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am 12. September 2017
Eckdaten
Band 1
Der Kelch von Anavrin-Reihe
Roma
LXY Verlag
ISBN: 978-3-8025-8519-7
9,99 €
394 Seiten + 3 Seiten Buchvorstellungen
2011
Übersetzung: Holger Hanowell
schreibt als Tina St. John

Cover
Ich finde, dass das Cover ziemlich allgemein gehalten wurde. Man erkennt, dass es sich hierbei um ein historisches Buch handelt, nur an der Burg und der Kleidung der Frau. Ein bisschen schwach.

Inhalt (Klappentext)
Vor langer Zeit gab es ein mystisches Königreich mit Namen Anavrin. Die dort lebten, kannten weder Furcht noch Leid, und es herrschte Frieden und immerwährender Sommer. Doch als ein Sterblicher den magischen Drachenkelch stahl, kam Unheil über Anavrin. Der Kelch zerbarst in vier Teile, die in alle Winde verstreut wurden. Wer die vier Teil findet und wieder zusammenfügt, dem sind Unsterblichkeit, Reichtum und Glück sicher – so sagt die Legende…
England 1275: Die junge Lady Ariana of Clairmont ist auf der Suche nach ihrem entführten Bruder Kenrick, der Nachforschungen über den legendären Drachenkelch angestellt hat. Ein reicher Edelmann hat es auf Kenricks Aufzeichnungen abgesehen und schreckt vor nichts zurück, um sie in seinen Besitz zu bringen. Auf der Reise nach Frankreich gerät Ariana in höchste Gefahr, und nur durch das Eingreifen des verwegenen Braedon Le Chasseur entkommt sie dem sicheren Tod. Da sie keine andere Wahl hat, bittet Ariana ihn um Hilfe bei ihrer Suche – ohne zu wissen, ob sie dem düsteren Ritter, der nichts von sich und seiner Vergangenheit preisgibt und übernatürlich scharfe Sinne zu besitzen scheint, wirklich trauen kann. Doch trotz ihrer Zweifel fühlt sich die schöne Edeldame magisch zu Braedon hingezogen, entfacht er doch eine nie gekannte Leidenschaft in ihr…

Meinung
Bei historischen Büchern habe ich bisher noch kein gutes Händchen bewiesen. Ich dachte, mit Lara Adrian kann ich eigentlich nichts falsch machen. Tja, falsch gedacht, was ihren historischen Roman betrifft. Die Vampir-Reihe ist super, aber von der sprechen wir hier nicht.
Ich war gespannt, wie die Autorin im historischen Genre unterwegs ist und ob diese genauso gut sind wie ihre Fantasy-Bücher. Leider nicht. Die Geschichte an sich ist in Ordnung gewesen. Eine Lady macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder und kommt natürlich nicht ohne einen Mann aus, der sich als ihr Retter herausstellt. Die Handlung hat sich für mich irgendwie gezogen. Die Liebesgeschichte war naja, hätte besser sein können.
Ich bin enttäuscht. Ich dachte, ich hätte hiermit endlich ein gutes Händchen bewiesen, aber nein, leider nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 6. November 2011
England 1275:
Lady Arianas Bruder Kenrick , ein Tempelritter, kehrt nach langer Abwesenheit zurück auf die Burg seines Vaters und seine verschlossene Art macht Lady Ariane, seiner Schwester, sehr zu schaffen, denn zuvor waren sie und ihr Bruder mehr als unzertrennlich. Eines Tages beobachtet sie, wie Kenrick an gewissen Aufzeichnungen über einen mit Zauberkräften ausgestatteten Drachenkelch arbeitet und eine Karte anfertigt. Kurz darauf kehrt er wieder einmal seiner Heimat den Rücken und kurz nach dem Tod des Vaters, bekommt Ariane eine beunruhigende Nachricht. Kenrick wird in Rouen gefangen gehalten und sein Tod kann nur verhindert werden, wenn Lady Ariane sich aufmacht, Kenricks Aufzeichnungen im Austausch gegen ihren Bruder, den Entführern auszuhändigen.

