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Kundenrezensionen

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Entstanden ist dieser Roman als Erweiterung einer Kurzgeschichte von 1950 und die vorliegende Ausgabe folgt der revidierten Fassung von 1953. Damit ist dies nicht gerade ein übertrieben aktuelles Buch, aber sicher ein sehr Bemerkenswertes. Wer die Konzepte von Geschichten und Fernsehserien wie „Aliens Nation", „V", „Die Besucher" und so weiter schätzt sollte dieses Buch lesen um zu sehen, wo sie ihren Ursprung haben könnten. Tatsächlich sind mir beim Lesen etwa 20 Bezüge zu modernerer und bekannterer SF eingefallen. Sogar so B-Movie-Klassiker wie „The Stepford-Children" und der auf diesen Seiten besprochene Roman „Das Darwin-Virus" zeigen deutliche Anleihen an dieses Buch. Die letzteren beiden Bücher zusammengenommen ergeben ziemlich genau das Konzept dieses Romans. Was sicherlich sehr für seine Qualität spricht und ihn auch noch 50 Jahre später frisch und lesenswert macht. Sogar Roland Emmerichs „Independence Day" hat sicherlich einige Anleihen an diesem Roman genommen und sei es nur über den Umweg von „V". Gleichzeitig ist dies ein sehr religiöser Roman.
Im beginnenden 21. Jahrhundert macht sich die Menschheit bereit um den ersten bemannten Flug zum Mars zu starten. Plötzlich erscheinen über den wichtigsten Städten der Erde giganti-sche Raumschiffe, die dort absolut regungslos verharren. Die Bevölkerung der Welt ist überrascht und verängstigt und als sich die Besatzungen der Schiffe über einen langen Zeitraum nicht melden, steigt die Spannung ins Unermessliche. Schließlich nimmt eines der Schiffe Kontakt mit allen Menschen auf, indem es die gesamten Radionetze okkupiert und in perfektem Englisch wird der Menschheit erklärt, dass sie jetzt eine Art Hausmeister habe, der alles besser machen würde. Der Versuch eines Landes, eines der Raumschiff aus dem Himmel zu blasen verpufft wirkungslos und unbeachtet. Durch den General-Sekretär der UNO erklärt Karellen, der „Hausmeister", wie die Menschheit ihr Leben von heute an zu führen habe. Doch obwohl die Neuankömmlinge - die bald den Spitznamen „Overlords" erhalten - es problemlos verstehen, ihre Forderungen durchzusetzen, wird dabei niemals offensichtliche Gewalt eingesetzt und noch nicht einmal der General-Sekretär bekommt sie in seiner Amtszeit jemals zu Gesicht.
Die Manipulationen und Einflussnahmen der „Overlords" beenden alle Kriege auf der Welt und leiten ein „Goldenes Zeitalter" ein, dessen Vorzüge schließlich fast alle Menschen über-zeugen und als sie sich nach 50 Jahren den Menschen zum ersten Mal zeigen, macht ihre offensichtliche Ähnlichkeit mit überlieferten Teufelsbildern kaum noch jemanden nervös. Tatsächlich stellen sie sich mehr und mehr als interessante und rätselhafte Begleiter heraus, die allerdings zwei Nachteile haben. Zum Einen verhindern sie jeden weiteren Versuch der Menschen in den Weltraum vorzudringen (s. Die Taelons in „Die Besucher") und sie schwiegen sich weiterhin über den eigentlichen Grund ihres Auftauchens auf der Erde aus. Als dieser schließlich klar wird ist die Überraschung groß, aber durch die von den „Overlords" geleistete Vorarbeit ist die Menschheit nun in einem psychologischen Reifezustand, der es ihr ermöglicht, die Offenbarung zu akzeptieren und auch ihre Konsequenzen zu ertragen. Diese gehen sehr über das eigentliche SF-Betrachtungsfeld hinaus und berühren den Bereich des Metaphysischen, bis sie schließlich ganz in diesem aufgehen.
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am 11. April 2015
Das Buch wurde schon vor 60 Jahren geschrieben, hätte aber gut aus heutiger Zeit stammen können. Mir hat das Buch gefallen, es war spannend bis zum Schluss und regt zum Nachdenken an.
Eine fremde Spezies wird auf die Erde aufmerksam. Sie sendet die Overloards, um die Menschheit zu zivilisieren und (auf etwas) vorzubereiten. Die Macht der Overloards, die die Erde überwachen und kontrollieren ist gewaltig: ruhig, aber unabwendbar.
