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am 20. April 2013
Zusammenfassung:

+ gute bis sehr gute Bildqualität
+ gute Tonqualtität
+ viele Einstellungen
+ Montage hängend und stehend
+ intelligente, endlose Aufzeichnung
+ reichhaltiger mitgelieferter Zubehör
+ Saugnapf- und platzsparende Klebehalterung
+ deutsche Benutzerführung und deutsches, broschiertes Handbuch
+ zuverlässig, leicht und dennoch ausreichend robust.

- kein Akku, Stromversorgunsausschließlich über USB
- USB-Kabel nicht standardkonform
- kein GPS

Ich habe eine ganze Weile nach einer guten und nicht zu teuren Car Cam gesucht. Man kann sich ja die Bildqualität der dash cams auf Youtube oder hier anschauen, und da bieten die Aiptek und die derzeit nicht verfügbare Rollei 110 mit Abstand das beste HD Bild. Das war jedenfalls mein subjektiver Eindruck dieser Videos.

Die Aiptek kommt ordentlich verpackt, die Verpackung ist versiegelt. Die Kamera ist sehr leicht, wirkt aber dennoch ausreichend robust. Die Installation ist kinderleicht: Kamera am Halter festklipsen, einen geeigneten Platz an der Windschutzscheibe suchen und Saugnapf festmachen. Kamera am Zigarettenanzünder anschließen und Bildausschnitt einstellen. Dann kann man noch die gewünschten Einstellungen im Menü machen. Das ist schon alles. Die Kamera hält bombenfest. Bei Montage vor dem Spiegel mit Saugnapf ist die Kamera im Blickfeld unter dem Spiegel zu sehen. Anders als bei den meisten anderen Kameras wird aber auch eine wesentlich kleinere Klebehalterung mitgeliefert mit der die Kamera vollständig hinter (oder besser gesagt vor) dem Rückspiegel verschwindet. Dann kann man natürlich den Monitor während der Fahrt nicht sehen, aber den sollte man hinsichtlich Verkehrssicherheit sowieso nur im Stand benutzen. Das sehr lange Anschlußkabel kann man problemlos versteckt verlegen. Weil es den Zigarettenanzünder blockiert, sollte man über die Beschaffung einer Mehrfachdose für den Zigarettenanzünder nachdenken, z.B. wenn man zusätzlich sein Handy während der Fahrt laden will. Auch eine SD-Karte liegt nicht bei, sollte also dazugekauft werden. Das finde ich besser als eine viel zu kleine Karte beizulegen, wie das sonst oft der Fall ist.

Anders als z.B. die Rollei kann man die Kamera hängend oder stehend montieren, weil man die Kamera so einstellen kann, dass sie das Bild passend rotiert. Die Kamera benutzt normale (!) SD-Karten ab Kategorie 6. Sie scheint keine Probleme mit der Erkennung der Karten zu haben, wie das billigere Chinaprodukte oft haben. Die Aufnahme ist endlos und erfolgt in 5 minütigen Abschnitten. wird die Karte voll so werden die ältesten Aufnahmedateien gelöscht um Platz zu schaffen. Eine Datei ist etwa 200-350MB groß, je nach eingestellter Qualität.

Die Bedienung ist dank des Joystick-Knopfes sehr einfach und intuitiv. Das Menü ist Englisch, kann aber auf Deutsch umgestellt werden. Es gibt zahlreiche Einstellmöglichkeiten, das deutsche Handbuch erklärt alle Optionen einfach und verständlich. Das Bild ist rauschfrei, flüssig und fast völlig ruckelfrei. Die Datenrate des 720p-Bildes liegt mit etwa 7Mbit/s etwa bei der Hälfte des 720p Fernsehbildes, die der 1080p-Aufzeichnung bei etwa 9Mbit. Die niedrige Datenrate bei 720p macht sich in der Detailauflösung und in Artefakten bemerkbar, das 1080p-Bild ist schon subjektiv betrachtet deutlich besser. Um die Unterschiede zu sehen muß man allerdings das Video auf dem Fernseher oder Computer im Vollbildmodus betrachten. Die Farben sind recht satt, die Auflösung bei gutem Wetter gut genug um Kennzeichen auch an vorbeifahrenden Autos zu sehen. Bei schlechtem Wetter und bei Nacht können sie unscharf werden. Die Kennzeichen vobeifahrender Autos wirken dann oft verwischt, was augenscheinlich nicht an der Videoqualität sondern an der bei schlechtem Licht längeren Belichtungszeit liegt. Da das Objektiv mit einer relativen Öffnung von 2 da schon recht hell ist, würde hier nur noch eine größerer Chip bzw ein aufwendigeres Objektiv helfen, was beides deutlich mehr kosten würde. Angenehm am Objektiv ist der weite Schärfenbereich von 50cm bis unendlich.

