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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2013
Als Silent Hill Fan der fast ersten Stunde ist mir bezüglich Silent Hill: Revelation eigentlich nur eines im Gedächtnis geblieben: Warum?
Es startet mit fehlender Logik und endet in der totalen VERklärung der Hintergründe des kompletten Silent Hill Universums - dazu kommen Widersprüche.

Es gab so gute Ansätze, zum Beispiel diesen zweiten Film an den ersten anknüpfen zu lassen, was schließlich auch mit der Geschichte der Spielereihe völlig vereinbar ist. Die Schauspieler sind wirklich sehr sehr gut gewählt, alleine Sean Bean ist wie gemacht für die Rolle von Harry, und auch seine Tochter "Heather" wurde wirklich gut getroffen. Selbst die charakterlichen Eigenschaften und die Reaktionsmuster der Protagonisten sind dem Spiel wie aus dem Script geschnitten. Die Welt wirkt glaubwürdig, die Effekte sind, natürlich vor allem in 3D, beeindruckend und fesselnd.
Die Monster sind authentisch, Silent Hill ist authentisch aber warum in aller Welt musste man dann solch fatale Fehler begehen wie Kit Harrington als "Vincent". Wer soll das sein, was soll er verkörpern, zu welchem Zweck wurde er eingefügt? Die Schauspielleistung und die Rolle ansich sind die erste Zumutung im Film der man sich ergeben muss. Einen Vincent gibt es zwar auch in der Originalgeschichte des Spiels, nur sieht dieser nicht nur völlig anders aus und verhält sich anders, sondern hat auch noch eine ganz andere Hintergrundgeschichte und bezweckt völlig andere Dinge. Hätte man ihn so übernommen, wie er eigentlich gehört, wäre ich sinnbildlich auf die Knie gegangen. Ein weiteres Problem mit dem Charakter Vincent findet sich auch in den lächerlichen zwei Minuten wieder, wo der Privatdedektiv Douglas auftaucht. Er taucht auf und tut etwas mir unbegreifliches: Er verrät einfach den ganzen Sinn und die Handlung des Films - obwohl er eigentlich ein Außenstehender ist, der keinerlei Ahnung von Silent Hill und dortigen Kulten haben dürfte, da er im Original einfach nur beauftragt wurde, Heather zu suchen und selbst nichts weiß und mit hineingerissen wird. In SH:R fungiert er nur als peinlicher Spoiler, genau wie Vincent. Beide scheinen nur die einfachsten Methoden gewesen zu sein, die Story schnell durchzukauen und möglichst einfach und offensichtlich zu erklären - was auch vor allem am Ende des Films dazu geführt hat, dass die komplette Hintergrundgeschichte ihre Komplexität und das über Jahre andauernde Zusammensammeln der Storyschnipsel aus allen Teilen der Reihe zu einhundert Prozent zerstört hat. Das ist deshalb so fatal, weil Silent Hill eigentlich kein Schocker oder Kreischhorror mit möglichst vielen krassen, ekligen Viechern ist, sondern von psychischen Abgründen und Schuld handelt und davon lebt, diese auf die Spitze zu treiben, ohne dabei zu aufdringlich zu werden.
Was mit Vincent und Douglas in SH:R seinen Anfang nimmt, verläuft auch so im restlichen Film. Die Story wird zerteilt wie Geäst in einem Häcksler und wenn man auf das schaut, was unten rauskommt, fragt man sich nur noch wie das passieren konnte und: warum. Vor allem bei so guten Ansätzen. Auch die Art und Weise wie Heather und Alessa (die ja eigentlich eine Person sind) aufeinander reagieren und die Szene auf dem Karussel entbehren sich jedem Sinn, ab diesem Zeitpunkt wird es richtig schlimm. Dann kämpfen plötzlich die Silent Hill Monster wie Wachhunde gegen wieder andere die sich auf einmal in Viecher verwandeln und dann muss man sich die Frage stellen: Welchen Film sehe ich gerade nochmal an?

Fazit: Jeder wirkliche Fan wird den Film gesehen haben wollen, vielleicht auch zurecht, für mich gab es auch kein vorbeikommen, obwohl ich vorher darüber gelesen hatte und schon wusste, dass es nicht so befriedigend sein würde wie Silent Hill der erste Film. Trotzdem eine sanfte Warnung, seid gefasst auf viele Dinge, die wohl jedem Kenner sauer aufstoßen werden.
1616 Kommentare| 129 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2015
...den die Amis immer wieder gern machen, ist dem Grauen ein Gesicht zu geben. Man bekommt durch Close-Ups einfach ein ZU gutes Bild von den eigentlich nicht greifbaren Alpträumen des Silent Hill Universums. Frischhaltefolie, zwar gute, aber deutlich zu erkennende Schminke, Bodysuits etc. Alles in allem wurden diese Wesen zu stark vermenschlicht oder durch ein "Sie brauchen nicht zu überlegen wie's aussieht, hier haben Sie eine Detailansicht" in eine vorgegebene Form gepresst, die dem eigenen Horrorkino im Kopf einen ordentlichen Dämpfer verpasst.
Der wirkliche Gruselfaktor, den für mich zB die ersten Spiele 1-3 ausgemacht haben war, dass ich zwar einen Blick auf die verstörende Umgebung und ihre "Einwohner" bekam, aber nie ganz zu erfassen war, was genau ich da eigentlich vor mir hatte... Vieles blieb also der Vorstellungskraft überlassen und oftmals war man sogar mehr oder weniger dankbar dafür. Trotz schweißnasser Hände und vielen Fragen im Kopf...

Noch ein weiteres Beispiel:
Ich bin ein großer Fan von Insidious und The Conjuring (Jedenfalls bis zum letzten Drittel der jeweiligen Filme). In den ersten beiden Dritteln: Keine Close-Ups/Vermenschlichung, Sekundenaufnahmen von Dingen, bei denen man sich fragt, ob man das jetzt wirklich gesehen hat, weder Kostüme noch Schminke erkennbar, Schatten, die man im Hintergrund huschen sieht... Spannung pur! Und dann BANG als hätte man das komplette Team ausgetauscht, ist nichts mehr von dieser Subtilität vorhanden. Enttäuschend und frustrierend.

Fazit: Ob für Fans der SH-Reihe oder für Neueinsteiger: Gutes Popcornkino, sehr abgemildert verstörend (da man ja in den Filmen nicht selbst durch muss), super Soundtrack, gut gecastete Schauspieler und der recht angenehme Fakt, dass man den Biestern nicht mit massiver Waffengewalt entgegentritt. Erwarten Sie aber keinen Überflieger ;)

P.S. Dies ist nur meine Meinung und keine umumstößliche Wahrheit. Danke
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Dass der Film Silent Hill einen Nachfolger bekommen hat, finde ich toll. Jedoch habe ich mir persönlich etwas anderes darunter vorgestellt. Die Bilder sind cool und die gruseligen Schauplätze ebenso, jedoch ist der Inhalt echt sehr schwach. Schlüsselscenen sind zu kurz und werden zum Teil inhaltlich auch nicht schlüssig. Man fragt sich oft, warum das eine oder andere jetzt passiert ist. Zu viele Fragen, die vom Gruseln abhalten.
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am 14. Mai 2014
Sie kennen die Spiele nicht?
Geht mir jedenfalls so
Sie mochten den ersten Teil?
Geht mir genau so
Ich liebte an diesem Film das albtraumhafte, das nicht greifbare, die Atmosphäre. Darsteller, Musik, Kamera, Setting alles passte.

Dann Finger weg vom zweiten Teil, alles was den ersten Teil auszeichnete wird hier durch hanebüchene Geschichte und Darsteller vermiest.

Das 3D-Bild war gelungen, Ende, Aus

Schade um das Geld
33 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 5. Januar 2015
Der Film polarisiert. Die Anfangsszenen sind super gemacht, überraschend und düster. Anfangs lässt der Film große Erwartungen aufkommen, so das ich die negativen Rezensionen hier nicht nachvollziehen konnte. Ob man hier zwingend einen Bezug zu den bekannten Spielen sehen muss oder erwartet - naja das mag jeder selbst entscheiden, das wäre für mich auch eher zweitrangig, was die Bewertung angeht.
Da ich grundsätzlich keine Spoiler-Rezensionen schreibe (jeder soll den Film selbst genießen ohne das was vorweg genommen wird), werde ich mich auch nicht großartig zur Storyline auslassen.

