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am 9. Februar 2013
Ich war auf der Suche nach einem passenden Netzteil für mein HTPC Projekt. Die restlichen Teile waren schon bestellt/vorhanden und sehen wie folgt aus:

• CPU: Intel i3-2120
• Mainboard: ASUS P8H61-I LX
• RAM: Kingston HyperX LoVo DIMM XMP Kit 8GB PC3L-12800U CL9-9-9-27
• Grafikkarte: PowerColor Radeon HD 6450 Go! Green, 1GB DDR3 (Passivkühler)
• Festplatte: Crucial m4 SSD 64GB, 2.5"
• Optisches Laufwerk: LiteOn iHOS104 (Blu-ray)
• Gehäuse: SilverStone Milo ML03

Ich habe mich aus folgenden Gründen für dieses Netzteil entschieden:

• 80Plus Bronze Zertifizierung (mit hoher durchschnittliche Effizienz von 87%)
• Günstiger Preis
• Niedrige Ausgangsleistung (300W)
• „Normale“ ATX-Größe, soll heißen ist in der Tiefe nur 140mm lang und passt somit noch im mein Gehäuse

Eigentlich wollte ich mir be quiet! Straight Power E9 400W zulegen, da es eine noch bessere Effizient bietet, aber leider ist es mit 160mm in der Tiefe zu lang und würde mit meinem Blu-ray-Laufwerk kollidieren.

Das be quiet! System Power 7 300W ist recht neu auf dem Markt und so ließen sich noch keine Erfahrungsberichte oder ausführliche Tests finden. Auch auf amazon fand sich noch keine hilfreiche Rezension. Daher habe ich es einfach mal blind gekauft und auf die Herstellerangeben vertraut (was ich sonst eigentlich nie mache…).

Soviel zum Vorwort, nun zum eigentlichen Produkt:

Die Verpackung ist sehr schlicht. Es gibt keine auffällige, farbige Retail-Verpackung die mit Superlativen um die Käufergunst wirbt, sondern einfach nur ein unbedruckten Karton mit einem kleinen weißen Aufkleber, der die Produktbezeichnung trägt. Als Geschenk vielleicht nicht ganz optimal, aber das Netzteil richtet sich ja, wie der Name schon vermuten lässt, vorrangig an System-Builder und denen dürfte die Verpackung recht egal sein.

Darin befindet sich dann das Netzteil in Verpackungsfolie („Knacksfolie“) gewickelt und ein Kaltgerätestecker. Mehr ist nicht dabei. Schrauben, Kabelbinder, Aufkleber, Gummibärchen oder was man heute noch so alles in den Verpackungen findet sucht man hier vergebens. Sehr kosteneffizient also.

Die äußere Verarbeitung des Netzteilgehäuses gefällt mir mit ihrem matten, leicht aufgerauten Finish sehr gut. Passt auch perfekt zum HTPC-Gehäuse und sieht so sehr wertig aus, auch wenn man das im eingebauten Zustand nicht mehr sehen wird. Auch sonst kann ich keinen negativen Punkt finden. Gibt keine scharfen Kanten oder sonstige Unschönheiten.

Der Einbau ins Gehäuse verlief problemlos. Vier Schrauben und fest sitzt das Teil. Beim Verlegen der Kabel fällt die relativ hohe Verwindungssteifheit derer auf. Lassen sich zwar noch gut verlegen, aber man braucht einen sanften Druck, um sie in Position zu bekommen. Mit Kabelbindern fixiert halten sie dann aber auch gut.

Was mir an dieser Stelle negativ aufgefallen ist, ist dass die Kabelstränge bei meinem Netzteil nicht sauber getrennt wurden. So sind die Kabelstränge des SATA-Strangs (2x SATA-Strom) und des SATA-/Molex-Strangs am Ausgang des Netzteil-Gehäuses ineinander verdreht, sodass man sie nicht sauber voneinander weg verlegen kann. Ich konnte sie zwar etwas entwirren, aber zwei Kabel unterschiedlicher Stränge sind immer noch überkreuzt und lassen sich ohne öffnen des Netzteilgehäuses (bloß nicht machen! Garantieverlust und Lebensgefahr!) auch nicht trennen. Das bleibt also so. Etwas ärgerlich, da ich auf Grund des geringen Platzangebots in meinem Gehäuse auf sehr gutes Kabelmanagement angewiesen bin und es sich dadurch (die Kabelstränge verlaufen nun zwingend einige Zentimeter in die gleiche Richtung) etwas erschwert.

