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am 3. Juli 2014
Das Microsoft RT Surface ist ein tolles Gerät. Das fängt schon bei der Verpackung an. Total stylisch.
Das Gerät (Metallgehäuse) fühlt sich super an, die TouchCoverTastatur (must have !!) funktioniert ab der ersten Sekunde perfekt und ist auch präzise. Der Bildschirm ist gut. Tolle Darstellung aller Details.

Die Gestaltung des Betriebssystems ist überzeugend. Die Bedienung erfordert - zu Beginn - ein wenig Eingewöhnung. Aber dann flutscht das so super, dass es eine wahre Freude ist. Insgesamt sehr gelungenes Gerät.

Das Sorface RT ist mehr als nur ein Gerät, um im Internet zu surfen. Es wird das OfficePaket (als App) mitgeliefert. D.h. man kann total einfach Briefe schreiben, Berechnungen per Excel erstellen, Präsentationen erarbeiten und überarbeiten. Alles läßt sich total einfach ausdrucken oder weitergeben.

Microsoft liefert zum Surface RT das Nokia Here Kartenprogramm mit. Das funktioniert, nach dem Runterladen der Karten, OFFLINE. Man braucht also unterwegs KEINE Internetverbindunge. Das Surface ersetzt somit z.B. den Atlas (aus Papier) im Auto.

Was macht den Unterschied zum Apfel-Pad oder zu den Androiden? Mit dem Surface kann man tatsächlich auch etwas produktiv tun, dank der vorinstallierten Office Programme.
Dieses ist der unschlagbare Vorteil des Surface. Dass der AppStore des Surface nur ca. 100.000 Apps umfasst und nicht 800.000 Apps wie der ApfelTunesStore stört mich nicht. Alles wichtige findet man.

Was ist der Unterschied zum PC/Laptop/Notebook oder den Surface Pro Geräten. Das RT Gerät hat nicht die Leistungsfähigkeit eines PC. Das RT hat einen schwächeren Prozessor. DAher kann man z.B. nicht bei amazon, als Prime Kunde, das VideoStream Angebot nutzen. Man kann aber problemlos die ARD oder ZDF Mediatheken nutzen.
Wie kann man diese RT Einschränkung allgemein erklären? Sobald etwas ein PC Programm verwendet, läuft e sauf dem RT Surface nicht.

Das Gerät ist supergenial, wenn man eine Hotmail oder Live EmailAdresse verwendet, dann übernimmt das Gerät alles vom "großen" PC. Wenn man dann noch ein Smartphone mit WindowsPhone OS nutzt, steht dem problemlosen Austausch und der reibungslosten Übergabe (via SkyDrive) nichts im Wege. Also das ist wahrlich verblüffend, was das Gerät bzw. das Betriebssystem hinbekommt.
Kompliment an Microsoft.

Das Gerät - auch in der Version Surface 1 - ist ein Kauftipp. MEIN KAUFTIPP. Und jedem Androiden und dem iPad vorzuziehen. Das iPad hat bessere Fähigkeiten in der Darstellung von Medien (z.B. das amazon Prime Video Angebot kann am iPad genutzt werden.). Der Bildschirm ist beim iPad besser als beim Surface.
Das ist aber nur von Bedeutung, wenn man beide Geräte nebeneinander verwendet. Ansonsten merkt man das nicht.

Noch ein Hiweis. Ich empfehle auf alle Fälle die 64 GB Version verwenden. Man kann zwar eine externe Platte oder einen Stick anschließen, daher erscheint das als nicht ganz so wichtig. Aber das 64 GB Gerät ist einfach aufnahmefähiger. Und alle Anwendungen brauchen immer viel mehr Platz.

Und noch etwas. Die eingebauten Kameras sind ok für Skype und für spontane Aufnahmen. Aber die Qualität der Kamera ist doch nur eingeschränkt. Aber wer verwender schon ein Tablet als ernsthafte DigiCam?

Eine der beiden angebotenen Tastaturen sollte man dazukaufen. Ich habe das TouchCover und empfehle auch dieses. Das TouchCover ist ein Wunderwerk der Technik. Total dünn. Total klein. Funktioniert supergut. It's unbelievable.

Man muss sich daher vor allem um die Farbe Gedanken machen.
Touch Cover in Rot ist total stylisch. Blau ist auch gut. Schwarz ist edel aber fast zu langweilig.

Mein Fazit. Ein Gerät dem es an nichts fehlt und mit dem man deutlich mehr tun kann, als nur im Internet zu surfen und Bilder anzusehen. Das Surface RT ersetzt den PC oder Laptop nicht, aber ergänzt diesen in perfekter Weise.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Dezember 2013
Eigentlich wollte ich ja ein vollwertiges Notebook...und doch wäre mir so ein Gerät als täglicher Begleiter im Unterricht (ich bin Lehrer) zu schwer und unhandlich. Eigentlich wollte ich nie einen Tablet PC, die ich als relativ unnützes Gimmick ansehe...und doch ist es irgendwie zu einer Liaison zwischen mir und diesem seltsamen Gerät namens "Surface" gekommen. Genug der Vorrede, kurz zu meiner Begründung für den Kauf dieses Gerätes:

