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Kundenrezensionen

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Warum es eigentlich noch nie gelang, das Buch authentisch zu verfilmen, bleibt eine offene Frage. Vermutungen kann man viele haben: dass seit der schwülstigen William Wyler Verfilmung mit Laurence Olivier die falsche Vorstellung herrscht, "Wuthering Heights" sei eine Romanze; dass die verschachtelte Romanhandlung ohnehin schwer filmisch umsetzbar ist; dass die Geschichte in zwei große Teile zerfällt, die völlig unterschiedlich sind, von denen aber meist nur der erste Teil verfilmt wird, obwohl erst der zweite Teil Heathcliff zur Hauptfigur macht; dass es eben dieser schwierige Heathcliff ist, der wie ein Synonym für das Buch steht, dessen filmische Darstellung aber sehr schnell ins Melodramatische abgleiten kann; dass Cathy und Heathcliff im Roman durchaus beide psychische Probleme haben, was in den Verfilmungen kaum eingebracht wird.

An Emily Brontes Schreibe kann es nicht liegen, denn der Roman liest sich in seiner "Action-" und Dialoglastigkeit schon fast wie ein Drehbuch, es wird sehr viel miteinander gesprochen und gerungen, die Figuren interagieren stark, es gibt einige sehr dramatische Szenen, Konflikte werden sowohl verbal aus auch handgreiflich ausgetragen. Anders als Jane Austen gibt Bronte kaum Einblick in die inneren Vorgänge ihrer Hauptfiguren, da das Geschehen immer von Außenstehenden berichtet wird. Eigentlich genau, als ob man einen Film sieht.

Und diese Version versucht, genau diese Vorlage einzufangen, indem fast gar nicht gesprochen, aber sehr viel geatmet wird. Würde der Film nicht so ernsthaft daher kommen, könnte man fast den Eindruck haben, das ganze sei ein Scherz, eine Art Parodie auf so typische "Kunstfilme", die möglichst "emotionslos" und "episch" sein sollen, damit der Zuschauer ganz viel nachdenkt, sich aber bitte nicht mit den Figuren identifiziert.

Die Idee, Heathcliff mit einem schwarzen Darsteller zu besetzen, finde ich nicht uninteressant, aber nicht ausreichend spannend umgesetzt. Es gibt einen Comic des schwarzen Comickünstlers Siku, der schon 2006 aus Heathcliff eine (sehr smarten) Schwarzen machte, der aus dieser "Besetzung" mehr herausholt, indem Heathcliffs äußere Attraktivität, die für die Story wichtig ist, durch sein besonderes Aussehen verstärkt wird. James Howson ist hier nach meinem Empfinden eine Fehlbesetzung.

Insgesamt warten sicher viele Bronte-Fans weiter auf die "ultimative Version", auf den "Herrn der Ringe" von "Wuthering Heights". Auf eine Verfilmung, die Mut zum Wahnsinn der Vorlage hat und endlich mal aufhört, zwei Leute "Cathy" und "Heathcliff" stöhnend durch die modderige Heide zu treiben. ;-)
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am 24. Januar 2016
Ich gebe zu, ich habe den Film nicht zuende geguckt. Kunst liegt freilich im Auge des Betrachters, aber mich hat sie in diesem Fall nicht erreicht, und nach einer Stunde Tierquälerei, unsympathisch dargestellten Figuren, einer - in meinen Augen - nicht vorhandenen Geschichte und einer Kameraführung, die einen seekrank werden lässt, habe ich mich gefragt, ob die Regisseurin und ich vielleicht doch nicht das selbe Buch gelesen haben. Mag ja sein, dass die Macher dieses Films ein Kunstwerk vorhatten. Mich haben sie damit jedenfalls nicht erreicht und ich hoffe weiter auf eine gelungene Verfilmung des Buches von Emily Brontë.
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Bei diesem Film handelt es sich um die zur Zeit neueste Filmversion von Emily Brontes Klassiker "Sturmhöhe" (OT: "Wuthering Heights"). Andrea Arnold verfilmte das Buch 2011. In den Hauptrollen sind Shannon Beer (junge Cathy), Kaya Rose Scodelario (erwachsene Cathy) sowie mit Solomon Glav (junger Heathcliff) und James Howson (erwachsener Heathcliff) erstmal dunkelhäutige Heathcliff - Darsteller zu sehen.

