find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
8
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:11,99 €


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. August 2004
Auch wenn sich Goldenthal den Vorwurf gefallen muss, in seiner Konzertmusik allzu angepasst und postmodernistisch zu sein (und dabei seinem Lehrer John Corigliano nacheifernd), bei seinen Filmscores hat er nahezu immer ein glückliches Händchen gehabt. Für fast 120 Minuten Musik hatte er hier nur drei Wochen, was letztendlich im automatischen Schreiben ohne Versenkung mündet. Egal, bei Goldenthal fließt Hervorragendes aus der Feder. Stellenweise bombastisch, heroisch (überrascht niemanden), aber selbst in solchen Momenten, die jeder andere genauso konzipiert hätte, hat es hier etwas mitunter Schräges, Zerbeultes, fast Subversives. Da platzt plötzlich ein Jazz-Thema in die Bude, das sich in einen Walzer auflöst, der in einen Foxtrott transformiert wird - und trotzdem fühlt sich das nicht wie ein lauwarmes Wechselbad an, sondern wie eine ganz logische und sinnfällige Verkettung von Stilen. Hochoriginell und spannend! Diese Instrumentierungskunst, dieser Schalk im Orchester (so etwas gibt es wirklich, aber nur hier), diese Wuchtigkeit hätte ein Goldsmith nicht hinbekommen, von Danny Elfman wollen wir gar nicht reden. Wer nur zwanzig großartige Filmscores sein eigen nennen will: Dieser sollte dabei sein.
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2003
Seit ich mir den Soundtrack von "INTERVIEW WITH A VAMPIRE" gekauft habe, bin ich ein ausgesprochener Goldenthal-Fan geworden. Der zweite Soundtrack den ich mir von ihm geholt habe, war "BATMAN FOREVER".
Auf diesem Soundtrack ist Goldenthal in bombastischer Form. An den ebenfalls genialen musikalischen Vorgänger DANNY ELFMAN kommt Goldenthal mit seinem wagnerianischen Score durchaus heran. Das Thema orientiert sich an Elfmas Thema, aber Goldenthal spinnt es weiter und setzt auf seine kongeneniale Mischung aus Orchester, Elektronik und Jazz. Die "FLEDERMAUSMARSCHMUSIK" ist ein mitreißender, ironischer Titel, dagegen sind Titel wie "CHASE NOIR", "THE PULL OF REGRET" melodiös und einfühlsam, fast schon wie sein FRIDA Score. Ja abwechslungsreich und spielerisch gelingt es Goldenthal den doch sehr bunten, comichaften Anstrich von Regiesseur Joel Schumacher zu untermalen. Da der Score aber so abwechslungsreich und unterhaltsam ist, ist er auch als Hör CD zu emfehlen. Und da kann ich also nur sagen, für Goldenthalfans ein absolutes Muß, und für Fans von starken, wagnerianischen, bombastischen, ironischen und doch einfühlsamen Actionscores, genau das Richtige.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 28. Januar 2015
Was mich bei Batman Forever immer wieder direkt begeistert, ist die Musik der Main Titles. Eine perfekte wuchtige Fanfare und ein Leitmotiv mit hohem Wiedererkennungswert. Etwas, das eigentlich seit John Williams Superman-Fanfare Tradition hat, was Scores zu neueren Comicverfilmungen, wie Man of steel aber vermissen lassen.
Goldenthal nutzt sein Leitmotiv auch immer wieder im Score mal offensichtlich, mal etwas verborgener und erschafft so eine tolle Geschlossenheit seiner Kompositionen. Trotzdem ist die Musik herrlich verspielt und facettenreich vom Stil her. Dynamisch, wuchtig, flott, verschroben, spannend, eigenwillig, all das wird man hier finden. Auch die kleinen Raffinessen wissen zu gefallen. Etwa wenn Batman im Film Two Face Schergen mit Elektrofesseln ausschaltet. Die Soundeffekte, die im Film eingebaut wurden, gibt Goldenthal mit seinem Orchester auf ganz eigene Art wieder. Einfach mal ganz genau die Ohren auf machen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2004
Was Goldenthal hier geschaffen hat, kann als Spitzenwerk überzeugen. Dieser orchestrale OST ist definitiv der bessere von zwei Soundtracks zu Batman Forever, wobei der andere nur eine Aneinanderreihung von abgeklatschten Liedern ist.