Gesagt- getan. Mit einem treuen Gefolgsmann ihres verstorbenen Vaters und ein wenig Handgeld ausgestattet, macht sie sich auf den Weg um jemanden zu finden, der sie mit einem Schiff nach Frankreich übersetzt. Leider ist der Mann, der sich ihr anbietet, nicht allzu ehrlich und als es zu einem Kampf um ihre Habseligkeiten kommt, wird der Gefolgsmann getötet und nur dem beherzten Eingreifen eines dunklen Ritters ist es zu verdanken, dass Ariane in letzter Minute gerettet wird.
Braedon le Chasseur, so der Name des Ritters, verlangt von Ariana zu erfahren, wieso diese Männer hinter ihr her waren und sie sogar töten wollten. Doch Ariana hat zunächst kein richtiges Vertrauen zu ihm, und so versucht sie Braedon erst einmal durch Halbwahrheiten zu beschwichtigen. Als sich jedoch herausstellt, dass Braedon und Ariana weiterhin verfolgt werden, kann Ariana den wahren Grund für ihre Reise nach Frankreich nicht mehr vor dem Ritter verheimlichen und so gesteht sie ihm die volle Wahrheit.

Braedon ist entsetzt, denn was Ariana nicht weiß, ist, dass er vor nicht allzu langer Zeit schon einmal mit dem Mythos des Drachenkelchs konfrontiert wurde und seine Narbe, die sich quer über seine rechte Gesichtshälfte zieht, dieser Einmischung nach der Suche des Kelches, zu verdanken hat. Bei diesem Zwischenfalls wurden seine besten Gefolgsmänner getötet- von Silas de Mortain- einem Mann, der sich schwarze Magie zu eigen gemacht hat, um an den Kelch zu kommen, der ihm grenzenlose Macht verspricht. Doch der Kelch ist vor langer Zeit in vier Teile zerbrochen und de Mortain ist bisher nur im Besitz eines der vier Teile. Dies soll sich jedoch schnell ändern und mit Hilfe von Gestaltenwandlern, wie er einer ist, den Aufzeichnungen des Bruders und schwarzer Magie, will er die restlichen drei Teile ebenfalls an sich bringen.

Doch Braedon besitzt ebenfalls besondere Fähigkeiten, die es ihm und seiner Begleiterin Ariana möglich machen, immer wieder vor ihren Widersachern zu fliehen. Doch wie können sie Kenrick den Klauen des Bösen entreißen? Und hat die langsam aufkeimende Leidenschaft und Liebe zwischen dem düsteren Braedon und Lady Ariana überhaupt eine Chance; denn Silas de Mortain will beide tot sehen, und er hat einen entscheidenden Vorteil- die Fähigkeit schwarze Magie anwenden zu können...

Dieses Buch von Lara Adrian ist zunächst einmal in erster Linie ein historischer Liebesroman. Das Setting ist in England und später in Frankreich angesiedelt, was ich sehr erfrischend fand, denn ich bin ein erklärter Fan von Frankreich-Settings. Den männlichen Hauptprotagonisten habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen, da ich ein Faible für Helden habe, die nicht ganz so makellos sind. Braedon gehört auf jeden Fall zur Gattung der interessanten 'Tortured Heroes'.