Auch der Ton ist ausreichend gut. Die Aufzeichnung erfolgt in 48kHz, das Mikrofon ist jedoch eher einfach. Der Ton ist gut verständlich und ausreichend laut. Ich konnte bisher auch kein Übersteuern bemerken. Die Tonaufzeichnung und die Einblendung von Datum und Uhrzeit sind abschaltbar. Die Tonaufzeichnung kann man auch während der Aufnahme mit einem einfachen Druck jederzeit ein- und ausschalten.

Die Kamera hat einen Mini-USB, einen HDMI- und einen analogen Ausgang. ein analoges Video-Kabel, ein USB Datenkabel und ein langes USB-Ladekabel werden mitgeliefert, außerdem Saugnapfhalterung und Klebehalterung, Garantiekarte, eine Schnellanleitung als Faltblatt und eine ausführliche Anleitung als Broschüre in mehreren Sprachen.

Die Kamera schaltet entweder mit der Zündung ein, und/oder sie kann so eingestellt werden dass sie auf Bewegungen des Autos und/oder Bewegungen vor der Kamera reagiert. Beim Kauf muß man bedenken dass die Kamera keinen Akku hat, also wirklich nur als Dashcam für das Auto gedacht ist.

Die oft als störend empfundene Ansage ist eigentlich ganz hilfreich: wird die Kamera permanent mit Strom versorgt um z.B. auch das Parken zu überwachen, dann bekommt man so beim Losfahren eine akkustische Rückmeldung das die Kamera jetzt eingeschaltet hat und aufnimmt. Wen die Ansage stört, kann einfach die Latustärke auf 0 regeln. Eine Optione, die Ansage ein- und Auszuschalten wäre wünschenswert.

Fazit: Kleine Schwächen in der Bildqualität, jedoch ein für dieser Preisklasse ganz hervorragendes Bild. Für den fehlenden Akku und den nicht-standardkonformen USB-Anschluß ziehe ich einen Punkt ab.

Ergänzung, 25.04.2013: bei schönen Wetter sind Kennzeichen während der Fahrt aus etwa 20m Entfernung auch bei hohem Tempo gut lesbar. Bei schlechten Lichtverhältnissen können sie verwischen. Kompressionsartefakten kann z.B. im Geäst von Bäumen gut sehen. Der Gesamteindruck ist jedoch der eines klaren, satten und flüssigen Videos. Nach >1000km Einsatz kann ich meinen ersten kann ich meinen ersten Eindruck nur bestätigen. Die Kamera tut ihren Dienst sehr gut.
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erstklassiges Gerät. Erst hatte ich mir die "Carcamone HD" bei Conrad gekauft. Das Ding war sowas von Schrott. Wackelig, Videoqualität mies, die Halterung für das Gerät unter aller Kritik.
Dieses Gerät hier, macht alles richtig.
Einfach montiert, hält bombenfest. Selbst bei Bodenwellen gelingen super Videos. Durch den seitlich sehr leicht zugänglichen Auswurf der SD Karte, ist die Karte in 3 Sekunden herausgenommen, wenn man das denn will.

Sämtliche Normen stehen zur Verfügung, unter anderem die Funktion, bei Unfall automatisch den Video Clip zu speichern und nicht automatisch zu löschen. Das Teil startet ca.3-5 Sekunden nach anlassen des Motors automatisch und filmt dann bis zum Abstellen des Motors durch, wobei es die Videos in 5 Minuten Happen aufteilt. So kann man im Bedarfsfall leicht auf Filmmaterial zurückgreifen, ohne riesige Filmlängen in speziellen Programmen schneiden zu müssen.
Die Qualität ist echt sehr gut, und hat mich überrascht. Selbst Kennzeichen weiter entfernter Autos sind leicht erkennbar. Durch das Weitwinkel Objektiv nimmt die Kamera den gesamten Bereich vor dem KFZ auf, also sogar Fußgänger am Straßenrand, oder die höher gelegene Ampel.

FAZIT: Absolute EMPFEHLUNG!

ZUM NACHDENKEN:
Seit einigen Wochen ist es amtlich, in ÖSTERREICH ist es streng verboten, solche Kameras im KFZ zu verwenden. Es kann zu Strafen und Anzeigen kommen die bis zu 30.000€ reichen. Datenschutz lässt grüßen.
Jeder muss entscheiden, ob er das Risiko eingeht. Im Falle eines Unfalles könnte man dann evtl. sein Recht beweisen - wenn der Richter das Filmmaterial überhaupt zulässt, da verboten. Und selbst wenn es zugelassen wird, kann man dann von Privatpersonen, sogar vom Unfallverursacher verklagt werden, weil man ungefragt gefilmt hat. Lange lebe das freie Österreich.
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am 19. Dezember 2012
Ich besitze bereits 2 Kameras der Vorgängerversion X1 und war nun freudig gespannt darauf, die Aiptek X3 im direkten Vergleich dazu zu testen. Das Ergebnis, so viel sei bereits vorweggenommen, fiel allerdings eher enttäuschend aus.

Aber der Reihe nach. Im Lieferumfang der X3 ist keine(!) CD enthalten, obwohl dies laut Herstellerseite und Artikelbeschreibung so sein sollte. Allerdings ist auch auf der Verpackung der Kamera und der pdf-Betriebsanleitung auf der Aiptek-Homepage nicht von einer CD die Rede, so dass ich davon ausgehe, dass dies kein Fehler sondern Standard ist. Da ich persönlich mit der Software, die dem Vorgängermodell X1 beilag, schon nichts anfangen konnte, vermisse ich die CD allerdings auch nicht.

Mitgeliefert wird eine deutsche Kurzanleitung, die meiner Ansicht nach ausreichend für die Inbetriebnahme ist. Der Saugnapf lässt sich sehr stabil an der Frontscheibe befestigen, die Kamera wird dann an die Halterung gesteckt und über das Stromkabel am Zigarettenanzünder eingeschaltet. Und hier offenbart sich auch gleich der erste Unterschied zum Vorgängermodell X1, nämlich die Sprachausgabe (nur in Englisch). Eine nette Damenstimme begrüßt einen und wünscht eine gute Heimfahrt und sagt dann noch, dass die Aufnahme gestartet wurde. Auf den ersten Blick ein nettes Feature, aber diese Startanimation ist leider nicht abschaltbar, obwohl dies laut Anleitung so sein sollte. Zwar lässt sich der Ton abstellen, aber das führt nur dazu, dass man die Animation und sämtliche andere Töne der Kamera wie den Abschaltton nicht mehr hört. Der große Nachteil dieser Startanimation ist, dass die Aufnahme dadurch erst mit einer Verzögerung von ca. 3-4 Sekunden startet. Bei der X1 begann die Aufnahme dagegen sofort.

Die Menüsteuerung der X3 ist kinderleicht über den "Joystick" an der Kamera zu bedienen. Nach ein paar Minuten sollten auch Anfänger alle notwendigen Einstellungen vorgenommen haben. Neu an der X3 ist der G-Sensor, der zum einen bei Unfällen automatisch die letzten Aufnahmen mit einem Schreibschutz auf der Speicherkarte versieht und zum anderen im "Energiesparmodus" anhand von Vibrationen und Erschütterungen die aufnahme automatisch starten kann. Da ich beides nicht brauche, habe ich es auch nicht getestet und kann dazu nichts weiteres sagen.