Anforderungen: Primär wollte ich ein Gerät, auf dem ich auch unterwegs meine Unterrichtsplanungen vornehmen, Arbeitsblätter, Präsentationen und Folien entwerfen und das ich damit quasi auch als täglichen Begleiter in meinem Unterricht einsetzen kann. Denn wie es bei den schusseligen Lehrern so ist, verlegt man mal eine Planung in Zettelform hier, mal eine da und dann sucht man sich dusselig. In so fern es keinen Totalcrash gibt, sollte das bei der Planung der Stunden auf diesem Gerät ja an sich kein Problem sein. Positiv wäre es auch, wenn es möglich ist einige Unterhaltungsprogramme bzw. Spielesoftware zum Laufen zu bekommen (insbesondere DOSBox oder ScummVM).
Da wären wir schon bei Anforderung Nummer 2, nämlich einfache und umfassende Kompatibilität mit den geläufigen Office-Programmen. Auch diese ist dank dem abgespeckten Windows-8-Abkömmling und den bereits vorinstallierten Versionen von Powerpoint, Excel und Word hier kein Problem. Alle anderen potentiell nützlichen Programme sind über den Microsoft-App-Store erhältlich und herunterladbar.

Nutzen: Tatsächlich kann das Gerät bei den von mir gestellten Anforderungen voll überzeugen (zumindest mit einer dazu erworbenen Tastatur) und tatsächlich habe ich meine gesamten Planungen jetzt immer schnell griffbereit dabei und kann auch unterwegs recht bequem arbeiten. Dazu gesellen sich einige der für mich eigentlich "unnützen" Multimediafunktionen, die ich zwar nicht regelmäßig nutze, aber immerhin ist man jetzt auch im Zug oder im Urlaub medial gut ausgerüstet. Die knapp 54 GB nutzbarer HD-Speicher (bei der 64GB-Version) reichen für meine Zwecke vollkommen aus, sollte mehr benötigt werden gibt es ja noch den Griff zur SD-Karte.

Verarbeitung: Da kann man nicht Meckern, das Gehäuse ist solide verarbeitet, der Bildschirm (10,6 Zoll) überzeugt trotz der etwas niedrigeren Auflösung als vergleichbare Geräte. Die vorhandenen Anschlüsse sind sinnvoll, so findet sich ein USB-Anschluss, HD Video Output und ein Slot für Micro-SD Karten. Das Gewicht und das Handling des Gerätes gehen in Ordnung, da sind aber wohl die meisten Tablets relativ ähnlich.

Negativ: Zu Meckern gibt es insgesamt nicht viel, aber für den einen oder anderen könnten die folgenden Nachteile entscheidend sein. Zum einen gibt es in dieser Version lediglich WLan als Netzwerk/Internetverbindungsmöglichkeit, was die Freiheit unterwegs natürlich schon etwas einschränkt. Für mich ist das nicht unbedingt störend, da ich das Gerät sowieso weniger zum Surfen als zum Offline-Arbeiten benötige. Für den Download von Apps oder die obligatorischen Updates hat man ja mitunter zu Hause entsprechende Möglichkeiten. Trotzdem sollte man das bei der Kaufentscheidung der mittlerweile recht günstigen Geräte bedenken.
Der gravierendste Nachteil ist jedoch Windows RT - wer meint, dass eine Kompatibilität mit allen anderen Windowsversionen und -programmen automatisch gegeben ist, nur weil auf dem Tablet "Microsoft" steht und das Betriebssystem irgendwas mit "Windows" heißt, befindet sich auf dem Holzweg. Windows RT sperrt sich gegen fast alle Programme, die nicht aus dem MS-Appstore kommen oder bereits installiert sind. Selbst recht einfache Programme wie die DOSBox lassen sich nicht ohne weiteres zum Laufen bringen. Abhilfe schaffte bei mir in diesem Fall zwar ein "Jailbreak", aber das sollte so einfach nicht sein. Klar, auf Grund der vom weit verbreiteten Standard abweichenden Prozessorarchitektur ist dieser Nachteil an sich logisch, allerdings könnte Microsoft auf diesen Umstand durchaus mal etwas deutlicher hinweisen.

Sei es drum, die Vorteile des Gerätes überwiegen die Nachteile ein ganzes Stück und insgesamt bin ich mit dem "Surface RT" als Arbeitssklaven recht zufrieden. Die lückenlose Office-Kompatibilität und die Verarbeitungsqualität überzeugen und ich habe die Hoffnung, dass ich mit dem Teil tatsächlich ein wenig meinen Gedächtnisspeicher entlasten kann und in Zukunft nur noch 1x plane und dann alles immer griffbereit habe.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Dezember 2012
Das Surface ist der erste von Microsoft gebaute Tablet-Computer. Selbst versteht es sich auch als PC und nicht als Tablet, dazu aber später mehr. Vorab möchte ich kurz die Unterschiede zwischen Windows 'RT und normalem Windows erläutern.

Microsoft verkauft Windows 8 als direkter Nachfolger zu Windows 7 mit dem Unterschied, dass über die so genannte Modern UI (früher Metro) Apps genutzt werden, welche wie bei Windows Phone (Kachel-Prinzip) Statusinformationen und Zustände direkt auf der mit Start gekennzeichneten Hauptoberfläche präsentieren. Das Startmenü verschwindet und der Desktop nimmt eine untergeordnete rolle ein. Diese Vorteile bringen meines Erachtens nach an einem PC ohne Touch keinen wirklichen Nutzen, an einem Gerät (Notebook mit Touch Screen) möglicherweise schon. Wer viel mit älteren Anwendungen hat und hier nicht umstellen möchte, sollte Windows 8 meiden. Zweifels ohne deutet der günstige Update-Preis weniger auf eine neue Technik hin, sondern eher darauf, dass Microsoft die Nutzer in den Microsoft Store zum Kaufen zahlloser Apps drängen möchte, damit dieses System möglichst schnell Apple und Google einerseits paroli bieten kann, andererseits die Entwickler auch ermutigt werden, dass sich die Ausrichtung auf das "neue Windows" lohnt. Generell ist aber ein Vorteil, dass Microsoft künftig auf ein lineares Erscheinungsbild setzt: Egal ob Smartphone, Tablet oder Heimcomputer, alles sieht gleich und homogen aus und alle notwendigen Informationen erhält man direkt auf einen Blick. Ob dies aufgeht, wird die Zukunft allerdings erst zeigen müssen.