Herausgekommen ist ein Film, dessen Schwerpunkt auf Bildern, sprich auf Landschaftsaufnahmen von Yorkshire liegt. So kommt es, dass besonders der erste Teil des Films kaum Dialoge enthält. Die Figuren reden nicht oder kaum miteinander. Wenn sie sich unterhalten, dann höchstens ein oder zwei Sätze am Stück. Statt dessen fährt die Kamera unaufhörlich über die Landschaft. Sie schwenkt in den Himmel und zeigt fliegende Vögel oder gibt am Boden herumtollende Hunde oder einfach nur die Natur wieder. Oder aber sie zeigt Cathy und Heathcliff, wie sie Zeit miteinander verbringen und z.B. minutenlang wortlos auf einem Pferd über das Feld reiten oder durch die Landschaft laufen. Am besten kann man es sich so vorstellen: Minutenlang werden stumme Landschaftsaufnahmen, das Farmhaus und wortlose Szenen mit Cathy und Heathcliff gezeigt, welche ab und zu durch einen kurzen, wenige Sekunden dauernden Wortwechsel unterbrochen werden, dann aber schnell wieder zu den wortlosen Szenen zurückkehren. Auf diese Weise geht es die ganze Zeit. Besonders auffällig ist dabei auch die wackelige Kameraführung, welche aber soweit ich weiß, gewollt ist.

Wie bereits an den fehlenden Dialogen sichtbar, sind die Unterschiede zur Romanvorlage gewaltig. Aus einem Buch, in dem quasi durchgehend erzählt/gesprochen wird, wurde fast ein Stummfilm. Viele Szenen und Ereignisse wurden einfach weggelassen oder werden nicht richtig deutlich, die Rahmenhandlung fehlt komplett, Figuren werden weggelassen oder nur angerissen (Nelly Dean spielt z.B. nur eine Nebenrolle), usw. Es gibt so viele Unterschiede, dass es den Rahmen sprengen würde, sie alle aufzuzählen.

Manche Szenen wirken befremdlich. Zum Beispiel als gezeigt wird, wie Heathcliff von Hindley ausgepeitscht wird und Cathy ihm danach (natürlich wortlos in der Landschaft sitzend) eine halbe Minute lang die blutenden Wunden am Rücken leckt. In einer anderen Szene findet die Geburt von Hindleys Sohn Harton mitten auf dem freien Feld statt.

Erwähnenswert ist noch, dass der Film durch die Wetterverhältnisse beim Dreh, ziemlich dunkel ist. In der kompletten ersten Hälfte des Filmes scheint nicht ein einziges Mal die Sonne.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr eigenwillige Verfilmung, die meinem Geschmack nicht entspricht und die Buchvorlage verfehlt. Durch die vielen Landschaftsaufnahmen und den fehlenden Dialogen ist der Film meiner Meinung nach in erster Linie langweilig und langsam. Den Figuren und auch der ganzen Handlung fehlt es nicht nur an Worten und Spannung, sondern u.a. auch an Kraft, Details sowie den passenden Schauspielern. Außerdem ist auch diese Version, wie so viele andere Verfilmungen nicht vollständig, sondern endet mit Kapitel 2.