Der Menschheit wurde aufgrund ihres Potenzials etwas aufgezwungen. Wehren konnte sich keiner, die wenigen Gegner waren chancenlos, alle anderen haben die Vorteile der neuen Herrschaft genossen und sich ihrem Schicksal widerstandslos gefügt. Die Vorteile waren die Beendigung der Grausamkeiten, Tierquälerei und Kriege, Armut und Zerstörung. Wohlstand für alle, Beschäftigung, aber auch damit verbundene Langeweile. Zudem kam die Erforschung des Weltraums zum Erliegen, denn "die Sterne sind nicht für den Menschen gemacht".
Die Overloards ähneln dem Bild des Teufels, sind vom Charakter her aber besonnen und ruhig, vielleicht auch wegen ihrer Überlegenheit. Im Buch wird erklärt, weshalb die Menschen ihr Aussehen schon vor ihrem Auftauchen durch Mythen und Legenden kannten. Das Ende der Menschheit in dem Zustand - so wie wir ihn kennen - betrachten sie mit Sehnsucht, denn diese letzte Entwicklungsstufe einer Zivilisation ist ihnen selbst verwehrt. Auch wenn es anfangs so scheint, als hätten sie die alleinige Macht über die Menschheit, dienen sie doch nur wieder einer höheren Intelligenz, deren Ziele sie jedoch nicht kennen und auch nicht in Frage stellen.
Das Leben auf der Erde mit der wundervollen Natur ist so lebenswert, dass das Ende des Buches - in pure kollektive Energie überzugehen - mir wenig erstrebenswert scheint. Tatsächlich finde ich - wie auch ein anderer Rezensent schrieb - die letzte Entwicklungsstufe der Overloards wesentlich erstrebenswerter.
Lesenswert ist das Buch in jedem Fall. Ich bin erstaunt, dass es noch nicht verfilmt wurde.
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Arthur C. Clarkes "Die letzte Generation" mauserte sich problemlos zu einem Klassiker der Science Fiction Literatur und es gibt so gut wie keine SF-Liste, die nicht auch diesen Titel mit aufführen würde.
Man erkennt auch in einer Vielzahl danach entstandener Werke und Filmen als auch Serien, dass eine nicht unerhebliche Zahl an kreativen Köpfen sich von diesem Werk beeinflussen ließen.
Arthur C. Clarkes Geschichte ist aus dem Jahre 1953 - zeigt aber sehr deutlich einen sehr philosophischen Wunsch des Autors nach einer besseren und friedvollen Weiterentwicklung der Menschheit. Über 60 Jahre später scheinen wir noch immer keinen Schritt näher gekommen zu sein. Im Gegenteil: Auf der einen Seite huldigen wir Menschen diversen technischen Errungenschaften und vergessen dabei den Blick auf das Wesentliche und auf der anderen Seite scheinen gewalttätige und herrschsüchtige Vorgänge keinen Millimeter näher an ein ruhiges und friedvolles Miteinander gerückt zu sein.
Man könnte in Clarkes Werk die Aliens auch als eine Gottheit betrachten, die uns den richtigen Weg weisen und dabei sehr sachte vorgehen. Stellt sich natürlich die Frage, warum wir Menschen nach einer höheren Macht streben, die uns den richtigen Weg weisen soll: Ist dieser doch vom Prinzip her absolut offensichtlich und könnte mit etwas weniger Machthaberei auch nach und nach erreicht werden.
"Die letzte Generation" lässt einen sehr viel über aktuelle Begebenheiten philosophieren und allein dadurch erkennt man bereits den Wert dieser Geschichte - hat sie doch immer noch kein Jota an Glaubwürdigkeit bzw. visionärer Überzeugungskraft verloren.
Eine Geschichte, deren Sog man sich schlichtweg nicht entziehen kann und die allein durch ihre erzählerische Stärke den Leser überzeugt. Sicher, es befinden sich Raumschiffe über den Städten und man denkt sogleich an Schlachten und Explosionen a'la "Independence Day" - "Die letzte Generation" stand dafür zwar sicherlich Pate, jedoch befinden wir uns in einer ruhigen aber tiefgehenden Erzählung.
Alles in allem ein echter Klassiker der SF-Literatur mit sehr vielen philosophischen Anregungen, die einen noch länger darüber Nachdenken lassen.
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am 25. Januar 2014
Dieses Buch gilt zurecht als Klassiker der SciFi, und auch über ein halbes Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung fasziniert die Idee hinter den Overlords. Wie hier Esoterik und Religion ineinander fließen, ist geschickt konstruiert.