Ich habe die X3 im Automatikmodus mit der Transcend Extreme-Speed SDHC 32GB Class 10 Speicherkarte getestet, d.h. die Kamera schaltet sich automatisch mit der Zündung des Fahrzeugs ein und zeichnet dann in 5-Minuten-Blöcken in Full-HD-Auflösung auf. In höchster Qualität von 1920 x 1080 passen auf eine 32gb-Karte ca. 400 Minuten aufgezeichneter Videos. Wenn die Karte voll ist, werden die alten Aufnahmen überschrieben.

Zur Bildqualität: Die Aufnahmen, die die X3 bei guten Lichtverhältnissen macht, sind einfach großartig, besonders für ein Gerät dieser Preisklasse. Auch der Bildstabilisator arbeitet hervorragend und sorgt bei ausreichend Tageslicht dafür, dass selbst Fahrten über holprige Straßen und Schlaglöcher auf den Videos kaum wahrnehmbar sind. Allerdings - und das habe ich auch schon an der X1 bemängelt - nimmt die Bildqualität bei einsetzender Dunkelheit deutlich ab.

Die X3 besitzt laut Hersteller ein neues Objektiv F 2.0. Ich konnte allerdings keinen sichtbaren Unterschied zu meinen X1-Kameras ausmachen, was die Bildqualität betrifft. Hierzu habe ich mehrere Videos unter identischen schwachen Lichtverhältnissen und Örtlichkeiten getestet und verglichen. Beide Kameras liefern absolut gleich gute Bilder ab, es gibt wirklich keinen Unterschied. Für mich persönlich eine kleine Enttäuschung, da ich von der X3 doch eine Verbesserung der Qualität bei Nachtfahrten erwartet hatte.

Eine echte Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell bietet die Fotofunktion an der X3. Wenn man aus dem laufenden Betrieb heraus die Joystick-Taste an der Kamera kurz nach oben antippt, macht die Kamera schnell mal 4 Fotos hintereinander im Format 2592 x 1944 Pixel und legt diese auf der Speicherkarte ab.

Noch ein Wort zur Nachbearbeitung: Das gespeicherte Videomaterial im Format AVI/H.264 wird in 5-Minuten-Blöcken gespeichert. Ich musste leider die Erfahrung machen, dass es nur wenige Tools gibt, mit denen man die einzelnen Blöcke zum einen zusammenfügen und zum anderen schneiden kann, ohne sie neu zu enkodieren. Ich habe wirklich unzählige Freeare/Shareware-Tools getestet und fast ein ganzes Wochenende damit zugebracht, bis ich endlich fündig gworden bin. (Da es gegen die Nutzungsbestimmungen von amazon verstoßen dürfte, kann ich die Name der Programme leider nicht veröffentlichen).
Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn Aiptek tatsächlich eine funktionierende Software für diese Zwecke beigelegt hätte.

Fazit: Die X3 ist wie schon die X1 eine hervorragende Auto-Kamera mit einer insgesamt tollen Bildqualität (die Schwächen bei Dunkelheit sind bei anderen Kameras in dieser Preisklasse mindestens genauso groß). Im direkten Vergleich zur X1 kann sie mit dem G-Sensor und der Fotofunktion punkten, bietet aber nach meiner Erfahrung keine verbesserte Bildqualität und nervt mit einer Startanimation, die sich nicht ausschalten lässt und obendrein zu einer Einschaltverzögerung führt.

Von mir gibt es trotzdem eine klare Kaufempfehlung, auch wenn ich wegen der genannten Schwächen und vor allem der fehlenden Nachbearbeitungs-Software einen Stern abziehe.
3333 Kommentare| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2013
In diesem Text sind eigentlich einige Antworten auf die derzeit vorhandenen Rezensionen enthalten. Ich habe mich aber trotzdem dazu entschieden daraus eine eigene Rezension zu machen, weil diese Informationen m. E. für jeden X3 Besitzer interessant sind.