Worin liegt der Unterschied zu Windows RT?
Wofür RT steht, ist nicht bekannt, vermutlich aber Runtime. Windows RT ist somit kein vollwertiges Windows 8, sondern ein auf die Kernkomponenten beschränktes Betriebssystem, das auf die ARM-Plattform angepasst ist. Denn im Surface werkelt ein NVIDIA Tegra3 mit vier Kernen und keine aus herkömmlichen PCs bekannte X86- oder X64-Architektur. Die Vorteile des ARM-Konzeptes sind die geringere Leistungsaufnahme und der vergleichbar höhere Wirkungsgrad allerdings mit dem Nachteil, dass eben jene bekannten Anwendungen vom PC her nicht laufen. Je nachdem, was man so alles mit seinem Computer anstellt, ist dies ein mehr oder weniger zu gewichtender Punkt. Spiele-Fans dürften sich an diesem Punkt weniger stören, da selbst x86-Systeme in ähnlicher Bauform so leistungsschwach sind, dass diese eh nicht richtig laufen würden. Videobearbeitung macht auf einem kleinen Display von um 30 cm auch keinen Spaß, von daher dürfte dies in der Praxis eher weniger Nutzer abschrecken.

Surface vs. iPad, Nexus und Co.
Wer das Surface mit den Marktführern im Tablet-Segment vergleicht, hat nicht verstanden, wohin Microsoft mit seiner Entwicklung abzielen möchte. Während Apple und Google Entertainment im Fokus sehen, was auch bei diversen Android-Geräten mit Full-HD oder Retina bei Apple deutlich wird, achtet Microsoft auf Produktivität, was in bestimmten Details deutlich wird. Allerdings muss man aber auch sehen, dass man mit dem Surface doch eher Privatkunden avisiert, was durch die xBox-Integration und die Office-Beschränkung auf Nutzung für den Privatgebrauch (Home & Student) deutlich machen dürfte. Nichts desto trotz ist die Hardware beispielhaft und allen Mitbewerbern aus meiner Sicht in vielen Punkten überlegen.

Warum Surface?
Nachdem sich nun Millionen von Tablet-Computern über die Jahre verkauft haben, Apples Traum der Zukunft für Zeitschriften und Zeitungen offenbar nicht aufging, liest man immer mehr die Frage: Wozu brauche ich eigentlich ein Tablet? Dem gehen auch die Hersteller nach und präsentieren mit ihren 7-Zoll-Geräten plötzlich sogar manteltaschentaugliche Geräte. Grundsätzlich ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit berechtigt, denn auch Smartphones bieten selbe, wenn nicht bessere Funktionalität, wenn auch mit kleinerem Display. Das Surface aber ist ja kein herkömmliches Tablet, sondern ein Gerät, das vielleicht durch sein Zubehör einzigartig ist: Anstecktastaturen und integriertes, ernst zu nehmendes Office, Netzwerkintegration von Haus aus, echter USB-Anschluss für Massenspeicher und Zugriff auf das native Dateisystem oder die DOS-Box bietet keiner der Mitbewerber, höchstens die ohnehin viel lahmeren Windows 7 Tablets, mit denen sich einige Hersteller auch etwas verrannt haben.

Der PC, der kein PC ist...
Wie oben erwähnt behauptet das Surface stets und ständig, es sei mein PC. Okay, betrachtet man die DOS-Box, die Tastenkombinationen, den Datei-Explorer, die an Windows 7 erinnernde Systemsteuerung und den leeren Desktop, könnte man wirklich diesen Anschein bekommen. Die Meldung allerdings, dass die Anwendung, die man womöglich starten möchte, nicht kompatibel zum Surface ist, katapultiert einen dann doch wieder zurück in die Realität. Als Anwendungs-Pool steht ausschließlich die Modern UI mit den formschönen Kacheln, den tollen vorinstallierten Apps (Reiseführer mit schönen Panoramabildern, Mail, Kontakte, Kalender, Shop und mehr), sowie das vorinstallierte Office 2013 zur Verfügung. Aber Vorsicht: dies berechtigt einen nur zur Erstellung von privat genutzten Dokumenten, alles andere wäre eine Lizenzverletzung.

Die Hardware
Das Surface mit seinem Korpus aus einer Magnesiumlegierung, dem Gorilla Glas 2, dem magnetischen Ansteck-Dock für die beiden Covers, den vergleichsweise gut klingenden Stereo-Lautsprechern und Mikrofonen, dem ausklappbaren Aufsteller und dem kleinen Netzteil mit dem dann doch etwas zweifelhaft wirkenden Magnetanschluss vermitteln einem das Gefühl, sein Geld gut angelegt zu haben. Nichts knarzt, nichts wackelt, alles sitzt. Die eckige Form gefällt mir besser, als diese abgerundeten iPad-Kanten, das Material fühlt sich fast an, wie alte Hifi-Geräte aus den 70ern mit dickem Metall-Gehäuse. Wie auch immer gibt es heir nichts zu meckern, auch nicht an den Covern. Diese werden mit Magneten unten fixiert und sind so stark, dass man das Surface sogar am Cover tragen kann. Klappt man es aufs Display, wird dieses geschützt und das Surface schaltet ab und schnell wieder ein, wenn man es aufklappt. Das Touch Cover ist eine Filzmatte mit perforierten Tasten ohne Druckpunkt, das Type Cover hat physische Tasten und bietet ein gutes Schreibgefühl. Man muss im Gegensatz zum Notebook nur etwas umdenken, denn der Ständer muss zur Stabilität immer ausgeklappt werden, was aber auch auf dem Schoß gut klappt. Als Zubehör gibt es für den Mini-HDMI-Anschluss noch Adapter auf HDMI oder VGA, wobei diese auch nützlich sind, da der Mini-HDMI-Anschluss bei den Adaptern schräg (wie das Surface) geformt sind und somit optimalen Halt bieten. Über den microSD-Steckplatz lassen sich auch SDXC-Karten mit 64 GB andocken, ExFAT unterstützt es also. Auch besonders positiv ist mir die rückwärtige Kamera (mit nicht eben viel Auflösung, 1 Megapixel, wie die Frontkamera) aufgefallen, die schräg ins Gehäuse eingebaut ist, so dass diese bei aufgestelltem Surface direkt nach hinten zeigt. Für große Leute mag der Aufsteller aufgrund des etwas steilen Winkels ein Problem sein. Das Display löst zwar nur mit 1366x768 Pixeln auf, was für Windows allerdings durchaus reicht und man nicht wie bei höher auflösenden Geräten den dpi-Wert nachregeln muss. Die Farben und Blickwinkel sind super, die Helligkeit reicht mir persönlich aus.

Datenaustausch
Ich war erstaunt, als ich im Kalender meine Google- und Yahoo!-Konten eingefügt habe, Windows Live ist ja obligatorisch: Nicht nur der Kalender, sondern auch die Mails und Kontakte wurden in einem Rutsch abgeglichen. Das kannte ich höchstens vom Mac so und da hat Microsoft wirklich dazu gelernt. Unter Windows 7 geht dies ohne Drittanbietersoftware nämlich nicht. Somit steht auch hier der Integration mit anderen Diensten nichts im Weg, bis auf die Tatsache, dass es nicht so wirklich viele Apps gibt und YouTube ohne aktuellen Flash-Player (den man aber nicht so eben nachinstallieren kann) bislang bei mir zumindest noch nicht läuft. Aber hier gibt es Lösungen, die man im Shop findet. Auch RSS-Feeds ließen sich bei mir nur mit Zusatzsoftware mit Google Reader abgleichen, aber auch das war dann kein Problem. Nur bei Spielen ist man etwas eingeschränkt, wer nicht spielt, sollte dies verschmerzen können und die typischen Microsoft-Games gibt es auch bei RT. Was andere Dateiformate und Datenträger gibt, gestaltet sich dies mit dem Surface traumhaft einfach.

Barrierefreiheit
Bei Windows RT hat Microsoft dieselben Features - wenn nicht noch bessere - als in Windows 7 integriert. Dazu gehört die Vollflächenvergrößerung mit Farbinversion, soiwe dem um Touch Gesten und viel mehr Funktionen erweiterte Narrator, den man mit der Start-Taste und Lautstärke höher überall aktivieren kann. Die Stimme ist natürlich auch deutsch und erinnert an die von Microsoft übernommenen L&H Sprachen. Mit dem Narrator gelingen viele Bedienschritte, aber nicht die Ersteinrichtung, Office und die vorinstallierten Anwendungen lassen sich aber gut bedienen, wenn man sich erst einmal an die vielen Touch Gesten gewöhnt hat. NAchteil bei Windows RT: Es lassen sich keine anderen Bildschirmleser oder -Vergrößerer nachinstallieren.

Die Vorteile auf einen Blick
- Office. MS Office 2013 und die Tastatur sind beispielhaft und erlauben ernsthaftes, mobiles Arbeiten.
- Dateizugriff. Egal ob auf das NAS-Laufwerk via SMB, auf angeschlossene Wechseldatenträger, das MS Heimnetz, alles ist möglich, Videoformate kennt es einige und alles wurde bislang anstandslos wiedergegeben.
- Akkulaufzeit. 8-10 Stunden sind drin, je nach Helligkeitsregelung. Dabei arbeitet das Gerät flüssig und auf besserem Netbook-Niveau.
- USB-Hostanschluss. Für Massenspeicher oder andere externe Hardware, die ohne Adapter angedockt werden kann.
- Multimedia. Der integrierte Ständer, die guten Lautsprecher und das gute Display.

Die Nachteile, die mir einfallen
- Kompatibilität. Es ist kein PC; somit läuft nur das, was im Microsoft Store zu haben ist.
- Keine Unterstützung für DVD-Wiedergabe. Das wäre noch schön, weil man eben auch leicht ein externes Laufwerk anschließen kann. Die DVD-Wiedergabe ist mit Windows RT nicht möglich, schreibt Microsoft, vielleicht gibt es hierfür aber künftig Zusatzanwendungen.
- Manchmal etwas träge. So manchmal hat man das Gefühl, dass hier noch etwas gearbeitet werden muss, aber zahlreiche Updates sorgen schon für etwas mehr Fluss. Es ist für Microsoft ja auch Neuland, das sie mit diesem Debut auch gut betreten haben.
- Kein USB 3.0. Das ist im NVIDIA-Chipsatz nicht integriert.

Tipp: Wem die PC-Funktionalität fehlt, sollte auf das Surface Pro mit halber Akkulaufzeit (etwa 4 Stunden) und auch höherem Preis, dafür aber auch mehr Leistung, warten.

Fazit
Das Surface ist ein anderes Tablet für den Heimbereich, das aber auch Professionals gefallen dürfte. Diese sollten aber die Lizenzbestimmungen des installierten Office bedenken. Abgesehen davon allerdings bietet es die Grundlage für ein mobiles Arbeiten und noch ein Bisschen mehr. Wer sich nicht an die Apfelkette legen will oder sich nicht von der Datenkrake einschlingen lassen möchte, sollte vielleicht über das Surface nachdenken. Aber auch Microsoft packt inzwischen die "Sammelwut" und ohne Live-Konto ist mit dem Surface nicht viel zu machen, leider. Das gilt auch für die anderen Windows 8 Versionen.
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am 14. Mai 2014
Schönes TAblet mit super Haptik (Anfassgefühl).
Sehr ergonomisch in der Bedienung, wenige Drückschalter.
Wer Windows und Outlook nutzt auf dem PC oder Laptop, der ist mit diesem Gerät bestens bedient. Er kann synkronisieren (Cloud) und vor allem, er brauch nich vom vertrauten Windows auf ander Betriebssysteme wechseln.

Daß das Tablet rasend schnell Seiten aufbaut und logisch mit ausgezeichneter Menüführung aufwartet macht es zu einem must have.
Lieferung war prompt (3 Tage ab Bestellung)
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am 4. Januar 2013
Ich will es mal auf den Punkt bringen.

Vorteile:
- optisch sehr schön und ästhetisch
- arbeitet schnell
- klares Display
- klare Bedinung

Nachteile:
- Touchfläche ziemlich klein; man muss ab und zu heranzoomen, um das Gewünschte anklicken zu können
- wird manchmal bei höherer Belastung warm
- Aufstellwinkel nicht verstellbar

Bei 2 von den 3 Nachteilen ist es allerdings der Tatsache verschuldet, dass ich vorher einen relativ großen Laptop und einen "normalen PC" verwendet habe und die Umstellung noch nicht so drin ist.

Aber sonst gibt es nichts zu meckern.
Schönes Ding. Da macht Aufsätze schreiben wieder Spaß.

Und 5 Sterne für die britische "Top Electricals". Haben mir das Teil in wenige als 24h aus England nach Deutschland geschickt; ich war total überrascht, dass das überhaupt geht. Hut ab.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Juni 2013
Ich hatte ein Jahr lang das Ipad 2 und war absolut begeistert und glücklich damit. Alles TOP
Internet Surfen, Youtube usw. hat nie so viel Spaß gemacht wie mit dem Ipad 2.
Dann kam ich zu dem Tag als ich etwas produktives mit meinem Tablet anstellen wollte... (Bewerbung schreiben)

Es war ein Desaster! Ich habe mir 3 verschiedene teure Office Apps aus dem Store runter geladen und insgesamt 24€ ausgegeben... Nein... eher zum Fenster rausgeworfen. Die Bedienung war fummelig und einfach MEILENWEIT vom original von MS entfernt. Am schlimmsten war allerdings das die Word Dateien von Layout anders beim Empfänger angekommen sind als von mir gedacht. Das geht bei einer Bewerbung natürlich gar nicht!
Man ist mit Word, Excel usw. aufgewachsen und erkennt erst wie großartig diese Programme sind wenn man sie nicht mehr hat.

Als Hintergrund...ich hatte damals vor lauter Ipad 2 Euphorie mein 10 Jahre altes Notebook ausrangiert und hatte auch sonst keinen PC mehr.

Genau jetzt komme ich zu dem wichtigsten Punkt meiner Rezension. Wer ein Tablet für das Sofa sucht und ein gutes Notebook oder PC zu Hause hat, sollte sich das Ipad holen. Vom Komfort, Akku Laufzeit und Geschwindigkeit kommt mein Surface nicht an das Ipad dran!
Wer allerdings das Rundumpaket haben möchte, sprich ein Hybrid aus Notebook und Tablet ist mit dem Surface fündig geworden.

Man kann mit dem Office Paket sowie der dazugehörigen Tastatur sehr gut arbeiten und gleichzeitig das Surface mit auf das Sofa nehmen und wild im Internet oder auf Youtube rumzudödeln. Prima Gerät dessen Kauf ich nicht bereuhe.

Die Vorteile des Surface habe ich schon klar gestellt. Allerdings vermisse ich mein gutes altes Ipad immer mal wieder weil es in so vielen anderen Sachen punkten kann.

- leichter
- die Lautsprecher sind lauter (die vom Surface sind leider seeehr leise)
- die Bedienung ist intuitiver
- der Safari Browser ist mega flott
- der Akku hält gefühlt doppelt so lange!
- Die Auswahl im App Store ist mit dem von Microsoft überhaupt nicht zu vergleichen

Trotzdem möchte ich mein Surface nicht missen. Alleine das Office Paket und das Flash Videos im Browser funktionieren macht seeehr vieles wieder wett für mich. Obwohl ich denke das Windows RT sehr bald in vergessenheit geraten wird. Diese Einschränkung auf dem App Store wird sich nicht durchsetzen ist aber ein guter Kompromiss derzeit noch. Tablets mit Windows 8 RT sind leichter, billiger und der Akku hält länger.
Aber irgendwann werden die Entwickler diese Mankos bei den vollwertigen Windows 8 Tablets ausmerzen und dann hole ich mir ein neues Tablet. Muss nicht von Microsoft sein aber auf jeden Fall wieder mit Windows 8 ;-)

Das Surface kurz zusammen gefasst:
ALS NOTEBOOK = GUT
ALS TABLET = OK
BEIDES ZUSAMMEN = macht das Ding anderen Tablets sogar dem Ipad gegenüber überlegen.
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am 13. Februar 2013
Sorry, aber ich kann manche Rezensionen auch nicht ganz nachvollziehen!

