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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 21. September 2013
Wärme, Zartheit,
Liebe

Vor seinem offiziellen Antritt als Kapellmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden absolvierte Christian Thielemann einen besonders angenehmen Pflichttermin: Im Juni stellte er die georgische Geigerin Lisa Batiashvili als Capell-Virtuosin des Orchesters für die Saison 2012/2013 in einem Konzert in der Gläsernen Manufaktur vor. Auf dem Programm stand das Violinkonzert in D-Dur von Johannes Brahms. Und schon nach den ersten Takten wurde deutlich, dass es sich hier um ein musikalisches Zusammentreffen auf allerhöchstem Niveau handelte. Gleich am darauffolgenden Tag trafen Orchester, Dirigent und Solistin daher erneut aufeinander, um das Brahms-Konzert in der Dresdner Lukaskirche aufzunehmen.Man merkt, das es sich erfreulicherweise nicht um einzelne Takes handelt, sondern kontinuierlich durchgespielt wurde und wie aufmerksam man doch wird, wenn plötzlich Busonis Cadenz anklingt mit timpani einsatz, wo man doch immer den guten alten Joachim geliefert bekommt.
Für mich eine wunderbar tonschön ausgesungene Einspielung des Violinkonzerts von Brahms, in der Lisa Batiashvili mit Busonis Kadenz einen individuellen Akzent setzt, und Christian Thielemann mit einer dynamischen Profilierung des Orchesterparts aufhorchen lässt. Die Akustik der Lukaskirche beherrschen die DG Tontechniker schon lange und liefern hier meines Erachtens eine tadellose Aufnahme ab.
Clara Schumanns Romanzen hat Lisa Batiashvili mit der deutsch-japanischen Pianistin Alice Sara Ott eingespielt.
Für mich zwar eine erfrischende Mischung der Compilation aber kein musikalisches Meisterwerk. Ich freue mich, das Batiashvili Clara Schumann eine Ehre erweisen möchte, indem sie ihre tolle Joachim - Stradivari erklingen läßt, aber die Romanzen sind kompositorisch und somit auch für Interpreten eher durchschnittlich. Schade wir warten auf Brahms - oder Beethoven Violinsonaten, da gibt es ganz starke Konkurrenz .
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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2013
Auch wenn die CD die Brahms-Ambitionen der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann um das Violinkonzert Op. 77 ergänzt, steht die Solokünstlerin Lisa Batiashvili doch deutlich im Mittelpunkt. Dem Brahms-Werk werden die Drei Romanzen für Violine und Klavier (Alice Sara Ott) Op. 22 von Clara Schumann zur Seite gestellt. Bedenkt man die persönliche Nähe beider Komponisten, ist das ein interessanter Ansatz.

Das Violinkonzert

Zugegebenermaßen war ich nach der Kombination Thielemann-Pollini-Staatskapelle (Klavierkonzert Nr. 1) sehr gespannt, wie sich das neue Projekt mit Batiashvili als Solistin gestalten würde. Allerdings war ich dabei auch ein wenig skeptisch, denn so sehr ich das Klavierkonzert unter Thielemann schätze, kann ich doch nicht leugnen, daß es irgendwie nicht der ganz große Wurf wurde - anders als dieses Konzert.

Die Staatskapelle klingt glasklar und harmoniert dadurch besonders mit dem Soloinstrument. Auch hat Batiashvili recht, wenn sie bemerkt, daß Thielemann wider Erwarten nicht schwer musiziere, sondern wild und feurig. Dabei geht dem Ganzen aber nicht das Seidige verloren, das die Interpretation so faszinierend bringt, ohne der musikalischen Tiefe zu entbehren. Letzten Endes nehmen sich Dirigent und Solist zugunsten des Zusammenspiels und damit zugunsten des Werks zurück, was das Stück kongenial aufblühen läßt.

Insgesamt ist die Einspielung des Konzerts meiner Meinung nach äußerst gelungen: Soloinstrument und Orchester finden sofort zueinander, letzteres trägt Batiashvili regelrecht durch das Werk. Die Künstlerin zeigt dabei ein sehr hohes Maß an Virtuosität und Gefühl. Die Interpretation ist allerdings keine nach dem Format der Furtwängler-Menuhin-Aufnahme von 1949. Wer eine solch monumentale Schwere sucht, wird sie hier nicht finden.