HIngegen dieses melodiöse Meisterwerk, das vom ersten bis zum letzten Titel zu überzeugen weiß, und über wirklich ausgezeichnete Tracks verfügt, kann man erst dann richtig genießen, wenn man über eine entsprechende Anlage verfügt. Empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2005
Nach dem genialen Score von Danny Elfman hat sich mit der dritten Verfilmung Elliot Goldenthal ans Werk gemacht und Joel Schumachers knallbunte Tour de Force durch Gotham City vertont. Das Ergebniss steht Danny Elfman um nichts nach. Bin gespannt wie James Newton Howard und Hans Zimmer Batman Begins vertonen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2004
Mit "Batman Forever" bescherte uns Joel Schumacher eine in den schrillsten Farben gehaltene Achterbahnfahrt durch die Abgründe Gotham Citys. Mit Tim Burton, der dem Thema immerhin noch einen gewissen morbiden Charme verlieh, müssen wir diesmal auch auf seinen musikalischen Spießgesellen Danny Elfman verzichten; ein Umstand, in dem der Rezensent nur im Falle Burtons ein Gefühl der Trauer befällt, waren Elfmans kompositorische Bemühungen doch von eher zweifelhafter Natur.
Von beeindruckender Natur ist hingegen die Partitur des inzwischen bestens bewährten Klangschöpfers Elliot Goldenthal zu "Batman Forever". Mit großorchestralen Aufgebot rückt der Komponist dem bizarren Bilderbogen über die vom Sujet gestellten Anforderungen hinaus zu Leibe und liefert ab, was Elfman bislang nur versprach. Goldenthal zeichnet mit seinem Werk einen schrägen Comic Strip, der die unterschiedlichsten musikalischen Versatzstücke des Genres mit hoher Intelligenz zu binden weiß.
Als tonsetzende Ahnherren werfen Wagner, Herrmann und Phil Glass ihre Schatten über das muntere Tontreiben. Hier versteht es der Komponist stilistisch scheinbar unvereinbare Ebenen in einem halsbrecherischen Vexierspiel zu verschmelzen. Seine durchweg modernistische Schreibweise und brillante Orchestrationstechnik filtern das Ausgangsmaterial und werfen es in einer neuen, schillernden Farbigkeit zurück. Das unverhohlene Pathos eines Wagner, das den Überhelden im Gummianzug begleitet, tritt gepaart mit Herrmanneskem Biß und gepuscht durch wirbelnde Streicherfiguren a la Glass auf. In der unmäßigen Übersteigerung dieser Muster, noch vorangetrieben durch aufheulendes Blech, elektronisch erzeugter Elemente und einer hervorragenden Nachbearbeitung am Mischpult, entsteht eine ironische Distanz zum exponierten Material, die dem unreflektierten Hollywoodpathos bislang fehlte. Nicht zuletzt die gewählten Tracknamen wie "Fledermausmarschmusik" oder "Batterdammerung" (sic!) sprechen hier Bände.
Greift Goldenthal auch noch nach der Stampftanzmusik Elfmans, um, das perfide Treiben der Superschurken zu untermalen, reicht seine Auffassungsgabe weit über die des Vorbilds hinaus. Als Hauptstücke sind hier die "Nygma Variations" (ohne Elgar!) und "Under the Top!, einem musikalischen Gemetzel unter dem Zirkuszelt zu vermerken. In den "Variations" - köstlich grotesk unter Zuhilfenahme eines Theremins und elektronischer Orgel instrumentiert - verzerrt die Partitur Elfmans Stilistik in freitonale Eskapaden und erreicht überdies einmal mehr jene Annäherung an Bernard Herrmann.