Die Heldin des Buches, Ariana war zwar ebenfalls sympathisch, doch leider hat sie sich in manchen Situationen etwas naiv verhalten und ich hätte mir für Braedon eigentlich eher eine Heldin gewünscht, die nicht so unschuldig und weltfremd wirkte. Trotzdem hat sie das Herz am rechten Fleck und im Laufe des Buches gewinnt die Figur der Ariana auch an Stärke und Entschlossenheit. Der Roman ist gespickt mit paranormalen Elementen, denn es kommen unter anderem auch Gestaltenwandler darin vor und der Gegenpart der beiden Hauptprotagonisten bedient sich der schwarzen Magie. Auch der Held selbst, besitzt bestimmte, übernatürliche Fähigkeiten. Allerdings nimmt das Phantastische nicht zu viel Raum ein und so wirkt dieser Roman eher wie ein Abenteuer-Medieval; eine Mischung aus Indiana Jones im Mittelalter und einem Fantasyroman, doch stellenweise düsterer und voller Spannung. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen; auch allen Leserinnen, die vielleicht keine richtigen Fans des paranormalen Genres sind, denn die wenigen paranormalen Elemente wirken nicht zu phantastisch und so bleibt der Roman trotzdem noch im Rahmen des Glaubwürdigen. (falls man das bei einem paranormalen Roman überhaupt sagen kann ;-))
Auch die Legende um den Kelch und das Königreich Anavrin fand ich wunderschön beschrieben, es erinnerte mich ein wenig an die Artussage. Den kleinen Punktabzug gab es nur, weil mich die Heldin des Romans anfangs etwas mit ihrer Naivität und Schamhaftigkeit genervt hat.

Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 25. Februar 2012
Als die junge Lady Ariana of Clairmont von der Entführung ihres Bruders Kenrick erfährt, beschließt sie, sich sofort auf den Weg nach Frankreich zu begeben und ihn zu retten. Nachdem ihr Begleiter James ermordet und sie beinah in die Fänge des schmierigen Ganoven Ferrand de Paris geriet, vertraut sie ihr Leben dem geheimnisvollen Braedon le Chasseur an. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefahrvolle Reise. Sie müssen nicht nur ständig um ihr Leben fürchten, sondern sehen sich auch Gefahren gegenüber, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Eine Reise ins Ungewisse beginnt, auf der vieles längst nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint!

Das Cover zeigt eine junge Frau vor einer geheimnisvollen und bedrohlich wirkenden Burg. Einzig der Mond beleuchtet die Szene magisch. Ich finde es sehr gut zum Inhalt und zum Titel des Buches gewählt.

Der Schreibstil von Lara Adrian ist ruhig und spannend zu gleich. Die Autorin beschreibt die Örtlichkeiten bildlich mit einem Hauch Mystik, die den Leser gefangen nimmt und schnell in ihren Bann zieht. Leider schwächelt der Spannungsbogen an einigen Stellen und die Geschichte wirkt vorhersehbar. Um so überraschender ist es, dass sie dann Wendungen nimmt, mit denen man nicht gerechnet hat.

Die Mischung aus historischem Roman mit Fantasy-Einschlag ist ihr gut gelungen, auch wenn ich mir eine deutlichere Ausarbeitung der damaligen Lebensumstände gewünscht hätte. Die Jagd nach dem Drachenkelch gleicht einem Märchen und läd ins Land der Legenden und Träume ein.

Ihre Protagonisten beschreibt Lara Adrian authentisch und lebensnah. Besonders gut hat mir der Hang zum Geheimnisvollen gefallen, der den Helden Braedon le Chasseur umgibt. Die junge Lady Ariana of Clairmont ist eine Mischung aus naiv und mutig. Schade finde ich, dass die anderen Personen völlig neben diesen beiden verblassen und charakterlich nicht mehr ausgearbeitet wurden.