Es ist bekannt, dass es eine RT- und eine PRO-Version gibt. Bevor mann so ein Produkt kauft und soviel Geld dafür ausgibt, sollte man sich natürlich auch informieren. Die RT-Version ist nunmal kein vollwertiges Windows-Betriebssystem und es wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen. Wenn ich ein gelbes Auto kaufe, kann ich mich später auch nicht beschweren, weil es nicht rot ist! Und wenn ich das gelbe Auto geschenkt bekommen habe, dann kann ich mich darüber ärgern, weil es nicht rot ist, darf aber deswegen das Auto selber nicht schlecht machen!

Ich habe die RT-Version von Anfang an im Einsatz, hatte vorher auch ein iPad mit dem ich zufrieden war. (Übrigens ist auch auf dem iPad kein vollwertigers OS-X System vorhanden!! Das vergessen viele, wenn sie über das Surface schimpfen!)

Das Surface ist absolut hochwertig verarbeitet und macht einen sehr edlen Eindruck. Der Store ist IMMER erreichbar, der Touchscreen ist sehr gut zu bedienen und man braucht nicht unbedingt eine Tastatur. Ich hatte weder für das iPad noch für das Surface eine und komme damit sehr gut klar. Und Pauschalaussagen wie: "der Explorer ist nicht zu gebrauchen" - naja, was soll man dazu sagen?? Wenn der den Explorer nicht bedienen kann....liegt bestimmt nicht am Surface oder Windows 8!

Ich kann meine täglichen Arbeiten fast alles auf dem Surface erledigen, Office ist ja bereits vorinstalliert! Im Internet surfen, Mailkonten abrufen, Nachrichten und News lesen, einfache Fotobearbeitung, Kontoführung, Musikanlage steuern, spielen - alles kein Problem. Es gibt massig Apps im Store! Und der Store wächst sehr schnell. Apple hat auch einmal klein angefangen. Und die Anzahl der Apps sagt auch nicht über die Qualität eines Store aus. Wenn von 500000 Apps 490000 Müll sind, bringt das auch nichts. Klar, manche Apps vermisse ich auch noch - aber die werden auch noch kommen - sicher! Ich brauche keine 10000 Furz- oder Tittenapps.

Möchte ich Filme anschauen, dann mache ich das mit einen Fernseher - nicht mit einen Tablet, wobei aber auch das funktioniert! Und wenn ich Fotos umfangreich bearbeiten möchte, dann mache ich das an einen richtigen PC und auch nicht auf einen Tablet! Präsentationen, Kalkulationen, große Dokumente - das macht (fast) niemand mit einen Tablet - dafür nimmt man einen ordentlichen PC!
Das ist nicht der Sinn von einen Tablet! Wer das glaubt, der hat das meiner Meinung nach nicht verstanden.

Aber wenn jemand über das Surface und Tablets im Allgemeinen als "Elektroschrott" spricht, über mangelnde Verbindungen klagt, andere Tablets als bessere Geräte darstellt, den Touchscreen als "unmöglich" bewertet - dann muss ich solchen Leuten eigentlich fast eigenes Unvermögen unterstellen. Vielleicht haben diese Leute auch so ein Teil selber noch nie in der Hand gehabt? Oder diese Leute haben schlicht und einfach keine Ahnung davon!

Ich kann das Teil bestens empfehlen und würde mir es sofort wieder kaufen!

Meinem iPad weine ich nicht hinterher, ich war wie gesagt sehr zufrieden damit aber die Integration in die Windowsumgebung kann das Surface einfach besser. Ein PC mit Windows 8, dazu ein Smartphone Lumia 920 mit Windows Phone 8 und ein Surface RT - das harmoniert einfach bestens! Wer diese oder eine ähnliche Kombi hat - der wird mich verstehen!
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am 7. März 2013
Meiner Meinung nach ist Windows 8 ein gelungener Wurf, sogut, das ich alle Systeme im Haus vom Desktop bis zum Notebook damit ausgestattet habe. Als Krönung des ganzen habe ich mir dann noch ein Lumia 920 und ein Surface RT 64GB zugelegt und ich bin absolut Happy. Die Bedienung ist gerade auf dem Surface einfach nur genial, ein Tablet das man imho jedem weiterempfehlen kann. Mein IPad habe ich adActa gelegt, das Surface ist die konsequente Weiterentwicklung des Tablet Konzept und so produktiv, das es einfach keinen Spaß mehr macht mit IOS oder Android zu arbeiten. Als nächstes kommt mir noch ein Surface Pro ins Haus, dann wird der Desktop auch noch ausgemustert...
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am 10. Juli 2014
Das Surface RT war ein Geschenk und ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Desktop-Symbol bei den Kacheln öffnet den Zugang zu einem normalen Desktop, wie man es zuletzt vom Win7 her kennt und ermöglicht den Zugang zu den Bibliotheken und zu C\:
Einige vorinstallierte Apps, die für mich von wenig Interesse sind , liessen sich problemlos deinstallieren, dazu gehörten z.B. Facebook, der Sport und die Cloud.
Beeindruckend die Tatsache, dass das Surface, das sich selbst einen COMPUTER nennt, tatsächlich auch ein Computer ist :-) mitsamt Betriebssystem und vorinstalliertem Office. Allerdings gelten hier für das OFFICE-PAKET, wie an dieser Stelle bereits bemerkt wurde, die Lizenzbedingungen, die nur den rein privaten Gebrauch erlauben.
Noch eine Bemerkung dazu : mein eigenes Surface besitzt ein TOUCH COVER, ich beherrsche so einigermassen das Zehnfingersystem, aber auf dem Touch Cover ist es mir unmöglich, darauf zu schreiben, und zwar weil ich die Tasten nicht fühle. Wer vielleicht auch dieses Problem hat, und auf dem Surface mehr als „Hallo“ und sein Password schreiben möchte, sollte über den Erwerb eines Type Covers nachdenken.

