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am 25. Dezember 2014
Die Qualität des MP3 Downloads ist schlecht, wenig Klangtiefe, unechter Streicherklang. Das wirklich letzte: Teilweise hört man die Originalkratzer der Schallplatte (!) von der offensichtlich "remastered" wurde. Absolut nicht zu empfehlen, das wird weder dem Gewandhausorchester noch den Thomanern gerecht...
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TOP 500 REZENSENTam 6. Januar 2017
Als diese Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium 1959 von der Kölner Electrola auf den Markt gebracht wurde, war das eine kleine Sensation und ein höchst willkommenes Weihnachtsgeschenk für alle Klassik-Freunde. Meines Wissens war es die erste ungekürzte Gesamteinspielung. Allerdings konnte sich noch längst nicht jeder Musikliebhaber die Aufnahme leisten: Die Erstausgabe in Stereo erschien auf 3 1/2 LPs und kostete stolze 73,50 DM. Das war für viele damals noch unerschwinglich. Doch schon bald gab es auch Auszüge, so daß sich die weniger Begüterten wenigstens ein paar Ausschnitte anschaffen konnten.
Es war eine der wenigen gesamtdeutschen Produktionen, die zu dieser Zeit, im Dezember 1958, noch möglich waren. Aus dem Westen waren die Solisten angereist: Agnes Giebel (Sopran), Marga Höffgen (Alt), Josef Traxel (Tenor) und Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton), während die ostdeutsche Seite den berühmten Thomanerchor und das nicht weniger berühmte Gewandhausorchester Leipzig zur Verfügung stellten.
So ist die alte Aufnahme nicht nur von künstlerischer, sondern auch von zeitgeschichtlicher Bedeutung. Das Ergebnis kann sich jedenfalls noch heute hören lassen. Sowohl das Solo-Quartett als auch der weltberühmte Chor und das nicht weniger renommierte Orchester sind in bester Verfassung, und die Stereotechnik, die damals noch in den Kinderschuhen steckte (das technische Equipment mußte aus dem Westen nach Leipzig gebracht werden, weil die DDR-Plattenindustrie noch nicht für Stereo ausgerüstet war), ist von erstaunlicher Transparenz und Klarheit.
Es ist nicht zu leugnen, daß man nicht erst seit heute tempomäßig andere Maßstäbe setzt, und so mag manchem jüngeren Hörer die Aufnahme bei ersten Abspielen ein wenig gewöhnungsbedürftig sein. Das wird aber alles wettgemacht durch die herausragende künstlerische Qualität. Sowohl Agnes Giebel als auch Marga Höffgen zeigen großartige Leistungen, Josef Traxel ist ein idealer Evangelist, ganz in der Tradition eines Karl Erb, und zeigt auch in seinen Arien großes Einfühlungsvermögen. Schließlich der damals noch junge Dietrich Fischer-Dieskau: Er singt mit solcher Begeisterung und mit einem jugendlichen Elan, wie es in späteren Produktion bei ihm nicht immer selbstverständlich war. Hier ist nichts von Überpointierung oder Manierismen zu verspüren, die man ihm vor allem seitens der Kritik oft vorgeworfen hat. Hier ist er voll und ganz bei der Sache und singt seine Partie mit unübertrefflicher Schönheit.
Der ehrwürdige Thomanerchor ist in allen Lagen spitzenmäßig besetzt, und über das altehrwürdige Gewandhausorchester ist kein Wort des Lobes zu viel gesagt. Es wird vom damaligen Thomaskantor Kurt Thomas mit viel Feingefühl dirigiert.
Alles in allem eine wunderbare Produktion, die ihren Wert über die Zeiten behalten wird und für viele Hörer noch heute eine Bereicherung der Weihnachtszeit darstellt. Das Booklet bringt den vollständigen deutschen Text des Oratoriums in der Originalschrift, die allerdings für manchen jungen Musikfreund nicht ganz leicht zu lesen sein wird. Leider ist das Beiheft ansonsten recht bescheiden ausgefallen, und schlimm finde ich, daß der Name des Tenors auf dem Titelblatt falsch geschrieben ist (Traxe! statt Traxel). Das hätte einer aufmerksamen Textredaktion nicht entgehen dürfen. Ansonsten eine empfehlenswerte Edition der ursprünglichen Co-Produktion von Electrola/VEB Deutsche Schallplatten, die hier als MP3-Ausgabe wieder vorgelegt wird. Die Aufnahme ist alternativ aber auch auf 3 CDs erhältlich.
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am 23. September 2015
Ich bin wirklich enttäuscht. Ich habe mir diese Muik gekauft, und dachte ich kaufe ein MP3 file. Statt es einfach runter laden zu können, wqie ich das erwartet hätte, verlangt nun Amazon, dass ich eine "App" installiere, um an mein Eigentum zu kommen. Das ist doch wohl die Höhe !!!
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am 14. Dezember 2012
Bach war ein von Gott reich begnadeter Komponist. Sein Lebensmotto "Soli deo Gloria"(Allein Gott die Ehre) wird in allen seinen Musikstücken deutlich und ganz besonders im Weihnachts-Oratorium. Mich erbaut seine Musik sehr.
Einfach "himmlich"! Natürlich auch erstklassig dargeboten von allen Beteiligten.
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