Mein Fazit: Eine wunderbare neue Serie der bekannten Autorin mit absolutem Suchtfaktor!
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am 2. Januar 2012
Die junge Lady Ariana of Clairmont bekommt die Nachricht, dass ihr Bruder in Frankreich gefangen gehalten wird und sein Leben nur dann gerettet werden kann, wenn sie seinen Entführern eine Tasche mit seinen Aufzeichnungen aushändigt.
Auf dem Weg dorthin gerät sie selbst in Lebensgefahr und überlebt nur durch die Hilfe des scheinbar schurkischen Ritters Braedon. Obwohl sie ihm nicht vertraut und ihm deshalb nicht die Wahrheit über den Grund ihrer Reise verrät, ist sie nun auf seine Hilfe angewiesen, um rechtzeitig nach Frankreich zu gelangen. Doch nicht nur die Entführer scheinen am Inhalt der Tasche interessiert zu sein, denn plötzlich sind gefährliche Leute und seltsame Gestaltwandler hinter ihnen her. Während ihrer abenteuerlichen Reise kommt Ariana dem geheimnisvollen Braedon, der über übernatürlich scharfe Sinne zu verfügen scheint, immer näher...
Dann stellt sich jedoch heraus, dass die Aufzeichnungen ihres Bruders von einem magischen Kelch, der in vier Teile zerbrochen ist und seinem Besitzer angeblich unvorstellbare Macht verleihen kann, handeln. Anscheinend war Braedon schon einmal in die Suche nach diesem Kelch verwickelt und die Sache nahm kein gutes Ende...

Aufmachung:

Hier haben wir mal wieder ein exzellentes Beispiel für ein typisches 08/15-Cover dieses Genres.
Es ist nicht hässlich, aber auch nicht schön und hat nur bedingt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun. Es soll "geheimnisvoll" und irgendwie "magisch" aussehen, was hier nicht so ganz gelungen ist.
Außerdem wirken dieser riesige Mond und der kleine Wolf ein wenig fehl am Platz...
Trotzdem ist es, wie gesagt, nicht hässlich, allerdings auch nicht wirklich etwas besonderes.

Meine Meinung:

Die Geschichte passt leider zu meinem Eindruck vom Cover dieses Buches...
Zunächst erfährt man im Prolog, was es mit dem geheimnisvollen Reich Anavrin auf sich hat und wie der heilige Drachenkelch in unsere Welt gelangen und in vier Teile zerbersten konnte. Dies ist eine ganz nette, jedoch nicht sonderlich beeindruckende Geschichte, die den Hintergrund zur eigentlichen Handlung bildet.
Diese ist recht vorhersehbar, da man viele Dinge, wie zum Beispiel die Ursache für ungewöhnlichen Fähigkeiten Braedons, schon früh erahnen kann. Der historische und auch der Fantasyanteil sind recht klein, obwohl Letzterer gegen Ende des Buches eine etwas größere Rolle spielt. Hier hatte Lara Adrian ein paar nette Ideen, obwohl ich mir manchmal mehr Erklärungen gewünscht hätte.
Der Hauptteil der Handlung dreht sich um Arianas und Braedons gefahrenvolle Reise nach Frankreich, mit dem Ziel Arianas Bruder zu befreien und darum, wie die beiden zueinander finden.
Auch die Leibesgeschichte würde ich als "ganz nett" bezeichnen. Anfangs konnte ich mir die beiden garnicht als Paar vorstellen, was ich jedoch nicht als schlimm empfunden habe. Schließlich ist es wesentlich interessanter und macht auch neugierig, wie sie sich dann doch ineinander verlieben. Die Gefühle, die sie füreinander entwickeln, sind, so wie die Autorin sie beschreibt, zwar schon irgendwie nachvollziehbar, jedoch hat mir da beim Lesen immer etwas gefehlt. Ich konnte einfach nicht richtig mit den beiden mitfiebern, da man immer seltsam distanziert bleibt. Dies mag daran liegen, dass die Charaktere, obwohl sie nicht unsympathisch sind, einfach zu klischeehaft und unoriginell daherkommen.
Ariana ist jung, schön (natürlich) und ungeheuer naiv und unschuldig. Widersprüchlich ist bei ihr nur, dass sie andererseits behauptet, schon früh gezwungen gewesen zu sein, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und wohl als "starke und selbstbewusste Frau" gesehen werden soll. Bis auf ihre gelegentlichen störrischen Anfälle und ihre Entschlossenheit, ihren Bruder zu retten, ist davon aber wenig zu sehen.
Braedon ist der typische geheimnisvolle und etwas düstere Typ mit der traurigen Vergangenheit. Doch unter seiner harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern, den er nur der Frau, die er liebt, offenbart und so weiter und so fort...
Zwischen den beiden wird es zuweilen ein bisschen kitschig, besonders bei den erotischen Szenen, die jedoch (zum Glück) wenigstens nicht zu über- oder untertrieben geraten sind.
Nebencharaktere gibt es nur wenige, und davon gehören noch weniger nicht zu den Bösewichten. Über diese hätte ich gerne etwas mehr erfahren, aber vielleicht kommt das ja noch in den Folgebänden.
Das Buch lässt sich sehr schnell und leicht lesen, was vor allem an Lara Adrians flüssigem Schreibstil liegt. Es ist recht spannend, aber nicht so mitreißend, dass man es unbedingt in einem Rutsch durchlesen muss. Man wird ganz gut unterhalten, auch wenn es keine sonderlich "anspruchsvolle" Lektüre ist, was man hier wahrscheinlich ohnehin nicht erwartet.