Ich habe mir auch gleich einige Apps aus dem Store heruntergeladen und sie ausgiebig getestet :-)
Nach wenigen Tagen überlegte ich, ob ich nicht zur 8.1 Version wechseln sollte. Das UPGRADE auf Win 8.1 dauerte etwas länger und, soweit ich mich jetzt erinnere, musste zweimal ein Neustart durchgeführt werden.
Ich bemerkte bereits nach den ersten Minuten, dass Win8.1 und ich keine Freunde werden. Ich kann hier nur über meine eigenen Erfahrungen schreiben, vielleicht ändern sich verschiedene Sachverhalte bei anderen Versionen.
Es begann bereits beim Passwort, oben stand jetzt meine email- Adresse und als Passwort wurde das gleiche verlangt, das ich auch bei outlook verwende. Das Desktop-Symbol hatte sich in ein relativ schrilles Design verwandelt – naja.
ABER...einige Apps liessen sich nicht mehr deinstallieren – wie z.B. die Cloud. Und das war auf jeden Fall für mich mit ein Grund, wieder zu 8.0 wechseln zu wollen, denn bei Win8.1 ist die Cloud ein fester Bestandteil des Systems und alle Dateien, Fotos usw werden in der Cloud abgespeichert. Da ich der Meinung bin, dass die Sicherheit einer Cloud so in etwa mit der Existenz der Zahnfee gleichzusetzen ist, war das ein absolutes NOGO. Meine Dateien haben hübsch auf dem Rechner zu bleiben, wo sie meines Erachtens nach auch hingehören.
Ich hatte beim 8.1 ganz einfach das Gefühl, viel zu sehr in restriktive Bahnen gelenkt zu werden.
Kurz, ich wollte mein Surface RT wieder zurücksetzen auf die ursprüngliche 8.0 Version. ( Bitte vorher alle Dateien auf einem USB-Stick sichern ! :-)

Das ZURÜCKSETZEN erwies sich als weit schwieriger als angenommen. Ich hielt mich genau an die Anweisungen, die man bei Microsoft Hilfe und Support detailliert nachlesen kann, das Fatale daran war, dass jedesmal statt WIN8.0 die 8.1Version wie ein Phoenix der Asche entstieg. Mir dämmerte, dass ich vorher keine Sicherung erstellt hatte, und dass die jetzt bitter nötig war. Ich wurde im Forum des Microsoft Hilfe und Support fündig, dort war eine WIEDERHERSTELLUNGSPARTITION vom „8.0 Europa“, die man downloaden kann ( etwa 4 GB ).
Damit konnte ich mein Win8.0 wieder auf dem Surface RT installieren – und da wird es auch bleiben.

An dieser Stelle nun meine Erfahrungen bei der Installation von ScummVM. Wer auch sein Glück versuchen möchte, tut es auf eigene Gefahr und Verantwortung hin, denn meine Beschreibung ist ohne Gewähr.

