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am 30. April 2002
Endlich bin ich wieder begeistert: das ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe - und ich lese viel. Steve Hamilton überzeugt einfach in seiner klaren, unverschnörkelten und dennoch geheimnisvollen Geschichte. Die Hauptfigur entspricht eher einem Durchschnittsmenschen, der seine ganz eigenen Macken hat. Endlich ist hier kein Held gefragt, der in jeder Lebenslage gutaussehend und allwissend ist. Erfrischend und weitsichtig wird der Leser in eine ihm fremde Welt enführt, für die es sich durchaus lohnt, "die Nacht durchzumachen", um jedes Wort bis zur letzten Seite wahrhaftig zu verschlingen.
Mit Spannung erwarte ich den dritten Band und bereite mich schon einmal darauf vor, wie auch bei den ersten zwei Büchern der Alex McKnight Serie, eine lange und spannende Nacht mit einem überdurchschnittlichen "Detektivroman" zu verbringen.
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am 1. April 2013
Mal etwas anderes lesen als über hochintelligente, superperverse und blutrünstige Serienkiller? Oder über Polizisten, die ach so viele Probleme mit sich herumschleppen? Oder über unkaputtbare Typen, die ziemlich fern jeder Realität ihre Gefechte austragen und einfach nicht kleinzukriegen sind? Mal raus aus den großen Städten mit all den dort so typischen Sorgen und all den hässlichen Seiten?
Dann empfehle ich Steve Hamilton`s Alex McKnight-Reihe. Passend zur nicht enden wollenden kleinen Eiszeit hierzulande, handelt sein zweites Buch im tiefsten Winter im nördlichen Michigan, wo es fast ununterbrochen schneit und die "weiße Pracht" bei zig Grad Kälte meterhoch in der dünn besiedelten Landschaft herumliegt. Dazu gibt es deftige Charaktere mit ebenso deftiger Sprache sowie eine spannende Handlung, die lange Rätsel aufgibt. Es gibt auch harte Gewalt, die der Protagonist gleich mehrfach selbst am eigenen Leibe zu spüren bekommt. Man bekommt es mit einem Typen zu tun, der das Herz bei aller Knorrigkeit auf dem rechten Fleck hat und für den das Fluchen nichts Ungewöhnliches ist. Nicht selten kann er sich selbst so schön verfluchen, weil er sich wieder einmal in etwas hineinziehen lässt, was ihm gar nicht gut bekommt.
Bei all der eisigen Kälte und dem vielen Schnee im Buch ist man fast froh, dass, wenn man mit der Lektüre in der Hand zu Hause aus dem Fenster schaut, dann draußen nur ein paar Zentimeter Schnee liegen und es nur so um die null Grad hat, obwohl doch eigentlich Frühling sein sollte...
Wer also mal etwas in dieser Richtung zum Lesen sucht, dem kann ich dieses Buch und überhaupt diese Reihe uneingeschränkt empfehlen.
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am 18. Juni 2013
Auch Hamiltons zweiter McKnight-Krimi ist wieder gut aufgebaut und trotz verschiedener Handlungsstränge und einer Reihe verschiedener Protagonisten so konstruiert, daß man den Überblick behält. Das Blut spritzt, aber es spritzt nachvollziehbar und einer inneren Logik folgend und Hamilton gelingt es wieder, die Spannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Die Sprache ist klar, handlungsorientiert und gut lesbar. Die Schilderung der winterlichen Lebenswelt McKnights ist exotisch und trotzdem so realistisch, dass man mitfriert. Allerdings sind die Dialoge nicht Hamiltons Stärke; sie kommen doch sehr trocken und ziemlich witzlos daher. McKnight ist ein ziemlich verbogener, eigenbrötlerischer Typ, der austeilt, aber auch viel einstecken muss. Leider gehen mir seine larmoyante Art und seine dauernden Selbstanklagen schon beim zweiten Roman schwer auf die Nerven. Und so wie er mit seinem besten Freund umgeht, fragt man sich, wieso der eigentlich mit ihm befreundet sein soll. Mal sehen, ob ich McKnight noch eine Chance gebe.
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am 1. Juni 2014
Diese Serie besticht durch unerwartete Abfolgen und ist durchgehend spannend und unterhaltsam. Leider ist für den Serienleser eine immer wiederkehrende Erklärung der Personen zeitweilig ermüdent, während der Quereinsteiger sich dadurch schnell ins Geschehen und die Handelnden einlesen kann
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am 18. Dezember 2015
Ein spannender und kurzweiliger Krimi. Ich habe jetzt schon mehrere von dieser Serie gelesen und kann die Romane nur empfehlen.
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am 2. April 2013
"Wolfsmond" (2000) ist der zweite Krimi von Steve Hamilton um den Privatdetektiv Alex McKnight. McKnight lebt an der kanadischen Grenze, wo er Blockhütten an Schneemobilfahrer vermietet; Privatdetektiv ist er eigentlich nur nebenbei.

