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am 24. April 2014
Wirklich ein großer Lesespaß unter der Voraussetzung, dass man mit den (meisten) Namen etwas anfangen kann. Natürlich wird nur ein sehr begrenztes Bild des Jahres 1913 entworfen und natürlich stößt man auf manches Bekannte (aber vielleicht auch schon wieder Vergessenes!). Aber wie Illies das präsentiert, kombiniert und auch (knochentrocken und auf den Punkt) kommentiert, fand ich das sehr vergnüglich. Klar hab ich das meiste aus dem "Mai" schon vergessen, wenn ich das August-Kapitel lese, aber die Betonung liegt auf "das meiste". Ich bin sicher, dass beim Lesen vorhandenes Wissen angereichert und auch wieder verfestigt wurde. Außerdem: So sehr hab ich noch nie mit dem Tablet in der anderen Hand gelesen, um mir Menschen und Bilder, die im Buch auftreten, anzuschauen und Zusatzinformationen zu sammeln. Und wie gesagt: Das Ganze macht beim Lesen einfach riesigen Spaß auf geistvollem Niveau.
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am 15. Februar 2013
gute historische, gute Berichte über Schriftsteller, maler, politik, und menschen, sehr anregend zur weiteren Recherchen in dieser zeit, der Autor hat wohl sehr gute historische Kenntnisse
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am 6. August 2013
Ich habe dieses Buch mit grossem Vergnuegen gelesen. Es ist sicher keine tiefgruendige Kulturgeschichte, dafuer aber eine vergnuegliche Vermenschlichung der Kulturheroen von Kafka ueber Kokoschka, Thomas Mann und Gottfried Benn bis Sigmund Freud oder Oswald Spengler. Das entscheidende ist nicht die tiefschuerfende Erkenntnis und Analyse sondern die Vermittlung eines Zeitbildes, die Gleichzeitigkeit von Personen und Ereignissen, die ich instinktiv vor oder nach 1913 eingeordnet haette und die Verwobenheit der Intelligenzia jener Zeit. Der anekdotische Blick auf Menschen wie Kafka, Lasker-Schueler, Trakl und andere, die sich mit ihrem eigenen Leben so schwer taten, warf bei der Lektuere allerdings auch die Frage auf, wie viel Erkenntnis sie zu meinem biederen Leben und der Interpretation der Welt tatsaechlich beitragen koennen. Illies Kollage scheint mir eine gelungene Kombination aus Kempowskis "Echolot" und - im Ton - Vollmanns "Romanverfuehrer". Punktabzug gibt es fuer das Fehlen eines Stichwortverzeichnisses und fuer die schaebige Ausstattung mit Bildern - eine Farbtafel mit Kokoschkas "Windsbraut" waere das Mindeste gewesen!
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am 24. April 2017
Das Buch "1913" von Florian Illies ist ein klassisches Buch für Leute, die schon gebildet sind: Spielerisch präsentiert Illies in angenehm kurzen Absätzen, was berühmte Schriftsteller, Wissenschaftler, Dichter, Politiker und andere berühmte Leute im Jahr 1913 gedacht und getan haben.

Diese spielerische Kürze ist dabei nur möglich, weil der Leser schon umfangreiches Vorwissen über die einzelnen Personen hat. Auch die Pointen erschließen sich nur dem ganz, der nicht zum ersten Mal von den beschriebenen Personen und Ereignissen hört. Dann aber, wenn dieses Vorwissen schon da ist, ist es ein reiner Genuss und ein Feuerwerk des Witzes. Außerdem ist dieses Buch eine vielfältige Anregung, dies oder jenes noch einmal nachzulesen und nachzuschlagen, insbesondere auch die vielen genannten Gemälde noch einmal anzusehen, denn Bildung erneuert sich gerne selbst und ist nie am Ende. Man lernt immer noch etwas dazu. Und es erschließt sich so mancher Zusammenhang, den man bei der Betrachtung der Personen jeweils für sich so nie gesehen hätte.

Rundherum ein Buch, das man mit großer Freude gelesen hat. Für Leute, denen die Bildung noch fehlt, ist dieses Buch ein Arbeitsauftrag: Arbeiten Sie sich durch, nehmen Sie sich dafür Zeit! Sie werden im Laufe Ihres Lebens reich dafür belohnt werden.
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am 22. September 2013
Zusammenfassung für Schnellleser: Kurzweilig und gut lesbares Kompendium des Jahres 1913 aus künstlerischer und Kunst schaffender Sicht.