Zu meinem absoluten Glück also fehlte mir die Möglichkeit, SCUMM VM auf dem Surface zu nutzen, um meine geliebten Lucas-Spiele geniessen zu können ( Indiana Jones Atlantis, Monkey Island, ZakMcKracken...) - andere Fans werden mich verstehen !
Mit der einfachen Internet-Suche : „Scummvm Windows RT“ wurde ich auch belohnt mit einem Scumm, das man downloaden kann. Als ich dachte,ich wäre am Ziel angelangt und es in meinen Dokumenten öffnen wollte, erhielt ich die Nachricht, das wäre nicht möglich wegen der Signatur.
Erst dann erfuhr ich durch weitere Recherchen, dass das Surface RT insofern kein normaler Computer ist, als es die zu installierenden Programme strikt beschränkt, nicht nur in Hinsicht darauf, dass sie auf ein ARM- System zugeschnitten sein müssen, was ja hier auch eine Selbstverständlichkeit ist, sondern sämtliche Programme können nur als APP aus dem Store heruntergeladen werden.
Um diese Beschränkung ein wenig aufzulockern, bedarf es eines speziellen Programms.
Ein Segen war das „Surface RT_Jailbreak-1.20.zip“ Programm, das man bei XDA Developers herunterladen kann, aber auch sonst leicht im Internet findet. Wer also sein RT ein klitzeklein wenig hacken möchte ( Scumm zuliebe ) der muss vorher dieses JAILBREAK auf dem Surface installieren. -Übrigens klappt es anscheinend nur beim 8.0 und nicht beim 8.1
Allerdings gilt hier : keine Updates mehr ! Denn UPDATES könnten ein gehacktes Gerät ( und das gilt für jeden Computer) wirklich aus der Bahn werfen.
Bei Microsoft wird darauf hingewiesen, dass sich die Update-Funktion beim RT nicht stoppen lässt. Und das stimmt auch, über die Systemsteuerung ist es nicht möglich.
Man muss es also über die Registery machen, da sind es nur ein paar Klicks. Eine ausgezeichnete Erklärung dazu findet man problemlos bei Youtube.
Also hatte ich die Update-Funktion gestoppt, Jailbreak innerhalb von 5 Minuten installiert und wollte dann endlich mein Scummvm installieren. Und schon stiess ich auf eine weitere ( die letzte ) Hürde, denn mein Surface war auch willig, aber es informierte mich dass eine SDL-File fehlte. Dies scheint übrigens nicht bei jedem, der Scumm installiert , der Fall zu sein, vielleicht hängt es mit den bereits installierten Updates auf dem Surface zusammen – ich weiss es nicht. Was ich auf jeden Fall wusste, war : ein SDL.dll file musste her und bei mir ausserdem eine zlib1.dlll. Beides findet man auch im Internet. Um sie beim Scummvm-for-windows-rt-1-5-0.exe, das ja ein ausführbares Programm ist, nutzen zu können, öffnet man einfach bei den „Dokumenten“ einen neuen FOLDER, in dem man das Programm zusammen mit den beiden Files unterbringt. Das genügt bereits – und ENDLICH liess sich Scumm öffnen ! Dann muss man nur noch seine Lieblingsspiele reinsetzen und – der Spass, der mich bereits auf meinem alten Windows 98 SE, meinem XP und meinem Win7 begleitet hat, ist auch hier zugegen !
Ein letztes Wort noch zu dem Surface als tägliches Arbeitsinstrument. Für mich ist das Tablet eine kompetente Möglichkeit zum Spielen und Entspannen, auch mit Internet, die mich in den Ferien begleitet oder für zwischendurch. Ich habe eine Menge E-Books darauf installiert, sowohl im pdf – Format, als auch als e-pub. Die Apps dazu gibt es (gleich mehrere) im Store. Ich habe meine Spiele darauf, Musik und Videos (Youtube ) sind kein Thema.
Und nicht zu vergessen das Office-Paket !
Wer aber täglich ernshaft und stundenlang auf dem Computer arbeitet , wird sich eher nicht für ein Tablet entscheiden. Wer aus irgendwelchen Gründen keinen PC möchte und kein Laptop, dem sollte ein NETBOOK eine Überlegung wert sein, denn es hat in etwa die Maße eines Tablets, ist nur geringfügig höher, ist oftmals preisgünstiger und last but not least, ist ein vollwertiger Computer, auf dem man alle benötigten Programme installieren kann, auch gratis Office-Pakete – ja, auch Scumm und alles was man zum Entspannen zwischendurch spielen möchte. Ausserdem besitzt ein Netbook eine richtige Tastatur und je nachdem auch mehr GB – obwohl auch das Surface mit einer Micro-Speicherkarte natürlich ausbaufähig ist. - Mir persönlich war mein Netbook, als mein letzter Laptop sich in die ewigen Jagdgründe begab, ein vollwertiger Ersatz, bis ich einen neuen Laptop hatte.

Fazit : jetzt wo mein RT 8.0 genauso so ist, wie ich es haben möchte, würde ich es auf keinen Fall mehr hergeben. Es lässt sich eine ganze Menge damit ( und auch daraus ) machen !
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am 2. Dezember 2014
dieses gerät ist bis auf den fehlenden sim slot nicht nur eine alternatove zum ipad, sonderm diesen vielmehr überlegen. nicht nur, dass rt 8.1 mit dem outlook und dem office eine vollwertige und absolut brauchbare applikationslamdschaft bietet, sind obendrein die möglichkeiten und geringeren einschränkungen eigentlich wegweisend für apple. ja man kann sagen rt bietet eigentlich einen nahezu vollwertigen pc mit abstrichen für user die eine ipad endlich ablösen wollen oder sich nicht allzu tief mit pc funktionen beschäftigen wollen. das display ist sehr gut, die touchfunktion sehr gut. remote desktop verbindungen funktionieren perfekt und im gegensatz zu den apple apps uneingeschränkt auch von den touchfunktionen her. das gewicht ist annehmbar selbst mit montierten touchcover, welches gleichzeitig ein keyboard ist (muss extra gekauft werden) wird das gewicht nicht wesentlich schwerer. die akkulaufzeit ist durchaus sehr gut und gleichwertig zum ipad, die geschwindigkeit aber weitaus besser. das touchcover würde ich aber unbedingt empfehlen. die einaschränkungen von rt sind verkraftbar und für interwegs auch völlig unerheblich. störend ist das breite display beim tippen am schirm, hier wäre es toll wenn man das displaykeyboard teilen könnte. aber mit touchcover funkt alles wie am laptop. ein weiterer nachteil ist aus meiner sicht das zu kurz geratene ladekabel und der stwcker des selbigen, der zwar tadellos funktioniert aber all zu leicht herausrutscht. die einrichtung ist kinderleicht und es gibt online und telefonsupport von microsoft gratis! toll ich hoffe das geht so weiter, neu ist ja gerade die pro 3 serie heraus gekommen, schade das ms in europa in dem marktsegment nur so schwach wargenommen wird, es würde die entwicklungen in diese richtung beschleunigen,...
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