McKnight lernt eine junge indianischstämmige Frau namnes Doreen kennen. Sie hat Angst und er lässt sie in einer seiner Hütten übernachten. Am nächsten Tag ist sie weg und die Spuren weisen darauf hin, dass sie entführt wurde. McKnight vermutet, dass der Täter ihr gewalttätiger Freund, ein Eishockeyspieler namens Bruckman, ist ...

Der in Ich-Form geschriebene Roman liest sich als ein "work in progress", so als wüsste der Autor noch nicht so richtig, wohin die Reise geht. Das ist eine legitime Schreibtechnik, nur fehlen die Plot Points. Das ist so, als fädele man einen Wollknäuel auf. Irgendwann ist das Ende erreicht und man sagt sich: "Das war's dann". Spannung kommt nicht wirklich auf.
Die negativen Sachen überwiegen: Spannungsarme Handlung, schwache Dialoge, unrealistische Vorkomnisse, flache Charaktere.

Was ist positiv? Hamilton hält sich nicht lange an Beschreibungen und inneren Monologen auf; die Geschichte ist handlungsorientiert. Man merkt, dass er Potential hat, das aber nicht ausgeschöpft wird. Seine Stärke sind Ideen, die besser ausgestaltet werden müssten.

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Die Dumont-Kindle-Ausgabe ist befriedigend, es gibt Inhaltsverzeichnis und ein Nachwort von Prof. Dr. Volker Neuhaus. Der Text ist in alter Rechtschreibung. Es gibt einige orthografische Fehler, wenn "kk" statt "ck" geschrieben wird (z. B. in "Bakken" statt "Backen"). Dies liegt wohl daran, dass die Worttrennung aus der Printausgabe übernommen wurde, obwohl es im E-Book keine Worttrennung am Zeilenende gibt.
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am 10. Januar 2002
... das beschreibt die Bücher von Steve Hamilton. Die Kälte finden wir im nördlichsten Teil der USA direkt an der Grenze zu Kanada, in Paradise, einem Ort nahe der Zwillingsstädte Sault St. Mary in den USA und Kanada, letzeres nur "SooCanada" genannt. Das warme Herz gehört natürlich Alex Mc Knight - dem Private Eye, das keines ist und der von einem Partner gewonnen wird (oder auch nicht, warten wir das nächste Buch ab)... und der für eine Unbekannte sein Leben riskiert, weil er ihre Angst fühlt.
Der Leser fühlt mit ihm und folgt den Gedankengängen von Alex, wird aber auch von ihm überrascht, weil er uns ja nicht alles wissen lässt. So bleibt es spannend bis zum (happy?) End(e)!
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am 12. Januar 2002
"Es wird richtig schneien." Aussagen wie diese beinhalten in Sault St. Marie, nördliches Michigan eine Größe von Metern. Es ist kalt, es ist Januar. Alexander McKnight tut zum erstenmal etwas, was er noch nie getan hat: Er spielt Eishockey. Nichts ungewöhnliches. Doch eine Frau wird auf ihn aufmerksam. Der Detektiv, der keiner ist, versucht zu helfen. Die Frau verschwindet: Entführung?
"Wenn ich jetzt den Schnee nicht Räume, ist Morgen kein durchkommen mehr." Als Besitzer mehrer Wochenendhütten am See hat McKnight auch anderes zu tun: Holzhacken und Biertrinken.
Ein Partner, der keiner ist aber werden will, übernimmt die Laufarbeit. Hat das Verschwinden mit Drogen zu tun? Was will die "russische Mafia"? Das FBI ist auch schon da. Und warum hasst McKnigt Schneemobile? Wer jetzt auf Eis wandelt, sollte zusehen, daß er festen Boden unter die Füße kriegt. Wir folgen McKnight bis an den Kamin im "Glasgow Inn", wo er uns das Ende erzählt, damit uns nicht mehr gar so fröstelt.
Zu klären bliebe noch, warum kanadisches Bier besser als amerikanisches ist. Vor allem, daß es im "Glasgow Inn" bevorzugt zum Ausschank kommt. Das will mir als Europäer nicht wirklich einleuchten.
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am 31. März 2014
Ok, ich muss zugeben, ich mag das: eine knallharte Sprache, Dialoge ohne jede Gefühlsduselei, das ist mal was anderes in unserer Weicheierzeit. Kommt noch dazu, dass unser Winter, der nur Herbst-Frühling war, die Schilderung des meterhohen Schnees an der kanadischen Grenze als besonders reizvoll erscheinen lässt.
Unser stolzer Ritter McKnight ist scheinbar nicht kaputt zu kriegen, egal, wie viel Prügel er einstecken muss. Das ist zwar völlig unrealistisch, aber wirklich spannend geschrieben. Zur Lösung des Krimis habe ich mich schon nach dem ersten Drittel gefragt, warum nicht an der richtig Stelle nach dem Verbleib der verschwundenen Frau gesucht wurde, aber das mindert die Spannung nicht. Meine Einschätzung ist gut, und wenn ich sage, dass ich gleich die Bände 3+4 heruntergeladen habe, sagt das sicher genug aus.
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