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Kundenrezensionen

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am 17. März 2014
This account of North Korean life is very moving and interesting. One quickly forgets that it is not a novel, but a real-life account. Thus, it becomes even more horrible what those people suffer in this country. The book is definitly worth reading!
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am 20. Mai 2014
Ein sehr interessantes buch über eine gegend des planeten, die weitgehend unbekannt ist. Oft fremdartig wirkend, aber immer nachvollziehbar. Durchaus empfehlenswert, eine gewisse grundneugierde vorausgesetzt.
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am 11. März 2014
. . . außer für Leser, die in ihrer satten Gemütlichkeit unbehelligt vor sich hin dümpeln möchten !

Wer allerdings Interesse am Weltgeschehen hat, sich schon mal (oder auch noch) mit politischen Ideologien und den Grundsätzen des Kommunismus beschäftigt hat, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Es gibt einfach Bücher, bei denen man sich schon fast schuldig macht, wenn man von ihnen weiß und sie trotzdem nicht liest. „The Aquariums of Pyongyang“ gehört ganz sicherlich in diese Kategorie.

Als ich anfing zu lesen, stolperte ich recht schnell über einen Punkt, der mich beinahe veranlasste das Buch weg zu legen: die zumindest vordergründig übertriebene christliche Glaube und die damit vorbundene „Gott-Hörigkeit“. Als ich dann noch las, dass der damalig amtierende U.S. Präsident George W. Bush dieses Buch propagierte, war ich knapp vor kurz am AUS. Jeder hat halt so seine Vorurteile, und eines der meinen ist die Überzeugung, dass von GWB nicht viel Bemerkenswertes zu erwarten ist. Außerdem trieb mich kurz der Zweifel um, ob sich in GWB und dem Autor nicht zwei Glaubensbesessene gesucht und gefunden haben. Trotzdem las ich weiter und konnte feststellen, dass in der Promotion dieses Buches, George W. Bush wohl einen sehr lichten Moment hatte.

Was mir dagegen gleich am Anfang sehr, sehr gut gefiel, war der komprimierte geschichtliche Abriss wie es zur Teilung Koreas kam. Die Kürze zeugt von genialem Mut zur Lücke und deckt trotzdem alles Wissenswerte, das auch beim Verständnis der Schilderungen des Autors hilft, ab.

Meine anfängliche Abneigung wegen der angesprochenen Glaubensintensität, hat sich schon im 1. Kapitel absolut in Luft aufgelöst. Ab hier geht es nur noch um subjektive Geschenisse, gepaart mit geschichtlich und politisch hinterlegten Fakten.

Über ein glückliche Kindheit in relativ privilegierten Milieu, die allerdings schon stark auf Wettbewerb und akzeptiert destruktives Neidverhalten fokussiert, gelingt den Autoren Kang Chol-hwan und Pierre Regoulot eine realistische Zeitbezeugung mit offenem Auge für Paradoxe und Augenwischerei.

Über politisch motivierte Sippenhaft, einschließlich der damals 7 und 9 jährigen Kinder, entfaltet sich der Horror der Versklavung „unerwünschter Elemente“, der Zwangsarbeit, der Folter, der hungerbedingten Unmenschlichkeiten der Sträflinge so wie die politisch / sozial motivierte Grausamkeit der Wächter und sog. Lehrer. Gehirnwäsche pur, vereint mit Verrohung, Aussichtslosigkeit und dem Gesetz der Anpassung führen zu Veränderungen der ursprünglichen Persönlichkeiten und Verlust von allem, was sich ansatzweise Menschlichkeit nennen könnte. Kang Chol-hwan bemerkt an einem Punkt, dass der letzte Unterschied zwischen den Sträflingen und Tieren darin bestand, dass Tiere ihren Jungen das Essen nicht neiden und stehlen ! Allein diese Feststellung sagt alles aus . . . . .