Wie eingangs erwähnt beginnt es erwartungsvoll, eine spannende, abwechslungsreiche Silent-Hill würdige Atmosphäre kommt auf. Handlung teilweise vorhersehbar? Ja klar, wenn man schon auf die Spiele Serie Bezug nimmt, kann man bestimmte Entwicklungen vorhersehen.
Leider lässt der Film zur Mitte und dann zum Ende hin immer mehr nach. Es wirkt dann immer mehr dahin geklatscht. Die Story plätschert nur dahin. Tiefgreifende Dialoge hätte ich bei so einem Film ohnehin nicht erwartet (die gab es auch beim ersten Teil nicht), aber schon, das sich etwas Rahmenhandlung entwickelt und man nicht - nur um von Szene zu Szene zu hüpfen - man quasi durch die Story getrieben wird.

Deswegen auch 2 Sterne Abzug von mir. Eine grandiose Meisterleistung dieses Genres ist der Film nicht. Herausragend gut auch nicht - eher Mittelmaß. Ohne den grandiosen Start hätte ich hier noch einen Stern weniger vergeben. Und doch: Der Film hat unterhalten, Popcorn-Kino für die Couch daheim, aber auch nichts, was man sich wieder und wieder ansehen würde.

Wer sich ein wenig berieseln lassen will, der ist hier richtig. Nur die eigenen Erwartungen sollte man eher niedrig ansetzen - zumindest wenn man sich am ersten Teil orientiert. Als Stand-Alone-Horror-Film mit einigen blutigen Einlagen ist der Film unterhaltsam, aber auch nicht mehr.

Ich hoffe, meine Rezension war für Sie hilfreich und hat vielleicht auch zu Ihrer Kaufentscheidung beigetragen. Für mich wäre es hilfreich, wenn Sie meine Rezension entsprechend als "hilfreich" bewerten, das hilft mir, meinen Schreibstil und das Informationsangebot zu optimieren und ggfs. eigene Rezensionen zu ergänzen.
Bei Rückfragen nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion oder stellen Sie Ihre Frage allgemein zum Produkt, ich gebe mir Mühe, zeitnahe zu antworten. Auch konstruktive Kritik ist immer gerne gesehen ;)
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am 1. Februar 2016
Während der erste Teil sehr detailverliebt gestaltet ist und die surreal düstere und bedrückende Stimmung des Videospiels sehr gut wiedergibt, ist Silent Hill: Revelations leider wie eine Art billiger Horror-Teen Streifen aufgebaut. Die Geschichte wird neben der totalen Vorhersehbarkeit und den wirklich schlechten Dialogen extrem schnell abgetan, so dass man das Gefühl hat "der Film muss schnell fertig werden! Wir haben nur 94 Minuten um alles zu erzählen." Dabei kam es für mich leider so vor als würden die Macher um jeden Preis versucht haben, alle Monster aus Teil 1 wieder vorkommen lassen, ohne wirklichen Grund - einfach damit sie da seien.
Auch geht es vielmehr um Brutalität als um die eigentliche Geschichte.
Alles in allem war der Film für mich eine große Enttäuschung.
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am 24. April 2015
Der Film an sich ist nicht schlecht. Nen mega kracher ist er auch nicht. Auf DVD bzw blu ray wäre er guter durchschnitt. In 3d ist er in meinen Augen aber ein echter hingucker. Gute pop outs und richtig was fürs Auge. Machen aus nem guten durchschnittlichen Film durch die optischen Highlights nen richtig guten Film. Hier hat 3d wirklich was gebracht. Top
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am 9. Januar 2015
Wenn man Teil 1 und/oder das Spiel kennt, muss man zwangsläufig enttäuscht sein. Die Stimmung und Effekte wurden gut aus dem ersten Teil übernommen, aber der Plot ist sehr dürftig, und die besondere Atmosphäre des ersten Teils wird nicht annähernd erreicht. Kann man sich anschauen, wenn einem grad nichts besseres einfällt.
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Videospiel-Verfilmungen haben seit jeher einen schlechten Ruf. Oftmals haben Drehbuchutor und Regisseur von der Materie überhaupt keine Ahnung und schludern zu den wenigen Bruchstücken, die ihnen über den Inhalt des Spiels bekannt sind, irgendeinen halbgaren bis unterirdischen Mumpitz zusammen. Hat hier gerade jemand den Namen Uwe Boll genannt? Ja, der ist ein passendes Beispiel. Aber ein Beispiel dafür, dass eine Videospiel-Verfilmung auch gut gelingen kann, ist Silent Hill aus dem Jahr 2006. Christophe Gans (Regie) und Roger Avary (Drehbuch) haben sich ganz offensichtlich intensiv mit der gleichnamigen Survival-Horror-Spielereihe befasst und aus Elementen des ersten und zweiten Teils sowie mit eigenen Ergänzungen etwas geschaffen, das sich nah an den Originalen bewegt. Dieses glückliche Händchen kann man Michael J. Bassett, der sowohl fürs Drehbuch als auch für Regie des Nachfolgers Silent Hill: Revelation aus dem Jahr 2012 verantwortlich ist, nicht attestieren.

Die Handlung basiert lose auf dem Spiel Silent Hill 3. Dort macht sich die 17-jährige Heather vom Einkaufszentrum auf den Weg nach Hause und gerät dabei in eine albtraumhafte Welt. Schließlich verschlägt es sie in den berüchtigten Ort Silent Hill, wo die Ursache für all die albtraumhaften Erscheinungen liegt. Ich gehe an dieser Stelle nicht ins Detail, betone aber, dass die Handlung im Spiel (der Inhalt knüpft übrigens an den ersten Teil an) einen Sinn ergibt. Die Macher von Silent Hill: Revelations rissen Elemente aus dem Spiel, verknüpften sie mit nicht unbedingt sinnvollen Verbindungen und stellten dann auch noch einen Kontext zum ersten Film her. Kann so etwas funktionieren? Nein, natürlich nicht. Das ist ungefähr so, als wolle man aus Teilen von fünf verschiedenen Puzzles ein Bild erstellen. Normalerweise schreibe ich bei Film-Rezensionen eine kleine Inhaltsangabe, aber diesmal fällt mir das als Kenner und Fan der Videospiel-Vorlage(n) echt schwer. Viel zu verworren und unsinnig ist das, was Michael J. Bassett da zusammengeschustert hat. Aus Familie DaSilva aus dem ersten Film ist nun Familie Mason geworden, weil Harry und Heather/Cheryl Mason ja wirklich in den Spielen vorkommen. Aber muss man die Filmfiguren deshalb dermaßen gewaltsam verbiegen? Das passt einfach nicht. Und das Drumherum ist auch nicht besser: Bassett kann sich nicht so richtig mit Silent Hill 3 beschäftigt haben, anders kann ich mir das misslungene Ergebnis nicht erklären. Er verwendet Schauplätze, Namen und bekannte Gegenstände aus der Spielvorlage, allerdings ohne den erforderlichen Zusammenhang. Stattdessen schmeißt er sie einfach irgendwie in die Handlung und baut irgendwelchen Unsinn darum herum. Platte Dialoge runden das traurige Gesamtbild ab. Das Ergebnis ist nicht gruselig und spannend wie der Vorgänger, sondern führt bei mir einfach nur zu einem verständnislosen Kopfschütteln.

Fazit: Silent Hill: Revelations kann man getrost in die Tonne treten. Bis auf ein paar Szenen, die optisch auf angeneheme Weise auf die Vorlage erinnern, war das mal gar nix. Sollte es einen Nachfolger geben, sollte auf jeden Fall wieder Christophe Gans auf dem Regiestuhl sitzen. Der hat nämlich Ahnung von der Materie - im Gegensatz zu Michael J. Bassett.
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am 3. Januar 2015
Ich habe seinerzeit Silent Hill 3 gespielt und war fasziniert vom Setting, der verdrehten und verstörenden Welt von Silent Hill. So surreal wie ein Alptraum und doch so greifbar wie der Schweiß auf dem Körper, wenn man erwacht.
Der erste Teil von Silent Hill (Film) war grandios und packend, das schaffte der Film ungefähr bis zur Hälfte. Doch dann wurde alles wie in einem Abfluss verrührt und herunter gespült. Die Story wird einfach übers Knie gebrochen und zu einem sowohl raschen, als auch absolut unlogischen bzw. unpassenden Ende gebracht.
Es fühlt sich an, als lese man ein Buch auf das man keine Lust mehr hat, weshalb man anfängt schnell zu lesen, Worte und Seiten zu überspringen.
Die Effekte sind zwar gut, aber ich habe weitaus mehr erwartet.
Leider wurde ich sehr enttäuscht und bin froh, dass ich den Film aufgrund von Prime kostenlos ansehen konnte.
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