Fazit:

"Das Herz des Jägers" ist kein schlechtes Buch, obwohl ich es auch nicht so richtig gut fand. Alles, angefangen beim Cover, würde ich als mittelmäßig bezeichnen, weshalb ich es auch mit der halben Punktzahl, also 2,5 von 5 Punkten bewerte.
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am 18. Februar 2012
Da hat sich der Verlag natürlich etwas Schlaues einfallen lassen- ich habe mich von dem Namen Lara Adrian wahrscheinlich wie viele andere Ködern lassen und den Untertitel (schreibt als Tina St. John) erst gelesen, als ich das Buch in der Hand hatte, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich niemals gekauft. Ich liebe Lara Adrian- ihre Midnight Breed Serie ist wunderbar, die Heldinnen mal mehr, mal weniger stark und mutig, aber allesamt finde ich sie toll und diese düsteren Vampirkrieger sind zum träumen.
Das ins Mittelalter verlagert finde ich hingegen nicht unbedingt spannend und es hat seine Gründe, warum ich liebe die modernen Romane über Vampire, Gestaltwandler etc. a la Lara Adrian, Nalini Singh etc. lese und von Büchern wie der Kelch von Anavrin zurückgetreten bin. Mir waren diese Stereotypen leid- starker ritter, unschuldiges Fräulein, blabla....selten eine ausnahme gefunden, da bevorzuge ich wirklich die kitschigen Liebesromane von Johanna Lindsey.
Leider finde ich dieses Buch nicht unbedingt gelungen. Mir fehlte hier vor allem eines: die Fantasy, das Paranormale, wovon man zwar einiges liest, aber letztendlich kaum erklärungen geliefert bekommt und wenn, dann waren sie ziemlich vorhersehbar. Wie meinen Vorgängern mochte ich den klischeehaften, düsteren Helden nicht und diese unschuldig, naive Heldin konnte mit mir auch nicht sonderlich warm werden. Ich weiß, dass das Buch im Mittelalter spielt und die Frauen dort natürlich nicht mit modernen Fraúen aus der Großstadt zu vergleichen sind- aber warum muss man einem Ritter um die 30 Jahre auch ein junges Ding von gerade einmal 18 unter die nase setzen, wo doch vorprogrammiert ist, dass sie nicht wirklich viel von der Welt außerhalb verstehen kann? Ich fand die Romanze zwischen den beiden ja ganz niedlich, aber wirklich mitgefühlt habe ich nicht, der letzte Kick hat mir einfach gefehlt.
Braedon hat im Buch ja wenigstens irgendwie eine Wandlung gemacht- aber Ariana? Selbst nachdem sie von einer Falle in die nächste getappt ist, nachdem sie gesehen hat, wie sich Menschen in wilde Tiere verwandelt haben, ist sie nach wie vor total naiv und blind allem gegenüber und tappt erneut hinein. Das letzte bisschen Misstrauen lässt sie sich leider viel zu leicht wegwischen und vertraut mal wieder blind jedem und allem, der nett aussieht (übertrieben gesprochen). Selbst als sie stocksauer auf Braedon war, vergab sie ihm meiner Meinung nach viel zu schnell.
Er verlässt sie- zu ihrem eigenen Schutz und man denkt- endlich, jetzt sind sie mal nicht zusammen und ein wenig Trennungsschmerz- nö, zwei seiten später haben sie sich schon wieder gefunden und er muss sie vor ihrer eigenen Dummheit retten. Nicht einmal ihr Bruder schafft es, dem naiven Ding endlich einmal die Meinung zu sagen, beide Männer lassen sich leider viel zu leicht von ihren hübschen Augen einlullen. Da war ja klar, dass das Emde- welches ich zum teil nur passagenweise gelesen habe, ebenso klischeehaft sein muss.
Mir fehlte leider ein wenig Magie, ein wenig mehr über die Bösen, den Kelch, die Wesen aus Anavrin- einfach von allem fehlte ein wenig. War etwas zu viel? Geschmackssacke, die drei erotischen Szenen habe ich übersprungen- die erste war nicht sehr lang und die anderen beiden würde ich als Fanservice bezeichnen, man muss sich das seitenlange Geturne nicht unbedingt durchlesen.

