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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
23
4,6 von 5 Sternen
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am 14. November 2011
D-A-D sind zurück und das mit einem Kracher wie ichs persönlich nicht für möglich gehalten hätte.

Es erschließt sich zwar nicht jedes Stück gleich beim ersten Hören als wahres Highlight, aber spätestens beim zweiten Durchlauf merkt man, dass die Platte nicht nur irgendeine in der landandauernden Bandgeschichte ist:
Die Platte rockt durch und durch mit lediglich 2 Balladen ("We all fall down" und "Your lips are sealed"), die ebenfalls überzeugen.
Besonders Jesper Binzer weiss seine Stimme wie (fast) immer richtig geil einzusetzen.

Alles in allem: Buy & rock on the d-a-d side of life!
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. November 2011
27 Jahre alt und immer noch nicht erwachsen. Oder warum sonst kommt man auf die Idee anstatt sein immerhin 11. Album simpel selbst zu betiteln, es in ein Zeichenmonster wie Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark zu verwandeln? Na das passt ja zu D-A-D! Eine neue Platte von Dänemarks Finest ist ja in der Regel immer etwas Feines. Und dieser Streich macht hiervon glücklicherweise keine Ausnahme. Auch wenn der Rezensent gestehen muss, dass er sich anfangs ein wenig schwer damit tat. Denn beim ersten Hören springt es einem nicht so richtig ins Gesicht. Etwas gleichförmig wirken viele Songs bei den ersten paar Hördurchgängen. Aber das legt sich und man findet großen Spaß am sexy Groove von "I want what she's got", der Geschmeidigkeit von "Hell on wheels", der leichten Melancholie der Ballade "We all fall down" oder dem einnehmend melodiösen Rocker "Breaking them heart by heart".

Zusammenfassend klingt diese Langrille wieder zu 100 % nach D-A-D - was auch sonst? Ausgearbeitet hat das Quartett die zwölf Songs nach einigen Jahren wieder mit Produzent Nick Foss, welcher bereits bei No fuel left for the pilgrims, Sympatico und Everything glows hinter den Reglern saß. Und wenn es nicht Blödsinn wäre, könnte man ganz gewagt behaupten, Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark klinge wie ein zeitgemäßer Mix aus diesen dreien. Lässiger altmodischer Rock, schwere Gitarren, skandinavische Melancholie und auch wieder unbeschwerte Stimmung. Dazu noch der leicht krächzende und engagierte Gesang von Jesper Binzer und die typische Gitarre seines Bruders Jacob - alles Fassetten, die man immer wieder im Klangbild der Dänen findet. Wobei dieses Album tendenziell ein Stückchen ernsthafter und "lauter" (Stichwort: grummelnder Gitarrensound) als sein direkter Vorgänger Monster philosphy klingt. Aber glücklicherweise lange nicht so dunkel wie Helpyourselfish aus den 90ern.

Denn ihre Sinnsuche haben D-A-D schon länger beendet und so bekommen wir auf dem neuen Streich, der mit der gar luftigen und sehr ruhigen Ballade 'Your lips are sealed' endet, eine fokussierte und leidenschaftlich aufspielende Band zu hören, die immer noch nicht altmodisch wirkt und voll im Saft steht. Da darf man seine Musik auch gerne weiter so augenzwinkernd verbreiten!
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am 30. Dezember 2013
1984 begannen D-A-D ihren Weg in Kopenhagen. Ursprünglich nannten sie sich „Disneyland After Dark“. Das Quartett verschriebad_daddx-c_1500x1500 sich einer Mischung aus Rock und Hard Rock und wurde 1989 international bekannt, als die LP No Fuel Left For The Pilgrims veröffentlicht wurde. Doch dadurch wurde die Walt Disney Company auf die Gruppe aufmerksam und drohte mit einer Klagewelle, wenn nicht der Name „Disneyland“ abgelegt werden sollte. So entstand die Abkürzung D-A-D. Ihr größtes Konzert fand erst 2005 statt, als sie Vorgruppe für die mittlerweile aufgelöste deutsche Band Böhse Onkelz waren. Die beiden Bands sind Freunde geworden, denn das nächste D-A-D-Album Monster Philosophy wurde vom Label 3R-Entertainment vertrieben, das der ehemalige Bassist und Sänger der deutschen Rock-Formation, Stephan Weidner, gegründet hatte. Dieser nahm die Dänen auch mit auf Support-Tour seines Solo-Projekts durch die Bundesrepublik 2009.
2011 erschien das bisher elfte Studioalbum der Kopenhagener: Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark.