Was für mich persönlich das ganze noch einen Tick eindringlicher und erschreckender machte, war zu lernen, dass im Zuge der Sippenhaft und der Überzeugung, „abweichendes“ Verhalten sei genetisch bestimmt, auch Kinder von Lebenslänglichen automatisch lebenslängliche Zwangsarbeiter sind. Der nächste Realitätsschock: Zwangsarbeit in militärischen Anlagen und bei der Montage militärischer Gerätschaften ist Lebenslänglichen vorbehalten, die somit ihr Wissen mit ins Grab nehmen. Perversität trifft Paranoia trifft Gewaltverherrlichung trifft Menschenkult trifft Unmenschlicheit . . . . . der Wahnsinn hat kein Ende . . . . . . .

Die allgemeinen Zustände im beschriebenen Konzentrations-/Arbeitslager möchte ich hier nicht wieder geben – die sind im Buch viel besser nachzulesen.

Nach Befreiung aus der Hölle, schildern die Autoren sehr eindringlich die Schwierigkeiten der Wiedereingliederung in Nord-Korea, die tag-täglich bestehenden Gefahren, Bespitzelungen und Perversitäten, das Wechselspiel zwischen Geld und Gewalt, die allseitig bestehende Notwendigkeit der Bestechung, die überall existierende Korruption und Schattenwirtschaft.

Die Flucht aus Nord-Korea über China nach Süd-Korea gibt nicht nur einen kurzen Einblick in das heutige Leben in China, zumindest fernab von Bejing, sondern legt auch Zeugnis davon ab, dass mit Wechsel des Systems alleine, das Leben nicht in allen Bereichen einfacher wird – vor allem nicht für jemanden, der zeitlebens indoktriniert war, keine Freiheit kannte und sich ad hoc in einem rein kapitalistisch geprägten Land als freier Bürger integrieren soll. Wie soll man Freiheit praktizieren, wenn man sie nie gesehen und gelernt hat ? Wenn die Freiheit dann auch darauf hinaus läuft, dass links gerichtete Studenten (in diesem Fall – könnte auch jeder andere sein), Diskussionen über die Vorzüge des Nordens mit einem von diesem System unterdrückten, gefangenen, gefolterten Kind / Mann anfangen, nimmt der erneute Wahnsinn seinen Lauf – der nur dadurch unterbrochen wird, dass es trotz aller Schwächen und Irrsinns der kapitalistischen Strukturen möglich ist, dass dieses Buch geschrieben, veröffentlicht und gelesen werden konnte !

Für denkende, politisch interessierte, freie Menschen ein absolutes Lesemuss ! ! !
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am 9. September 2013
glaubwürdiger und ehrlicher Bericht einer Höllenfahrt durch die letzte unbelehrbare kommunistische Diktatur.
Sehr lesenswert und wichtig als Dokument für alle wilden Sozialutopisten und treuen Anhänger des großen Vorsitzenden Mao.
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am 2. Mai 2013
Ein etwas zu kurz geratener Bericht aus dem sonst blockierten Nordkorea. Für Interessierte des kommunistischen Koreas ein Muss. Es wird Zeit für ein weiteres, aktuelles Kapitel und die deutsche Übersetzung.
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am 2. Oktober 2013
Ich war gespannt, etwas über Nordkorea zu erfahren. Doch dafür ist dieses Buch nicht wirklich geeignet, ich fand es sehr mühselig zu lesen und es schien mir unklar, worauf der Autor hinaus will. Nach etwa 20 Prozent habe ich abgebrochen.
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am 16. September 2013
Ein wichtiges Buch, um mehr ueber ein verschlossenes Land zu erfahren. Vieles ist unvorstellbar und darum umso wichtiger, solche Buecher zu schreiben und zu lesen.
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am 7. April 2013
Wow. I read this book in just a few reading sessions. It shocked me constantly. I knew North Korea was a crazy country, but it is truly insane. Buy it.
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am 18. April 2012
Das Buch (englisch) berichtet über den Überwachungsstaat Nordkorea, wo ganze Familien mit Kindern (in diesem Fall war der Sohn erst neun Jahre alt)in grauenvolle Straflager gesteckt werden, die die meisten nicht überleben. (Tatsachenbericht)
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