Fazit: ich kann auf diese Reihe wirklichz verzichten und bleibe bei Midnight Breed.
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am 11. April 2012
Inhalt:

Lady Ariana ist auf der Suche nach ihrem entführten Bruder Kenrick. Ihr werden dabei viele Steine in den Weg gelegt. Immer wieder wird sie in turbulente Ereignisse verwickelt. Ihr Freund, Braedon hilft ihr bei der Suche. Ariana ist trotz allem sehr misstrauisch, denn so gut kennt sie Braedon noch nicht. Kenrick hatte das Geheimnis des Drachenkelchs entschüsselt und hat seine Unterlangen versteckt. Ariana kann sich nicht entscheiden, ihr Herz sagt ja zu Braedon aber ihr Verstand ist da anderer Meinung. Kann sie ihm trauen? Oder ist auch er nur hinter dem Geheimnis her? Diese und viele andere Fragen stellen sich hier dem interessierten Leser.

Fazit:

Die Autorin hat hier einen guten Fantasyroman geschrieben. Die Figuren sind dabei mit viel Leben eingehaucht und ich konnte mir zu jeder Zeit ein Bild von ihnen machen. Meine Lieblingscharaktere waren hier eindeutig Ariana und Braedon. Ariana, die kämpfende und liebenswürdige Schwester und Braedon, der undurchsichtige Helfer. Der Schreibstil ist gut zu lesen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, ich las es in einem Zug durch.

Hier vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
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am 18. Februar 2012
Das Buch ist nicht schlecht... Es ist flüssig geschrieben - wird nicht langweilig und die Geschichte ist gut.

Warum trotz allem nur 3,5 Sterne... Mir persönlich war zu viel (oft) genau beschriebener Sex drin - erinnert mich ein bisschen an die Groschen Romane.

Also hier hätte ein bisschen weniger sein dürfen.

Auch fehlt mir das bestimmte Etwas. Es hat mich einfach nicht wirklich fesseln können... es hat mein Herz nicht berührt. Ich muss allerdings auch gestehen das mir Kindle Bücher überhaupt nicht liegen und für mich sehr schwer zu lesen sind. Vielleicht wäre das Buch besser bei mir angekommen in Papierform den wie ich gesagt, die Geschichte ansich ist wirklich gut.

