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Kundenrezensionen

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am 29. November 2007
Vorausgeschickt sei, dass ich Emily Brontes Buch noch nicht gelesen habe und mir daher kein Urteil darüber erlauben kann, wie gelungen diese Literaturverfilmung gemessen an der Vorlage ist.

Zu sehen ist, wie Vater Earnshaw Heathcliff als Findelkind mit nach Hause bringt. Obwohl er von der Familie als Fremder nicht sonderlich wohlgelitten ist, wächst er auf wie Earnshaws eigenes Kind, bis der alte Earnshaw stirbt. Nun wird Heathcliff schlimmer als ein Sklave gehalten, aus dem Wohnhaus verbannt und missbraucht. Er verliebt sich in Earnshaws Tochter Cathy, die zunächst auf sein Werben eingeht, ihn dann aber doch aufgrund seiner nicht standesgemäßen Herkunft im Unklaren lässt, während sie sich für Linton als standesgemäße Partie entscheidet.

Für Ralph Fiennes war dies die erste große Kinorolle als damals noch unbekannter Theaterschauspieler. Er legt die Figur schon mit all jenen Qualitäten an, die die weitaus meisten seiner Rollen auszeichnen werden: Heathcliff, der durch das unglaublich verachtende, menschenunwürdige Verhalten der Earnshaw-Familie nach dem Tod des Alten zutiefst traumatisiert ist, trägt deshalb in sich eine schwer zu bändigende Wut, Hass und Enttäuschung. Als sich Cathy trotz der Liebe zwischen beiden aus äußerlichen Gründen für einen anderen entscheidet und ihn zurückweist, es ihm aber auch nicht klar sagt, sondern ihn hinhält, entwickelt er sich zunehmend zu einem innen tief verletzten, außen jedoch kalten, rohen, aggressiven und impulsiven Mann, der über Leichen geht und beziehungsunfähig ist. Er übt später geradezu alttestamentarische Rache an der Familie Linton. Fiennes` Heathcliff überzeugt in seiner Ambivalenz, in dem immer kurz vorm Ausbruch stehenden destruktiv geäußerten Schmerz voll und ganz, während Juliette Binoche in ihrer Doppelrolle nicht nur mit ihrer blonden Perücke nicht glücklich besetzt ist. Die meiste Zeit guckt sie dumm aus den Kostümen und verleiht ihrer Figur wenig Kontur, als habe sie sich mit der Rolle kaum auseinandergesetzt.

Als Steven Spielberg diesen Film sah, wusste er, dass der unbekannte Ralph Fiennes der richtige Mann sein würde für den SS-Lagerkommandanten Goeth von Auschwitz in "Schindler's Liste", dem Film, der für Ralph Fiennes den internationalen Durchbruch bedeutete. Er war sofort von Fiennes' außerordentlichen schauspielrischen Fähigkeiten überzeugt, denn die gibt es schon in diesem frühen Film zu bewundern. Die Darstellung des Heathcliff verdient auf jeden Fall 4 Sterne, Juliette Binoche einen, alles in allem halte ich drei Sterne für gerechtfertigt. Kosminsky macht eine ordentliche Arbeit, aber auch nicht mehr.
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am 5. Januar 2008
Von allen Adaptionen von "Sturmhöhe", die ich bis jetzt gesehen habe, finde ich die mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche am besten. Ich habe schon die beiden von der BBC produzierten Versionen gesehen, doch die fallen einerseits durch theaterhafte Atmosphäre sowie extrem künstliche Darstellung der Charaktere auf, wie ich finde. Auch auf der emotionalen Ebene können die anderen nicht mit diesem hier mithalten. Es stimmt einfach alles: Stimmung, Schauspieler, Werktreue. Kleines Manko; Man hört teilweise den französischen Akzent von Juliette Binoche heraus, was zu einem DER englischssprachigen Klassiker nicht wirklich passt, aber das bügelt sie mit ihren sehr guten schauspielerischen Fähigkeiten wieder aus.

Sehr empfehlenswert, auch für Nicht-Fans des Buches!
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am 15. März 2001
Der Film war an sich gut gestaltet und die Umgebung entsprach meiner Erwartung.Dennoch fand ich, dass besonders Catherine`s stürmescher Charakter und ihre Eigenwilligkeit nicht so vermittelt wurden, wie im Buch. Auch fehlten mir Szenen, die die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen klarer machten. Trotzdem ist der Film im großen und ganzen gelungen und die Geschichte ist verständlich in Szene gesetzt. Es lohnt sich diesen Film zu sehen, auch wenn man ihn nicht mit dem Buch vergleichen kann.
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am 5. Januar 2016
Romanverfilmungen sind immer schwierig und reichen oft nicht an das Niveau des Romans heran. Es gibt natürlich Ausnahmen, wo der Film seinen eigenen Charakter gewinnt, wie z.B. "Wem die Stunde schlägt" von Sam Wood oder "Mary Shelley's Frankenstein" von Kenneth Brannagh. Bei "Emily Brontë's Wuthering Heights" ist einiges missglückt, zuletzt auch die Übersetzung in den blassen deutschen Filmtitel . Der Regisseur hat sich vorgenommen, die ausufernde und überaus komplexe Romanvorlage, die einen Zeitraum von 30 Jahren umspannt, "werkgetreu" in eine Spieldauer von 102 Minuten zusammen zu pressen. Das kann nicht gut gehen.