Hierbei ist mir auch die Aufteilung der Kabelstränge als kleiner Negativpunkt aufgefallen. Es hat insgesamt vier Stränge, die sich wie folgt aufteilen:

• ATX-Mainboard-Kabel (20+4 pin)
• P8-Kabel (4+4 pin) (CPU)
• 2x SATA (5pin)
• 2x SATA (5pin) + 2x IDE Molex (4 pin) + 1x FDD (Floppy)

Da ich keine IDE-Geräte in diesem PC betreiben möchte, hätte ich mir das Verlegen des letzten Strangs eigentlich sparen können und diesen direkt mit Kabelbindern in einer Ecke befestigen können. Leider sind die Abstände zwischen den beiden SATA-Steckern am Strang 3 etwas zu kurz um diesen für SSD und Blu-ray-Laufwerk zu nutzen. Also muss ich den vierten Strang samt 4pin Molex und Floppy Anschluss auch noch halbwegs geschickt durch das Gehäuse schlängeln. Hier hätte ich mir die Aufteilung in einen fünften Strang (Molex + Floppy) gewünscht, um mehr Flexibilität beim Verlegen zu haben.

Die Kabel sind relativ kurz, für das kleine Gehäuse aber völlig ausreichend. Bei größeren Gehäusen oder Big-Towern könnte es aber knapp werden. Das ATX-Kabel misst nämlich nur 45cm. Noch zu erwähnen ist, dass die Kabel nicht gesleevt sind (bei dem Preis auch nicht zu erwarten), aber ordentlich ummantelt und in ausreichenden Abständen mit Kabelbindern zusammengehalten werden.

Noch ein sehr wichtiger Aspekt für den Wohnzimmer-PC: die Lautstärke und Wärmeentwicklung. Gleich vornweg: Ich bin relativ empfindlich, was Geräusche angeht. Besonders im PC-Bereich. Einem leicht rauschenden Lüfter (Luftstrom) würde ich vielleicht noch verzeihen, aber sobald etwas klackert, schleift, surrt oder fiept ist bei mir Schluss!

Und ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht! Zu keinem Zeitpunkt kann ich Geräusche, die vom Netzteil ausgehen wahrnehmen. Nur wenn ich das Ohr direkt an das Netzteilgehäuse halte (direkt darauf abgelegt), kann ich ein leises Summen verspüren, das wahrscheinlich eher über eine leichte Vibration in mein Ohr übertragen wird, als durch tatsächliche Akustik. Der Lüfter ist also absolut klasse! Keine Selbstverständlichkeit in diese Leistungs- und Preisregion.
Aber auch von Spulenfiepen, oder sonstigen nervigen Störgeräuschen, wie man sie oft von günstigen No-Name-Netzteilen (leider auch von Markenherstellern) kennt, ist keine Spur. Das ist wirklich große Klasse.

Eine Erwärmung kann ich auch nicht wirklich feststellen. Alle anderen Komponenten im PC sind deutlich wärmer, sodass auf Grund des geringen Platzangebots die Gehäusetemperatur schon fast höher ist, als die des Netzteilgehäuses. Alles im grünen Bereich.

Da mein HTPC ja eher gemächlich zu Sache geht, kann ich leider keine Aussage über Lautstärke und Wärmeentwicklung bei Volllast machen, da ich das Netzteil höchstens zu ~30% ausgelastet bekomme. Somit ist meine Beobachtung nur für die unteren Lastbereiche gültig. Ich bitte dies zu beachten!

Zur Effizienz kann ich leider auch nur quantitative Aussagen machen, da ich nicht über passendes Mess-Equipment oder Knowhow verfüge, um exakte Tests durchzuführen. Nur so viel: Mit einem alten China-Billig-Bomber-Netzteil von 2007 (430W, aber nur im Traum!) zeigt mein Strommessgerät ~65W im BIOS an. Booten war mit diesem Netzteil nicht möglich (so viel zum Thema 430W…), sodass ich keine Lasttests machen konnte. Mit dem be quiet! System Power 7 300W komme ich auf ~40W im BIOS und auf ~30W im Idle unter Windows (Werte sind dort niedriger, da nun auch die Stromsparmechanismen der CPU greifen. Diese sind im BIOS deaktiviert). Unter Volllast (prime95 und FurMark) zieht das komplette System maximal 88W aus der Dose. Das Netzteil langweilt sich also immer noch gewaltig. Bei der Videowiedergabe (1080p mit DTS-HD Sound) nippt es mit 35W genüsslich am Strom. Mir ist bewusst, dass das Netzteil bei dieser geringen Belastung deutlich weniger Effizient ist (nur ca. 84% bei 20% Last), aber für den Preis bin ich voll zufrieden.