Was nach einem ganz seltsamen Titel für einen Silberling aussieht, wird deutlicher, wenn man die scheinbar zufällig aneinandergereihten Buchstaben zusammenhängend liest. „Dicniiland after Dark“ kommt dabei raus und zeigt, dass es hier um die Wurzeln geht und um vergangene fast 30 Jahre Rock, Bühne und Leidenschaft.
In diesem Jahr wird das Album neu aufgelegt und in der Special Edition werden nicht nur die zwölf Songs der ursprünglichen CD zusammengefasst, auf der zweiten Scheibe gibt es 16 grandiose Mitschnitte von Liveauftritten bzw. rein akustische Aufnahmen von beliebten Songs der letzten Jahre.

D-A-D legen bereits bei den ersten Takten fest, um was es geht: Rock der Spitzenklasse! Sie punkten mit soliden Kompositionen, die sauber und ohne Schnörkel sind. Es sind Melodien, die sich auf das Wesentliche beschränken und zurück in die 1980er entführen. Die Riffs klingen fantastisch. Liebhaber von Gitarrensound kommen voll auf ihre Kosten, schon zu Beginn des ersten Songs „A New Age Moving In“ haben die Saiteninstrumente das Sagen. Die Gitarristen sind die Gebrüder Binzer, die ihr Handwerk verstehen und wissen, worauf es bei Rock ankommt: Auf Reinheit, auf ehrliche Musik, die treu ihre Noten runterspielt und mit ausgefeiltem Hard Rock die Fans für sich gewinnt. Jesper Binzer ist gleichzeitig Sänger und berührt mit einer harten Stimme, ein bisschen rauchig, ein bisschen gebrüllt.
Die zwölf bekannten Songs sind durchgehend solide, an den richtigen Stellen schneller oder langsamer werdend, um nicht eintönig zu klingen. Nach wie vor ein tolles Album, das stundenlang durchlaufen kann und in keinem CD-Regal fehlen darf, wenn man Fan guter Riffs und wahren Rocks ist.

Auf CD 2 sind zuerst die Akustikversionen interessant. Es sind bekannte Lieder, die einen vielleicht sogar durch die letzten Jahre begleitet haben. Ein wenig anders klingen sie, aber es ist faszinierend, „The End“ oder „The Place Of The Heart“ in dieser Interpretation zu hören. Ruhiger, langsamer und sich viel mehr auf die Instrumente verlassend, powern diese Songs zwar nicht rein, wie es die Originalversionen getan haben, aber man kann Gefallen dran finden, wenn sich die Instrumente einmal zurücknehmen und man keine brachialen Gitarren vernimmt, sondern ein ruhiges Spiel – als säßen D-A-D im eigenen Wohnzimmer.
Die Livemitschnitte hauen dafür wieder voll rein. Die Dänen geben alles und lassen sich feiern. Überraschend gut sind die Aufnahmen geworden, der Sound ist klar und deutlich, was man nicht von jedem Live-Album gewohnt ist. Die Ansagen kommen gut rüber und man spürt die Freude der Band, dort auf der Bühne zu stehen.
Man soll nicht denken, dass D-A-D die Luft ausgegangen ist und dieses Album das letzte sein wird. Im Gegenteil, die vier Dänen haben noch einiges vor und wollen mit der Special Edition nur eine Zwischenbilanz ziehen; nach all den Erlebnissen und Jahren auf der Bühne und im Studio, ist das auch sicherlich nicht verkehrt.

Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark ist ein gelungenes Rock-Album, das begeistert und ein solides Doppelpack mit Studioalbum und Livepower bietet. Ein Silberling, der in der Sammlung nicht fehlen darf und zeigt, was wahrer Rock ist.

Anspieltipp: The End
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am 20. November 2011
Die neue D:A:D enttäuscht mich. Begeistert von den Soft Dogs, Scare Vourself, Monster Philosophy, fehlen mir auf Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark diese cool, groovenden Melodien, die ja schon die Klassiker der Dänen auszeichnet. Der miese Sound zieht die Platte dann noch komplett in den Keller. Ich dachte tatsächlich kurz, meine Anlage ist irgendwie kaputt. D:A:D machen den Fehler, der seit Jahren leider bei vielen Produktionen zu hören ist. Das Material wird digital auf hohe Dynamik getrimmt, was die Musik eintönig und unnatürlich klingen lässt. Einige Songs sind allerdings schlicht richtig übersteuert, was offenbar Absicht ist, da man sowas nicht überhören kann. Schade drum!
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am 11. November 2011
Ich versuche, es kurz zu machen: Diese Platte wird niemanden enttäuschen, der auf guten Rock steht. Die Leute, die D-A-D kennen und lieben, werden auch von diesem Album überzeugt sein. Die Leute, die sie immer noch nicht kennen, sollten mindestens drei Ohren riskieren und sich dann zurecht fragen, was in ihrem Leben bislang schiefgelaufen ist... :) 12 Songs, 2 Balladen, viel Energie, reichlich Melodie, gute Texte und eine schöne Aufmachung zeichnen diese Scheibe - wie auch alle anderen der Band - aus. Im Grunde wird die Linie der letzten beiden Alben fortgeführt und Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark positioniert sich vom Härtegrad her irgendwo dazwischen. Hören, genießen, entspannen, Luftgitarre spielen, Nachbarn terrorisieren, freuen, Ticket für die kommende Tour kaufen, bitte. Erneut ein Dankeschön nach Dänemark. Okay, es war halbkurz...
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am 15. Januar 2012
Eigentlich waren D-A-D schon ein wenig aus meinem Focus verschwunden, aber wie das Schicksal so spielt, wandelte ich ein wenig letzte Woche durch einen großen deutschen Elektronikmarkt ergriff einige Hörproben auf CD und versuchte aus den jeweils 30 sec. Informationen über die Qualität der jeweiligen Werke zu destillieren. Die letzte Scheibe dieses Experiments war dann die besprochene neue Scheibe von D-A-D. Es ist nicht so lange her, dass ich die Riskin for All auf meinem tragbaren Abspielgerät abhörbereit zur Verfügung stellte, in der Überzeugung, dass dies immer noch das beste Werk der Band bis heute sei, um festzustellen, dass die neue Scheibe mit 12 sehr beeindruckenden Werken besticht, die mit einem unglaublich hohen Niveau aufwarten können. Auf dieser Scheibe stimmt eigentlich alles, die Eingängigkeit und der Einfallsreichtum der präsentierten Musik, die Energie und die Spielfreude. Neben Songs, die mit einer gewissen Grundhärte versehen sind, gibt es auch annähernd fluffige Popsongs und unerwartete Tempovariationen. Um es auf den Punkt zu bringen, diese Scheibe wird mit dem ersten Hören nie langweilig und steigert sich zudem noch ständig. Meine Begeisterung stößt an keine Grenze.
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am 22. November 2011
Einmal mehr in Höchstform präsentiert sich das Dänen-Quartett auf "Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark". Streckenweise etwas härter als der Vorgänger "Monster Philosophy" ist das neue Album von D-A-D ausgefallen, glänzt dabei aber fast durchgehend mit äußerst eingängigen Melodien. Highlight ist das auch in gesanglicher Hinsicht enorm ausgeklügelte "Breaking Them Heart By Heart", das locker mit den größten Klassikern der nunmehr bereits 27 Jahre währenden Bandgeschichte mithalten kann. Aber auch der druckvolle Opener "A New Age Moving In", die erste Single-Auskopplung "I Want What She's Got", "Last Time In Neverland" mit seinen mächtigen Drums oder die sentimentale Halbballade "We All Fall Down" gehören zum Besten, was D-A-D in der jüngeren Vergangenheit abgeliefert haben. Die Rückkehr von Produzent Nick Foss, der bereits 1989 für den Meilenstein "No Fuel Left For The Pilgrims" verantwortlich zeichnete, hat sich offenbar bezahlt gemacht. "Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark" verdient sich die Höchstnote, auch wenn "The End", das recht stark an Audioslaves "Cochise" erinnert, und das etwas zu harmlose "Fast On Wheels" nicht ganz an den hohen Standard der übrigen zehn Songs des Albums anknüpfen können.
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am 27. Dezember 2011
Wer D:A:D von den ersten Alben (Riskin it all + No Fuel left for ....) her kennt und die Musik mag, wird hier genau das richtige finden.