Die Regie galoppiert durch die Romanvorlage, ohne den Schauspielern Gelegenheit zu geben, Gefühle und Konflikte glaubhaft darzustellen. Weniger Handlung, Beschränkung auf zentrale Szenen hätte zu größerer Intensität führen können. Juliette Binoche als weibliche Hauptfigur bleibt blass und ohne Mut zur Leidenschaft. Noch schwächer Jeremy Northam, der den zur Trunksucht abrutschenden Hindley Earnshaw darstellen soll. Ralph Fiennes als Heathcliff tut was er kann, aber was kann er ausrichten gegen ein solches Drehbuch. Die Filmmusik von Kyuchi Sakamoto kann nur als Verfremdungseffekt verstanden werden.

Insgesamt: Wer die Romane der Brontë-Schwestern schätzt, sollte sich diesen Film nicht antun.
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am 8. April 2013
Habe die englische Version nur mangels einer deutschen Synchronisation gekauft; ist aber überraschend gut zu verstehen, auch für nicht perfekte Englischkenntnisse. Hilfreich sind auch die (englischen) Untertitel für evtl. Nachlesen.

Der Film hat mir gut gefallen, allerdings habe ich danach das Buch gelesen und bin jetzt eher der Meinung daß der Film doch "zu nett" ist und die Charaktere etwas zu oberflächlich behandelt werden. Schöne Bilder, schöne Menschen - alles etwas zu glatt und simpel, daher "nur" 4 Sterne!

Im Vergleich zu anderen Verfilmungen, in die ich kurz hineingesehen habe, dennoch m.E. die beste Version dank der guten Darsteller.
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am 19. März 2015
Dieser Film basiert auf dem Roman Sturmhöhe und nie im Leben hätte ich gedacht, dass mir so ein "Kitsch" gefallen könnte, auch nicht als Film. Es sei denn... ja, es sei denn, niemand Geringeres als Ralph Fiennes spielt den Heathcliff. Da schmolz sogar mein Herz. Und das erklärt wohl auch, warum dieser Film trotz seines "Alters" nicht für 1 EUR zu haben ist, sondern etwas mehr kostet, was es allemal wert ist. Diese Filmversion schafft es, den Kitsch zu einem großen Teil außen vor zu lassen und die tragische Liebesgeschichte als bitteren Ernst in den Vordergrund zu rücken. (Als gelungene Überraschung gibt es übrigens Sinéad O’Connor zu Anfang und Ende als Erzählerin der Geschichte... fantastisch!) Ralph Fiennes (unschlagbar gutaussehend wie immer) brilliert in der Rolle des zuerst leidenschaftlich liebenden, später aufgrund der Enttäuschung noch leidenschaftlicher hassenden und zerstörerischen Heathcliff und gibt dem Film dadurch unglaublich viel Feuer und man schaut wie gebannt seinem Mimikspiel zu und vergisst beinahe, Juliette Binoche die verdiente Aufmerksamkeit für ihr wie immer glaubwürdiges Schauspiel zukommen zu lassen. Ganz großes Kino für alle, die einen Film über wahre Liebe, Hingabe, Hass und Sühne, eben einfach die ganz großen Gefühle sehen wollen.
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am 18. Februar 2014
Vorab: Man darf verfilmte Romane nicht mit den Originalromanen vergleichen.

Jemand, der "Wuthering Heights" von Emily Brontë gelesen hat, wird von dem Film enttäuscht sein. Trotzdem finde ich diesen Film mit den gewählten Schauspielern gut gelungen und zumindest sehenswert. Ich würde ihn deshalb wieder zum Kauf auswählen.
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am 18. Mai 2016
Ich bin großer Fan von Wuthering Heights, habe das Buch sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch im Regal stehen.
Die DVD habe ich als UK Import und somit auf englisch.
Die Verfilmung ist wirklich sehr nah am Buch. Die deutsche Übersetzung ist hier gut gelungen. Mir gefällt das englische original aber besser.
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am 28. Dezember 2015
Habe mir den Film bestellt da ich Juliette Binoche super finde. Habe das Buch gelesen und auch eine andere Verfilmung gesehen. Diese hier gefällt mir VIEL besser. Super gespielt von beiden Hauptdarstellern. Hatte mich nur vertan da ich dachte die DVD wäre auch in Deutsch. Aber in O-Ton war sie auch super.
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am 3. August 2015
Die Verfilmung des Meisterwerkes von Emily Bronte ist gelungen, macht die Faszination und die Wildheit der Landschaft, die sich in den Charakteren der Menschen wiederspiegelt greifbar und nachvollziehbar. Ich hätte mir noch einige Stunden mehr gewünscht, um die Feinheiten in der Entwicklung der Beziehungen detailreicher zu gestalten.
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