(Das Konzert wurde übrigens NICHT in der Semperoper, sondern in der Lukaskirche in Dresden aufgenommen. Das könnte übrigens der Grund für die Feststellung von "Musicdreams" in seiner Rezension sein, daß "alles klingt wie in einer Kathedrale".)

Die Romanzen

Batiashvili und Ott zeigen sich bei den drei Stücken sehr kammermusikalisch und ernst. Nichtsdestotrotz fehlt es beiden nicht an Einfühlungsvermögen und Wärme. Die Romanzen erklingen so natürlich, daß man sich wünscht, sie gingen endlos weiter.

Fazit

Diese Veröffentlichung der Deutschen Grammophon vereint gleich drei Partner, die gewissermaßen füreinander bestimmt zu sein scheinen. Da sind zunächst Batiashvili und Thielemann mit seiner Staatskapelle, die Brahms' Violinkonzert zum musikalischen Genuß veredeln. Dann Batiashvili und Ott, die die Romanzen Schumanns liebevoll zum Leben erwecken. Zuletzt Johannes Brahms und Clara Schumann selbst, deren Leben doch musikalisch wie privat so verschlungen waren.

Gespielt werden beide Werke übrigens auf der Geige Joseph Joachims, dem gemeinsamen Freund, dem Brahms und Schumann die beiden eingespielten Stücke gewidmet haben.

(Das Begleitheft ist in englischer, deutscher und französischer Sprache.)
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am 14. September 2014
Ich liebe diese Künstlerin und bin fasziniert von der perfekten Interpretation des Brahms'schen Violinkonzerts. Danke für diese wundervolle CD!!! Sollte sie in München als Solistin auftreten, bin ich dabei, koste was es wolle.
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am 19. Januar 2013
Interpretation:

Lisa Batiashvili ist als Geigerin längst an der Weltspitze angekommen. Ihre Lesart des Violinkonzerts von Brahms ist aus meiner Sicht spannend und im Zusammenspiel mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann geradezu erfrischend - den Ausführungen der bisherigen 5-Sterne-Rezensionen kann ich mich diesbezüglich anschließen.

Aufnahmetechnik:

Bei der Aufnahme handelt es sich um keinen (!) Mitschnitt eines Konzertes (das CD-Begleitheft enthält auch keine Hinweise auf eine Live-Aufnahme). Die Lukaskirche in Dresden fungierte im Juni 2012 quasi als Aufnahmestudio. Der "Live"-Charakter der Aufnahme entstand durch die Vorstellungen des Dirigenten Christian Thielemann, der hauptsächlich durchspielen läßt - und nicht wie die meisten Studio-Dirigenten die "optimale", soll heißen möglichst fehlerfreie Aufnahme durch Zerhacken des Werkes in kleine Takes zu erreichen sucht. Er strebt auch bei einer Aufnahme ohne Publikum ein "Konzertgefühl" an. Lisa Batiashvili hat dies in ihrem Interview für das Klassikmagazin Fono Forum so zusammengefasst: "Ihm (Christian Thielemann, Anm.) ist der große Bogen sehr wichtig, weniger die Detailarbeit. So haben wir am ersten Tag gleich alles durchgespielt und am zweiten Tag noch zweimal. Das war es dann. Am Ende ist so fast eine Live-Aufnahme entstanden" (Fono Forum 01/13, S. 16). Also, keine Angst vor lästigen Publikumsgeräuschen!
Dass der Aufnahmeort Lukaskirche besonders im Orchesterklang einen minimalen Hall nach sich zieht, liegt in der Natur des Ortes, welcher nun mal keinen "trockenen" Studioklang zulässt. Ich empfinde dies nicht als störend, da insgesamt die Aufnahme hierdurch mit einem luftigen und durchhörbaren und niemals dräuend schweren Orchesterklang überzeugen kann, was der Interpretation des Werkes durch diese Weltklassekünstler durchaus entgegen kommt.
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am 10. April 2013
das brahms konzert gehört zum einsamen gipfel der violin-konzert-literatur,
einzigartig wie sein vorgänger und inspirations-pate, das beethoven-konzert,
und (mit beratung des freundes und geigers joachim, dem er
es auch widmete) wohl das spiel-technisch anspruchsvollste.
die weniger solistisch-vituose, mehr sinfonisch konzipierte komposition,
vor allem der ersten beiden sätze, zielt weniger auf ein konzertantes
solo-tutti-spiel, als auf den übergeordeneten gesamtklang.