Das Buch ist genau richtig, wenn man seine Hirnwindungen durchlüften möchte. Aber eines darf man nicht erwarten: ein klassisches Happy End. Je nach persönlichem Geschmack kann man das Ende positiv werten, aber einen bitteren Beigeschmack hat es doch. (Ich persönlich hätte ja die gleiche Endstation wie die Overlords vorgezogen, nicht deren Herren, aber das ist Geschmackssache.)

Dennoch - eine Dystopie, die man selbst lesen muss, um sich eine Meinung zu bilden. Und es ist faszinierend, wie viele andere Geschichten sich offenbar hier bedient haben.
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am 28. Januar 2010
Möchte hier mal den negativen Referenten entschieden widersprechen!
Hab das Buch vor rund 3 Jahren das erste Mal gelesen - und es förmlich verschlungen.

Die Idee "hinter den Overlords" finde ich bis heute atemberaubend gut - und versucht man sich das Szenario dieser Geschichte bildlich vorzustellen, hat man einen bisher ungesehenen, enorm epischen und ausufernden SF Film vor Augen!
Dies ist eigentlich mein Hauptargument und meine Empfehlung für "Die letzte Generation".

Ein relativ schnell gelesenes SF Buch, welches einem den Eindruck beschert, einen absolut gigantischen SF Film gesehen zu haben. Zumindest ich hatte im Nachhinein einen sehr tiefen und visuellen Eindruck - und so etwas ist "für mich" immer ein positives Zeichen.

Ich für meinen Teil stelle das Buch auf ein ähnliches Niveau wie die gesamte Hyperion Saga - und vor allem SPIN. Letzeres hat auf mich sehr ähnlich gewirkt.

Desweiteren sei erwähnt, dass ich "Die letzte Generation" durch meinen gesamten Freundeskreis gereicht habe, welcher einige absolute SF Fremdlinge beinhaltet.
Letztendlich hat es aber ausschließlich positive Reviews bekommen - und vor allem das Ende schien alle stark zu beeindrucken - nämlich auch sehr, sehr nachhaltig!!

Also ICH kann das Buch absolut empfehlen - und zwar sehr uneingeschränkt!
Denke nicht dass man zu dieser oder jener Schublade gehören muss, um mit der letzten Generation seine Freude zu haben - im Gegenteil!
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am 4. Januar 2016
Auch wenn mir das 3. Kapitel bislang unbekannt war (ich las als kleiner Junge die gekürzte Fassung in der Science Fiction Jugendbücher Reihe), hat es mir viel Spaß gemacht, das Buch wieder zu lesen. Clarke hatte eine präzise Schreibe, die nicht mit Adjektiven oder unnötigen Gedankengängen überfrachtet ist, wie man das von anderen gewohnt ist, bei denen wohl kein Thema unter 750-1000 Seiten abgehandelt werden kann. Insgesamt eine tolle Idee hinter dem Roman, auch wenn ich persönlich finde, dass der 3. Teil für das Buch nicht essentiell ist sondern sich ein wenig in esoterischen Ideen verliert. Für mich im Ablauf eine der plausibleren Formen des Erstkontakts als die üblichen Hollywood-Szenarien, die übrigens in diversen schlechten Filmen eindeutig Bezug auf dieses Buch genommen haben.

Wenig Techno-Babble, konkrete Handlung, die ohne jede Gewalt/Action auskommt - insgesamt ein Buch dass zu recht in meiner Sammlung im Regal steht. Auch Cover und Aufmachung sind astrein, ich bin auch über keinen Rechtschreibfehler gestolpert, heutzutage eine wahre Wohltat.
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am 4. März 2014
Ich finde es echt anstrengend, wenn in einem Klassiker ein Rechtschreibfehler nach dem anderen auftaucht. Ich habe nicht gezählt - aber ich schätze mal, 30 Fehler (Wort falsch, Wort fehlt, etc.) sind es bestimmt. Und ich bin weder Deutschlehrerin, noch bin ich selber perfekt. Schlimm!
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am 22. Juli 2014
nach zwanzig Jahren habe ich mir dieses Buch erneut gekauft (das sagt wohl schon einiges) und habe es erneut mit Freude gelesen. Die Transformation der Menschheit ist nach wie vor eine tolle Idee und prima umgesetzt - soweit 5 Sterne.
Die Überarbeitung des ersten Kapitels war nicht nur unnötig (man weiss ja wie alt das Buch das man liest bereits ist) sondern auch nicht perfekt gelungen. Viele Sätze wiederholen sich im zweiten Teil; in einem Fall stimmt mehr als eine ganze Seite Wort für Wort mit dem Text im zweiten Kapitel überein - so etwas nenne ich lieblos - daher 'nur' 4 Sterne.
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am 27. Oktober 2014
Also einigen Kritikern zum trotz.
Dieses Buch ist einfach nur der Wahnsinn.

1. Abgedrehte Story (Wer da was dagegen hat sollte kein Scifi lesen)
2. Doppelseitig: Also einerseits die Story um die Aliens aber andererseits die damalige Vorstellung von der Zukunft ist einfach toll. Es ist als würde man von einem Paralleluniversum lesen was gerade existiert aber sich nicht wie unseres entwickelt hat (rein Technologisch). Dadurch macht es doppelt Spass die Feinheiten zu verstehen.
3. Das Thema von einer in folge utopischen Gesellschaft damals schon so gut erfasst und aber doch so unrealistisch fast naiv aber unter den beschrieben Umständen schon möglich. Ein riesen Spass sich da reinzuversetzen.

Einfach nur zu Empfehlen den einen Tag zu investieren um mal eine andere Sicht auf alles zu kriegen.
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am 4. Dezember 2015
Tolles Buch mit vielen großartige Ideen und Visionen, für ein Buch aus dem Jahr 1953, das sich die Zukunft vorstellt und wie es wohl wäre, wenn außerirdische Besucher kämen um die Erde zu verwalten.

Das Ende des Buches fand ich derart ungewöhnlich und visionär (gut, inzwischen haben diverse Sci/Fi Serien dieses Finale auch schon ähnlich verarbeitet), das hat mich völlig überrascht. Bleibt auf seine Art daher sehr einmalig.

Mit seinen 283 Seiten kann man es gut und schnell lesen.
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