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am 3. Februar 2014
Ja oder Nein? Jain würde ich sagen.
Kurierreiter Hondo lebt zwischen zwei Welten. Er ist teils weiß, teils indianischer Abstammung. Obwohl die Indianer von den Weißen betrogen werden und somit die eigentlichen Opfer sind und obwohl sie als ehrlich, tapfer und mitunter heldenhaft dargestellt werden, sind sie dennoch die Bösen in diesem Film und die US-Kavallerie die Guten. Das ist historisch wohl begründet, aber dieser Umstand trägt eine gewisse Widersprüchlichkeit in sich.

Zunächst begegnet Hondo einer Farmerin mit ihrem Sohn. Die weitere Entwicklung ist vorhersehbar und der erste Kuss lässt auch nicht lange auf sich warten. Ihren Ehemann vermutet die Frau in den Bergen, doch dieser hat sich inzwischen allein vor den Indianern in Sicherheit gebracht. Auch wenn seine Frau ihn als Feigling bezeichnet, so ist dieser Handlungsstrang zumindest merkwürdig. Aber sei's drum.
Dann kommt es zu einem Wechselbad der Gefühle, wobei die Gefühle des Zuschauers m.E. stärker angesprochen werden, als der Verstand. Wie auch immer - die Indianer sind mal Feind, mal Freund mit Frau und Kind. Dann ebenso mit Hondo.

Zum Schluss gibt's Pathos. Die Kavallerie wird glorifiziert, wie es sich für Amerika gehört - was uns Deutsche wohl eher sauer aufstößt, auch wenn uns Hollywood vielleicht schon an den amerikanischen Patriotismus gehwöhnt hat.

John Wayne sehe ich lieber in Filmen wie El Dorado oder Die vier Söhne der Kathy Elder. Hier ist der Duke etwas verschenkt. Vielleicht war das auch der Grund, warum er ursprünglich die Rolle nicht selbst spielen wollte.

Bild und Ton sind gut aufgeabreitet worden.
Etwas Humor (Farmerin: "Ich kann auch nicht schwimmen") rundet den Film ab.

Länge: Ca. 80 min.

+ Gute Regie-Arbeit
+ Gute schauspielerische Leistung
+ Gutes Bild / guter Ton
+ Gute Filmmusik
+ Schöne Landschaften