Kommen wir also kurz zum Fazit:

• Verarbeitung: Sehen wir über das Mini-Manko mit dem „Kabelknoten“ hinweg (ich gehe von Einzelfall aus), alles sauber ==> 5*
• Lautstärke: Nicht vorhanden, auch kein Fiepen, Pfeifen oder Rattern ==> 5*
• Wärmeentwicklung: Höchstens lauwarm ==> 5*
• Effizienz: für ein Netzteil dieses Leistungsklasse, richtig stark ==> 5*
• Preis: Darüber soll man ja keine Aussagen machen, also sagen wir mal… zwei Kasten Bier inkl. Pfand (das sollte für die meisten eine gute Relation darstellen ;D). Für das gebotene Paket absolut angemessen ==> 5*

Ich bin mit dem Netzteil bisher vollkommen zufrieden. Es erfüllt all meine Ansprüche und das zu einem recht angemessenen Preis. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich auch in Zukunft weiter so verhält und keine Langzeitbeschwerden auftreten. Sollte dies der Fall sein, werde ich die Rezension entsprechend updaten.

Absolute Kaufempfehlung von meiner Seite aus, sollte man auf der Suche nach einem Netzteil mit niedriger Ausgangsleistung und hoher Effizienz sein, was noch relativ selten im ATX-Bereich ist. Perfekt also für alle Office-Rechner und HTPCs, die kein PICO-PSU nutzen wollen.

Hui, das wurde nun ja doch etwas länger, als ursprünglich gedacht. Wer soweit noch gelesen hat, darf gerne auch noch einen Kommentar oder Bewertung hinterlassen ;)

Update März 2014:

Seit über einem Jahr habe ich das Netzteil nun im Einsatz und ich dachte es wäre an der Zeit meine Rezension um eine entsprechenden "Langzeiterfahrung" zu erweitern. Immer noch sorgt das Netzteil in meinem HTPC für eine problemlose und vor allem geräuschlose Stromversorgung. Aus gegebenem Anlass (siehe Kommentar), habe ich auch noch einmal mein Strommessgerät zwischengeschaltet. Im Schnitt beläuft sich die Anzeige auf 35-40W im Betrieb. Ausgeschaltet zeigt es 0.0W an. Wobei sehr geringe Ströme (<2W) nicht immer zuverlässig gemessen werden, alles darüber würde aber angezeigt werden.

Um das Update nicht allzu lang werden zu lassen: Nach wie vor bekommt das Netzteil meine uneingeschränkte Kaufempfehlung für mein Vorhaben. Ich würde sofort wieder zuschlagen, wenn ich einen ähnlichen PC mit einem Netzteil bestücken müsste.
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am 18. August 2014
Kurze Zusammenfassung: Dieses Netzteil ist absolut unhörbar. Obwohl ein Lüfter vorhanden ist und auch läuft, ist dieser aus einem Abstand von 10 cm nicht mehr hörbar. Da es in meinem HTPC keine anderen Geräuschquellen gibt, bedeutet dies absolute Stille.

Langfassung:

Seit mehreren Jahren werkelt bei mir zuhause ein HTPC mit vergleichsweiser alter Hardware. Ein Gigabyte Mainboard mit einem Athlon X2 250 mit einem Mugen-Kühler, onboard Grafikkarte inkl. HD-Beschleunigung, 2 GB RAM und seit zwei Jahren einer 64 GB SSD. Die letzten fünf Jahre hat ein Seasonic-Netzteil den PC mit Strom versorgt, welches in den letzten Monaten aber ein leichtes Lüfterschaben erzeugt hat. Verbaut ist alles in ein flaches Gehäuse von Silverstone (ML03B, im HiFi-Blockformat).

Da der HTPC über Speedfan eine Lüfersteuerung für die CPU hat, die erst bei 50 Grad mit 400 Umdrehungen einschaltet (was dank HD-Beschleunigung eigentlich nie eintritt), ist die einzige Lärmquelle im Gehäuse das Netzteil. Empfindliche Ohren, so wie ich sie habe, stört dann im Leerlauf eigentlich jedes unangenehme Geräusch, wie das leise Lüfterschaben des alten Netzteils. Also musste ein neues her.

