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am 30. März 2015
Was mich sehr fasziniert hat war, dass eine ganze Menge an zeitgeschichtlichen Begebenheiten und die Stimmung der Wirtschaftswunderjahre in Deutschland hier nachvollziehbar eingebunden wurden - einschließlich des Oktoberfest-Attentats.
Die immer wiederkehrenden schicksalhaften Begegnungen waren mir dann aber doch irgend wann zu viel.
Ich habe den Roman wirklich zu Ende gelesen, weil ich gespannt war - wieviele Zufälle jetzt noch eine weitere Wendung bringen werden.
Rundum damit durchaus ein gutes Abbild dieses Zeitabschnitts. Was die Protagonisten angeht hatte ich jedoch den Eindruck, dass der Autor schon sehr bemüht war, in der Familie und ihrem Umfeld alle damals wahrnehmbaren Typen und Strömungen abzubilden. Darunter hat dann die Realitätsnähe der Geschichte gelitten.
Insgesamt durchaus lesenswert - z.T. recht brutal - aber so war sie - diese Zeit.
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am 29. März 2015
Familiengeschichte der Familie Wille in den 70er und 80er Jahren - zumeist unterhaltsam und kurzweilig, aber auch mit einigen Längen. Da ich den ersten Teil der Saga nicht gelesen habe, waren die Personen mir zu Beginn alle fremd, sind mir aber im Laufe des Buches schon ans Herz gewachsen. Man erlebt mit der Familie glückliche und traurige Momente und das für mich schönste am Ganzen war die Zeit, in der das Buch spielte und die vielen Dinge und Gegebenheiten aus dieser Zeit, die einem auf diese Weise wieder ins Gedächtnis kamen und zu einer gedanklichen Zeitreise animiert haben. Abgesehen von den erwähnten Längen eine lesenswerte Saga!
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am 1. Juni 2013
Vor einem Jahr las ich DIE MITTE DES WEGES als E-Book und war begeistert. Ich empfahl
den Roman meinen Freunden, doch die lesen keine E-Books.

Nun endlich ist auch der zweite Band der Wille-Story als Paperback erschienen.

Worum geht es in diesem Roman?

Hierzu haben sich schon viele Rezensenten geäußert, sodass ich nicht viel hinzufügen muss.
Im Gegensatz zum ersten Band ist dieser Roman leichter, flockiger geschrieben, der Zeit der
70er und 80er angepasst, in einige Phasen fast schon psychedelisch. Aber so wie diese Zeit war,
auch provokanter. Ein Roman dieser Zeit. Ferkau hätte ihn genauso gut 1984 schreiben können.

Das macht die Klasse von DIE MITTE DES WEGES aus. Er passt sich dieser Zeit an, und das kommt
genauso rüber. Trotzdem bleibt Ferkau literarisch. Es gibt Cliffhanger wie in seiner amerikanischen
TV-Serie, die Handlung ist schnell und spannend, doch man spürt stets die Zeit, in der der Roman
spielt. Auch hier ist dem Autor der Spagat zwischen Wissensvermittlung und Historie wunderbar gelungen.

Der Leser darf annehmen, dass Tom Wille des Autors ‚alter ego’ ist, mit dem er nicht schonend umgeht.
Das macht die Geschichte authentisch – und mutig und jetzt sogar auf gedruckten Seiten.

