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am 29. August 2013
In jeder Operettensammlung darf diese Aufnahme nicht fehlen. Es ist ein unbedingtes Muss. Franz Allers hat eine hervorragende Sängerelite an seiner Seite, wie Rita Streich, Nicolai Gedda und Hermann Prey.
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am 12. Januar 2013
Der Bettelstudent gehört zu den bis heute beliebtesten Operetten des so genannten "goldenen" Zeitalters. Dafür gibt es erstaunlich wenige Gesamtaufnahmen, von denen die meisten nicht so sorgfältig besetzt sind, wie es das Stück verdient: Karl Millöcker kam aus der Tradition der deutschen komischen Oper eines Nicolai oder Lortzing, und stellte nicht nur an die Sänger der drei Hauptrollen, sondern auch an die Nebendarsteller durchaus hohe musikalische Anforderungen. Nicht umsonst gibt es einen sehr schönen Querschnitt, in dem die zweite Tenorrolle Jan mit Fritz Wunderlich besetzt ist! Umso wertvoller ist diese Einspielung, die dem Ideal zumindest nahe kommt:

Das ist v. a. Nicolai Gedda zu verdanken, der den Symon angemessen draufgängerisch, aber trotzdem musikalisch mit der Sorgfalt und Eleganz des Weltklasse-Tenors darstellt - die denkbar beste Besetzung des "Bettelstudenten".

Sehr umstritten war die Besetzung des Obersts Ollendorf mit Hermann Prey - ein Kavaliersbariton in der normalerweise von einem Bassbuffo gesungenen Rolle des unterliegenden Gegenspielers. Ich war auch skeptisch - und angenehm überrascht: Ob absichtlich oder nicht, Preys jugendliche Stimme und seine etwas eitle Art, diese zu präsentieren, passen gar nicht schlecht zu dem pompösen Charakter des Obersts und lassen ihn noch dazu ernst zu nehmender wirken - sonst ist er häufig eine von Anfang an zum Verlierer gestempelte Knallcharge. Nebenbei war der Ollendorf ursprünglich eine Tenorpartie.

Das eigentliche Problem der Aufnahme verraten die Aufnahmedaten: Zwischen dem ersten und dem letzten Aufnahmetag lagen sechs (!) Jahre, die man einigen der Sänger unangenehm anmerkt:

Besonders Rita Streich, eine der beliebtesten deutsche Koloratursoubretten der 50er und 60er Jahre, war zum Ende der Aufnahmen 53 Jahre alt, und lässt in einigen Nummern den nötigen Jung-Mädchen-Ton der Laura vermissen, gerade im Kontrast zu der entzückend jugendlichen Bronislawa von Renate Holm.

Auch Gerhard Unger - Jahrgang 1916 und am Ende der Aufnahmen 57 Jahre alt - klingt nicht mehr immer ganz so kernig und frisch, wie man ihn aus zahllosen Aufnahmen kennt: Gerade in dem Duett "Durch diesen Kuss" singt er die Spitzentöne sehr vorsichtig und etwas wackelig.

Die Nebenrollen sind angemessen besetzt, die Dialogregie wirkt zwar heute etwas angestaubt, stört aber nicht.

Insgesamt also nicht die absolute Perfektion, aber die beste erhältliche Gesamtaufnahme eines liebenswerten Stückes.
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