazu, sich Solarzellen anzuschaffen ;-). Warum mir dann das Buch nicht gefallen hat? Der Schreibstil war durch die kurz gehaltenen, monoton aufeinanderfolgenden Kapitel zu abgehackt. Dadurch fand ich nicht wirklich in das Buch hinein und es wirkte ein wenig seelenlos. Darüber hinaus fand ich leider zu viele Szenen unrealistisch und da die Personen und Motive, die hinter den geplanten Attentate sehr schnell feststehen, war das Buch gänzlich vorhersehbar und zog sich in die Länge. Das Ende hatte keine Überraschung parat.
Ich gebe selten nur zwei Sterne, denn ich habe vor jedem Autor Respekt, der ein Buch schreibt. Aber dieses Buch konnte ich nur mit Mühe und Frustration zu Ende lesen. Da mir das erste Buch sehr gut gefallen hat, werde ich das dritte Buch der Serie "Argwohn" lesen. Ich hoffe, dass dieses wieder besser ist. "Biest" jedenfalls war eine Enttäuschung und ich würde es (ausser für Serienfans, die alle Folgen lesen wollen) nicht empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2012
"Biest" von Jenk Saborowski, ist der zweite Band um die ESCB- Agentin Solveigh Lang, einer Sondereinheit mit Sitz in Amsterdam. Leider habe ich das erste Buch dieses Autoren "Operation Blackmail" nicht gelesen, was ich aber schleunigst nachholen werden. Beeinträchtigt hat es meine Lesespannung aber in keinster Weise.

Worum geht`s ? Ein russischer Oligarch kommt an einen Computervirus, der von Amerika und Israel entworfen wurde und sich in die Computerprogramme von Industrieanlagen einschleichen soll. Der Hauptgedanke ist der, Europa dazu zu bringen, ihre Atomanlagen abzustellen und somit abhängig vom Atomstrom, aber auch vom Gas Russlands zu werden. Eine Idee, die von der Realität nicht soweit entfernt ist, denn der "Krieg" um die Energiereserven unserer Welt ist schon lange im Gange. Wie aber wird dies durch einen Computervirus erreicht ? Indem der manipulierte Virus in Atomkraftwerke eingeschmuggelt wird und zu Störfällen führt, die Menschenleben vernichten ,oder auf Jahrhunderte hin gefährden.

Das Szenario, dass der Autor hier entwirft , ist nicht nur super spannend und lässt einem die Gänsehaut in regelmäßigen Abständen den Rücken runterrieseln, sondern wird durch die Art der Erzählweise und der Geschichte, in die sie verpackt ist, absolut unterhaltsam und realistisch. Die agierenden Personen, allen voran Solveigh, sind gelungen, interessant und ausbaufähig. Als Agentin werden Solveigh, aber auch ihre Kollegen , aber trotzdem auch als Menschen beschrieben und nicht wie manchmal in amerikanischen Thrillern als Kampfmaschinen. Das macht den Reiz dieser Serie aus.Persönliche Begebenheiten finden in dieser Geschichte ebenso Platz, wie die manchmal aufkommende Situationskomik, die häufig bestimmten Personen geschuldet ist. Ich jedenfalls freue mich auf einen neuen Einsatz der ESCB und bin froh, bis dahin noch Operation Blackmail lesen zu können.

Absolut empfehlenswert für Leser, die Technologie-und Wissenschaftsthriller lieben.
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am 25. Juni 2015
Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände von Terroristen. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor. Mitten im Herzen Europas. Welche Rolle spielt der ehemalige Stasi-Funktionär, den der Journalist Marcel Lesoille in Tel Aviv fotografiert? Gemeinsam mit Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt er eine Spur bis nach St.Petersburg und Berlin. Können Sie gemeinsam die Katastrophe verhindern?
Ein sehr aktueller Krimi, die Atomkraftwerke scheinen doch lange nicht so sicher zu sein wie immer angegeben wird.
Selbst Japan hat nichts gelernt aus dem letzten Atom-Unfall.
Alternative Varianten wird es ganz sicher geben, kosten aber Geld.