Die Qualität der DVD ist okay. Bei Ton und Untertitel kann zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden. Als Extras sind Impressionen vom Filmfest in Venedig (ca. 3 Min.), der deutsche Trailer sowie der engl. Trailer enthalten.
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am 4. April 2013
Andrea Arnolds bereits auf dem Filmfestival in Venedig nicht ganz unumstrittene Verfilmung ist ein einziges Ärgernis. Meines Erachtes die bisher schlechteste Verfilmung des Stoffes. Ich weiß nicht, was die Regisseurin an Emily Brontes Roman gereizt hat, die "amour fou" zwischen Catherine (Earnshaw) und Heathcliff kann es nicht gewesen sein. Denn die findet im Film überhaupt nicht statt. Stattdessen wird diese so wilde wie romantische Liebesgeschichte vom Hyperrealismus der Verfilmung völlig totgeschlagen. Es rauscht der Wind, es quietscht der Schlamm, irgendwo wird immer ein totes Tier vorgeführt (die Regisseurin ist besessen von toten Tieren), es flattern die Motten am Fenster und irgendwie kommen da auch noch Heathcliff und Catherine vor. Andrea Arnold schafft es auch noch, beide Hauptfiguren ungeheuer unsympathisch rüberkommen zu lassen. Catherine ist bereits als Kind ein verwöhntes Gör und der maulfaule Heathcliff - na ja. Die Regisseurin schwafelt auf dem 3-minütigen Auszug aus der Pressekonferen in Venedig viel vom Animalischen in den Figuren. Wenn das allerdings bedeutet, dass die Quälereien von Tieren - Hunde werden an Zäunen aufgehängt, ein Kaninchen erschlagen usw. - den inneren Seelenzustand ihrer Protagonisten widerspiegeln sollen, dann will ich solche Filme einfach nicht mehr sehen.
Wuthering Heights - Emily Brontës Sturmhöhe
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am 1. Juli 2016
Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und habe mir deshalb den Film gekauft. Die Enttäuschung war sehr groß. Der Film zieht sich unglaublich lange hin, es kommt keine Spannung auf und das letzte drittel des Buches wurde leider überhaupt nicht einbezogen. Der komplette Film ist fast ein Stummfilm. Es wird kaum gesprochen . Fazit für mich persönlich. Lieber das Buch lesen,da wird man nicht enttäuscht.
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am 7. März 2013
Der Film erfasst in keiner Weise die Stimmung des Buchs, außerdem ist er grausig synchronisiert - in der Zeit, zu der der Film spielt, hätte kein Mensch je gesagt: "verpiss dich" und ähnliche zeitgenössische Ausdrücke.
Fazit: Jeder Cent vertanes Geld.
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Warum es eigentlich noch nie gelang, das Buch authentisch zu verfilmen, bleibt eine offene Frage. Vermutungen kann man viele haben: dass seit der schwülstigen William Wyler Verfilmung mit Laurence Olivier die falsche Vorstellung herrscht, "Wuthering Heights" sei eine Romanze; dass die verschachtelte Romanhandlung ohnehin schwer filmisch umsetzbar ist; dass die Geschichte in zwei große Teile zerfällt, die völlig unterschiedlich sind, von denen aber meist nur der erste Teil verfilmt wird, obwohl erst der zweite Teil Heathcliff zur Hauptfigur macht; dass es eben dieser schwierige Heathcliff ist, der wie ein Synonym für das Buch steht, dessen filmische Darstellung aber sehr schnell ins Melodramatische abgleiten kann; dass Cathy und Heathcliff im Roman durchaus beide psychische Probleme haben, was in den Verfilmungen kaum eingebracht wird.

An Emily Brontes Schreibe kann es nicht liegen, denn der Roman liest sich in seiner "Action-" und Dialoglastigkeit schon fast wie ein Drehbuch, es wird sehr viel miteinander gesprochen und gerungen, die Figuren interagieren stark, es gibt einige sehr dramatische Szenen, Konflikte werden sowohl verbal aus auch handgreiflich ausgetragen. Anders als Jane Austen gibt Bronte kaum Einblick in die inneren Vorgänge ihrer Hauptfiguren, da das Geschehen immer von Außenstehenden berichtet wird. Eigentlich genau, als ob man einen Film sieht.

Und diese Version versucht, genau diese Vorlage einzufangen, indem fast gar nicht gesprochen, aber sehr viel geatmet wird. Würde der Film nicht so ernsthaft daher kommen, könnte man fast den Eindruck haben, das ganze sei ein Scherz, eine Art Parodie auf so typische "Kunstfilme", die möglichst "emotionslos" und "episch" sein sollen, damit der Zuschauer ganz viel nachdenkt, sich aber bitte nicht mit den Figuren identifiziert.

Die Idee, Heathcliff mit einem schwarzen Darsteller zu besetzen, finde ich nicht uninteressant, aber nicht ausreichend spannend umgesetzt. Es gibt einen Comic des schwarzen Comickünstlers Siku, der schon 2006 aus Heathcliff eine (sehr smarten) Schwarzen machte, der aus dieser "Besetzung" mehr herausholt, indem Heathcliffs äußere Attraktivität, die für die Story wichtig ist, durch sein besonderes Aussehen verstärkt wird. James Howson ist hier nach meinem Empfinden eine Fehlbesetzung.