Beim Preis von momentan 35€ war ich erst sehr skeptisch. Kann für so wenig Geld tatsächlich ein Netzteil gebaut werden, welches so leise ist, dass es mich nicht stört? Ja, offenbar ist es möglich. be quiet verbaue ich seit unzähligen Jahren in all meinen Desktop-PCs, auch dort waren sie immer sehr leise. Also bestellte ich mal dieses Gerät.

Die Lieferung erfolgt tatsächlich in einem unbeschrifteten weißen Karton, das Gerät selbst ist nur in Knisterfolie eingepackt. Keinerlei Zubehör, lediglich ein Kaltgerätekabel. Bei diesem Preis ist das sicherlich verschmerzbar, wer noch ein paar Kabelbinder braucht, kann diese sich preiswert im Baumarkt besorgen.

Nach dem Einbau war ich durch die absolute Stille wirklich überrascht. Erst dachte ich, dass der Lüfter gar nicht läuft, doch wenn man das Ohr auf das Gehäuse legt, hört man ein ganz leises Lüfterrauschen. Sobald das Ohr das Gehäuse verlässt, ist Stille. Genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Das Gerät ist absolut leise, es tritt auch kein Spulenfiepen oder ähnliches auf. Einfach nur absolute Ruhe. Da der HTPC mit Fernbedienung aus dem Standby geweckt wird und es dann einige Sekunden dauert, bis ein Bild auf dem TV erscheint, ist man tatsächlich geneigt, die Ein-Taste der Fernbedienung mehrfach zur drücken, weil kein akustisches Feedback auftaucht - Luxusprobleme :)

Zu Beachten ist allerdings ein: Bei dem HTPC handelt es sich natürlich um ein Gerät, welches eher im unteren Bereich des Last arbeitet. Ich habe schon etwas länger keine Leistungsmessung mehr gemacht, aber vor einigen Jahren (damals noch mit altem Netzteil und 2 HDDs) waren im Leerlauf ca. 40 Watt und unter Vollast ca 70 Watt zu messen. Das ist natürlich weit weg von der maximalen Leistung des Netzteils. Deswegen kann es sein, dass unter Volllast das Netzteil um einiges lauter wird oder Spulenfiepen auftritt. Die wenigsten Menschen werden aber wohl ein 300 Watt Netzteil für ihren Spiele PC am Desktop verbauen. Für alle Büroanwendungen und insbesondere für HTPC, deren Leistung im Regelfall weit unter 100 Watt liegt, kann ich das Gerät nur mehr als empfehlen.

Vorsicht bei Messungen im Standby. Die meisten günstigeren Leistungsmessgeräte haben einen Fehler im kleinen Bereich, der im Rahmen von einigen Watt liegen kann. Statt 1 Watt echter Leistung werden dann beispielsweise 7 Watt angezeigt. Das sind eher unrealistische Werte und zeugen sicherlich nicht von einem schlechten Wirkungsgrad des Netzteils. Über den Wirkungsgrad bei der geringen Last eines HTPCs kann ich mangels Messung auch nichts sagen. Bei der doch recht geringen Laufzeit eines HTPCs würden einem eine schlechtere Effizienz von 2-3 Watt sicherlich nicht die Hosen ausziehen. Dafür erhält man ein absolut leises Gerät, was mir im Zweifel auch einen Mehrpreis von 2-3 Euro für Strom im Jahr wert wäre.

Absolute Kaufempfehlung!
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Dieses Netzteil setze ich für einen kleinen Server ein. Dieses Netzteil ist für die neuen Intel "Haswell" Prozessoren (mit der "4" hinter der Prozessorbezeichnung - also z.B. i5 - 4xxx) geeignet.

Seit wann muß man für einen neuen Prozessor ein neues Netzteil kaufen? Geldmacherei? Nein:
In der ursprünglichen Intel Spezifikation für Netzteile war ein gewisser Bereich definiert, der aus dem 12V Zweig des Netzteils gezogen wird (0,5 A für technisch Interessierte), die neuen Prozessoren können aber in diversen Energiesparmodi diesen Verbrauch unterschreiten (bis hinunter zu 0,05 A).

Wieso? Ich kaufe sonst immer "mehr ist besser" - warum ist hier "weniger = schlechter"?