4 Sterne von mir für dieses Werk und ich freue mich schon auf weitere.
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am 29. März 2013
Ein europäischer Thriller um Energie, Geld und Macht – also, wer sind die Bösen? Natürlich die Russen. Alles Böse kommt aus dem fiesen Osten mit seinen enormen Erdgasreserven und hat es auf den Untergang von ganz Europa abgesehen. Aber die Europäische Union hat eine Geheimwaffe: das ECSB. Eine Spezialsondersupereliteeinheit, die es mit allen anderen Spezialeinheiten dieser Welt locker aufnehmen kann und die so geheim ist, dass noch keiner je von ihr gehört hat.
Das russische Biest hat sich von den Israelis ein Computervirus geklaut und will den in europäische Atomkraftwerke einschleusen lassen. Auftretende Störfälle sowie hier und da austretende Radioaktivität sollen die Europäer in Panik versetzen und einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie in Gang setzen. Russland bietet seine Ressourcen an, hilft die Wirtschaft am Laufen zu halten und heimst neben unendlichen Geldsummen auch wieder ein Stück echte Macht ein. Agentin und Protagonistin Solveigh Lang ist dem Komplott auf den Fersen und hilft mit ihren Kollegen Europa schließlich zu retten. Gewürzt wird die Handlung noch mit allerlei privaten Dramen und Bekanntschaften zur Crew des israelischen Mossad.
Glaubwürdigkeit ist das große Problem dieses Romans. Es ist von allem immer ein bisschen zuviel oder zu wenig. Das Klischee des von Macht besessenen Russen; streng geheime Eliteeinheiten, die sich von Zivilisten in die Karten gucken lassen; Ex-Stasi-Agenten, die auch nach 20 Jahren wieder problemlos mitmischen können, und natürlich das allseits beliebte Computervirus, welches sich vom Computerspezialisten der ECSB zügig und nahezu problemlos analysieren lässt. Der Erzählstil ist teilweise etwas zu detailliert und wirkt sehr filmisch. Der Spannungsbogen fällt zwischendrin einfach mal ab oder findet sich zu übertrieben auf ein einzelnes Kapitel bezogen wieder. Neben Solveighs Blickwinkel auf das Geschehen, werden auch andere Figuren und Schauplätze abwechselnd in den Mittelpunkt gerückt. Das passt leider nicht immer, die Charaktere laufen nicht ganz rund und es bleiben Fragen nach der eigentlichen Motivation einzelner Figuren zurück.
Alles in allem ist die Handlung nicht überzeugend genug und fesselt den Leser leider nicht an seinen Lieblingslesesessel. Der Protagonistin nimmt man die Tätigkeit als Eliteagentin nur bedingt ab, man kann sich schwer mit ihr identifizieren und sie als Charakter nicht ganz fassen, besonders auch im privaten Bereich. Überraschungen im Verlauf der Handlung gibt es keine, es ist alles mehr oder weniger vorhersehbar. Das heißt für einen Thriller nichts gutes. Ein großes Manko für den Lesegenuss liegt allerdings nicht auf Seiten des Autors, sondern bei dem wirklich schlampigen Korrektorat des Verlags.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 26. Oktober 2013
Solveigh Lang von der ECSB hat sich kaum von ihrem vorangegangenen Einsatz erholt, da erreicht sie schon eine neue Schreckensmeldung: jemand plant Anschläge auf die Atomkraftwerke Europas. Doch nicht etwa mit Waffen, nein, mit einem kleinen Virus sollen die Anschläge passieren. Was wollen die Angreifer damit bezwecken? Und vor allem: sind sie noch zu stoppen?

"Biest" ist der 2. Band der Solveigh-Lang-Reihe und fügt sich nahtlos an Band 1 an. In "Biest" kommen jedoch so einige Details aus dem ersten Teil ans Licht, so dass ich nur jedem raten kann, zuerst mit Operation Blackmail: Thriller (Solveigh Lang-Reihe) zu starten, da sonst die Spannung hinüber ist.

Die Geschichte beginnt schon mit einem hohen Tempo, welches der Autor bis zum Schluß aufrecht erhält. Das Buch liest sich wie ein Hollywood-Action-Film, wirkt aber durchdachter und auch besser inszeniert. Zugegeben, an einer Stelle musste ich herzhaft lachen, weil eine Figur so einen offensichtlichen Fehler begeht, dass ich mir nur noch an den Kopf fassen konnte. Auch bemüht Jenk Saborowski ein paar Klischees um die Geschichte vermeintlich spannender zu machen. Das war in meinen Augen aber gar nicht nötig.