Leider war D:A:D früher eine meiner Lieblingsbänds und ist nach "Help your Selfish" leider sehr ins experimentelle abgedriftet und hat mir gar nicht mehr gefallen.

Man hat ja schon seit einigen Alben "angeblich" versucht wieder back to the routs zu gehen, was man meiner Meinung nach nie richtig geschafft hat.

Mit Dic.Nil.Lan.Daft.Erd.Ark hat man es endlich wieder geschaft. Das ist es !!!! "Voll in die Fresse", "Hart", "Gute Arrangements" einfach klasse!

Werde nach Jahren der Abstinenz auch wieder ein Konzert von DAD besuchen !
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am 8. Dezember 2011
Bei D-A-D weiß man ja vorher nie aus welcher Richtung man überrascht wird. Manchmal machen sie auf weiche Hunde (Soft Dogs), manchmal gibt es das BRETT ohne Grinsen (Helpyourselfish) und mal mit drei Grinsen (Riskin' it all), mal irren sie (meiner Meinung nach; Simpatico), und selbst wenn sie mehr oder weniger um sich kreisen, wird es nie langweilig. So auch hier.

Mein erster Eindruck: wow das knarzt zuweilen aber richtig töfte. Irgendwie ein "Neo-Retro-Sound" auf den Gitarren, erinnert an Helpyourselfish nur viel weniger düster. Eher MonsterMagnetisch. Keinen Deut schwächer als das formidable Monster Philosophy.

Mein zweiter Eindruck: hui sind die vielseitig geworden. Keine Ahnung, ob das immer noch mit einem Zweisaiter gespielt wird, aber oft genug haben die Songs nette schlüssige Wendungen mitbekommen, mal treten die Gitarren ein wenig zurück, oder geben ein anderes Riff oder einen Fill, was die Songs bei aller Geradlinigkeit richtig abwechslungsreich macht (ohne daß es zu einer Doktorarbeit wird). Zum Beispiel "Can't explain what it means" fängt rockig an um dann kurz "DireStraitig" zu werden und dann weiterzurocken.

Ich habe mich bei der neuen Platte glich zu Hause gefühlt, ohne in irgendeinerweise gelangweilt worden zu sein. Irgendwie klingen D-A-D auf der neuen Scheibe irgendwie, ja, "angekommen", ohne dabei satt zu wirken. 'Drag me to the Curb' ist eine z.B. eine knackfrische Granate gegen Ende der Platte, die man auch zwanzig Jahre jüngeren Rockern abgekauft hätte. Direkt danach beschließt eine schöne Ballade mit Pianoklängen und gefühlvollen Gitarrenleads die Platte.

Wer also mit D-A-D bei ihnen zu Hause im Ohrenbackensessel abrocken will, dem sei die neue Platte sehr empfohlen.
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am 21. November 2011
...das neue album der wahnsinn wird. ich liebe diese band für ihren immer frischen sound, ihre tollen auftritte und die einprägsamen rhytmen. das album geht musikalisch den weg vom letzten album weiter, was mir gut gefällt. wer d.a.d. mochte oder liebt, wird mit dem album seine freude haben. auch dad neulinge werden bestimmt spaß daran haben!!
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