Weil diese Netzteile je nach Konstruktion eine gewissen Mindestbelastung "brauchen", um zu funktionieren - sonst gehen sie einfach in die Notabschaltung und damit AUS.

Genauso ist mir das mit meinem ersten Haswell Board und altem Netzteil passiert. Irgendwann geht einfach alles aus und man weiss nicht warum. Erst später sieht man den Zettel, der dem Mainboard beiliegt und bei der Problemlösung hilft:

Also wer nicht unbedingt ein NEUES Netzteil kaufen will, sollte eine grössere Last an das Netzteil zusätzlich stecken (eine 3,5" Festplatte zum Beispiel), dann im BIOS gehen und (je nach Hersteller) die "C6"und "C7" Energiesparzustände abschalten.
Ich persönlich würde das nicht tun und lieber in ein neues (z.B. dieses) investieren.

Auch aus diesem Grund: Der Standby Verbrauch (also Board inaktiv) war mit meinem Conrad Power Monitor nicht mehr messbar (also unterhalt der Messschwelle von 1 Watt).

Wie schauts aber mit der Effizienz aus?

Erstmal ein Wort zur Energie-Effizient, das Gerät erfüllt "80PLUS Bronze" - was bedeutet das?

Bronze Rating: Das ist die Energieeffizienzklasse. Also der Wirkungsgrad des Netzteils unter verschiedenen Last-Szenarien. Je schlechter der Wirkungsgrad, desto mehr Wärme wird im Netzteil frei und desto mehr muss nach aussen abgeführt werden (Lüfter Lautstärke!). Der Unterschied zwischen "Bronze" und "Gold" beträgt weniger als 10 Prozentpunkte (bei 50% Last).

D.h. wer sein (beispielsweise) 520 Watt Netzteil zu 50% = 260W belastet, wird (ganz grob gerechnet und stark gerundet) bei Bronze etwa 42W Verlust (15%) "rausblasen", bei "Silber" 29W (11%), "Gold" etwa 20W (8%) und bei Platin 16W (6%).
Dies gilt nur für 50% Nennlast (sonst wird das hier eine Riesen-Rechnerei), aber man kann grob überschlagen, ob es einem den Aufpreis wert ist. Von der Stromrechnung her scheint es ja eine klare Rechnung zu sein. Wer beim Geräuschpegel empfindlich ist, sollte eher zu "Silber" greifen. Der Schritt auf Platin lohnt meiner Meinung nach nicht).

Zu guter letzt: Es empfiehlt sich, im Datenblatt nachzusehen (die aufgedruckten Leistungsangaben reichen meist auch - siehe mein Produktbild), wie sich die Leistung auf die einzelnen "Rails" verteilt. Wenn die Grafikkarte 20A auf 12V braucht und das Mainboard nochmal 5A unter Vollast, muss auf dem 12V Zweig mindesten 25A zur Verfügung stehen. Selbst wenn die maximale Leistung noch nicht überschritten wurde.
In der Regel tritt das Problem erst beim Einbau einer zweiten Grafikkarte der höheren Leistungsklasse auf.

Ansonsten:

Lautstärke: bei den 20 Watt, die mein Testsystem mit einem INtel i3-4xxx zieht, dreht der Lüfter, bleibt aber vollkommen unhörbar.

Kabel: Bei diesem Preis kann man kein modulares Kabelsystem erwarten.
Das Netzteil verfügt über folgende Kabelstränge (ohne Gewähr - bitte immer mit den Herstellerangaben vergleichen - bei Fehlern bitte ich um korrigierenden Hinweis).
In Klammern ist die ungefähre (!) Kabellänge "Ende-zu-Ende (des letzten Steckers im Strang)" des Stranges angegeben (ohne Gewähr).

- Boardanschluss (43cm)
- 12V (2x 4fach 12V Stecker) (44cm)
- 2x SATA Power (55cm)
- 2x SATA Power + 2 Molex (z.B. HDD/DVD) + kleiner Diskettenanschluss (87cm)

Für die Belastbarkeit der Ausgänge, guckt bitte bei den Kundenbildern nach - ich habe die Leistungstabelle des Gerätchens abfotografiert.

Nochmal: bitte vorher anhand der Herstellerseit klären, ob die vorhandenen Anschlüsse ausreichen - zusätzliche Adapter gehen auch ins Geld!