Kürzlich habe ich 2 dieser neuen X3 bei Amazon erworben und hatte anfangs ebenfalls das Problem, dass ich keine der Kameras bedienen konnte, nachdem ich sie mittels des mitgelieferten USB Kabels an einen PC angeschlossen habe. Der Grund hierfür ist wohl, dass die Kamera bei bestehender Datenverbindung in den Zugriffsmodus für die Speicherkarte schaltet und am PC ein Laufwerksbuchstabe für eben diesen Zugriff erscheint.

Schließt man das USB Kabel dagegen an ein Steckernetzteil mit USB Buchse an, so lässt sie sich durchaus einschalten und komplett bedienen (inkl. aufnehmen und abspielen). Alternativ zu einem USB-Netzteil kann zur Stromversorgung auch ein USB-Hub verwendet werden, der derzeit keine (!) Datenverbindung zu einem PC hat.

Vielleicht weil ich mit der Kamera außerhalb des Autos spielen konnte, habe ich ferner einen Menüeintrag gefunden, der die unbeliebte Startanimation abschaltet. Er trägt den (Un-)sinnigen Namen "Start Movie" bzw. "Film Starten". Wird hier "Off" bzw. "Aus" eingestellt, dann ist Schluss mit der Startanimation und dem nervigen Willkommensgruß. Ansagen wie "Start recording", "Stop recording", etc. bleiben jedoch erhalten. Hier hilft dann wirklich nur das einstellen der Lautstärke auf 0%.

Interessant ist vielleicht noch die Funktion "Bild Inverse", die ich permanent eingeschaltet habe. Dies bewirkt, dass die Kamera auch wahlweise auf dem Kopf montiert werden kann und trotzdem in der richtigen Orientierung aufgenommen wird. Ist eine Aufnahme bereits gestartet, dann wird die Orientierung beibehalten, die beim Start dieser Aufnahme gültig war. Somit kann wohl trotz "Bild Invers" der gefilmte Überschlag eines KFZ "voll genossen werden". (k. A. ob das der Hintergrund für diese Art der Implementierung ist :-) )

Fazit: So schlecht wie teilweise vermutet, ist die kleine Kamera dann doch nicht und deshalb gibt es bei dieser Gelegenheit 5 Sterne von mir. Wie so oft, ist es die Anleitung, die verbessert werden sollte.
2222 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2013
Ich kann die Rezensenten, die eine schwache Videoleistung attestieren, nicht bestätigen. Die Qualität ist top, auch die Soundaufzeichnung ist relativ gut. Man erkennt Kennzeichen auch auf größere Entfernung (bei nicht zu großer Geschwindigkeitsdifferenz) und auch nachts macht die Kamera eine wirklich gute Figur. Natürlich darf man keine Spiegelreflex-Qualität erwarten, aber weit entfernt davon ist die Kamera nicht.

Leider hat diese Kamera eine gewaltige Schwäche, und das ist Aufbau und Halterung.

Während meine vorherige 25-Euro-Billigcam aus China zwar wirklich schlechte Aufnahmen machte, aber klein und kompakt war und so hinter meiner Handyhalterung verschwand, ist das mit dieser Kamera nicht möglich. Statt "längs" gebaut zu sein versperrt sie mit voller Breite die Sicht nach vorn. Mit der riesigen Halterung, die mitkommt, ist ein platzsparender Aufbau nicht möglich. Sie hängt buchstäblich über die halbe Windschutzscheibe herunter. Ich habe mir aus alten Handy-Halterungen durch Schleifen, Sägen, Polieren und Kleben eine Halterung selbst bauen müsen, damit sie halbwegs vernünftig passt. Dafür musste ich am Kameragehäuse selbst herumsägen und kleben, so dass damit wohl jede Gewährleistung futsch wäre. Aber anders ging es nun mal nicht.

Fazit: Wer zuvor keine Unfälle hatte, wird mit dieser Kamera welche haben, da sie einem einen großen Teil des Gesichtsfelds versperrt. Aber immerhin ist dieser dann in exzellenter Qualität aufgezeichnet.
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am 21. Januar 2013
UPDATE - 24.01.2013:
Ich wurde von einem netten User darauf hingewiesen, dass der Entzug einer Spannungsquelle kein Problem für die Aiptek ist, WENN man ein qualifzierte SD-Karte verwendet. Ich habe es mit Class 10 getestet, und da tritt das weiter unten von mir beschriebene Problem nicht mehr auf.