Insgesamt warten sicher viele Bronte-Fans weiter auf die "ultimative Version", auf den "Herrn der Ringe" von "Wuthering Heights". Auf eine Verfilmung, die Mut zum Wahnsinn der Vorlage hat und endlich mal aufhört, zwei Leute "Cathy" und "Heathcliff" stöhnend durch die modderige Heide zu treiben. ;-)
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am 15. März 2013
Dieser Film ist - zugegeben - nichts für Ungeduldige oder Menschen, die das Buch eben erst gelesen haben. Man muss sich etwas von der Vorlage lösen, um ihn richtig genießen zu können. Kann man das aber, darf man einen überaus sinnlichen Film genießen, der Begehren, Verzweiflung und Einsamkeit in Bildern spürbar macht, ohne große Worte zu verlieren. Regisseurin Andrea Arnold lässt mit schwebend-zitternder Kamera zwei ungeheuer begabte Jungdarsteller einfangen, die die Abgründe in den Seelen von Cathy und Heathcliff absolut überzeugend darstellen, trotz ihrer Jugend. Auch die Erwachsenen Darsteller machen ihre Sache mehr als nur gut.
Dass Heathcliff hier von einem Farbigen gespielt wird, ist endlich einmal konsequent, wird er doch auch im Buch als fremdländischer, dunkler Mensch beschrieben. Ein Inder wäre in Anbetracht der geschichtlichen Zusammenhänge sicher noch passender gewesen, aber sei's drum.

Ja, auch in dieser Version gibt es nur die eine Handlungshälfte - die böse Rache Heathcliffs fehlt.
Dennoch ist dieser Film ein Erlebnis, etwas gänzlich Anderes. Kamera, Sound, Darsteller, Buch und Regie haben mich auf ihre Art vollends überzeugt.

Am Ende hoffe ich zwar, dass die Sturmhöhe, diese unsterbliche, wunderbare Geschichte auch noch eine Verfilmung erfährt, die ihr komplett gerecht wird, sich absolut ans Buch hält, alle Handlungsebenen berücksichtigt, und uns mal eine BLONDE Cathy beschert (BBC, ist das so schwer?) -- trotzdem ist dieser Film eine Perle. Punktum.
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am 17. Mai 2016
gibt es einfach keine anständige Verfilmung dieses Buches??

Da hatte ich gehofft, jetzt vielleicht endlich mal eine gute Filmversion meines Lieblingsbuches entdeckt zu haben, aber schon nach fünf Minuten fielen mir etliche Dinge auf, die so weder im Buch vorkamen noch in die Zeit passen (wie z.B. die Sprache).
Kaum Dialoge, dafür unendlich viele (tote) Tiere und Landschaftsaufnahmen. Besonders schockiert hat mich die offensichtliche Tierquälerei.
Die Geschichte dümpelt so vor sich hin, vieles wird unnötig in die Länge gezogen, einiges, was wirklich von Bedeutung ist, einfach weggelassen oder gleich komplett geändert. Noch dazu werden die Schauspieler ihren Rollen nicht gerecht und sind nicht in der Lage, sie auch nur ansatzweise sympathisch 'rüberkommen zu lassen.
Und als Sahnehäubchen hört der Film praktisch mitten in der Geschichte auf. Denn eigentlich geht es ja erst mit der neuen Generation so richtig los.
Nein nein nein!!! Ich kann nur empfehlen, sich auf keinen Fall diesen Film anzusehen!!
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am 31. März 2014
Da ich den Roman kenne und mehrere verfilmungen des Stoffes seit 1936,muss ich sagen,diese Verfilmung war,abgesehen von den Landschaftsbildern,das Schlechteste,was ich je gesehen habe!Auch hat mich der Jargon der Mitwwirkenden irritiert.Unmöglich,Geld- und Zeitverschwendung das Ganze!Kein Wunder das die DVD so billig angeboten wurde und der Film extrem kurz in dem Kinos war.Schade schade schade!
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