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Kundenrezensionen

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am 31. Juli 2011
...ist die Figur des "Siggi Baumeister". Und das nicht erst seit diesem Buch, das wie viele andere nur eine Wiederholung sattsam bekannter Versatzstücke aus der Eifel-Serie ist.
Um überhaupt Zugang zum "Baumeister-Kosmos" zu bekommen, muß man folgende Szenarien akzeptieren, die allerdings kaum auch nur ansatzweise realistisch sein dürften:

1. Wenn in der Südeifel ein Mord passiert, ist die zuständige Kripo in Trier anderweitig beschäftigt/überlastet/personell unterbesetzt und überläßt die Ermittlungen einem Journalisten (!), einer ehemaligen niederländischen Kriminalbeamtin und einem pensionierten Kriminaldirektor. So weit, so abwegig.
2. Dieses Trio ermittelt also statt der bzw. zusätzlich zur Mordkommission und merkwürdigerweise nehmen weder Angehörige der Opfer noch potentielle Zeugen oder sogar Verdächtige daran Anstoß, sondern lassen sich bereitwillig zu Gesprächsterminen einladen oder besuchen und plaudern bereitwillig viele Dinge aus, die man nicht mal der Polizei erzählen würde.

Wenn man diese Dinge akzeptiert, lassen sich die Romane flüssig lesen, ohne jedoch richtig spannend zu sein. Dazu gibt es noch weitere Elemente, die in jedem der Romane vorkommen:

- In Baumeisters Haus quartiert sich eine Dame ein, die ihn prinzipiell mit dem Nachnamen anredet (hier die schwangere Lebensgefährtin des ersten Mordopfers).
- der Erzähler beschreibt die Verhaltensweisen seiner Katzen.
- Baumeister wird mindestens einmal zusammengeschlagen.

Warum ich trotz all dieser Schwächen die Bücher immer wieder lese, weiß ich auch nicht. Irgendwie haben sie doch etwas, auch wenn mich die unrealistische Ausgangssituation und die Einfallslosigkeit des Autors immer wieder ärgern. Der Eifel-Lokalkolorit ist da, auch wenn ich in der (nordrhein-westfälischen) Nordeifel wohne und arbeite und nicht in der (rheinland-pfälzischen) Südeifel, in der die meisten Bücher Berndorfs spielen, sind doch einige der beschriebenen "Eifel-Verhaltensweisen" wiederzuerkennen.

Zu diesem Buch speziell: Es geht zunächst um Geschäftemacherei mit Abbau von Lava und Basalt, womit sich windige Geschäftsleute die Taschen füllen, die Eifelgemeinden mit lachhaft kleinen Summen abgespeist werden und die Landschaft/Umwelt zerstört wird.
Erst allmählich stellt sich aber heraus, daß die Todesfälle mit Schmuggel in großen Stile zusammenhängen; diese Schmuggelgeschichte wirkt aber etwas aufgesetzt und man kann sich nur schwerlich vorstellen, daß so etwas wie hier dargestellt in einem kleinen Eifeldorf nicht auffallen würde und es erst eines Siggi Baumeisters bedarf, um es aufzudecken.
Wer Baumeister zusammengeschlagen hat und woran der Kölner Unternehmer Bleckmann nun wirklich gestorben ist, wird nicht aufgelöst - oder ist es mir entgangen? So bleibt ein etwas fader Geschmack nach dem Lesen dieses Buches zurück, es kann nicht überzeugen.
Außerdem lernen wir, daß es in der Welt des Jaques Berndorf deutsche Autokennzeichen mit fünfstelligen Ziffernkombinationen gibt. Ob Berndorf die absichtlich gewählt hat, um nicht zufällig versehentlich ein real existierendes Kennzeichen in seinen Roman zu verarbeiten oder ob es Druckfehler sind, von denen das Buch auch sonst einige zu bieten hat, weiß ich nicht - allerdings wäre es auch gar nicht nötig gewesen, die Kennzeichen überhaupt vollständig zu nennen - für den Handlungsverlauf haben die nämlich überhaupt keine Bedeutung.
Vielleicht sollte Herr Berndorf bzw. Preute die Baumeister-Reihe wirklich beenden, da ihm schon lange nichts wirklich Neues mehr einfällt. Wenn er es nicht tut, fürchte ich, daß ich aus reiner Neugier auch den nächsten Baumeister lesen werde...
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am 8. März 2012
Die Versatzstücke sind aus den Vorgänger-Krimis des Autors hinreichend bekannt: Irgendjemand alarmiert den zu Hause herumlungernden Siggi Baumeister (den eigenartigerweise alle mit dem Familiennamen anreden - selbst seine engsten Freunde), und dann rollt das etwas eigenwillige Trio aus Amateur und pensionierten Kriminalisten (sie aus den NL, er aus D) mit manchmal fragwürdigen Methoden statt der zuständigen Behörde den denkbar unwahrscheinlichen Fall auf.
Die ersten Siggi-Baumeister-Krimis hatten ja noch Pfiff, aber die späteren und auch dieser letzte neigt deoch sehr zu Abstrusitäten. Außerdem ist nicht nachvollziehbar, warum Baumeister jedesmal so kräftig zusammengeschlagen wird, dass er schon Folge drei nicht mehr hätte erleben dürfen.
Nee - das ist mir jetzt alles zu abgestanden und zu routiniert zusammengeschustert. Selbst der gelegentlich durchschimmernde Sprachwitz kann diesen faden Gesamteindruck retten. Das war definitiv das letzte Preute-Oeuvre, das ich mir zugelegt habe.
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am 6. Juli 2011
Ich habe den neuen Eiffel-Krimi um Siggi Baumeister und sein "Team" sehnsüchtig erwartet, halte ihn aber nun nach der Lektüre für einen der Schwächeren der Eiffel-Reihe.

Das bedeutet frelich nicht, dass das Buch nicht lesenswert wäre. Es ist ein "ordentlicher" deutscher Kriminalroman und das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren wie Emma, dem Kater Satchmo oder Rodenstock ist schön, obwohl Rodenstock an der Handlung kaum teilnimmt.

Berndorf verknüft zwei Morde, die Eiffellandschaft zerstörenden Basaltabbau, Recherche im Milieu und zwielichtige Geschäftemacherei, es kommt aber keine richtige Spannung auf und an mindestens zwei Stellen empfand ich den Plot als sehr unrealistisch (ohne viel verraten zu wollen - aber dass kriminelle Aktivitäten nicht eingestellt werden, wenn in unmittelbarer Nähe ein Toter gefunden wird ist nicht besonders glaubwürdig)

Für Fans der Reihe eine weitere Geschichte des sympatischen Journalisten Baumeister, Neulinge der Eiffelkrimis sollten die Reihe sowieso von Beginn an lesen.
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am 23. Mai 2014
Oh Gott wie langweilig. Hoffentlich stirbt niemand vor Langeweile. Das Thema Neonazis ist ja gerade en vogue. Auf der Welle muss Hr. Berndorf ja mitreiten. Bei vielen Sätzen handelt es dich um Versatzstücke oder sind aus anderen Baumeisterkrimis hervorgekramt. Berndorf fällt nix mehr ein. Er schreibt wohl nur noch zur Rentensicherung.
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am 12. Januar 2012
es ist alles beim Alten:

Frauen haben Vornamen (das ist die Emma / ich bin die Gabi (nun ist sie auch schon wieder weg, vorher: "wir müssen dringend sprechen" / das ist die Nina. ) .. und wie sie alle geheißen haben.

Männer sind da etwas anderes; sie haben Nachnamen (mit denen sie sich auch ansprechen, obwohl sie seit über 10 - Roman - Jahren befreundet sind.) Sie sind Rodenstock, Kischkewitz oder eben Baumeister. Und so sprechen sie sich denn auch an - halt: bei Jugendlichen stellt Baumeister sich vor mit : ich bin der Siggi-Das machen wir ja alle so, daß wir Kinder duzen und Ihnen auch sofort das Du anbieten- oder Sie etwa nicht?

Einmal pro Buch wird Baumeister zusammengeschlagen (so wie Elvis Presley in jedem Film eine Schlägerei hatte, nur gewann er -fast- immer). Damit der Leser sich eben gut zurecht findet. Diesmal ist Baumeister das schon so gewohnt, daß es ihn nicht einmal interessiert, wer und warum da zuschlagen läßt. Es sind halt immer zwei Motorradfahrer mit Sturmhaube.

Cafes, Pferdehof, Restaurants und ihre Inhaber sind real, ja sogar seine Hausärztin ist real.

Und dann wird viel Sprit verbraucht. Es geht quer durch die Eifel von Nord nach Süd und West nach Ost und natürlich auch wieder zurück.

Warum ich die Bücher noch lese? Mir geht es wie den anderen Rezensenten: Ich muß doch wissen, ob Rodensstock nach Herzproblemen, Krebs und zuletzt psychischen Problemen endlich wieder gesund wird.

Wir brauchen doch für Ninas Baby im nächsten Romab einen Großvater. damit Nina dann Veras oder Marias oder Gabis Platz einnehmen kann. Denn ganz ohne Sex ist das ja auch alles nichts.

Und der eigentliche Krimi? Schwamm drüber, Nebensache, der Täter wird sich schon das Leben nehmen, wenn es keine Beweise gibt. das war schon bei Rex Stout so....

Aber: amüsant geschrieben. Man kennt halt alle. Und freut sich, wenn es Ihnen gut geht...
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am 16. August 2011
Der Autor Jacques Berndorf hat mit seinem Journalisten Siggi Baumeister eine Figur geschaffen, die sehr authentisch und lebensecht erscheint. Obwohl Baumeister ein herzensguter Mensch ist, hat er nicht viel Glück bei den Frauen und so verabschiedet sich zu Beginn des Romans auch gleich einmal seine Freundin Gabi und lässt ihn mit gebrochenem Herzen zurück. Ein triftiger Grund für den schrulligen Journalisten, sich Hals über Kopf in die Klärung der Todesfälle zu stürzen und gemeinsam mit Emma hinter Schmugglern, Mördern und weiteren Verbrechern her zu jagen - wobei jagen vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Denn während der gemeinsamen Ermittlungen geht es eher gemächlich zu. Und so dauert es eben seine Zeit, bis die Täter entlarvt und die wunderschöne Eifelgegend um ein paar Schurken ärmer ist.

Neben der eigentlichen Krimihandlung, die auch schon mal in den Hintergrund gerät, kommen auf jeden Fall die Liebhaber der Eifelgegend und alle Fans des brummigen Journalisten voll auf ihre Kosten. Mit einer bildlichen Sprache und prägnant beschriebenen alltäglichen Begebenheiten gelingt es dem Autor, eine unverwechselbare Atmosphäre zu schaffen, die seine Liebe zur Eifel und deren Bewohner zum Ausdruck bringt. Schnell einmal lässt er den Leser schmunzeln, wenn er beschreibt, wie Siggi Baumeister seinen Kater Satchmo und die unlängst hinzugekommenen Katzen beobachtet. Aber auch aktuelle Themen greift er auf und lässt seine Protagonisten über Basaltabbau und die wirtschaftliche Situation ortsansässiger Bauern diskutieren.

Fazit:
"Die Eifel-Connection" ist ein gut zu lesender, humorvoller Regionalkrimi, der vor allem von den in ihm agierenden Figuren und deren oftmals skurril erscheinenden Begebenheiten lebt. Die Krimihandlung selbst ist dabei nur Nebensache und zieht sich gemächlich durch das Geschehen.
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am 6. Juni 2012
Grässlich. Einfach nur grässlich was da Jaques Berndorf mal wieder ,,entworfen'' hat. Mit Logik, Spannung und Realismus, was für mich einen Krimi ausmacht, hat Jaques Berndorfs' Werk erneut nichts zu tun.
Ich habe mir diesen Haufen von sinnlos-zusammengesetzten Wörtern Aufgrund einer Info eines Freundes ,,angetan''. Spannend soll es sein, realistisch soll es sein, und vor allem, auf dem Niveau großer Krimi-Romane. Entweder gibt es noch ein weiteres Eifel-Connection, oder der Bekannte hat masslos übertrieben. Dieses Werk glänzt von Unlogik^3. Waffen bekommen eine neue Bestimmung, Personen wechseln ihr eigenes Ich so oft, wie man es selbst bei Schizophrenen Wesen sich nicht vorstellen könnte (Der Hauptakteur glänzt in der einen Sekunde, in der nächsten ein Häufchen Elend, und das alle paar Zeilen). Mittlerweile hat mir der Freund sogar den Kaufpreis für diesen Schund erstattet, dafür durfte er es direkt dem Recycling-Markt zuführen. Never again Jaques Berndorf. Sowas von Billig hatten selbst die damaligen Western-Schmöker nicht, die man auf dem Flohmarkt für 10 Pfennige kaufen konnte. Ich kann nur für mich reden und kann jedem anraten, die Finger davon zu lassen...
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am 9. August 2011
Auch in diesem aktuellen Berndorf klaffen (recht solide) journalistische Recherche und (sehr gewollte) Krimihandlung weit auseinander. Bereits in den "Nürburg-Papieren" war eine gewisse Verflechtung nur mühsam gelungen.
Das Abtragen der "Eifel-Hügel" bildet hier nur einen blassen Hintergrund für eine holprige (man hat oft den Eindruck: hingeschlunzte) Krimihandlung über drei Morde, die zunächst nichts miteinander gemein haben...sich dann aber flugs als Tat eines Fehlgeleiteten entpuppen.
Die Logik bleibt ebenso auf der Strecke wie die Charakterbeschreibungen der Hauptpersonen:
Siggi Baumeister erinnert nur noch dunkel an Siggi Baumeister. Rodenstock taucht fast gar nicht auf. Emma lacht oft hell und unmotiviert und reißt die Augen weit auf...... - niemand weiß genau, warum?!
Und alle anderen: blasse Hintergrund-Statisten.
Sehr schade!!!
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am 25. Juli 2013
Ich bin ein großer Fan von Jacques Berndorf und seinen Eifel-Krimis, habe alle gelesen und auch dieses Buch hat wieder alle meine Erwartungen erfüllt. Sympathische Charaktere, liebevoll einladende Beschreibungen der Eifel mit ihren landschaftlichen und menschlichen Eigenheiten und eine Handlung, die nachvollziehbar und bis zur letzten Seite Spannend ist.
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am 3. April 2013
Ich habe alle Romane von J. Berndorf gelesen wobei mir die "Baumeister" - Krimis am besten gefallen haben. Die Eifel-Connection hat mich ein bisschen enttäuscht da ich erst dachte Berndorf hätte sich die Zerstörung der Eifel vorgenommen um dagegen zu protestieren. Letztlich ging es aber dann doch "nur" um Schmuggel im großen Stil.
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