o Vorhersehbare Liebesgeschichte

- Schwächen in der Story

Auch wenn der Film insgesamt gut gemacht ist, würde ich ihn eher nicht zu den Edelwestern zählen.
Es hat wohl auch seinen Grund, dass dieser Film kaum im TV läuft.
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am 8. Juli 2015
Schaue zu meinem blanken Entsetzen gerne Western. Gerne die sogenannten modernen und echten, und warum auch immer habe ich Hondo bestellt, angeschaut und bin extrem positiv überrascht. John Wayne hat extrem viel gedreht und irgendwie hat man ein fixes Bild von ihm.
Hier ist er Halbindianer und Apatschenversteher. Er spielt einen wirklich interessanten Charakter und ist 100% glaubwürdig.
Er hat im Krieg seine Seite gewählt und kämpft gegen ein Volk das er liebt. Diese Zerissenheit kratzt aber nur an der Oberfläche.
Völlig klar warum eine ganze Generation wie er sein wollte. Gute Story, gute Schauspieler ,Indianer als verfolgte Kämpfer in den Grenzen ihrer
Kultur. Schade ist das Wagenburggemetzel kurz vor Schluß, wobei die Kampftaktik der Weißen wiederum so orginel ist, dass man "gerne" über die Indianerverlade hinwegschaut. Das Schlußwort in Deutsch von John ist nett, aber wechselt hier die Tonspur auf Englisch.
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am 31. Dezember 2017
Bedauerlich dass es diesen tollen John Wayne Western nicht in 3D auf der Blu-Ray gibt, dem Format in dem er gedreht wurde.
Was wäre das doch für ein Erlebnis.
Muss man die Pop-Out Szenen leider nur in 2D anschauen und kann das Erlebnis nur erahnen.
Die Bildquali wird durch eine seltsame pinke Aura um die Protagonisten (in Reitszenen) getrübt. Das sind wohl die Szenen die im 3D besonders zur Geltung kommen. Scheinbar gabs da ein Problem bei der Wandlung ins 2D Format.
Man kann damit leben. Besser wäre es aber man hätte es gleich in 3D gelassen. ;-)
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am 8. November 2017
Irgendwie ist mir der Film durchgegangen,,, Hondo war der letzte Wayne der mir noch fehlte... Gutes Bild, guter Ton,, ein paar extras bin im grossen und ganzen zufrieden
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am 1. März 2018
Sehr starker Film von John Wayne sehe gerne die Western Filme wo er Mitgespielt hat
Der beste Darsteller für Western Filme.
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am 2. April 2018
der film ist sehr gut würde davon gerne noch mehr sehen ist auch einen film für kinder oder für die ganze Fam
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am 19. Juli 2017
Man nennt mich Hondo, ein Film der bis heute immer noch faszinierend ist. John Wayne ein super Reiter und Schauspieler.
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am 24. September 2017
Wer john Wayne mag wir diesen Film mögen. In gewohnter Professionalität auch der Rest der Schauspieler sehr gut. kann ich empfehlen
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am 4. August 2014
Ich kannte schon das Buch , und der Film ist wirklich sehr , sehr nah dran am Buch . Natürlich hat John Wayne einen riesigen Anteil daran , das der Film mir gefällt , er war der beste Schauspieler für solche Rollen
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2013
Auf einer abgelegenen Ranch in der Wüste von New Mexico lebt Angie Lowe (Geraldine Page) mit ihrem sechsjährigen Sohn Johnny (Lee Aaker). Ihr Mann ist seit einiger Zeit verschwunden. Eines Tages kommt ein Fremder in diese Gegend. Es ist der Kundschafter Hondo (John Wayne), der nur einen ihm zugelaufenden Hund als Begleiter hat und lediglich seine Satteltaschen und ein Gewehr bei sich trägt. Sein Pferd, so sagt er, hat er bei einer Begegnung mit den Apachen verloren, die wohl demnächst wieder auf dem Kriegspfad sind. Schuld daran ist der Vertragsbruch der Weißen.
Angeführt werden die Indianer von ihrem charismatischen Häuptling Vittorio (Michael Pate). Der kleine Johnny schaut fasziniert zu, wie Hondo Lane eines der Pferde zureitet. Ausserdem macht sich der Mann nützlich , indem er die Axt schärft und Holz hackt. Immer mehr merkt Hondo, dass der Mann der Hausherrin nicht nur für ein paar Tage in den Bergen beschäftigt ist, wie sie sagt, sondern die Frau vielleicht verlassen hat.
Bald wird er auch Bekanntschaft mit Mr. Lowe machen, aber auch mit den Indianern...
"Hondo" ist ein 1953 entstandener 3D Western von John Farrow (Spiel mit dem Tode), als Hauptdarsteller wurde John Wayne gewonnen.
Der Film ist auch gleichzeitig das Hollywood Debüt der Theaterschauspielerin Geraldine Page, die damit den Grundstein ihrer Karriere als hervorragende Darstellerin legte.
Optisch ist der Film dem Klassiker "Shane" sehr ähnlich und tatsächlich gibt es weitere Parallelen, denn auch Hondo kommt als Fremder auf eine Farm und wird von dem kleinen Jungen bewundert.
Dieser sucht eine Vaterfigur, denn der Vater des Kindes ist ein Schurke und Schuft - da unterscheiden sich beide Filme wieder.
"Hondo" nimmt trotz der kriegerischen Komponente auch stark die Beweggründe der Indianer ernst, sie werden in "Hondo" nicht als die unzivilisierten Wilden gezeigt, sondern als ein Volk mit Charakter.
Obwohl "Hondo" nie die große Bekanntheit wie "Red River" oder "Der schwarze Falke" hat, ist es dennoch ein recht starker John Wayne Klassiker.
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