Saborowski versteht es sehr gut mit den Ängsten seiner Leser zu spielen. Gerade die Anschläge auf Atomkraftwerke sind für viele ein Horrorszenario, welches augenscheinlich nicht so weit entfernt ist wie gedacht. Die Figuren in "Biest" sind toll ausgearbeitet und agieren, bis auf wenige Stellen, auch glaubwürdig.

Der Stil des Autors ist einfach und flüssig zu lesen. Jenk Saborowski konzentriert sich auf das Wesentliche und hält sich nicht lang mit unnötigen Details auf. Das hat mir gut gefallen.

Fazit: eine tolle Fortsetzung für Solveigh Lang und ihre Truppe. Eine klare Leseempfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. März 2016
Der Einstieg bei diesem Hörbuch fiel nicht gerade leicht. Nicht, dass es nicht gut vorgelesen wäre oder die Geschichte Längen hätte oder so, nein, es war schlicht zu viel des Guten. Gleich zu Beginn gibt es vier oder fünf verschiedene Handlungsstränge, die nichts oder nur wenig miteinander zu tun haben, sodass ich während der ersten CD mehr damit beschäftigt war, die Details im Ohr zu behalten als mich dem 'Genuss' dieses Thrillers hinzugeben. Erst bei der zweiten CD wird deutlicher, wie und was die unterschiedlichen Protagonisten miteinander verbindet und ich konnte mich zurücklehnen ;-)
Um dem wirtschaftlich darbenden Russland auf die Beine zu helfen (und natürlich auch zu seinem eigenen Nutzen), entwickelt ein russischer Oligarch, der nur unter dem Namen 'Biest' bekannt ist, einen heimtückischen Plan, bei dem Europas Bevölkerung das Opfer ist. Durch den israelischen Geheimdienst erhält die europäische Spezialeinheit ECSB davon Kenntnis und versucht mit allen Mitteln, dieses Vorhaben zu vereiteln.
Im Großen und Ganzen ist 'Biest' ein durchschnittlicher Thriller, der nicht mit allzu großen Überraschungen aufwartet. Was ihn jedoch aus der Masse der Durchschnittsware heraushebt, ist die zumindest für mich schon beängstigend realistische Beziehung zu unserem Alltag.Terroristen infiltrieren bzw. verseuchen Industrieanlagen mit Computerviren, -würmern und was sonst noch so im IT-Bereich kreucht und fleucht, sodass diese Anlagen vollständig versagen und die gesamte Bevölkerung eines Landes gefährden können - wirklich nur Fiktion? In Zeiten, in denen beinahe wöchentlich darüber berichtet wird, wie Autos geknackt, Clouds gehackt oder Daten widerrechtlich verschlüsselt werden um Lösegeld zu erpressen, in solchen Zeiten soll das beschriebene Szenario von 'Biest' nur Phantasie sein? Mir kam das Alles sehr sehr realistisch vor und somit ergibt sich ein Großteil der Spannung aus eben diesem Nahe-dran-an-der-Wirklichkeit. Dazu gehört auch der Bezug auf reale Personen, deren Namen zwar leicht abgeändert wurden, doch durch die Umstände klar erkennbar sind.
Uve Teschner macht seine Aufgabe als Vorleser gut, Stimmungen werden deutlich vermittelt und die Handelnden sind fast problemlos zu unterscheiden.
Alles in allem ein spannender Thriller, der meiner Meinung nach jedoch nichts ist für Menschen, die bereits über eine gewisse Paranoia verfügen in puncto Untergangsszenarien ;-)
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am 20. Januar 2013
Zum Inhalt:

Im Prolog erfährt der Leser, dass während eines Galadinners in Moskau im Juni 2011, der russische Präsident laut über die Zukunft seines Landes nachdenkt und das “Biest” auf einen schrecklichen Plan bringt, der ganz Westeuropa schaden könnte.

Danach wird das ermittelnde Team einer europäischen Geheimpolizei, der European Council Special Branch (ECSB) vorgestellt. Es handelt sich um außerordentlich begabte Spezialagenten, die von den besten Wissenschaftlern Europas unterstütz werden. Wer – wie ich – den Vorgängerband (Operation Blackmail) nicht gelesen hat, dem sei gesagt, dass das auch nicht nötig ist. Wer Probleme mit den Namen hat, findet im Anhang ein Personenregister, was mir weitergeholfen hat.

Im Verlauf der nächsten Kapitel erfährt der Leser, dass es Hinweise darauf gibt, dass der Computerwurm Stuxnet in die Hände einer Terrorgruppe gelangt ist. Zunächst ist unklar, was die Gruppierung mit der Verbreitung des Wurmes erreichen will, doch als die Ermittler der ECSB herausfinden, dass Stuxnet Störfälle in Atomkraftwerken verursachen soll, ist es schon zu spät, denn in Neckarwestheim ist Radioaktivität ausgetreten und die Wolke steuert direkt auf München zu.

Die Protagonisitin Solveigh Lang, genannt Slang, und ihr Team müssen nun versuchen, den Super-Gau in Deutschland und in allen anderen europäischen Ländern zu verhindern, denn es bricht bereits Panik in der Bevölkerung aus.

Meine Meinung:

Mit der Thematik der Atompolitik könnte das Buch nicht aktueller sein. Der Autor nimmt Bezug auf die Atomkatastrophe in Japan, das Herunterverfahren der Atommeiler in Deutschland und anderes mehr. Er verwendet in seinem Buch viele real existierende Personen, meist Politiker und die stellt er so präzise dar, dass die Nennung des Namens praktisch nicht notwendig ist. Der Plan des Biests klingt gerade in der jetzigen Zeit sehr realistisch, was das Buch um so spannender macht.

Mit dem Team der ECSB verfügt die Geschichte über sehr sympatische Protagonisten, die einen Fall mit viel Action und Logik zu lösen versuchen. Solveigh Lang reist dabei einmal quer durch Europa und das schon beinahme im Tagesrhythmus. Der Autor überschreibt die Kapitel mit Ort und Datum, so dass der Leser immer weiss, wo er ist, was auch notwendig ist, weil die Handlungsstränge paralell verlaufen, wodurch das Buch ein sehr hohes Tempo aufnimmt. Ich habe bis mitten in die Nacht gelesen und das Buch nur widerwillig aus der Hand gelegt.

Dieser Politthriller verdient auf jeden Fall fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Das Cover

ist in schwarz gehalten. Autorenname, Titel und der Begriff “Thriller” heben sich in rot-orange davon ab, wobei der Schriftzug des Titels angerauht ist, während der Rest des Covers glatt ist.
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am 21. April 2014
Spannend und leider sehr realitätsnah. Warum leider? Weil ich hoffe, dass es dies nie passieren wird, aber wenn man die heutigen Geschehnisse geobachtet, sind wir nicht sehr weit davon entfernt.
Computervirus wird von Russen gemopst und gegen den Westen eingesetzt, damit er sich in die Computerprogramme von Industrieanlagen einschleicht.und die Atomanlagen abstellen und somit abhängig vom Atomstrom, aber auch vom Gas Russlands zu werden. Indem der manipulierte Virus in Atomkraftwerke eingeschmuggelt wird und zu Störfällen führt.
Nicht so abwegig
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am 20. Dezember 2012
Biest: Thriller Der neue Thriller von Jenk Saborowski stand schon lange auf meiner Wunschliste, da mir "Operation Blackmail" sehr gut gefallen hatte. Mit BIEST wurden meine Erwartungen nun mehr als erfüllt, denn der Autor hat einen intelligenten und spannenden Politthriller in der Tradition eines John le Carré oder Daniel Silva vorgelegt. Worum geht es?

Moskau, im Juni 2011: Anlässlich eines Galadinners für enge Freunde macht sich der alte und neue Präsident Gedanken um die Zukunft seines Landes und bringt das "Biest", einen reichen Oligarchen, damit auf eine Idee...

Anschließend werden die Ermittler der ECSB, einer Europäischen Sondereinheit, vorgestellt und beschrieben: Solveigh, Eddy, Dominique und Chef Thater sowie Solveighs Freund Marcel; er ist bei der Presse. Falls jemand den Vorgänger nicht gelesen hat, findet sich im Anhang ein Personenregister. Neben dem Biest gibt es noch einen weiteren Bösen, Thomas Eisler, einen ehemaliger Stasi-Offizier und Ewiggestrigen sowie ein paar Wasserträger. Was verbindet diese beiden Männer und wo liegt ihr Motiv?

Bekanntlich resultierte aus dem Ende der Sowjetunion kein wirkliches Ende des Kalten Krieges, sondern nur dessen Fortsetzung mit anderen Mitteln. Die heute eingesetzten Waffen sind eher Werkzeuge aus dem Bereich der IT, z.B. Computerviren und -würmer. Und genau hiervon handelt BIEST: eine Modifikation des Schadprogramms Stuxnet (wer will, kann das ja mal googeln), gelangt in ein Atomkraftwerk und führt dort zu Störfällen. Können Solveigh Lang, genannt Slang, und ihr Team die nukleare Katastrophe noch verhindern?

Ein äußerst erschreckendes, doch realistisches Szenario, das sich der Autor ausgedacht hat, gut recherchiert und packend in Szene gesetzt. Ich mag es, wenn ich nicht nur kurzweilig unterhalten werde, sondern auch noch etwas lernen kann. Moskau, Amsterdam, Tel Aviv und Prag... viele Ortswechsel, schnelle Schnitte, das waren auch schon die Stärken des ersten Bandes. Zudem ist Jenk Saborowski ein guter Beobachter. Wer mal in Israel war, der weiß, was ich meine.

Neben knallharter Action, u.a. einer Verfolgungsjagd per Schlauch- und U-Boot in der 4° kalten Barentssee, menschelt es diesmal sogar, denn die sympathische Heldin Slang ist schwanger, Dominique lernt wieder laufen und israelische Mossad-Agenten treten als Gutmenschen auf. Last but not least erlebt selbst das Biest zum Schluss eine böse Überraschung.

Das Buch gliedert sich in drei Teile, denen jeweils ein äußerst passendes Zitat aus Machiavellis Fürst vorangestellt ist. Hier findet der aufmerksame Leser auch das Motiv. Das Cover sieht ziemlich rostig aus und fühlt sich auch ein bisschen so an. Aber schließlich kommt es nicht auf die Verpackung an, sondern auf den Inhalt. Und der ist verdammt gut!

Jenk Saborowski ist seinem Thema, der Bedrohung Europas, treu geblieben. Trotzdem hat er sich weiterentwickelt und konnte sich meiner Meinung nach sogar steigern. Mir hat BIEST noch besser gefallen als "Operation Blackmail". Schade, dass ich nur 5* vergeben kann, auch wenn dieses Werk viel mehr verdient hat. Mein Highlight des Jahres. Jenk sei Dank!
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am 24. Juli 2013
Inhalt:
Das Buch beginnt mysteriös. Eine Person namens "das Biest" nimmt an einem Galadinner des russischen Präsidenten teil. Im Verlauf des Abends entsteht beim Biest ein Plan... Die europäische Sondereinheit ECSB erhält vom israelischen Geheimdienst den Tip, dass ein Terroranschlag auf Europa mit einem gefährlichen Computervirus geplant ist. Solveigh Lang, Agentin des ECSB, beginnt zu ermitteln, unterstützt vom Computerexperten Eddy Rames. Was hat der Freund von Solveigh Lang, ein Journalist, mit dem Fall zu tun? Gelingt es dem ECSB den Terroranschlag zu verhindern? Wer ist das Biest?

Meine Meinung:
Dieser Thriller beginnt langsam, die verschiedenen Personen werden vorgestellt. Die Story ist in kurze Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel handelt an einem anderen Ort und mit anderen Personen. Dadurch liest sich die Story sehr schnell. Mit zunehmender Entwicklung hat mich dieser Stil jedoch gestört, weil ich fand, dass die Spannung nicht zunahm, da die Sequenzen zu kurz waren um wirkliche Spannung aufzubauen. Auch waren für mich fast zuviele Personen beteiligt, die Protagonisten blieben für mich oberflächlich. Dadurch habe ich weniger mitgefiebert. Die Geschichte war leider auch vorhersehbar, meiner Meinung nach wurde zu früh verraten, was und wo die Terroristen planen. Positiv fand ich, dass dieser Thriller in Europa mit einer europäischen Sondereinheit spielt. Zudem gefiel mir die Aktualität dieses Thrillers, dabei meine ich nicht nur die Story (Computervirus), sondern auch die aktuellen Themen die eingebaut wurden (Ruf der Schweizer Banken etc.). Das Cover finde ich mysteriös gestaltet, was sehr gut zum Buch passt.

Fazit:
Das Buch ist als Agentenkrimi gesehen unterhaltsam und flüssig lesbar. Mir hat jedoch die Spannung und überraschende Wendung eines Thrillers gefehlt.
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