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  • Wagner
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
21


TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2013
Der Hype geht also weiter - und Klaus Florian Vogt versucht sich neuerlich an Wagner. Und scheitert neuerlich, wie ich finde. Da gibt es zum einen die Frage des Timbre, das sicher auch Geschmacksache ist: es ist eher weiß, hat wenig Farben, wirkt fast knabenhaft. Vogt ist höhensicher, aber schon in der Mittellage wird die Stimme eher fahl, Tiefe hat er gar nicht zu bieten. Das alles macht ihn eben nicht zu einem Heldentenor - eines solches bedürfte es aber bei Wagner (Halten zu Gnaden, Herr Kesting..., wir wollen hier gar nicht erst Vergleiche mit Völker oder Melchior anstellen.).
Problematischer erscheint mir aber folgender Punkt: alles hier gestalteten Partieren klingen ähnlich, um nicht zu sagen gleich. Lohengrin, Sigmund, Parsifal, Tristan - wenn man die Stücke nicht so gut kennen würde, könnte man sie anhand der Interpretation von K.F. Vogt nicht auseinanderhalten. Es ist ein merkwürdig uniformes Singen, ein steriles Studioprodukt, ohne wirkliche Dramatik. Vogt wagt nichts, singt vorsichtig, ohne zu gestalten.
Und auch der von mir sonst so geschätzte J. Nott hilft hier nicht wirklich (hält er sich zurück, um den Sänger nicht zu sehr zu fordern?).
In der Summe kein wirklich guter Einstand zum Wagner-Jahr.
33 Kommentare| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. September 2013
Interpretation: 4
Sound: 4
Zu erwartender nationaler Verkaufserfolg: 4
Zu erwartender internationaler Verkaufserfolg: 2
Genrevielfalt: entfällt
State of the art: 4
Repertoire wert: 3
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am 22. Januar 2013
Nach dem Helden-Album hoffte ich, daß Klaus Florian Vogt (KFV) sich stimmlich weiterentwickelt. Das ist leider nicht geschehen. Was vermutlich auch mit seiner Gesangstechnik zu tun hat. Kopfstimme pur (daher auch die bombensicheren Höhen und Spitzentöne - die sogar schön "metallisch" klingen) - das aber nur beim Spinto-Gesang bzw. forte-fortissimo. Alle Phrasen im Mezzoforte oder Piano werden von KVF mit "Sängerknabenstimme" gesungen - was nicht nur eine Geschmacksfrgae ist - sondern schlichtweg irritierend ist. Jede baritonale Ahnnung "versandet" im Sprechgesang (Vergleichen sie mal Lauritz Melchiors Sigmund "Ein Schwert verhieß mir der Vater" zu Ende der Arie - "...tief in des Busens Berge glimmt nur noch lichtlose Glut" - und KVFs Version - sie werden wissen was ich meine...- KVFs Stimme gibt es in dieser Tiefe einfach nicht !). Die beste Leistung dieser CD ist Track 5 (Parsifal) "Nur eine Waffe taugt" - weil KVF hier vor allem gestützte Spitzentöne singt. Auch seine Interpretation ist oft fragwürdig. Wie blutleer kann man den Tristan in "O sink hernieder, Nacht der Liebe" noch singen...? Leider ist auch Camilla Nylund mit Ihrem hochdramatischen Sopran im "Flatter-Gesang" angekommen - was bei den Duetten aus Tristan und der Walküre zu zusätzlicher Enttäuschung beiträgt. Darüber hinaus ist der SONY Qualitätskontrolle schlichtweg entgangen, daß der CD-Text beginnend mit Track 1, immer um einen Track nach hinten verschoben angezeigt wird - das darf nicht passieren.
Alles in Allem eine entbehrliche CD, mit einem "Heldentenor" mit unfertiger Stimme - was mMn nicht mit Geschmacksfragen verwechselt werden soll (wenn ich z.B. an Julius Paztak denke - der aber [bei allen Eigenheiten] eine komplett ausgebildete Stimme hatte]).
Wer aktuellen, heldenhaften Wagnergesang auf CD hören möchte sollte lieber zu Aufnahmen von Johan Botha oder Ben Heppner greifen. Klaus Florian Vogt (singt)/ist nicht in dieser Liga.
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am 5. Februar 2013
Nachdem ich zum zweiten Mal Klaus Florian Vogt in einer Talkshow erlebt habe, habe ich mir die neue Wagner CD besorgt. Zugegeben, weniger aus Liebe zu Wagner, vielmehr aus Interesse an der ungewöhnlichen und faszinierenden Sängerpersönlichkeit. Es sind Künstler wie Vogt, die einer breiten Schicht der Nicht-Experten, aber durchaus aufgeschlossenen Konzert- und Operngänger Wagner wieder näher bringen können. Er zeigt, dass diese Musik nicht in den Elfenbeinturm gehört, sondern auch heute authentisch gelebt und erlebt werden kann. Und das in beachtlicher Qualität, wie ich finde sowohl von Orchester, als auch vom Sänger, man glaubt kaum, dass dieser Mann, vorher Hornist, erst mit 25 seine Sängerkarriere begann. Last not least kann ich mir ihn beindruckend und glaubwürdig auch auf der Bühne vorstellen. Dieser Künstler ist für mich auf unaufdringliche, fast bescheidene Art das "Gesamtkunstwerk", das (nicht nur) die Wagner-Rollen mit Leben füllt. Ich werde seine Karriere mit Interesse weiter verfolgen.
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am 23. Januar 2013
Ich finde die neue CD von Klaus Florian Vogt einfach genial. Endlich gelingt es mal einem Sänger das Schwere und Pompöse wegzulassen und gleichzeitig über das Orchester zu kommen. Bei ihm klingt alles so leicht und selbstverständlich und die brillante Höhe macht ihm sicher keiner so schnell nach. Wer ihn kürzlich als Parsifal an der Deutschen Oper gesehen hat, weiß zudem wie stark seine Bühnenpräsenz ist. Babei begeistert er vor allem durch seine Authentizität. Und fasst könnte man meinen, Wagner hätte beim Schreiben seiner Opern einen Tenor wie den Holsteiner vor Augen gehabt. Er besitzt diese Reinheit in der Stimme, die für Rollen wie den Lohengrin oder Parsifal essentiell sind und auch in den neu erarbeiteten Stücken wie dem "Sink hernieder, oh Nacht der Liebe" aus "Tristan und Isolde" kann er mit seiner Stimme die Botschaft der Musik ohne dieses ganze ätherische Brimborium vermitteln. Bei so einer Interpretation fängt man selbst als Nicht-Wagner-Fan Feuer. Die finnische Sopranistin Camilla Nylund ist als Duettpartnerin eine hervorragende Wahl. Mit ihr zusammen bestreitet er auch den grandiosen Schlussteil der "Walküre" aus dem 1. Akt. Die gelungene Begleitung der Bamberger Symphoniker unter ihrem Dirigenten Jonathan Nott tut ihr übriges. Bitte mehr davon!
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am 16. April 2014
Das vokale Grauen hat einen Namen: Klaus Florian Vogt.
Wotan, Amfortas und Telramund dann bitte künftig mit Mezzzosopranen besetzen, das eröffnet uns ganz neue Hörerlebnisse.
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am 8. Februar 2013
Hochverehrter, lieber Herr Kammersänger, liebster Klaus Maria Vogt, was hast du uns für ein Geschenk gemacht mit dieser CD. All die schönen Weisen und die Melodien. Neinneinneinneinneinneinnein, Wagner ist für alle da. Nicht nur hier, wie heißense alle, hier Merkel und Gottschalk und Roberto Blanco, sondern alle Menschen dürfen sich an der Musik erfreuen. Und wenn sie dann noch einen Schäferhund haben - warum nicht. Meine Güte, wir sind doch alles Menschen. Auf Gottes Erde.
Neinneinneinneinneinneinnein, Vogti, du bist der Wunderbarste. Es ist so schön, ich werd bekloppt. Ich möchte lachen, lachen, lachen und schreien, und mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, wenn ich dich singen höre. Ich möchte hüpfen, rumhüpfen, laut deine CD anstellen und dabei hüpfen und lachen und dabei einen Breuler essen. Was kann es schönres geben. Vogti? WAS? WAS KANN ES SCHÖNRES GEBEN?
Dreimal. DREIMAL war die Polizei schon hier: "Machen'se endlich die Scheiß Musik leiser, ich sachs Ihnen jetzt zum letzten Mal. Zu lehetzten Mal, zum lehetzten Mal". Aber ich sage nur, neinneinneinneinneinneinnein, das ist der Vogti, unser aller Vogti, der da singt. Und was sagt er da, der Ignorant? "Der wer?". Aber der andere Kriegsknecht nimmt ihn zur Seite und als er so redete, sagte er: "Ach, das ist der Vogti, der da singt?". Und ich sage nur: jajajajaja, der Vogti. Ach, der Vogti. Mensch Werner,das ist dieser Opernsänger aus der Tookschoh, der immer singt und mit dem Wohnwagen durch die Gegend zuckelt. Ach, der ist das. Der singt doch immer dieses eine Lied, ähhh hier, ähh, Dein ist mein ganzer Schmerz. Und da nimmt mich der Schupo an die Hand und wir tanzen zu "Nur eine Waffe taucht" lachend und schreiend durchs Treppenhaus. Und wir lachen und schreien, bis wir bekloppt werden. So schöön, so schön kann Musik sein. Und was sie mit den Menschen macht. Und Einfluss nimmt. Auf die Geschicke der Welt.
Ich aber sage Euch, diese CD, diese CD wird die Welt verändern. Und die Menschen zusammenführen. Mit dieser CD möchte ich den Frieden sichern, meinen Plan erfüllen und 50 Kühe mehr melken, im Jahre des Herrn 2013. So wahr ich hier stehe.
Also, im Moment stehe ich ja nicht, ich sitze. Ich kann im Stehen nicht tippen, weil ich hab ja Rücken. Rücken und Füße. Deswegen setze ich mich zum Tippen immer hin. Und auf Toilette. Setz ich mich auch immer hin. Im Sommer waren wir ja in Bulgarien, weil da fahren Vettkes immer, die unter uns. Da gibts ja, also da muss ja, also wenn man da sein Geschäft verrichten will, nicht wahr, dann muss das da im Stehen. Das war nicht schön. Aber sonst war ganz schön. Also, bisschen heiß war schon.
Na, iss egal. Hat ja letztendlich nichts mit ihrer schönen CD tun. Also, ich muss mal jetzt zum Ende kommen, weil Essen ist vertig. Eins möchte ich noch sagen: Danke. Ich möchte - ja, verdammt ich komm gleich, meine Güte nochmal - also bitte jetzt, ich möchte Danke sagen. Danke lieber Vogti. Herta hat gerade eine andere CD aufgelegt, und jetzt singt der Hansi Hinterseer und die Herta singt dazu. Und ich? Ich muss jetzt auch singen und denke nur an Sie: "Du du bist mein Augenstern, glaube mir nur du allein, Dir, dir sag ich I love you, heut und ewig immerzu, heut und ewig immerzu."
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am 22. März 2013
Diese CD kann ich jedem empfehlen, der die klare Stimme von Klaus Maria Vogt schätzt. Für Wagner ist er die Idealbesetzung.
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am 22. Januar 2013
Ich kann den Kauf dieser CD voll und ganz empfehlen. Einlegen und schwelgen. Diese Leichtigkeit, mit der Vogt die unterschiedlichen Wagner-Partien meistert und dabei so wundervoll klingt, dass man sehr gespannt darauf ist, was noch so von ihm kommen wird. Ich werde ihn nun unbedingt auch wieder einmal live hören wollen!
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am 26. Mai 2014
vogt wäre sicherlich ein wunderbarer tamino oder belmonte, als tristan oder siegmund fehlt es ihm aber einfach an kraft und stimmgewalt
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