Kompliment, Herr Ferkau!
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am 23. Juni 2013
Ich vergebe 5 Sterne für Bücher, die mir sehr gut gefallen und in guter Erinnerung bleiben werden. Dieses Buch zählt dazu. Der Zeitgeist der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre wird treffend in Szene gesetzt. Die Geschichte beschreibt das Leben und Umfeld einer typischen, westdeutschen Familie in der Ära des Kalten Krieges, als die USA und der kommunistische Feind im Osten sich ein erbittertes Wettrüsten lieferten und der alles vernichtende, atomare Schlagabtausch wie ein Damokles-Schwert über der Welt hing, während der kapitalistische Alltag sich in Verdrängung und "Carpe Diem" übte. Die Jugend rebelliert gegen das Spiessertum der Erwachsenen, indem sich die jungen Männer die Haare wachsen lassen, Rockmusik hören, Haschisch und LSD konsumieren und sich gegen jegliche Autoritäten auflehnen, aber gleichzeitig gegenüber den finanziellen Annehmlichkeiten eines ordentlich bezahlten, spiessigen Jobs durchaus aufgeschlossen sind. Technische Errungenschaften aus Amerika oder Japan, wie die Mikrowelle und die Videokamera, kommen in die Haushalte. Eine neue Krankheit, die "AIDS" heisst und jeden tötet, der sich damit ansteckt, breitet sich langsam aus. Opfer und schuld daran sind Homosexuelle, denn nur sie sind davon betroffen (das glaubte man früher tatsächlich). Sämtliche Begebenheiten sind realistisch dargestellt, der Autor verzichtet auf oftmals anzutreffenden "Roman-Kitsch" wie zum Beispiel eine Wiedervereinigung des Vaters mit seiner längst vergessenen, ausserehelichen und zudem ihm unbekannten Tochter, die der Geschichte eine unnötige, schwülstige Note gegeben hätten.
Kleiner Wermutstropfen sind ein paar Flüchtigkeitsfehler (v.a. kleinere Wortfehler, doppelte Leerschläge) im Text, doch wenn diese ausgemerzt sind, ist das Werk schon fast perfekt.
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am 9. Juni 2013
Dies ist also die ersehnte Fortsetzung des Romans "Alles auf Anfang". Wie im 1. Teil wird die Geschichte der Familie Wille weiter erzählt. Die Tochter ist erwachsen geworden und muss alleinerziehend die behinderte Tochter betreuen, der Sohn versucht sich im Berufsleben einfinden. Die Eltern leben inzwischen im eigenen Häuschen und der Vater leidet unter einer berufsbedinten Erkrankung der Lunge. Die Hippiezeit, die sexuelle Revolution, Drogengebrauch, die Studentenunruhen, der Niedergang des Bergbaus im Ruhrgebiet und andere Ereignisse kennzeichnen in diesem Roman den Bezug zur Zeitgeschichte. Die Erwähnung von Musiktiteln der Zeit, die Sprache der Region Ruhrgebiet regte mich an zur Erinnerung an meine eigene Jugend. Wieder, wie im ersten Roman verwebt der Autor Zeitgeschichte und persönliche Lebensgeschichte. Dies ist eine spannenden Mischung. Ich warte und hoffe auf mindestens einen weiteren Teil. Leider wieder die Kritik an den Verlag der Kindle-Ausgabe: Viel zu viele Rechtschreibfehler, da wird aus Lotte - Lotto und aus Thomas - Tomas. Schade drum! Dies fällt mir allerdings bei vielen E-book-Ausgaben auf. Warum werden diese so schlampig gemacht, frage ich mich. Der geringere Preis ist m.E. doch in den fehlenden Druckkosten begründet, oder?
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am 3. Juli 2013
Wie schon im ersten Teil 'Alles auf Anfang' erzählt Ferkau die Geschichte der Familie Wille kurzweilig und verbindet das Familiengeschehen ansprechend mit dem Zeitgeschehen.
Im Vergleich zu anderen Texten, die nur als Ebooks erschienen sind, versteht Ferkau sein Handwerk, die jeweiligen Themen, die die einzelnen Familienmitglieder umtreiben, gut zu verknüpfen. Er erhält die Spannung aufrecht und hat seinen Text bis auf ganz wenige kleine Fehler sehr gut korrekturgelesen.
Für mich besteht ein gewisses Manko darin, dass die Ausarbeitung der Charaktere besser gelungen sein könnte. Als Leserin habe ich nicht wirklich eine bildhafte Vorstellung von den Personen und ihrem Wesen entwickeln können.
Ansonsten aber eine lohnende Lektüre, die dazu anregt, das Geschehen der 70er und 80er Jahre nochmals Revue passieren zu lassen.
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am 6. Oktober 2013
Hält, was der Vorgänger schon versprochen hat. Ich bin begeistert. Die Idee, die Familiengeschichte weiterleben zu lassen, finde ich genial. Es ist interessant, die Familie in der Folgegeneration zu erleben. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Spannung von der ersten Seite an. Interessant fand ich die Entwicklung der einzelnen Charaktere im Verlauf des Buches und natürlich auch, wie es ein Roman sicher verlangt, Lebensmomente, die doch möglich und nachvollziehbar sind.

ABER: Viele Rechtschreibfehler, die das Lesen doch sehr stören.
Was läuft da eigentlich schief? Dafür max.2 Sterne!!
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am 29. Januar 2014
Ich hatte bereits "Alles auf Anfang" gelesen und war ziemlich begeistert über die Familiengeschichte der Willes.
Teil 2 hat mich aber arg enttäuscht. Die Dialoge zwischen den Romanfiguren sind sehr konstruiert (so redet wirklich kein Mensch!) und die Handlung immer am Limit: wer schwul ist, hat auch AIDS, wer auf das Oktoberfest geht, wird beim Bombenanschlag verletzt, wer betrügt wird ermordet....usw. und einfach des Guten oder Schlechten stets zu viel!
Das ist schade, denn Volker Ferkau kann wirklich toll erzählen.
Wie heißt es so schön: weniger ist oft mehr!!
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am 19. März 2014
Bereits der Vorgänger "Alles auf Anfang" stellte für mich einen interessanten gut geschriebenen Blick in die eigene Vergangenheit dar. Die Fortsetzung steht dem in nichts nach und schließt zeitlich an den ersten Band an. Hier stehen jetzt 70er und 80er Jahre im Mittelpunkt. Ich fand diesen Band im Gegenteil sogar etwas eindringlicher. Ferkau schreibt sehr anschaulich und kann am Beispiel der Familie Wille einen guten Einblick in diese Zeit vermittlen.
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am 22. Oktober 2013
Wie schon das Vorgänger-Buch "alles auf Anfang" fängt Herr Ferkau Jahre ein, die er vollkommen unprätentiös im Kopf entstehen lässt. ich kenne nun die beschriebene Zeit und von Kichern über zustimmendes Nicken bis hin zu Erstaunen über Dinge, die ich vergessen hatte, ist alles dabei. Mich begeistert daran vor allem, dass es nicht die großen Ereignisse sind, die in mir Bilder entstehen lassen, sondern die Beschreibungen der alltäglichen Kleinigkeiten, Umgangsformen, Glaubenssätze dieser Zeit. Einfach hervorragend.
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