Sollte dieser Text irgendwie nützlich gewesen sein, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.
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22 Kommentare| 73 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2014
Das Netzteil eignet sich hervorragend für kleine Systeme. Die Qualität und Preis sind dabei fast unschlagbar.

Für meine Anwendung, ein AM1 Server, sind 300 Watt eigentlich noch viel zu viel. Laut Hardwareinfo.uk hat das Netzteil immerhin noch eine Effizienz von 75% bei 22,5W Verbrauch.

Mein AM1 Server verbraucht ungefähr 22 Watt im Idle mit einer 3,5" Festplatte. Nur noch ein PicoPsu wäre effizenter aber das hat ganz andere Probleme. Allein das richtige Tischnetzteil zu finden ist nicht ganz so einfach, da es sehr wenig Informationen zur Effizenz gibt.

Jedenfalls erfüllt das BN140 seine Aufgabe auch sehr gut. Es ist leise und zuverlässig.
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am 29. Dezember 2014
Ich habe für einen etwas älteren PC ein neues Netzteil gesucht und bin hier fündig geworden.

Vollkommen klar war mir, dass es "nackt" geliefert wird. Manche Käufer sind sich dessen offenbar nicht bewusst.
Der Versand hätte sicherlich etwas besser gepolstert sein können, aber gut.

Im Netz finden sich Produktbewertungen, die ein geringes hochfrequentes Säuseln und etwas Lautstärke beschreiben.

Generell stimmt das, dafür muss man aber direkt mit dem Ohr ans Netzteil. Es ist absolut ruhig und nicht hörbar im
normalen Betrieb. Bei Volllast wurde es nicht getestet.

Ich kann zu den Straight Power Netzteilen keinen hörbaren Unterschied feststellen, somit bekommt es 5 Sterne
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am 5. November 2014
Brauchte ein neues Netzteil für meinen HTPC. Das alte (14 Jahre alt) wurde immer lauter und war bei TV und Filme schauen immer wahrnehmbar.

Nun gut, wollte ein leises und günstiges haben. Das habe ich mit diesem bekommen. Das Teil ist absolut Silent. Zur Effizients kann ich nichts sagen da ich derzeit kein zuverlässiges Messgerät habe.

Vergebe trotzdem 5 Sterne weil ich nichts negatives an dem Netzteil feststellen konnte. Werde das aber anpassen wenn dieses Netzteil, wie schon 2 andere Be Quiets in der Vergangenheit, kurz nach Ablauf der Garantie den Geist aufgibt.
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am 4. April 2016
Heutzutage gehört ein 650W Netzteil, welches ich vorher in meinem PC eingebaut hatte, zum Standard. Mir erschien dieses allerdings etwas überdimensioniert, deshalb habe ich im Web recherchiert und schnell herausgefunden, dass ein deutlich kleiner dimensioniertes Netzteil für meine PC-Komponenten ausreichend bzw. sogar besser geeignet wäre.

Strom ist teuer, jedoch dauert es natürlich schon eine gewisse Zeit, bis die Anschaffungskosten eines neuen, sparsameren Netzteils sich amortisieren. Deshalb kam nur ein preisgünstiges Netzteil wie das hier angebotene in Frage.

Das Netzteil wurde sehr schnell geliefert, machte einen ordentlichen Eindruck und war in wenigen Minuten eingebaut.
Es läuft seit fast einen halben Jahr zuverlässig und unhörbar.
Eindeutige Kaufempfehlung!
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am 4. März 2014
Nachdem mein altes mit lautem Knall den Geist aufgegeben hatte habe ich mir dieses zugelegt. Lieferung schnell. Ausgepackt, eingebaut, und gedacht es hat einen defekt weil zu leise :). Aber Lüfter dreht und alles ist ok. Perfekt.
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am 2. Juli 2015
Bequiet - was soll man da sagen...es ist wirklich leise :-). Der Lüfter ist bei mir so gut wie nicht zu hören, egal ob in Idle oder Vollast.Belaste das Netzteil unter Last aber auch nur mit ca 100 Watt. Gute Effizenz für das Geld, saubere Verarbeitung, schicke Optik. Mehr kann man sich nicht Wünschen.
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am 3. Dezember 2014
Ist für mein Q1900 Mainboard ein guter Begleiter. Gutes Preis Leistungsverhältnis und ist auch schön leise. Könnte aber für meinen Geschmack im niedrigen Bereich ca. 20-30W idel etwas effizienter sen. Aber das ist dann schon Jammern auf sehr hohem niveau
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