Bitte beim durchlesen berücksichtigen :-)

UPDATE - 17.02.2013:
So, ich habe die Bewertung auf einen Stern runtergeschraubt.
Ich hatte jetzt einen Beinahecrash auf der A1 bei Tacho 140 (= 133 km/h laut GPS)... und das Kennzeichen ist UNLESERLICH!!!
[...]

Da ich ihn dann nicht mehr vor mir hatte, er sich zurückfallen ließ und ich selbst mit 80 kmh nicht mehr "rückwärts" zu ihm aufschließen konnte, fuhr ich wieder weiter, in der Hoffnung die Aiptek hätte das Kennzeichen drauf. Sorry, fehlanzeige.
Nicht mal erahnen oder erraten kann man es. Ich weiß, das Youtube-Video ist schlechter. Glaubt mir: Das Originalvideo ist leider nicht viel besser.
Schlechte Kompressionsrate gekoppelt mit Bewegungsunschärfe machen das Kennzeichen zu einem verschwommenen Pixelhaufen.
:-(

Da ich zur Zeit auf Amazon keine Alternative kenne, rate ich abzuwarten oder sich in Profishops umzusehen.
Das hier ist - in einem Fall wie meinem - keine Hilfe :-(

ORIGINALTEXT:
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Ich habe lange mit der Aiptek X3 experimentiert und mich nur schwer zu einem Urteil überwinden können. Die Gründe dafür erwähne ich hier:

Früher schon habe ich mit meinem iPhone 4S aus Jux und Tollerei mal kurze Videoclips im Auto gemacht. Das Funktionierte dank der TomTom-Halterung super, da man so das Handy auch drehen konnte, sodass man schöne vertikale Aufnahmen zusammenbekommt.
Die Aiptek X3 hinkt dort weit hinterher und ich war schon kurz davor, sie bei Amazon zurückzuschicken. Aber dafür reichte es dann doch nicht ganz. Hier die Gründe:

AUFNAHME NUR MIT STROM
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"Ja klar", denkt man sich hier. "Ist doch logisch".
Ganz so einfach ist es nicht. Wie man aus der Produktbeschreibung und von den anderen Rezensionen ja schon weiß, nimmt sie in 5 Minuten Filmpaketen auf.
Zieht man der Kamera jedoch den Stecker - oder was in der Praxis mir öfter passiert ist - man stellt die Zündung ab und der Zigarettenanzünder hat keinen Strom mehr, ist die Kamera unmittelbar aus. Sie hat keinen Zwischenpuffer.
Und damit auch das komplette File, dass sie begonnen hat. Im Worst-Case sind das 5 Minuten Video. Und zwar so richtig weg. Unwiderruflich.

Ich war zum Glück noch in keinen ärgeren Unfall verwickelt, aber dass man vorher brav die Aufnahme stoppt und DANN erst die Zündung ausmacht, ist wohl das letzte woran ich bei einem Unfall denken werde.
Vielleicht erzieht mich die Aiptek ja um.

EMERGENCY AUFNAHME.... ABER BITTE LANGSAAAAAAAAM
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Die Emergency-Aufnahme ist vom Konzept her super. Leider hapert es an der Umsetzung, denn sind die 60 Sekunden fertig aufgezeichnet, so macht sich die Kamera ans Speichern einer seperaten Datei - der Emergency-Datei.
Dies dauert - laut Handbuch und laut Ansage am Geräte selbst - nun 3-4 Minuten. Ist auch klar, denn er muss ja nebenbei auch noch Livevideos aufzeichnen. Also 2 Dateien gleichzeitig auf die SD-Karte schreiben.
In der Praxis geht das je nach SD-Karte schon in 1,5 - 2 Minuten, und wenn man die Aufzeichnung stoppt, noch etwas schneller.

Wäre da nicht wieder die Sache mit dem Strom! Habe ich einen Unfall und der Bewegungssensor löst die Emergency Aufnahme aus, so muss ich - entgegen der normalen Aufnahme - die paar Minuten abwarten, bis die Emergency-Datei auf die SD-Karte geschrieben ist, ehe ich den Motor abstelle und die Zündung ausmache. Wer denkt bei einem Unfall, der vielleicht etwas heftiger war, daran?

Und ja, ich hab es ausprobiert: Nimmt man den Strom vorzeitig ist alles weg. Das Emergency-File und die normale Aufzeichung.

Ich werde mir daher jetzt ein USB-Ladegerät mit Akku kaufen, was eigentlich dafür gedacht ist, um Handys oder ähnliches USB-Spielzeug unterwegs zu laden, um diese kritischen Minuten überbrücken zu können.
Ob das so funktioniert ist mir unklar.... wir werden sehen.

BITRATE / DATENRATE / BILDQUALITÄT
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Bei Gott, ich habe noch nie eine solch schlimme Bildqualität gesehen. Die Auflösung ist 1080p, das ist auch korrekt. Jedoch ist die Bitrate der Videos so gering, dass es vor Artefakten nur so strotzt.
Ich habe mir die Videodateien am PC angesehen und VLC spricht von einer Video-Bitrate von 9 MBit. Im Vergleich dazu hat das iPhone 4S eine Bitrate von 21-22 MBit. (Mehr ist besser!)
Das sieht man natürlich auch... und ich war schon wieder kurz am überlegen, ob ich sie nicht doch an Amazon zurückschicke.

Hier zwei Referenzbilder im Winter. Trübes Wetter, keine optimalen Bedingungen ... wie im echten Leben ;-)
[...]

Bei der Durchsicht meiner vielen Videos, die ich mit iPhone und Aiptek gleichzeitig gemacht habe, musste ich feststellen, dass das iPhone 4S viiiiiel schönere Aufnahmen macht. Im Endeffekt, aber das Erkennen von Fahrzeugen und Kennzeichen durch schlechte Belichtung, Bewegungsunschärfe, etc. es kaum einen Unterschied gibt. Mir ist bewußt, dass das iPhone 4S kein Referenzgerät zum Thema Car-Cam ist. Aber eine 4K-Kamera ist es auch nicht. Subjektiv macht das iPhone tolle Videos, hat gute Belichtungs- und Scharfstellmöglichkeiten und hat bis dato immer super Ergebnisse geliefert, aber....

IN PUNKTO KENNZEICHEN VERSAGEN SIE ALLE....
==============================
Wie gesagt, die Aiptek X3 macht trotz absolut mieser Kompression und heftigsten Artefakten, soweit brauchbare Aufnahmen, dass man die Fahrzeuge gut erkennt, sowie deren Bewegungen, Manöver, etc.
Auch bei Nacht. Was die Aiptek X3 aber kaum schafft, ist das scharfe Einfangen von Kennzeichen. Fährt man nicht unmittelbar hinter dem Fahrzeug hinterher - und das auch noch relativ knapp, so sieht man nichts.
Entweder weil unscharf - oder weil in der Nacht einfach nur ein weißer Balken zu sehen ist. Das manuelle Spielen mit der Belichtung bringt hier leider absolut gar nichts.

Hier konnte ich mit dem iPhone 4S tatsächlich leicht bessere Ergebnisse erzielen. Manche Kennzeichen konnten - wenn auch nur auf wenigen Frames - klar erkannt werden, während bei der Aiptek jedes Frame nur verschwommenes Anzeigt.

Ich werde - trotz 3 Sterne - dennoch bei der Aiptek X3 bleiben, denn:
- sie ist einfach zu installieren
- einmal in Betrieb muss man sich um nichts kümmern

und (bitter, aber wahr):
- es gibt aktuell keine bessere Car-Cam auf Amazon (wenn man nach den Bewertungen geht)

Wenn einige Zeit vergangen ist (heut ist der 21.01.2013) und bereits neue Produkte auf dem Markt sind, würde ich euch diese empfehlen, bevor ihr euch die Aiptek anseht.