Der Schluss hat mir gar nicht zugesagt... Kommt hier noch Band 2 ??? habe ich was verpasst. Es geht doch um den Kelch, doch für mich blieb die Geschichte offen!
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am 7. Dezember 2011
Ich habe schon vorher die Romantic-Fantasy-Serie "Midnight Breed" von Lara Adrian gelesen (lese sie immer noch) und dachte mir daher warum nicht? Außerdem lese ich auch sehr gerne historische Liebesromane.
Nun, da habe ich das Buch gekauft und nach ca. 25o Seiten habe ich mich gefragt wo denn der historische Teil geblieben ist(?). Nur weil hier und da mal eine Burg vorkommt oder man mit "Madame" oder "Lord" angesprochen wird heißt das noch lange nicht, dass es sich automatisch um einen historischen Liebesroman handelt.
Ich zweifle, ob ich mir den nächsten Teil kaufen soll, wahrscheinlich nicht, denn ich habe auch nicht den Drang dazu, die Geschichte unbedingt weiterzulesen.

Ach und die Aussage von @Merle: "Unschuldig und lässt sich doch so willig verführen- und zwar vollständig, ohne Gedanken an die Folgen- und das im Jahre 1275! Geschichtlich ist nichts vorhanden, es könnte irgendwann und irgendwo in der Vergangenheit spielen."
Da stimmt ich DEFINITIV zu. Bei einem historischen Liebesroman erwarte ich einen gewissen Anteil an geschichtlichem Hintergrund. Welche Frau bitte lässt sich in dem Jahrhundert so schnell verführen und reist alleine mit einem fremden Kerl?

Wer WIRKLICH historische Liebesromane lesen möchte, der sollte die Hand davon lassen und lieber die Highland-Saga von Diana Gabaldon lesen. Denn DAS sind richtige historische Liebesromane. Kann man überhaupt nicht mit Lara Adrian vergleichen. Sie sollte lieber ihre Fantasy-Reihe weiterschreiben, denn das ist der Platz wo sie hingehört :)
Im Endeffekt finde ich das Buch nicht so schlecht geschrieben nur fehlt es meiner Meinung nach u.a. an Spannung, an historischen Anteilen und an der Glaubwürdigkeit. Ich habe schon viel bessere Bücher gelesen. Daher leider nur 2 Sterne von mir.
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Kurzbeschreibung
England, 1275: Die junge Lady Ariana of Clairmont ist auf der Suche nach ihrem entführten Bruder Kenrick. Als ihr Leben in Gefahr ist, rettet ihr der verwegene Braedon le Chasseur das Leben und bietet ihr seine Hilfe an. Doch Kenricks Verschwinden ist kein Zufall - der ehemalige Templer hat geheime Forschungen über einen mit vier magischen Steinen besetzten Kelch angestellt, der seinem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht. Einst ist der Kelch in vier Teile zerbrochen, und die Bruchstücke sind verschollen. Hat Braedon etwas mit Kenricks Verschwinden zu tun?

Meinung
Dieser Beginn einer Reihe handelt von viel Magie, dem Bösen und Gestaltenwandlern, gut vermischt mit einer beginnenden, prickelnden Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist der damaligen Zeit angepasst, lässt sich aber leicht und flüssig lesen. Trotz der sehr kleinen Schrift, hatte ich die 394 Seiten schnell durch.

Dieser historische Liebesroman beginnt schon von der ersten Seite an sehr spannend. Sehr schnell nahm mich die Geschichte rund um Braedon und Ariana ein. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen, so gekonnt verstand es die Autorin mich zu verzaubern. Eine Handlung führt zur Anderen, ich konnte nie voraussehen, was als nächstes passieren würde.

Die Handlung beginnt in England und wechselt dann nach Frankreich. Dies kann man gut nachvollziehen, was auch daran lag, das Frau Adrian alles sehr detailgerecht und liebevoll beschrieben hat. In einigen Passagen dachte ich, selbst mit dabei zu sein, so stark war das Kopfkino. Auch die Protagonisten wirkten alles sehr sympathisch. Ich mochte alle von Anfang an und jede dieser Figuren entwickelte sich in der Geschichte weiter.