Wann endet eigentlich das 19. Jahrhundert? Klare Sache (und damit hopp): am 31.12.1900. Aber nur kalendarisch. Politisch und historisch gesehen findet die Zeitenwende am Tage des Attentats auf Erzherzog Franz-Ferdinand statt. Dieses Attentat nimmt nachfolgend die österreichisch-ungarische Monarchie zum Anlass, einen "kleinen und begrenzten Lokalkrieg" mit Serbien zu beginnen, der aufgrund diverser Bündnisse und Verflechtungen der Staaten ausartet zum kontinentalen, Massen mordenden Mahlstrom des Ersten Weltkriegs.

Florian Illies hat sich nun die Mühe gemacht 1913, das Jahr davor, zu beschreiben. Dies nicht aus politischer oder (militär)-historischer Sicht, denn er versteht das Jahr vielmehr als Morgenrot der Moderne. Und so interessieren ihn eher die Gestaltenden, die Kunst- und die Kulturschaffenden. Stimmt nicht so ganz, denn wir erfahren, dass zwei Protagonisten des 20. Jahrhunderts sich in diesem Jahr zwar nicht begegneten, sich örtlich in Wien aber nie so nah waren wie jemals zuvor oder jemals danach. Zum einen ist dies der aus dem Priesterseminar geflogene Georgier Jossip Dwissarionowitsch Dugaschwilli, andererseits der wenig erfolgreiche Postkartenmaler aus Braunau am Inn.

Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Der Autor hat mit feuilletonistisch großem Geschick aus den Erlebnissen und dem Briefwechsel seiner Akteure mal kürzere, mal längere Episoden gewoben. Diese sind kurzweilig und man erfährt interessante Details über Franz Kafka oder über Thomas Mann, über die Maler Egon Schiele, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka. Und immer wieder Oskar Kokoschka und seiner leidenschaftlichen (zumindest von seiner Seite) geführten Beziehung zu Alma Mahler; die später dann nicht glücklich endet, da die Gute nicht Kokoschka ehelicht, sondern (zwei Jahre später) den Bauhaus-Gründer Walter Gropius.

Mit Geschick lässt Illies in Briefauszügen immer wieder die Handelnden, die Liebenden, die Leidenden dieses Jahres zu Wort kommen. Hierdurch gewinnt der Text, denn es wird niemals langweilig. In Summe liefert der Autor ein Kompendium und ein Substrat dieses intensiven Jahres zu Beginn des 20. Jahrhunderts, für das der interessierte Leser ansonsten Dutzende von Biografien, publizierte Briefwechsel und andere Bücher lesen müsste.

Ach ja: sowohl Stalin als auch Hitler verschwinden relativ schnell von der Bildfläche. Der eine landet nach der Verhaftung in Frauenkleidern in der Verbannung. Von ihm wird später nurmehr lapidar berichtet: "Stalin friert in Sibirien". Vom anderen wird berichtet, dass er nach seiner Abreise nach München im Rahmen der allgemeinen militärischen Mobilmachung in Wien nicht mehr auffindbar ist und kurzzeitig als Fahnenflüchtiger geführt wird.
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Ausgezeichnet geschrieben. Ich lese jeden Morgen Kapitel daraus vor. Der jüngeren Generation zu empfehlen, die LEIDER mit den zahlreichen Namen in diesem Buch wenig anfangen kann. Bildungslücken etc.
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am 14. März 2013
Buch verschenkt,/ selber nicht gelesen/ der Beschenkte war sehr zufrieden/ würde es wieder kaufen, weil es zu Jahr 2013 gut passt
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am 20. September 2013
Eine spannend geschriebene Uebersicht ueber die kulturellen Geschehnisse fuer 100 Jahren, vor allem im Bereich Malerei und Literatur. Abe keine zusammenfassende neue Idee, was da denn passiert ist.
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am 28. Juni 2013
1913: Der Sommer des Jahrhunderts.
Wunderbares Zeitdokument blah, blah, blah, blah,lah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah.
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am 3. März 2014
Endlich verstehe ich, warum ich Kafka nie lesen konnte, warum ich Rilke strange fand und warum ich nicht wirklich eine Beziehung zu solchen Wahnsinnsgruppierungen wie "Blaue Reiter" finden konnte.
Ein Panoptikum an Schnipseln aus dieser besonderen Zeit, drapiert wie ein wunderbarer Esstisch zum Abendessen. Unglaublich empfehlenswert!
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