Auf alle Fälle hat's die X3 komplett sehr viel mit der niedrigen Videobitrate versaut.
Ein Umstellen auf 720p brachte keine Verbesserung. Weder bei 30 noch bei 60 Frames.
Im Gegenteil. Die Videos wurden gefühlt noch unschärfer, und das obwohl ein Kennzeichen oder andere Details bei dieser Video/Bildgröße klar erkennbar sein könnten.

Zu guter Letzt erkläre ich meine persönliche (!) Affinität zu der Kennzeichenerkennung:
Habe ich ein Video wo mich ein Verkehrsteilnehmer beispielsweise nachts nötigt und man sieht nur die Automarke und eine graue/schwarze/anthrazit/braune(?)/undefinierbare dunkle Farbe, ist es schwer zu beweisen, dass das Kennzeichen, dass ich nenne / aufschreibe, wirklich dasjenige ist, dass ich gefilmt habe.
Besitze ich jedoch das Kennzeichen in guter Qualität, ist's egal ob das Auto im Video grün, violett oder rot aussieht. Das Kennzeichen ist eindeutig zuordenbar und damit gibt es keine Fragen der Glaubwürdigkeit mehr.

Und leider zeigten meine 13 Jahre Führerscheinbesitz, dass ich öfters in Beinaheunfälle als in echte Unfälle verwickelt war.
Es ist also nicht immer der Fall, dass der Unfallgegner tatsächlich an Ort und Stelle stehen bleibt (warum auch immer), und man in ruhe Personalien tauscht ;-)
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am 21. August 2014
Versand und Verpackung Tip Top

Zur Kamera : die Kamera fühlt sich meiner Meinung nach etwas billig an, die Größe verglichen mit dem Gewicht passt irgendwie nicht zusammen.
Das Bedienkreuz auf der Rückseite ist meiner Meinung nach auch sehr gewöhnungsbedürftig. Reagiert nur alle 2/3 Betätigungen. Da War ein Tamagotchi zügiger.
Die Kamera nimmt leider nicht beim Motorstart auf, sondern kurz nach einschalten der Zündung.

Die Bestätigungen per Ansagerstimme (die man auch deaktivieren kann) finde ich ganz gut
Die Aufnahmequalität ist auch ganz gut.
Soundqualität bei lauter Musik etc etwas verzerrt aber das ist auch eher zweitrangig.

Alles in allem eine passable Kamera, man sollte in dem Preissegment aber nicht allzu viel erwarten.
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am 29. April 2013
Ich wollte eine Kamera mit hoher Auflösung für unterschiedliche Einsatzbereiche. All dies liefert das Gerät, sofern man eine externne Stromquelle zur Verfügung hat. Da aber leider kein AKkku im Gerät selbst verbaut wurde, wird der Einsatzbereich stark eingeschränkt. Ansonsten gab es für mich keine weiteren KKritikpunkte, vor allem Preis/Leistung/Handhabung verdienen in jedem Fall 5 Sterne.
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am 25. April 2014
Sie tut was sie soll, sie filmt. Allerdings nicht immer. Ich weiß nicht an was es liegt, aber manchmal (selten) bricht sie während der Fahrt die Aufnahme kurz ab um dann gleich wieder zu beginnen. Dann fehlen zwischen 5 und 20 Sekunden. Ich konnte noch nicht herausfinden an was das liegt.

Leider ist die Kamera auch etwas groß, mir wäre eine kleinere, dezentere lieber. Nach einem halben Jahr wurde die Halterung ein wenig wackelig, allerdings nur so wenig, dass es die Aufnahmen nicht stört und es nur auffällt wenn man hingreift und was einstellt.

Qualität ist Top, da gibt es nicht viel besseres auf dem Markt.
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am 28. Januar 2013
Ein für den Preis gutes Gerät ! Überhaupt nicht mit den ,,preiswerten Produkten,, zu vergleichen. Lieber etwas mehr ausgeben,- und dieses Gerät kaufen. Mit dem Windows Media Player können die Videos ohne Probleme abgespielt werden. Kleines Manko ist die dürftige Bedienungsanleitung die eigendlich nur aus einem Faltblatt besteht. Deswegen nur 4 Sterne. Klare Kaufempfehlung in dieser Preisklasse!
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