Ariana ist am Anfang ein sehr schüchternens, junges Mädchen, das sich immer mehr zur mutigen, selbstlosen und starken Frau entwickelt. Sie setzt alles daran, ihrem Bruder zu helfen, auch wenn sie dabei selbst Opfer wird. Braedon ist ein Held ganz nach meinem Geschmack. Nicht makellos und selbstverliebt, sondern einfach nur normal, mit jeder Menge Ecken und Kanten.

Diese Vermischung von Historik, Mytik und Magik hat die Autorin sehr gut hingebraucht. Man taucht in eine Welt voller Überraschungen, Emotionen und auch einigen Grausamkeiten. Diese werden jedoch nicht so blutrünstig beschrieben, wie es eigentlich in dieser Zeit so der Fall war.

Cover
Das Cover gefällt mir ganz gut. Bildlich passt es genau zum Inhalt des Buches. Die warmen Farben runden das Ganze noch ab.

Fazit
Der erste Teil von der Kelch von Anavrin Reihe „Das Herz des Jägers“ ist eine sehr gelungene Mischung aus historischem, magischen und zauberhaften Elementen, welches dieses Buch zu einem echten Highlight machen. Die sehr gute Mischung aus Spannung und Liebesgeschichge runden das ganze ab. Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
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am 22. Februar 2013
Meine Meinung:
Natürlich kenne ich die Bücher von Lara Adrian und als ich dieses Buch von der lieben Hanne bekommen habe, habe ich es natürlich kaum erwarten können, mit dem Lesen anzufangen.
In erster Linie wollte ich herausfinden, ob es sich an dem Schreibstil von Lara Adrian orientiert, ob es anders ist oder gleich.
Auf jeden Fall ist es etwas völlig anderes, als ihre "Midnight Breed" - Reihe, allein schon deswegen, weil diese Geschichte diesmal im frühen England spielt.

Ariana, eine junge Frau, welche gerade mal 18 Jahre alt ist, macht sich auf die gefährliche Reise nach ihrem Bruder, nachdem sie zuvor erfahren hat, dass dieser entführt wurde.
Sein Verschwinden jedoch ist kein Zufall, denn durch seine geheimen Forschungen über einen magischen Kelch, hat er sich gewiss nicht nur Freunde gemacht.
Einst ist dieser Kelch in vier Teile gebrochen und Kenricks Entführer wollen diese vier Teile mit seiner Hilfe finden, um dessen unvorstellbare Macht für ihre Zwecke zu nutzen.

Bereits nach kurzer Zeit gerät sie das erste Mal in Schwierigkeiten und ein geheimnisvoller Fremder - in dem Fall Braedon le Chasseur rettet ihr das Leben. Obwohl sie es eigentlich gar nicht gebrauchen kann, geschweige denn will, entwickelt sich zwischen beiden eine leidenschaftliche Affäre und zu einer Beziehung werden könnte, wenn.. wenn Ariana nicht durch Zufall - oder eher Berechnung eines frühreren Freundes Breadon's - herausfinden würde, dass dieser längst weiss, warum ihr Bruder entführt wurde, dass er sie sogar absichtlich auf eine falsche Fährte hatte locken wollen.

Genau wie bei Lara Adrians Vampirreihe hat mich auch dieses Buch in seinen Bann gezogen. Am besten hat mir dabei die Entwicklung von Ariana gefallen. Oft hatte es anfangs den Anschein, als sei sie eine verzogene Göre, die noch nichts in ihrem Leben erreicht hat, die einfach nur "Tochter" war.
Ihre Sorge um ihren Bruder lässt sie jedoch quasi über sich hinauswachsen und das Ende hat mir gezeigt, dass es durchaus noch überraschend sein kann, sich auch anderen Büchern von Lara Adrian zu widmen.
Auch der Schlagabtausch zwischen Breadon und Ariana kam im Laufe des Buches nicht zu kurz und hat mich ein ums andere Mal wirklich zum Schmunzeln gebracht.

Alles in allem war es eine gute Entscheidung, das Buch zu lesen und es bekommt die vollen 5 Flöckchenbäume von mir, die es sich redlich verdient hat.
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