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am 13. Dezember 2016
Als Kind könnte ich diesem Kind, aus welchen Gründen auch immer nichts abgewinnen. Jetzt ist es mein Lieblingsfilm der Disney-Filme geworden. Neben dem brillianten Soundtrack (englische Sprache) ist auch die Geschichte sehr schön und ergreifend und definitiv etwas, was man gerade in der heutigen Zeit mit der Politik vor Augen anschauen sollte.
Ich betrachte heute diesen Film mit ganz anderen Augen als früher als Kind und die Story hat jetzt auch eine ganz andere Wirkung auf mich. Gerade was Motive und Thematiken angeht, ist es ein ganz anderer Blick auf den Film.
Ich denke, dass die meisten den Film kennen sollten und hoffe, dass dieser Film noch Generationen verweilen wird. Meiner Ansicht nach zu kostbar, als dass er in Vergessenheit geraten sollte
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TOP 1000 REZENSENTam 4. August 2016
Morgens erwacht jeder Mann in Paris zu den Glocken Notre Dames - und lauscht nur kurze Zeit später der Geschichte von Clopin, in der es um einen Mann und ein Monstrum geht: Aufgrund eines Unfalls bei einer Festnahme von mehreren Zigeunern muss Richter Claude Frollo plötzlich für einen Waisenjungen sorgen. Er nennt ihn Quasimodo und sperrt ihn in den Glockenturm von Notre Dame ein, der gleichzeitig sein Zuhause ist und den er niemals verlassen darf. Eines Tages stiehlt Quasimodo sich unerlaubt zum Fest der Narren, wo er auf die Tänzerin Esmeralda trifft...

Es gibt Sachen im Leben, die unmöglich sind. An der weltbekannten Geschichte "Der Glöckner von Notre Dame" vorbeizukommen, die 1831 von Victor Hugo geschrieben wurde, dürfte eine davon sein. Der Roman wurde nur vier Jahre nach seiner Veröffentlichung als Theaterstück umgesetzt, seit 1923 sechsmal verfilmt und 1999 als Musical adaptiert. In dieser Rezension geht es um den Disneyfilm aus dem Jahre 1996, der 2002 durch "Der Glöckner von Notre Dame 2 - Das Geheimnis von La Fidèle" fortgesetzt wurde. (Allerdings möchte ich über diesen Teil lieber den Mantel des Schweigens legen.)

Ich habe den Film im Alter von sechs Jahren im Kino gesehen. Damals habe ich mir um FSK-Einstufungen natürlich noch keine Gedanken gemacht. Umso erstaunter war ich über die für Disneyverhältnisse relativ grausame Umsetzung, die ich so vorher noch nie kennen gelernt hatte. Aus heutiger Sicht kann ich natürlich sagen, dass sie der Rahmenhandlung eine unglaublich große Authentizität verleiht, aber dennoch sollten Eltern die FSK-Einstufung hier auf jeden Fall ernst nehmen. Der Film spielt zu einer Zeit, in der die kirchliche Inquisition in vollem Gange war und Menschen aufgrund ihres Glaubens gefoltert oder hingerichtet wurden. Diese historischen Inhalte werden hier allesamt angerissen und teilweise ziemlich prägnant dargestellt: Peitschen, Pranger und verschiedene Hinrichtungsmethoden sind in "Der Glöckner von Notre Dame" keine fremden Begriffe und treten in mehreren Szenen auf.