Das muntere, lautstarke Zitatspiel, das für den Filmmusikfreund mehr als eine Überraschung bereithält, malt in der wohldurchdachten Konzeption der Veröffentlichung ein furioses Klangbild, das den Horizont des bombastischen Unterhaltungsfilms weit überschreitet. Batman - Forever? Ja, aber nur wenn bei weiteren filmischen Fledermausattacken Goldenthal wiederum die musikalische Narrenfreiheit gewährt wird.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2011
Danny Elfman vertonte die ersten beiden Batmanfilme von Tim Burton und als Burton ging, ging auch Elfman. Deshalb musste ein neuer Komponist her und siehe da: Elliot Goldenthal erklärte sich bereit. Und Joel Schumacher hätte kaum einen besseren finden können! Goldenthal komponierte großartige Scores zu "Alien 3" oder "Final Fantasy", sein opernhafter und atemberaubender Stil findet sich auch in "Batman Forever" wieder.

Goldenthal komponierte ein neues Hauptthema für den Fledermausmann und hatte damit ein schweres Erbe anzutreten, denn Elfmans Hauptthema ist eins der bekanntesten Themen in der Filmmusikgeschichte. Doch Goldenthal komponierte in den vier Wochen (!), die er Zeit für die Musik hatte eine ganze Menge qualitativ überragender Musik. Das neue Hauptthema ist sehr bombastisch, geht ins Ohr und erinnert sehr an das alte Thema, ohne es dabei zu kopieren. So verhält es sich auch mit dem gesamten anderen Score, Goldenthal orientiert sich stark an Elfmans Stil, behält aber trotzdem seine eigene Art zu komponieren.
Nun ja, neben dem großen Hauptthema, welches fast in jedem Track zu hören ist, gibt es noch einige andere markante Titel, zum Beispiel das Motiv für den Riddler in "Nygma Variations" oder auch Two Faces Thema prägt sich schnell ein.
Innerhalb des Scores gibt es dazu jede Menge interessante Tracks, zum Beispiel das eben genannte "Nygma Variations", das durch quietschige Orgelklänge auffällt oder das vom Saxophon und Klavier dominierte "Chase Noir". Dazu gesellen sich knallbunte Actiontitel mit viel Bombast, zum Beispiel "Gotham City Boogie" mit viel Trompeteneinsatz und "Under The Top" mit einer abgefahrenen Zirkusmelodie, aber auch die imposanten Versionen des Batmanthemas in "Fledermausmarschmusik" oder "Batterdaemmerung" sind klasse!
Besonders großartig finde ich "Mr. E's Dance Card", in der das Batmanthema zu genialen Foxtrot-, Waltzer- und Tangoversionen umgestimmt wird. Fantastisch und einer meiner Lieblingstitel.

Obwohl die CD voll von abgedrehten Musikstilen und Mixen ist, dominiert doch ein großer Anteil an dunkler und unheimlicher Musik. Beispiel hierfür sind "Chase Noir" oder auch "Mouth To Mouth Nocturne". Und diese irrwitzige Mischung macht den Score aus und schlägt für mich sogar Elfmans ersten Batmanscore! Obwohl der Film eher witzig und actionreich angelegt ist, so verbreitet die Musik eine eher unheimliche und horrormäßige Atmosphäre.

Fazit: 44 Minuten sind ein guter Durchschnitt und für mich ein grandioser Score von Ellioth Goldenthal. Während mich eher die neuen Batmanfilme reizen, so muss ich doch gestehen, dass die Musiken, besonders von "Batman Forever" sehr interessante Züge haben. Ein kunterbunter, düsterer und pompöser Soundtrack, der in jede gute Filmmusiksammlung gehört, großartig! Hoffen wir auf ein Release von Goldenthals "Batman & Robin"...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2005
Ich habe mir die CD bestellt und gesehen, dass sie ja doch sehr beliebt ist.
Ich finde sie weniger toll. Das Thema ist total blöd-bombastisch, sprich total unpassend für Batman -es passt eher zu Police Academy oder so. Und naja das Thema wird eigentlich 40 Minuten dauerhaft gespielt. Es gibt keine leisen Lieder, sondern nur laute Krawall Musik, und die ist leider nicht mal gut. Hans Zimmer's und JN Howard's Batman Begins ist da eindeutig besser. Und was natürlich eh am Besten ist, ist Batman Returns.... allein das erste Lied sagt schon alles. Wer sich einen Batman Score zulegt sollte, sollte zuerst Batman Returns, dann Batman, dann Batman Begins und erst ganz zuletzt Batman Forever kaufen!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
11,69 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken