Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
10
4,1 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. November 2012
Poppiger, elektronischer, dachte ich beim ersten Durchhören. Nach Smiths und Benjamins erklärtem Vorbild Morrissey klinge 'Vengeance', las ich in meinem liebsten Fernsehmagazin (das, das so wunderbar auf den Punkt schreibt und in dem Kalkolfe immer das letzte Wort hat).
Was mich begeistert an diesem Album ist die Intimität, die Biolay erzeugt, die sich, mit teils rotzigen Tempiwechseln, vehement gegen jedes Etikett zu stemmen scheint und der Welt ins Gesicht brüllt: Ich bin nicht der 2. Serge Gainsbourg und auch nicht der neue Biolay (siehe Rezension in o.g. TV Zeitung).
'Vengeance', zu Deutsch 'Rache', ist immer dann am stärksten, wenn es opulent und sinnenfreudig wird: einerseits bei vertrauten Tönen wie dem zartgesponnenen Duett mit Vanessa Paradis ('Profite') oder dem ergreifenden 'Personne dans mon lit', dann wieder, wenn es elektronisch zur Sache geht ('Sous le lac gelé' oder 'L'insigne honneur'), Biolay liebt das Experiment und genau das zeigt seine Treue zu sich selbst.
Biolays Songs sind vertonte Gedichte, kleine Geschichten, ganz im Stile des, so oft totgesagten, 'französischen Chansons' und im selben Augenblick neuartig und zeitlos - kein Widerspruch...
Biolay verehrt Herrn Morrissey, das sei ihm gegönnt, mit 'Aime mon amour' sowie 'Le sommeil attendra' klingen zumindest mir die Smiths in den Ohren.
Ich finde, er hat den Vergleich gar nicht nötig, ich liebe ihn für das, was er tut, weil es wie etwas klingt, das ich in dieser Form nur von ihm kenne, und genau das macht Herrn Biolay so unnachahmlich und so faszinierend.
'Vengeance' ist ein starkes, abwechslungsreiches und sehr schlüssiges Album geworden, randvoll mit verrauchtem Gefühl und durchzechten Nächten, in Bars, in Clubs und in Betten...

Anspieltipps: Sous le lac gelé, L'insigne honneur, Profite, La fin de la fin

Ich möchte nicht unerwähnt lassen wie liebevoll die CD ausgestattet ist: psychedelisch anmutendes Coverdesign, CD in LP-ähnlichem Klappschuber aus stabilem Karton (etwas größer als herkömmliche Trays). Der Silberling selbst befindet sich in einer, in der Farbgestaltung dem Cover angelehnten, Innenhülle, und das erhabenste: die Lyrics sind allesamt auf einem Einleger, der sich zu einem Poster in A3 Größe auseinanderfalten lässt, da freut sich das Vinyl-Herz...
77 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der Rezension von Bruno Calgagni ist, außer einer eigenen Beigeisterungsbekundung, kaum noch etwas hinzuzufügen. An wem nun auch immer Benjamin Biolay Rache (Vengeance) nehmen will, an seinen Hörern jedenfalls nicht.
Wiederholt wiederholt er sich nicht, jedes neue Album eröffnete bisher neue Facetten, so auch "Vengeance". Und wieder gelingt es. Das Auffälligste am neuen Album (abgesehen vom farbintensiven Cover) ist das es insgesamt leichter daher kommt als seine Vorgänger und es dennoch nicht an Gewicht verliert. Soll sagen: Auf dieser Platte dominieren nicht so sehr Balladen, die Kraft Biolays dunkler Stimme und Art mit Ihr zu arbeiten oft bittersüße, schwere Melancholie verströmen, sondern eher temporeiche Stücke, die weitgehend mit raffinierten Elektro-Kollagen arrangiert die Dynamik noch verstärken.

Herauskommt dabei aber kein Party-Pop, Biolay büßt an Qualität, eben an Schwere seiner künstlerischen Bedeutung, nichts ein. Vielmehr führt er vollkommen unbemüht wirkend den Beweis, dass Pop unter Verwendung elektronischer Sounds nicht in Stumpfsinn und Oberflächlichkeit münden muss. Möge Robbie Williams sein eigenes zeitgleich veröffentlichtes Album "Take the crown" mit diesem hier vergleichen, er könnte vieles lernen, oder Biolay um Zusammenarbeit für sein nächstes Album bitten.
Denn die klanglichen Kollagen, die Wechselwirkung aus akustischen Instrumenten und synthetischen Sounds, geben dem Album einen sehr eigenen, sehr angenehmen Charakter. Das songschreiberische Talent ist offenbar ohnehin im Übermaß vorhanden, nach wie vor.