Auch wenn meine Bewertung bisher eher wie eine Warnung klingt, möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass mir diese düstere Form der Authentizität sehr zugesagt hat. Wenn ich mir anschaue, was heutzutage für weichgespülte Inhalte auf dem Markt auftauchen, damit man so viele Kinder wie möglich ansprechen kann, ist die historische Komponente aus "Der Glöckner von Notre Dame" fast schon Gold wert.
Außerdem ist es ja nicht so, dass der Disneyfilm von vorne bis hinten brutal wäre. Im Gegenteil, der Roman wurde so gekonnt adaptiert, dass er optimal in das kindgerechte Schema von Disney hineinpasst. Das führt zum Beispiel dazu, dass der Quasimodo aus dem Film mit der Vorlage nicht mehr viel zu tun hat. Im Roman ist Quasimodo aufgrund seiner Liebe zu Esmeralda sehr rücksichtslos vorgegangen und hat sogar gemordet, um sie retten zu können. Im Disneyfilm wurde er zu einer sympathischen Figur geformt. Mit Victor, Hugo und Laverne stehen ihm außerdem drei weise wie humorvolle Wasserspeier zur Seite, die dem Film die gewisse Portion Humor verleihen und namentlichen Bezug auf den geistigen Vater der Geschichte nehmen. Hinzu kommen die Figuren von Esmeralda und Hauptmann Phoebus, die trotz anfänglicher Differenzen in die gleiche Kerbe schlagen. Lustige Nebenfiguren wie der Zigeuner Clopin runden das Gesamtpaket optimal ab.

Letztendlich wäre noch die Figur des Richters Claude Frollo zu nennen. In meinen Augen ist ein Disneyfilm erst dann perfekt, wenn er auch einen überzeugenden Bösewicht auf Lager hat. Und das ist in "Der Glöckner von Notre Dame" der Fall. Der Auftritt von Claude Frollo stellt die der anderen Disneybösewichte in den Schatten. Sogar Scar aus "Der König der Löwen" erscheint neben ihm wie ein harmloses Schmusekätzchen. Eventuell liegt das daran, dass Frollo letztendlich nur das verkörpert, was zu der Zeit, in der die Geschichte spielt, absoluter Standard gewesen ist. Selten hat mich ein Bösewicht von Disney so fasziniert wie Claude Frollo. Der anfangs so strenggläubige Christ verfällt mit der Zeit dem Wahnsinn. Er ist so besessen von Esmeralda, dass er auf der Suche nach ihr sogar halb Paris in Brand stecken lässt und unschuldige Menschen hinrichten möchte. Frollos innere Zerrissenheit wird im Film glaubhaft dargestellt. Bei dieser Gelegenheit sollte man die geniale Synchronisation von Klausjürgen Wussow nicht unerwähnt lassen, die der Figur den letzten Schliff verleiht.

Wenn man von Disneyfilmen spricht, darf man den musikalischen Charakter eines Streifens natürlich nicht außer Acht lassen. Die Musik ist bei Disneyfilmen fast immer auf einem konstant hohen Niveau. Das ist auch bei "Der Glöckner von Notre Dame" der Fall. Die Songs ("Die Glocken Notre Dames", "Einmal", "Kunterbunter Tag", "Gott, deine Kinder", "Das Licht des Himmels", "Das Feuer der Hölle" und "Der Hof der Wunder") decken eine breite Palette und so gut wie jede erdenkliche Stimmung ab. Vor allem das Intro "Die Glocken Notre Dames" ist hier hervorzuheben. Selten habe ich eine bessere Einleitung für einen Disneyfilm gesehen. Und darüber hinaus kann auch die für einen Oscar nominierte Filmmusik von Alan Menken wieder einmal auf ganzer Linie überzeugen. Sie wurde mit Chören und lateinischen Phrasen ausgestattet, was dem Film zusätzliche Authentizität verleiht.
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am 17. November 2016
Ein klasse Disney Film. Hab ihn als Kind gesehen (und da viele Eltern das schreiben, nein hatte damals KEINE Alpträume) und hab mir deshalb jetzt die Blu-Ray gegönnt. Auch wenn er recht düster ist und ein heikles Thema anspricht, überzeugt er doch durch seine typische Disney Art. Die Lieder haben bekannte Disney Qualität und passen perfekt ins Geschehen. Die Figuren sind stimmig und man baut sofort Sympathie/Apathie zu den jeweiligen Personen auf.
Allerdings wie bei jeden Disney Film ist anzumerken, dass es einen doch traurigen Aspekt hat und man sollte den Film gegebenfalls nachbesprechen. Disney Filme sind ja bekanntlich sehr Gesellschaftskritisch und düster, jedoch immer mit einem Happy End.