von daher scheint die klanggrundierung der dresdner kapelle durch ihren chefdirigenten
thielemann durchaus plausibel: brahms-typisch cello-timbriert und mehr dunkel-
gewichtig, wird durchaus forsch, wenn auch etwas pauschal das sanguinische überbetont.
leider klangtechnisch unausgeglichen: das tonangebende bläserspiel im adagio-intro klingt
versunken blass, die solo-geige zu voluminös und wenig focussiert zum diffusen orchester-
hintergrund, ein leicht verhallter, wenig transparenter sound, die pauken z.b. klingen so wie
stumpfes auf-stühle-klopfen (hifi-kopfhörer).

lisa batiashvili setzt auf geigerisch makellosem niveau einen beinah "sportiv"-
schlanken, bewegt-variablen kontrapunkt: schlank, leichterhand, subtil (un)sentimental.
mit understatement vermittelt sie den schwierigen part einfach souverän.
man erinnert kühl-spröde gestalter wie die mullova, die ihren part ebenso ohne drücker
einspielte, allerdings mit den partnerschaftlich höchst moderat und transparent agierenden
b-phil unter claudio abbado.
die clara schumann romanzen, auch dem grossen geiger joachim gewidmet, sind
vergleichsweise leichtgewichtige, kleine kammermusik-zugaben, die der universal newcomer-
star, die sanftmütige pianistin alice sara ott, behutsam und klangkonform begleitet.
ein lisa-sara duo-album mit musikalischen romanzen könnte durchaus reizvoll sein.

beim grossen brahms konzert bleibt natürlich die frage: muss es sein, und wenn ja,
was ist besonders an dieser neuen interpretation-?
(un)vergleichbare paarungen der >great recordings of the century< wie milstein-steinberg,
heifetz-reiner, oistrach-klemperer oder kremer-bernstein bieten doch (immer noch) viel
an musikalischer phrasierung, verdichteter zeichnung, vor allem an format.
thielemann und batiashvili klingen noch wie leicht asynchron schwingende elemente,
die weniger im einklang keine zwingende gestalt formulieren.
seine pauschale und stellenweise spontane (rubato molto) forschheit zu ihrer subtilen
feingliedrigkeit führen m.e. zu einer für brahms untypischen unausgewogenheit
musikalischer aussagen.
schade, kein schlechtes, jedoch ein nicht wirklich überzeugendes album.
Violinkonzert D-Dur/+ (Eloquence)
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am 10. Januar 2013
Ich habe den 3. Satz im Auto gehört und war so fasziniert, dass ich mir die CD sofort gekauft habe.
Lisa Batiashvili spielt mit Leidenschaft und sehr viel Gefühl. Sie spielt auf einer Stradivari Geige, auf der auch Joseph Joachim gespielt hat, ihm war dieses Violinkonzert von Brahms gewidmet.
Die Tempi-Wechsel finde ich sehr interessant, sie erhöhen für mich die Spannung. Es steckt so unglaublich viel Energie, Leidenschaft, Freude, Melancholie und auch Zartheit in dieser Aufnahme, für mich ist es die schönste Aufnahme vom Violinkonzert von Brahms, die ich kenne.
Das Zusammenspiel von Orchester unter der genialen Leitung von Christian Thielemann gefällt mir sehr gut,- man spürt ein tiefes Verständnis zwischen der Solistin, dem Dirigenten und dem Orchester. Stellenweise wird die Solistin zart vom Orchester getragen, dann kommen leidenschaftlich, temperamentvolle Phasen, da drehen Orchester und Solistin richtig auf. Übrigens war diese CD auf NDR Kultur die "CD der Woche", auf JPC gibt es auch einen sehr positiven Kommentar zu dieser CD.
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am 9. März 2013
Lisa Batiashvili ist aus meiner Sicht die beste Geigerin ihrer Generation. Die Intensität und absolute Hingabe mit der sie sich die immer sorgfältig ausgewählten Repertoire-Stücke aneignet verdienen größten Respekt, zumal in einer Zeit wo fast jeder Solist fast jedes Repertoire spielt. Ihre letzte Aufnahme Echoes of Time, vor allem das Shostakovich Konzert darauf, war herausragend. Umso enttäuschter war ich von dieser Brahms Aufnahme. Es ist zwar Enttäuschung auf hohem Niveau, den Batiashvili spielt auch hier mit größtem Können und interpretatorischer Tiefe. Aber es gibt doch einige Faktoren die hier nicht so recht zusammenpassen:

- Das Koordination mit Thielemann ist offenkundig schwierig. An vielen Stellen geht das Orchester überhaupt nicht auf die Feinheiten und Farbgebungen ein, an denen Batiashvili sich abarbeitet. So steht oft eine sehr fein ausschattierte und mitunter eigenwillige Violinstimme neben einem mit groben Gesten daherfegenden Orchester.

- Die Mischung des Konzerts ist irritierend. Es ist sehr viel Hall auf der Violine, deutlich mehr als auf dem Orchester. Erzeugt für mich ein etwas künstliches Klangbild das die Geigerin eigentlich nicht nötig hätte.

- Die Kopplung mit den Clara Schumann Romanzen ist ganz schön, aber ich hätte mir ein substantielleres Stück gewünscht als die süsslichen Miniaturen. Die Paarung mit Alice Sara Ott erscheint mir auch nicht die beste zu sein. Musikalisch treffen sich die beiden Damen hier nicht auf gleicher Augenhöhe.

- Ich lese für gewöhnlich die Begleithefttexte nicht, aber in diesem Fall habe ich es mal getan. Batiashvili hat sich dafür entschieden die Busoni-Kadenz im Brahms zu spielen, anstatt der vom Komponisten autorisierten Joachim-Kadenz die eigentlich jeder spielt. Bezeichnenderweise ist dieser einzige wirklich interessante weil ungewöhnliche Programmfaktor im Text mit keinem Wort erwähnt. Dafür gibts viel Gesäusel zum Verhältnis von Brahms, Clara Schumann und Joachim.

So habe ich für eine Aufnahme der ich sehr entgegen gefiebert habe am Ende leider nur zwei Sterne zu vergeben. Batiashvili ist eine ganz große Geigerin. Ich hoffe bei ihrem nächsten Projekt kann sie das wieder zeigen.
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am 8. Februar 2013
Die Aufnahme des Violinkonzerts ist die zweite Aufnahme in Thielemanns Dresdener Brahms-Zyklus, nach dem 1.Klavierkonzert.
Während die Aufnahme des Klavierkonzertes von Kritikern sehr umstritten ist, möchte hier eine Anmerkungen zum Violinkonzert schreiben.
Es klingt alles schön, Lisa Batiashvili liefert eine saubere Interpretation ab. Mehr jedoch kann ich dieser Aufnahme nicht entlocken. Zu groß; ist die Konkurrenz als das ich diese Aufnahme als Referenzeinspielung ansehen möchte.Auch klanglich ist diese Aufnahme ein bisschen bescheiden. Da haben A-S.Mutter/Karajan oder H.Hahn/Marriner doch mehr zu bieten. Ich hätte es überdies begrüßt wenn statt den 3 Romanzen von Clara Schumann hier noch das Violinkonzert von Robert Schumann mit eingespielt worden wäre. Thielemann hat es bereits dirigiert, 2008 in einem Wiener Abonnementskonzert, allerdings nicht mit Lisa Batiashvili.
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am 23. März 2013
Diese CD von der Deutschen Grammophon habe ich als Geschenk ausgewählt wegen des Inhalts und der Interpretin. Auch der Beschenkte kam zu dem gleichen Urteil wie ich.
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