Mittendrin steht Biolays massive Stimme, die wohl auch noch in Jahrzehnten ein Grund für den ewigen Gainsbourg-Vergleich sein wird. Sein Auftreten, die Laszivität, die Experimentierfreude bei seiner Musik, die Mischung aus Lebenslust und Schwermut tun ihr übriges den Vergleich fortwährend geradezu zu provozieren. Aber mal ehrlich, es gibt schlimmeres als seit zehn Jahren als der neue Gainsbourg bezeichnet zu werden. Und wenn Benjamin Biolay dieses künstlerische Level hält, ist ihm zuzutrauen, dass es sich irgendwann umkehrt: Gainsbourg, der frühere Biolay. Das Zeug dazu hat er, gewisse Parallelitäten zum alten Gitan-Raucher sind nicht von der Hand zu weisen, aus den Ohren auch nicht.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2014
Ich geben zu, dass ich ein großer Fan von Benjamin Biolay bin und deshalb nicht objektiv sein kann.
Ich finde, er kann einfach großartige Lieder schreiben und produziert sie so genial, dass man sie sich kaum satt hören kann.
Auf diesem Album stechen m.E. "Profite" (mit Vanessa Paradis) und "La fin de la fin" besonders heraus.
Das Album ist deutlich poppiger als z.B. "Negatif", manchmal ist es mir etwas zu Achtziger.
Dennoch: Die Songs sind immer noch überdurchschnittlich.
Nur auf "Tresor, Tresor" hätte ich verzichten können. Der Song nervt mich irgendwie.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2013
Mein geliebter Radiosender Bayern2 hat mich auch auf diesen Künstler aufmerksam gemacht. Seitdem höre ich die CD jeden Tag (natürlich gemischt mit anderen tollen Interpreten) in meinem Geschäft. Die Musik ist modern und trotzdem nicht steril, dreckig und aufregend und ruhig. Herrlich, Benjamin Biolay und seine Musik sind unglaublich sexy. Wow. Ich hab mir jetzt die meisten Vorgänger-CDs auch gekauft. Das war eine sehr gute Idee. Sehr französisch, sehr verrucht, toll.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2014
Ich kann den Hype um Herrn Bioplay nicht verstehen. Diese Platte ist so ziemlich das Furchtbarste und Langweiligste, was ich in den letzten 10 Jahren gehört habe. Die Texte kann ich auf Grund mangelnder Sprachkenntnis nicht beurteilen, aber musikalisch ist das für mich eine glatte Nullnummer. Einfallslos, öde, deprimierend. Eins klingt wie das Andere. Und von Gesang kann ja wohl auch nicht die Rede sein - allenfalls von Geflüstere. Wenn das der neue Chanson Frankreichs ist, halte ich mich lieber an den alten Chanson. Oder an die "jungen" Alternativen wie Yves Jamiat, Dany Brillant, Benabar, Julie Zenatti und Zaz.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2013
unglaubliche Stimme, intelligente Musik. Biolay schafft den Anschluss an die großen Chansonniers, ohne irgendjemanden zu imitieren. Für alle, die das klassische Chanson nicht verstauben lassen wollen.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2013
Eigentlich wäre schon die CD Hülle ihr Geld wert, das ist ein Traum für Grafiker und Gestalter! Und zu dieser Musik zu designen ist der 2. Traum!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2013
Meine erste CD von dem Kerl :-)) und ich bin recht begeistert. Schön abwechslungsreich und leichte Kost so für nebenher... sehr angenehm.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2012
Fulminantes Hörerlebnis. Auch für nicht frankophile Zeitgenossen, die Französisch wie ich nur passiv beherrschen sehr empfehlenswert. Überraschend bei jedem neuen Song.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Februar 2013
er singt selten solo alles ist mit featuring dieser oder jene ausgestattet. seine stimme ist weiterhin schön, aber die cd ist im gegensatz zu anderen cds nicht wirklich aufregend. schade
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Benötigen sie kundenservice? Hier klicken