Wichtig jedoch, wer ein Fan des Buches ist, der Film ist viel fröhlicher und hat nicht das düstere Ende wie im Buch.
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am 6. Januar 2016
Für mich waren die Disneyfilme auf VHS die Begleiter meiner Kindheit. Ich liebe diese Filme einfach und sammel sie nun auf DVD.
Die Geschichte vom Glöckner von Notre Dame ist ja mehr oder weniger bekannt und von Disney mit viel Liebe umgesetzte. Die Filmmusik spricht auch immer wieder für sich. Viele wurden zu Nummer 1 Hits oder mit Oscars ausgezeichnet.

Da ich die alten VHS nicht besitze kann ich natürlich keinen Vergleich anstellen in wie weit sich die Restaurierung bemerkbar macht. Allerdings sind die Extras immer einen Blick wert.
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am 7. Januar 2017
Da VHS immer mehr verdrängt wird und wohl in einigen Jahres ganz austirbt, habe ich mich entschlossen, die Disney-Klassiker als BluRay zu kaufen. So haben vielleicht auch meine Kinder noch etwas davon. Die Qualität ist gut. Trotz digitaler Überarbeitung geht nichts von dem Charme der ursprüglichen Version verloren. Eine von Dineys Meisterleistungen.
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am 30. April 2016
Ein Klassiker den ich gerne mit meinen Kindern schaue. Die Geschichte über "unerwünschte" Flüchtlinge, die Vorurteile, die an ihnen haften und ihnen somit ihr Lebensurteil schaffen.
Jeder Mensch ist nach seinem Charakter zu beurteilen und nicht nach seinem Aussehen oder seiner Herkunft.
Sehr schöner Kinderfilm, der in unserer heutigen Zeit weitaus mehr lehrt als es einem bewusst ist.

Eine wundervolle Geschichte, sehr schöne Lieder zum mitsingen. Sehr zu empfehlen.
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am 19. April 2017
Natürlich durfte auch Quasimodo nicht in meiner Disneysammlung fehlen.

Es ist wieder ein liebevoll gemachter Disneyfilm, der aus alten Stoff eine schöne Geschichte auch für Kinder gemacht hat.
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am 9. April 2014
...aber das stört mich nicht.

Was mir immer schon bei diesem Disney Film gefiel: Die Musik!

Für mich ungewöhnlich, da ich diese öfters nur hinnehme oder sogar störend finde. Aber hier war es einfach alles passend, die Stimmung der Lieder, die Synchro und vor allem der "Sinn" des Liedes. Ich glaub nicht, daß dieser Disney so prägend und beliebt wäre, wenn die Musik hier nicht stimmen würde.
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am 27. April 2017
Wer das Buch kennt, dem wird als Erwachsener auch dieser toll gemachte Film gefallen......für die Kids sehr liebevoll gemacht......man kann ihnen wunderbar zeigen, dass hübsch, nicht gleichzusetzen mit gut ist UND häßlich, nicht gleichzusetzen mit schlecht ist...einfach toll
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am 14. Februar 2014
Die Literaturvorlage ist alles andere als Kinderbuch. Wie sehr diese (abgewandelte) Version daher für Kinder geeignet ist, sollten die Eltern entscheiden.
Ich denke, dass das einer der besten Disney-Zeichentrickfilme für das ältere Publikum ist. Mit Themen wie körperlicher Deformation oder der Verfolgung hier von den "Zigeunern" können Kinder nicht viel mit anfangen, auch wenn diese oft mit einer gewissen Direktheit dargestellt werden.
Der Film ist Zeichnerisch Top und selten sieht man Menschenmassen im Zeichentrickfilm so gelungen. Besonders erwähnenswert ist die von Alan Menken geschriebene Musik, die wohl zu den Besten von Disney zählt und mit ihren Chorälen und dem imposanten Orchester dieses (eher dunkele) Meisterwerk abrundet.
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